Dark Fortune

Dark Fortune (Finsteres Glück)

Pakua Manukuu ya German

Maelezo ya toleo

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Hakikisho la manukuu ya German

Mistari 200 ya kwanza.

Ist das jetzt die Sonnenfinsternis?

Mmh.

Hallo!

Hallo, Helen. -Hallo.

Hast du die Sonnenfinsternis bemerkt? -Nein.

Eh lächerlich, der ganze Hype.

Hess.

Was?

Oh nein!

Helen! Ich muss noch mal weg.

Ein Notfall.

Sag Alice, sie muss gleich ins Bett.

Was machst du?

Was wohl? Ich lerne.

Weisst du, was ein Saroszyklus ist?

Ein Saroszyklus dauert genau 1270 Jahre.

Das hat mir Maurice heute im Auto erzählt.

Alle 18 Jahre gibt es eine Sonnenfinsternis.

Sie verschiebt sich aber immer um einige hundert Kilometer.

Hast du heute die Sonnenfinsternis gesehen?

Zuerst sahen wir eine Sichel,

und dann nur noch eine schwarze Scheibe, mit einem Strahlenkranz.

Die nennt man Korona.

Das war richtig unheimlich.

Wie ein schwarzes Auge, hat Papa gesagt.

Wo wart ihr denn?

Im Elsass. Papa ist gefahren.

Wir haben einen alten Peugeot,

eine Schrottkiste, sagt Mama immer.

Er ist eben total rostig.

Sie hatte einen Seidenschal an, vom Cityfest,

und ich hab ihr von hinten die Schultern massiert.

Du hast ihr die Schultern massiert?

Frau Schneider sagt, dass ich das sehr gut kann.

Aber Papa kommt nie mit.

Er findet Familientherapie sowieso Scheisse

und viel zu teuer.

Du musst meine Meerschweinchen füttern.

Ich hab's total vergessen.

Keine Angst, die können noch ein wenig warten.

Du musst aber, ich hab's schon heute Morgen vergessen.

Altwiesenstrasse 19.

Unsere Nachbarin Vera hat einen Schlüssel.

Es ist spät. Ich weiss nicht, ob...

Bitte! Speedy ist schon ganz alt.

Also gut.

Versprochen.

Bleiben Sie so viel wie möglich bei ihm.

Und wenn irgendwas ist, rufen Sie mich an.

Der Arme.

Er tut mir einfach so leid.

Es nützt dem Jungen nichts, wenn Sie vor Mitleid vergehen...

Die Schuld.

Die Schönheit.

Lächerlich. -Kannst du bitte ruhig sein?

Wütend...

Erzürnt sein...

Alice!

Wenn man schlecht in der Schule ist, sollte man pünktlich kommen.

Stress nicht. Es sind nicht alle so gescheit wie du.

Oh nein.

Krass...

Yves Zanini.

Die Idioten schreiben seinen Namen...

Scheisse!

Madeleine...

Die war schon eigen.

Immer Migräne, nie zufrieden.

Dabei war er eigentlich nicht unsympathisch.

Frau Hess?

Die Meerschweinchen sind oben.

Die müsste man mal wieder ausmisten.

Könnten Sie für ein paar Tage...

Entschuldigung, mein Mann hasst den Geruch.

Und Yves zuliebe?

Was passiert jetzt eigentlich mit dem Jungen?

Prima.

Hast du gesehen? Es gibt auch Schokojoghurt.

Gut, dass sie dich geholt haben. -Das sehen wir noch...

Wie geht es ihm?

Er hat kaum geschlafen und keinen Bissen gegessen.

Hallo.

Weisst du noch, wer ich bin?

Du bist Eliane.

Es tut weh hier drin.

Das sind die Rippen.

Du hattest gestern einen Unfall.

Weisst du das?

Tut's morgen weniger weh?

Deinen Meerschweinchen geht's super.

Haben sie mich vermisst? -Und wie!

Es sind zwei Süsse.

Yves, es ist Besuch für dich da.

Deine Oma und deine Tante.

Vielleicht müssen sie weinen, wenn sie dich sehen.

Vielleicht ich ja auch.

Das macht nichts.

Die Nonna kann kommen.

Und deine Tante?

Verdammter Sauladen!

Jetzt geh ich einfach rein.

Frau Zanini... -Was für eine Frechheit!

Ich darf nicht zu meinem Enkel. Der braucht doch jemanden.

Ich verstehe Sie.

Aber wir müssen sehen, was Yves am dringendsten braucht,

und was ihn belasten könnte.

Die Grossmutter soll eine Belastung sein? -Hör auf, bitte!

Sicher nicht.

Aber wir müssen sorgfältig mit der Situation umgehen.

Wenn er nicht über den Tod Ihrer Angehörigen spricht,

tun Sie es bitte auch nicht, ja?

Sieh mal.

Bald bist du wieder gesund.

Hallo, Yves.

Wir haben die Sonnenfinsternis gesehen. -Ach ja?

Bei uns war der Himmel bedeckt.

Kommst du mich bald besuchen? -Oder uns, wenn du magst.

Ich bin immer für dich da. Das weisst du, ja?

Was soll ich kochen? Spaghetti? -Was soll das jetzt?

Ich red' nicht mit dir, ich red' mit ihm.

Was ist das? -Können Sie bitte kurz rausgehen?

Was Gefährliches? -Nimmst du sie mit raus?

Kommen Sie bitte mit.

Das hat er früher nie gehabt.

Komm jetzt raus!

Versuch auszuatmen. Mehr ausatmen.

Richtig so. Sieh mich an.

Ausatmen.

Mehr ausatmen.

Das kommt schon wieder. Und...

aus...

Ein und aus.

Gut.

Geht es ihm besser? -Ja.

Wer entscheidet, wo mein Neffe hinkommt?

Ich hab mehr Zeit als eine berufstätige Mutter.

Eineinhalb Tage, also bitte.

Ich hab eine intakte Familie,

Mann und Tochter, sie ist fast so alt wie Yves.

Das entscheidet die Vormundschaftsbehörde, nicht ich.

Yves braucht vielleicht noch Tage oder Wochen...

bis er überhaupt begreift. -Ich muss los.

Meine Tochter kommt von der Schule. Tut mir leid.

Adieu. -Adieu, Frau Brunner.

Ich möchte Ihnen noch mein Beileid aussprechen.

Man sollte nicht sein Kind überleben müssen...

Maurice?

Maurice?

Hess.

Ja...

Können wir das nicht morgen...?

Moment.

Es geht um Yves' Vater.

Wie der zuschlagen konnte.

Er hat Madeleine richtig verprügelt, extrem brutal.

Seit Jahren.

Und als sie ihm sagte, dass sie sich trennen will,

hat er sie krankenhaureif... krankenhausreif!

Die Kinder haben alles mitgekriegt.

Und sie lief mit Kopftuch und Sonnenbrille rum.

Hat sie je Anzeige erstattet?

Nein, nie!

Sie wollte die Kinder nicht hineinziehen.

Und Sie, als ihre Schwester?

Haben Sie nie überlegt, zur Polizei zu gehen?

Nach dem Cityfest vor einer Woche

muss etwas so Schlimmes passiert sein,

dass Madeleine gar nicht darüber reden konnte.

Nachher haben wir uns verpasst.

Aber ich bin sicher, dass Rico

geplant hat, sich und die Familie auf dieser Fahrt umzubringen.

Ich will auf keinen Fall, dass Yves

ausgerechnet zur Mutter eines Mörders kommt.

Das dürfen Sie nicht zulassen!

Wieso haben Sie den Namen des Jungen nicht geheimgehalten?

Das war die Polizei.

Sie haben nicht dafür gesorgt, dass es mit mir abgesprochen wird.

Aber ich bin wegen was anderem hier.

Bei Maurice mussten wir eben den Hirntod...

Könnten Sie... sagen Sie es dem Jungen?

Klar.

Sobald die Zeit dafür reif ist.

Bald.

Willst du was spielen?

Ich will rausschauen.

Was machst denn du hier? -Hi.

Auf Alice warten. Wir wollten essen gehen.

Sie hat mir gar nichts gesagt.

Hast du sie angerufen? -Sie nimmt nicht ab.

Geht's dir gut?

Ja.

Okay.

Sie kann anrufen, wenn sie zurück ist. -Ja.

Oder nein:

Sag ihr, ich bin morgen um 15:55 Uhr in der Schule.

Was, wieso?

Wegen des Termins beim Konrektor.

Von dem weiss ich gar nichts.

Das Schlitzohr...

Mama, bitte!

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Maoni

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