முதல் 200 வரிகள்.
EINE NETFLIX SONDERFOLGE
BASIEREND AUF ERBE DER GÖTTER VON YLAB
DIE INVASION JAPANS VERWÜSTETE DIE SÜDLICHEN GEBIETE VON JOSEON.
NUN DROHT DEN NÖRDLICHEN GEBIETEN VON JOSEON ERNEUTES UNHEIL.
JURCHEN DER MANDSCHURISCHEN EBENE NÖRDLICH DES FLUSSES AMNOK
SAMMELN SICH AM FLUSSBECKEN DES PAJEO
UNTER DER FAHNE DER GRAUSAMEN, MÄCHTIGEN PAJEOWI.
VEREINEN SICH 10.000 JURCHEN, KANN SIE KEIN HEER DER WELT BESIEGEN.
DAS VERDÄCHTIGE VORGEHEN WECKTE EIN GEFÜHL VON BEDROHUNG
BEI JOSEONS SOLDATEN, DIE DARAUFHIN EINEN ANDEREN JURCHENCLAN
ZUR SICHERHEIT AUSSPÄHTEN.
JENE WAREN JURCHEN AUS JOSEON, SEONGJEOYAIN GENANNT.
DA SIE SEIT ÜBER EINEM JAHRHUNDERT IN JOSEON LEBTEN,
GALTEN SIE WEDER ALS JURCHEN,
NOCH ERKANNTE DAS VOLK JOSEONS SIE ALS GLEICHWERTIG AN.
SIE WURDEN VON ALLEN GEMIEDEN.
DIESE PFLANZE ERWECKT TOTE ZUM LEBEN… DOCH DU ZAHLST EINEN PREIS
JURCHEN JOSEON, HANYANG
PAJEOWI, GRENZDORF PYESA-GUN
PYESA-GUN
Was ist das?
ZITADELLE VON MANPO
Ist er nicht der zweite Kommandeur der Chupajin-Truppen?
Sag bloß nicht, dass wieder ein Debakel ansteht.
Die Gerüchte müssen wahr sein.
Welche Gerüchte?
Nun ja…
Es heißt, Jurchen wollten in Pyesa-gun wilden Ginseng ernten,
und alle wurden getötet.
Was? Das Gesetz verbietet es, Pyesa-gun zu betreten.
Wie könnte dort etwas so Schreckliches geschehen sein?
Ich hörte, etwas Unheimliches solle dort leben.
Und keiner der Wildginsengjäger sei lebend zurückgekommen.
Seit 100 Jahren durfte niemand diesen Ort betreten.
Wer weiß, ob nicht ein bösartiges Ungeheuer dort haust?
Sie haben alle die gleiche Tätowierung.
Es sind Pajeowi-Jurchen.
Die Kunde verbreitet sich.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Pajeowi es hören.
Was sollen wir tun?
Reiten wir zum Grenzdorf.
Sieh nicht hin.
Tierblut und Innereien sind für Niedriggeborene.
So. Es ist fertig.
Nimm deine dreckigen Hände da weg.
Gehen wir.
He!
Essen wir Fleisch!
GRENZDORF
EIN DORF, IN DEM JOSEON-JURCHEN LEBEN
Das ist gut.
Es schmeckt köstlich.
Wunderbar!
Seit wann haben wir kein Fleisch mehr gegessen?
Da kommt Ashin!
Ashin!
Komm, Ashin. Wir wollen essen.
Willst du noch mehr?
Es ist gut, nicht?
Wie kannst du es wagen?
Gib das wieder her.
-He… -Es tut mir leid.
Ich sagte, geh nicht nach Pyesa-gun!
Aber du hast gesagt, es sei dort gar nicht gefährlich.
Du hast selbst gesagt, Hochrangige streuten falsche Gerüchte,
um selbst den ganzen wilden Ginseng zu ernten.
Deshalb darfst du dort nie hingehen.
Soldaten sind gefährlicher als Ungeheuer.
Was sollen wir dann tun?
Mama einfach sterben lassen?
Es heißt, Wildginseng von dort wecke Tote…
Du bist keine Ginsengjägerin.
Wie willst du wilden Ginseng auf dem riesigen Berg finden?
Ich sah eine seltsame Pflanze, weiß aber nicht, ob es Wildginseng war.
Das Mauerbild eines verlassenen Schreins zeigte sie.
Da stand, sie bringe Tote zurück.
Unsinn.
In der Gegend gibt es keine Schreine mehr.
-Aber ich sah doch… -Rede keinen Unsinn.
Gehorche, geh da nicht mehr hin.
Allen, die hinschlichen und gefasst wurden,
schnitt man die Zunge heraus.
Das soll dir nicht widerfahren.
Ich wollte nach Chupajin reiten,
um Euch diese Gaben zu bringen, Herr.
Fünfzehn Pajeowi-Jurchen, die in Pyesa-gun
nach Wildginseng jagten, wurden tot aufgefunden.
Seid Ihr sicher, dass es Pajeowi-Jurchen sind?
Aber wer könnte so etwas tun?
Ein Tiger.
Du wirst den Fluss überqueren müssen.
Verbreite überall die Kunde, dass ein Tiger
die Pajeowi-Jurchen riss.
Gewiss, Herr.
Wann wird mein Dorf
einen offiziellen Regierungsgesandten erhalten?
Wir sind uns deiner Loyalität bewusst.
Hab Geduld und warte ab.
Bald hörst du Erfreuliches.
Wir brechen bald auf. Sei bereit.
HEERESLAGER CHUPAJIN, JOSEON
Wir brachten alle Leichen aus Pyesa-gun hierher, wie befohlen, Herr.
Wir stellten fest, dass wilde Tiere ihre Glieder zerfleischten,
doch geschah dies nach ihrem Tod.
Es war kein Tiger.
Sie wurden von Menschen getötet.
Das war mir klar.
Vereinen sich 10.000 Jurchen…
…droht uns große Gefahr.
Reiche die Hand, und du wirst Hilfe erhalten.
Zieh das Messer, und du wirst erschlagen.
Als Joseon während der japanischen Invasion im Chaos versank,
vereinte Aidagan, das Oberhaupt der Pajeowi,
die Jurchen unter seinem Banner.
Die Japaner im Süden bereiten einen neuen Angriff vor.
Wenn dies den Pajeowi im Norden Grund genug ist, ebenfalls einzufallen,
was soll aus diesem Land dann werden?
Sie dürfen niemals erfahren, dass Leute aus unserem Volk ihre Männer mordeten.
Der Angreifer war…
…ein Tiger.
Der zweite Kommandeur von Chupajin ist eingetroffen.
Lasst ihn ein.
Trinkt etwas, Herr.
Was führt Euch so spät zu mir?
Wir fanden 15 tote Pajeowi-Jurchen.
Wisst Ihr sicher, dass es 15 waren?
Warum? Nannte ich eine falsche Zahl?
Ich hörte, Ihr wart vor zwei Tagen am Birkenpass auf der Jagd.
Seit wann…
…benötige ich Eure Erlaubnis zum Jagen?
Pajeowi-Jurchen werden von klein auf in Kampfkünsten geschult.
Es ist nahezu unmöglich, gleich 15 auf einmal zu massakrieren.
Es sei denn, Ihr und Eure Elitegarde wart es.
Diszipliniert Eure Männer, ehe andere etwas herausfinden.
Diese Ratten von Jurchen…
…wollten wilden Ginseng des Haewon-Cho-Clans stehlen.
Sie hatten den Tod verdient.
Ihr hättet sie gefangen nehmen und nach dem Gesetz bestrafen sollen.
Und dieser wilde Ginseng gehört nicht dem Haewon-Cho-Clan.
Er gehört Seiner Majestät dem König.
Erlaubt Ihr Euch, mich und meine Familie zu beleidigen,
weil ich derzeit
in dieser Wildnis festsitze?
Ihr ließt das Volk im Krieg im Stich und floht.
Deshalb seid Ihr hier.
Gefährdet Ihr dieses Land aufs Neue,
werdet Ihr Konsequenzen nicht vermeiden können,
selbst wenn Ihr dem Haewon-Cho-Clan angehört.
Das Volk wird unruhig,
deshalb will ich es mit einer Tigerjagd besänftigen.
Ich rate Euch, stillzuhalten und keinen Ärger zu machen.
Betrachtet dies als Warnung.
FLUSS AMNOK, GRENZGEBIET
GRENZDORF
War es bestimmt ein Tiger?
Die Pajeowi erlernen Kampfkünste, sobald sie gehen können.
Wie konnte ein einziger Tiger alle töten?
Wenn das eine Lüge ist,
wird es sie aufbringen.
Das könnte dich gefährden, Vater.
Wer verdeckt vorgeht,
ist immer in Gefahr.
Behüte die Familie, wenn ich fort bin.
Nun denn.
Gehen wir doch über den Fluss und zurück zu unserem Clan.
Du überlässt ihnen deine hart erarbeiteten Pelze
und riskierst mit der Geheimtätigkeit dein Leben.
Sollen sie dich allezeit geringschätzen?
Pyesa-gun. Unsere Ahnen lebten dort.
Joseons König gab unserem Clan das Land als Lehen,
der auf den kargen Böden jenseits des Flusses
gegen Hunger und Diebe zu kämpfen hatte.
Der König gewährte auch öffentliche Ämter
und befreite uns von Steuerabgaben.
Joseon war uns gnädig.
Daher vermag ich Joseon nicht zu verraten.
Sie mögen unseren Vorfahren gnädig gewesen sein,
aber uns entzogen sie all ihre Gaben wieder.
Harre noch ein wenig aus.
Bald werde ich offiziell ernannt und kann ein gutes Leben führen.
Ich denke, wir sollten einen Arzt holen.
Du weißt sehr gut,
dass kein Arzt hierherkäme.
Was sollen wir dann tun?
Bleib du bei Mama, bis ich zurück bin.
Ashin! Komm schnell zurück!
JURCHEN-DORF, NÖRDLICH DES FLUSSES AMNOK
Weit jenseits des Amnok
befindet sich der Baekdu, der höchste Berg in Joseon.
Er ist so gewaltig, dass sich dort alle Arten von Bäumen und Tieren finden.
Am berühmtesten von allen
ist der Tiger.
Man sagt, dieser Tiger sei 1.000 Jahre alt.
Manchmal verwandelt er sich sogar in einen Menschen.
Lügen!
Nein, es ist wahr!
Mehr als 1.000 Männer wollten auf dem Berg den Tiger fangen, doch alle kamen um.
Auch die Pajeowi-Jurchen, die jüngst den Birkenpass querten,
wurden von diesem Tiger gefressen.
Stimmt das auch?
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