முதல் 200 வரிகள்.
Commander General,
erklären Sie uns, wie der Gefangene Tamacti Jun fliehen konnte.
Er war nicht mein Gefangener.
- Baba Voss aber. - Baba Voss war ein Feind der Republik.
Er hätte laut Gesetz sofort vor Gericht gestellt und hingerichtet werden müssen.
Hätten Sie dafür gesorgt,
hätte er gar nicht erst mit Tamacti Jun fliehen können.
Der Hexenjäger hätte uns wichtige Informationen liefern können,
was die Strategie und militärischen Mittel der payanischen Königin betrifft.
Haben Sie eine Ahnung, wie sie entkommen konnten?
Eine solch verheerende Sicherheitslücke gab es noch nie.
Jemand muss ihnen geholfen haben.
Jemand von hier.
Dann müssen wir den oder die Verräter finden und ein Exempel statuieren.
Wenn es Verräter gibt, werde ich sie finden.
General Voss, Sie haben diesem Rat
viele Jahre lang ehrenhaft und tapfer gedient,
aber Ihre Besessenheit von der angeblichen Rückkehr der Sehkraft
und Ihr persönlicher Rachefeldzug gegen Ihren Bruder müssen ruhen.
Die Ganiter werden im Westen immer dreister. Sie sind unser bester Taktiker.
Sie müssen sich auf die wahren Bedrohungen der Republik konzentrieren.
Haben Sie das verstanden?
Ja.
Ich habe verstanden, Sir.
Befrag jede Wache, die bei Baba Voss oder Tamacti Jun gewesen ist.
Schon geschehen. Sie sagen nichts, was uns nützt.
Dann befrag sie noch einmal.
- Irgendwer wird schon reden. - Ja, Sir.
REICH DER BLINDEN
Wer ist da?
- Ganz ruhig. - Oloman?
Ganz ruhig.
Wieder ein Albtraum?
Du verstehst das nicht.
Die Träume sind wunderschön.
Ich kann die Welt sehen.
Meine Kinder.
Erst wenn ich aufwache, fängt der Albtraum an.
Wir sind noch da, Vater.
Wir verlassen dich nicht.
Hast du etwas gefunden, um es zu heilen?
Ich weiß, dass es geht, mit der richtigen Ausrüstung.
Uns fehlen die Maschinen und die Technik, um das zu tun…
Hast du alles vergessen, was ich dich gelehrt habe?
Es war mein Lebenswerk, diesen Ort aufzubauen.
Trotz aller Rückschläge und Widrigkeiten habe ich durchgehalten.
Jetzt musst du…
dich dieser Herausforderung stellen.
Nimm dich des Unmöglichen an
und mach es möglich.
Widme jeden wachen Moment der Wiederherstellung meiner Sehkraft,
damit ich meine Bestimmung erfüllen kann.
Es geschieht nicht über Nacht.
Und es war falsch von mir, das von dir zu erwarten.
Wir müssen uns darauf einstellen und dürfen nicht aufgeben.
Egal wie lange es dauert.
Ja, Vater.
Gut.
Und jetzt… der Morgenbericht.
Jetzt?
Unsere Arbeit geht doch weiter, oder?
- Natürlich, aber… - Ich bin vielleicht
verletzt, aber nicht behindert,
also behandele mich nicht so, sonst machen es dir die Kinder noch nach.
Und die Trivantianer…
Die Trivantianer
dürfen nicht von meiner Verletzung erfahren.
Ihre Angst vor meinen Fähigkeiten hält sie in Schach. Hast du verstanden?
Ja, Vater.
Gut.
Also…
Der Morgenbericht.
Nun, Nonni beschäftigt sich jetzt mit quadratischen Gleichungen.
Sie ist sehr schlau.
Ich habe ihr den Text gegeben, den du empfohlen hast.
Sie hat sich sofort draufgestürzt.
Sie sind vor der vereinbarten Zeit gegangen. Es muss etwas passiert sein.
Wir haben keine Zeit für die Suche.
Unsere Priorität ist es, Prinzessin Maghra zu finden.
Prinzessin Maghra? Wovon redet er?
Wenn man ihm trauen kann,
ist deine Mutter die Schwester der Königin.
- Queen Kane? Das ist lächerlich. - Ich weiß, es ist schwer zu glauben.
Schwer zu glauben ist, dass du ihm nicht sofort den Garaus gemacht hast.
Darüber nachgedacht habe ich.
- Das könnte eine Falle sein, Baba. - Ja.
Dennoch darf er unser Anführer sein. Wieso?
Aus dem gleichen Grund, aus dem ich zu dir nach Trivantes gekommen bin.
Sie ist meine Frau, Haniwa.
Die einzige Frau, die ich je lieben werde.
Und wenn sie noch am Leben sein könnte…
Ich verstehe.
Aber wenn er lügt, will ich, dass wir ihn gemeinsam umbringen.
Ich gebe dir mein Wort.
Und wenn er nicht lügt, dann
ist meine Mutter eine payanische Prinzessin. Wie kann das sein?
Ich habe darauf keine Antwort.
Deine Mutter wird es erklären, wenn wir sie gefunden haben.
Komm.
Drei Pferde, zwei Hunde.
- Trivantianer? - Hexenjäger.
- Wenn sie meinem Sohn etwas antun… - Hexenjäger dienen der Königin.
Wenn Maghra nun bei ihr ist, lautet der Befehl, ihre Kinder zu ihr zu bringen.
- Die Königin würde sie verbrennen lassen. - Nein.
Die Königin hat ein neues Dekret erlassen. Sehende gelten nicht länger als Hexen.
- Wohin gehen wir? - Nach Osten.
In der Nähe gibt es ein Hexenjäger-Lager. Dort weiß man, wo die Königin ist.
Pennsa.
- Was? - Kofun wurde nach Pennsa gebracht.
- Hat er ein Zeichen hinterlassen? - Ja.
Pennsa. Stark befestigt,
wohlhabend, strategisch günstig gelegen.
Ich schätze, die Königin hat eine neue Hauptstadt geweiht.
Welche wichtige Angelegenheit duldet keinen Aufschub, Lord Harlan?
Ich möchte Euch nicht beunruhigen, aber
wenn die Sicherheit Eurer Majestät auf dem Spiel steht,
mache ich mich lieber übertriebener Vorsicht
als der Nachlässigkeit schuldig.
Müssen Sie alles in eine Ansprache verpacken?
Ich fasse mich kurz, versprochen.
Ihr sollt es aus erster Hand erfahren.
Ich bitte Euch nur, Euch völlig still zu verhalten.
Wenn er weiß, dass Ihr hier seid, wird er nicht frei sprechen.
Ich werde verharren wie eine Spinne.
Lord Harlan, das ist Zechan.
Der Mann, der um eine Audienz gebeten hat.
Danke, Kerrigan.
Ist noch jemand im Raum?
Ein loyaler Diener, mir treu ergeben.
Woher kommst du, Zechan?
Kanzua, Sir.
Du warst dort als Palastwache tätig?
Jawohl, über 20 Jahre.
Dann warst du dort, als die Trivantianer angegriffen haben?
Ich war dort, als Kanzua gefallen ist.
Aber die Sache ist die:
Es gab keinen Angriff.
Wie wurde der Damm dann zerstört?
Das kann ich nicht sicher sagen, Sir. Ich weiß nur,
dass keine Trivantianer da waren.
Das verstehe ich nicht.
Es war ein gewöhnlicher Tag.
Vögel und Wind.
Kein einziges Mal vernahm ich das Geräusch von trivantianischen Stacheln
oder Schlachtrufen.
Wenn es nicht die Trivantianer waren,
wer war es dann?
Sie müssen verstehen, Sir, mein Vater war Wache in Kanzua, wie sein Vater vor ihm.
Wir dienen der Monarchie seit Generationen.
Ich verstehe.
Schon gut.
Sag, was du zu sagen hast, Soldat.
Ich kannte diese Gebäude in- und auswendig.
Jeden Gang und wer Zutritt dazu hatte.
Der einzige Mensch, der das Wasser hätte freisetzen können,
war die Königin selbst.
Lord Harlan, Sie haben einen Hang zur Dramatik.
Diese Art von Gerede kann,
wenn man nicht aufpasst, wie die Pest um sich greifen.
Und wenn die Menschen Eure Geschichte über Kanzua anzweifeln,
werden sie auch an Eurem sehenden Kind
und Eurem göttlichen Mandat zweifeln.
An allem.
Aber das werden Sie verhindern?
Das ist das Mindeste, was ich für die Sicherheit meiner Königin tue.
Bedenkt nur, wie viel wachsamer ich noch wäre,
wenn die Schwester meiner Frau bedroht wäre.
Eine dringende Nachricht, meine Königin.
Komm her.
Seien Sie versichert, Harlan, Sie werden Ihre Braut bekommen.
Sibeth, bitte.
- Ich habe keine Kraft zu streiten. - Ganz ruhig, ich habe gute Neuigkeiten.
Kofun wurde gefunden.
- Meine Soldaten bringen ihn gerade her. - Was?
Wann treffen sie ein? Und was ist mit Haniwa und Baba Voss?
Keine Spur von ihnen.
Das kann nicht sein. Er hätte nie erlaubt, dass sie sich trennen.
Es sei denn, er hatte keine Wahl.
Nun, da Kofun zu uns kommen wird,
stehen wir vor der Frage seiner Sicherheit.
Sicherheit?
Wie du weißt, braucht es etwas Zeit, bis sich das Volk dem Wandel öffnet.
Diese Sorge hattest du bei Boots nicht.
Boots ist ein Niemand.
Nur der Vater deines Kindes.
Was?
Ich höre dein Herz schneller schlagen.
Aber nur dein Herz.
Das Baby.
Du hast es verloren.
Sibeth.
Es tut mir so leid.
Dein Kind kehrt zurück,
während meins gar nicht erst kommen wollte.
Was uns in eine schwierige Lage bringt.
Wenn bekannt wird, dass ich kein Kind erwarte,
wird der Schutz sehender Kinder infrage gestellt werden,
noch mehr als ohnehin schon.
Kofuns Sicherheit ist nicht gewährleistet.
Ich kann dem Gespräch nicht ganz folgen.
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