Lord Jim

Lord Jim

German வசனம் பதிவிறக்கம்

வெளியீட்டு விவரம்

Lord Jim 1965 720p BluRay x264 YIFY de
கருத்துரை வழங்கியவர் keejee

குறிச்சொற்கள்

BluRay
x264
720p
720
வெளியிடப்பட்ட தேதி: 2019-06-08
பதிவிறக்கங்கள்: 25
காது கேளாதோருக்கானது: No

German வசனங்களின் மாதிரிக்காட்சி

முதல் 200 வரிகள்.

Joseph Conrad schrieb:

"Willst du das Alter der Erde erfahren, betrachte das Meer in einem Sturm."

Aber welcher Sturm kann das Herz eines Mannes gänzlich enthüllen?

BENGALISCHE BUCHT - CHINESISCHES MEER

MALAIISCHE SCHIFFFAHRTSGESELLSCHAFT

Zwischen Suez und der chinesischen See gibt es viele Namenlose...

die es vorziehen, unerkannt zu leben und zu sterben.

Dies ist die Geschichte eines solchen Mannes.

In diesem Schmelztiegel von Halunken und Helden...

die das Meer an die Strände und in die Häfen spülte...

gab es nicht einen Mann, der mehr respektiert oder verflucht wurde:

Jims Geschichte beginnt, als Queen Victorias Flotte...

von Handelsschiffen in einem riesigen Reich ihr Gewerbe betrieb.

An dem Tag, an dem er seine Schiffspapiere erhielt...

wollte er beweisen, dass er der Beste war.

Es war ein grauer, verhangener, unheilvoller Tag...

nicht aber für Jim.

Für ihn war es der Beginn einer ruhmreichen Karriere.

Hoch droben in den weißen Segeln fühlte er sich am wohlsten.

Dort k onnte er seinen Träumen nachhängen...

Träume, die jeder von uns hat.

Schon bei der Abschlussfeier war Jim ein Mann...

dem man auf den ersten Blick vertraute. Einer von uns, sozusagen.

Er war genau die Sorte Mann, die ich an Bord haben wollte.

Sein Leben war anspruchsvoll, doch trist.

Fordernd, doch leer.

Es ist diese unbeschreibliche Vagheit, die uns auf das Meer hinaustreibt.

Eine wundersame Gier nach Abenteuern und Geheimnissen.

Gedankenverloren gab er sich seinen Fantasien hin.

Denn wer hat nicht schon davon geträumt, ein schönes Mädchen...

von einem malerischen Floß zu erretten?

In diesen Schwärmereien gelang er zu Ruhm, Reichtum...

und Respekt, als er seinen Kapitän vor einer Meuterei bewahrte.

Eigenhändig, versteht sich.

Jim wurde gefeiert, geliebt und, vor allem, vertraut.

Dann, an einem ruhigen Tag auf vollk ommen ruhiger See...

lernte Jim erstmals eine der Gefahren auf See hautnah kennen.

Wir steuerten den nächsten Hafen an...

damit Jim die richtige Behandlung zuteil wurde.

Auf Wiedersehen, Sir.

Die anderen Patienten waren heilfroh, sicher an Land zu sein.

Aber Jim sehnte sich nach dem Meer, nach Taten.

Oft fand man ihn im geschäftigen Hafenviertel herumgeistern.

Er heilt sich abseits der entwurzelten menschlichen Wracks.

Haben Sie ein paar Kupferstücke? Sir würden mir sehr helfen.

Danke sehr.

ANHEUERSTELLE FÜR SEEMÄNNER

Als er nicht mehr auf seinen Stock angewiesen war...

heuerte er auf dem erstbesten Schiff an.

Dieses Schiff war die SS Patna.

Mister, hier sehen Sie einen echten Seelenverkäufer.

Ihr Ziel war das Rote Meer.

Ladung: 800 Moslems auf einer heiligen Reise nach Mekka.

Guten Morgen, Captain. Ich bin Ihr neuer Erster Offizier.

Wie lange waren Sie Offizier?

- Zwei Jahre. - Engländer, was?

Das Schiff schien friedlich, sicher.

Er hatte wieder Boden unter den Füßen.

Er fühlte sich alleinverantwortlich für jede einzelne Seele an Bord.

Er war der Herausforderung gewachsen.

Nichts machte ihm Angst.

Hey Mister, das Barometer fällt.

- Wie lange schon, Sir? - Was weiß ich.

Es kam ganz plötzlich. Wir steuern auf einen Sturm zu.

Vielleicht kühlt der alte Ofen dann ein wenig ab.

Mr. Robinson! Reduzieren Sie auf halbe Fahrt.

Nein! Halten Sie die Klappe! Bleib auf voller Kraft.

Heiß. "Heiß" ist gar kein Ausdruck für da unten.

Was hast du auf meiner Brücke verloren?

Wo soll ich denn sonst frische Luft schnappen?

Soll ich mir in dem Höllenloch da unten Skorbut holen?

Bist du etwa besoffen?

Wie sonst soll man diesen Dreckhaufen aushalten?

Ich lasse dich einsperren, du Abschaum.

- Was ist los? - Die Karte zeigt 100 Faden.

- Sind wir aufgelaufen? - Schlimmer.

- Wir sind erledigt, am Ende. - Wo wollen Sie hin?

Sehen, ob es Schäden gibt.

- Ich hörte etwas. - Kein Grund zur Sorge, Sir.

- Es schien... - Das ist der Nebel.

Er verwirrt unsere Sinne.

Es ist alles in Ordnung.

Sie wollten nur Wasser.

Ich sah die Ausbuchtung. Der Druck ist zu groß...

als dass dieses rostige Papier ihm standhalten könnte. Papier!

- Wir sinken wie ein Klumpen Blei. - Still!

- Wir werden sie abstützen. - Hören Sie.

- Sie bricht auseinander. - Warten Sie!

Keine Zeit. Es sind 800 an Bord und wir haben nur zwei Boote.

- Stoppen Sie die Maschinen! - Keine Zeit...

Stoppen Sie die Maschinen.

Ja, Sir.

Sehr vernünftig.

Sie sind ein klarer Kopf, Sir.

Beeilung!

Dort, im Dunkeln, allein mit dem Unerwarteten...

sah sich Jim schließlich mit seiner eigenen Angst k onfrontiert.

Seine Einbildung ließ ihn die Dinge sehen, die er fürchtete, zu sehen.

Ja. Ja.

- Sind wir in Gefahr? - Nur wenn Sie in Panik verfallen.

Ich muss die Rettungsboote klar machen.

Sie lassen uns zurück?

Glauben Sie das wirklich?

Nein.

Lasst ihn durch. Lasst ihn durch.

Gehen Sie mir zur Hand, schnell.

- Wir müssen beide Boote klar machen. - Ja, aber eines nach dem anderen.

Wir müssen weg sein, bevor der Sturm hier ist.

Drücken! Drücken!

- Was ist mit denen? - Mit wem?

Mit denen!

Die sind erledigt! Am Ende! Nichts kann sie retten!

- Springen! Schnell! - Springen!

Schnell! Springen!

Springen! Springen! Beeilung!

- Springen! Schnell! - Springen!

Tja, wir sitzen alle im selben Boot.

Wir haben dieselbe Geschichte.

- Ich weiß nicht... - Sie ist doch gesunken, oder?

Ich habe es gesehen.

Sie ist mit Mann und Maus untergegangen.

Gesunken. Ich schwöre es.

Diese armen Ungläubigen.

Hey du! Sei froh, dass wir gesprungen sind. Verstehst du?

Für die drei Unglücksraben...

war die Rettung der Patna der Beweis ihrer Desertion.

Für Jim war es, als würde man ihm einen gewaltigen Streich spielen.

ANHÖRUNG

Die Zeitung! Die Zeitung!

Es hätte niemals eine öffentliche Anhörung gegeben, wäre Jim...

mit den anderen verschwunden.

Als er darauf bestand, öffentlich auszusagen...

wurde die Patna-Affäre zur öffentlichen Schande.

- Was hat Ihre Meinung geändert? - Er.

- Wie? - Er gab uns sein Wort. Wir trauten ihm.

Das war offensichtlich ein Fehler.

Vielen Dank.

Der französische Offizier, bitte.

- Sie haben die Patna geborgen? - Ja, Sir.

Lief das Schiff Ihrer Ansicht nach Gefahr, zu sinken?

- Möglicherweise. Im Schlepptau... - Das ist nicht der Punkt.

Die Gefahr darf nicht das Barometer eines Offiziers sein.

Würden Sie zustimmen, dass sein Verhalten...

die unentschuldbare Tat eines Feiglings war?

Es ist nicht an mir, zu sagen, ob jemand ein Feigling ist.

Ist das eine Auszeichnung Ihres Mutes?

Im Krieg, vor den anderen, wird ein solcher Mut erwartet.

Das Kriegshandwerk verlangt ihn.

Auf See gibt es ständig Krieg mit den Elementen.

Die Offiziere sollen mit dem Schiff untergehen.

- Die Ehre verlangt es so. - Ehre?

- Ehre ist etwas Persönliches. - Nun gut! Das Gesetz verlangt es.

Welches Gesetz? Wo steht ein solches Gesetz geschrieben?

Unter zivilisierten Männern gibt es so etwas wie ein ungeschriebenes Gesetz.

Ein Begriff, den die Versicherungen in die Welt setzten.

Notwendig, denn wenn nur ein Mitglied der Mannschaft an Bord bleibt...

entbindet das von der Bergungsverpflichtung.

Loyalität, dann. Was ist mit Loyalität?

Früher, auf den Segelschiffen, gab es sie noch...

aber seitdem es Dampfschiffe gibt, hat sich auch das geändert.

Wären Sie zu so etwas fähig gewesen?

Wer weiß?

In gewissen Situationen befällt jeden Mann die Angst.

Sie ist immer da und wartet auf uns.

- Die Angst. - Vielen Dank, Leutnant.

UNGÜLTIG

Warum?

Warum bestanden Sie darauf, so viel Dreck zu fressen?

Wie konnten Sie dieses abscheuliche Geständnis...

öffentlich, vor diesen schadenfrohen Ureinwohnern ablegen?

Wenn Sie in Schande baden wollten...

warum haben Sie sich nicht versteckt, in einem Erdloch, wo Sie hingehören?

Begreifen Sie nicht, was heute hier passiert ist?

Wissen Sie, was Sie getan haben?

Sie sind einer von uns. Ihre Schande beschmutzt uns alle.

Wir alle standen vor Gericht.

Begreifen Sie das nicht?

Doch, Sir.

Das weiß ich.

Jim! Jim!

Er schlug sich von Hafen zu Hafen...

darauf bedacht, Namenloser unter Namenlosen zu werden.

Er träumte nicht länger von Ruhm und Ehre.

Er wollte überhaupt nicht mehr träumen.

Er nahm jede Arbeit an, egal wo, egal für wie viel Geld.

Zum Hotel, Junge.

Er sehnte sich nach Anonymität.

Am Ende wollte er nur noch jenes namenlose Strandgut werden...

das er zuvor verachtet und bemitleidet hatte.

Er wollte sein Versagen vergessen...

den wiederkehrenden Albtraum an Bord der Patna.

Aber der Skandal verfolgte ihn...

fand ihn...

ließ ihn weiter flüchten...

CAPT. BRIERLY BEGEHT SELBSTMORD S.S. PATNA-SKANDAL SCHULD

Der vollk ommene Seemann, so schien es, verließ sein eigenes Schiff.

Sein letzter Eintrag im Logbuch lautete:

"Wenn die Angst die Schwachstelle in einem Einzelnen finden kann...

warum nicht auch in jedem von uns?"

Nur eines ließ Jim hoffen, etwas, das jeden Mann hoffen lässt.

கருத்துகள்

No comments yet. Be the first to leave one.

Keep it about this subtitle — sync, quality, typos.500 characters left