Enter the Anime

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Enter the Anime 2019 1080p NF WEB-DL DDP5 1 x264-NTG GER
ความคิดเห็นโดย nortwing
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เผยแพร่เมื่อ: 2019-08-07
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200 บรรทัดแรก

NX ON NETFLIX PRÄSENTIERT

Um das stoische Äußere der japanischen Kultur zu verstehen,

sollte man U-Bahn fahren.

Dort ist es still.

Höflich.

Zurückhaltend.

Nächste Station: Akihabara.

Es gibt ein System.

Türen öffnen links.

Eine Ordnung.

Wie kann so eine Kultur also...

...so etwas kreieren?

Anfang dieses Jahres lernte ich etwas mir gänzliches Neues kennen.

Die düstere, schräge und verrückte Welt des Anime...

...der Mangas...

...und der japanischen Gegenkultur.

Wie viele Abendländer hielt ich Anime für eine Parade Hello Kittys,

verkleidet als auf Regenbogenponys reitende Schulmädchen.

Super, super, super!

Wenn ich halb so viel schleimen würde,

würde ich mich zu Tode schämen.

Dabei ist es oft düster und total schräg.

Selbst Hollywood ist davon beeinflusst.

Und obwohl ich nichts darüber weiß,

nahm ich mir vor, eine Anime-Expertin zu werden.

Und eine bessere Filmemacherin.

Oder? Oder?

Also, was genau ist Anime eigentlich?

Ob Neuling wie ich

oder Otaku -Fan, sicher fragen Sie sich:

Wie kann man sich so was ausdenken?

Oder so was?

Oder erst recht

so was?

Wer sind die kreativen, gestörten Köpfe,

die diese modernen, innovativen Animes erschaffen?

In einer derart konformen Kultur

könnte die Popularität dieser Kunstform ein Problem darstellen.

Aber könnte sie auch eine Lösung sein?

Und wofür?

Ich bin in die Anime-Welt eingetaucht,

doch statt Antworten fand ich noch mehr Fragen.

Netflix hat mich dafür angeheuert.

Aber es war mehr als ein Auftrag.

Es wurde eine Obsession.

Ich musste die Seele des Anime finden,

die genialen Köpfe verstehen und hinter den Schleier schauen.

Ein gewaltiges Anime-Abenteuer.

Aufregend, oder?

Das einzige Problem: Ich bin in LA.

Und habe keine Ahnung, wie das klappen soll.

Alles fing mit Castlevania an.

So düster, schräg und wunderschön.

Ich fragte mich, wer sich so was ausdachte.

Ich fand ihn.

Den innovativsten Anime-Künstler LAs.

Den Quentin Tarantino des Digitalzeitalters.

Aber wer ist Adi Shankar?

Zuletzt googelte ich Zeitreisen.

Denn das tue ich.

Ich bin aus der Zukunft. Nicht von hier.

Wie hat sich Castlevania...

PRODUZENT, CASTLEVANIA

....von einem abgehalfterten Videospiel

zu einem Netflix-Hit entwickelt?

Damals habe ich Filme für die Karriere gemacht.

Manche kamen ins Kino, waren erfolgreich.

Diese Filme machten mir keinen großen Spaß.

Ich machte lieber Fanfilme fürs Internet.

Power Rangers, James Bond,

innerhalb einer Woche.

Manche meiner Sachen gingen irre viral.

Ich hatte meine Karriere nie so gedeutet,

aber ein Rapper erklärte es mir so.

Er rief mich an: "Yo, hier ist Kanye."

Ich so: "Was?" Wir trafen uns.

Für Rapper ist das mein Mixtape, was ich sehr cool finde.

Denn für mich sind es nur Fanfilme.

Die Fanfilme führten dazu, dass Netflix mich antwitterte.

Sie schrieben: "Komm auf ein Meeting vorbei."

Und das führte direkt zu Castlevania.

Alles, was ich früher liebte...

Ich wusste nicht, dass andere das auch mögen.

Es war nicht cool. Die Leute,

die so was mochten, verbargen das.

Und jetzt machen sie Goku -Cosplay.

Das ist super. Ich trage sogar einen Power Glove.

Er leuchtet.

Ich wuchs in Hongkong auf. Da gab es

dieses irre Anime im Fernsehen. Es war nicht auf Englisch.

Ich verstand es also nicht, aber es sah toll aus.

Ich wusste, eines Tages machen wir so was,

und das sieht dann so aus. Sobald Netflix sagte,

ich soll meine verrückte Anime-Adaption dieses Videospiels machen,

ich soll es wagen,

wussten Kevin, mein Partner bei der Serie,

und ich sofort, dass es 2D sein muss.

In diesem handgezeichneten Stil, als Hommage an diese OVAs.

Die OVA-Animes, die ich in Hongkong liebte,

die eine Kunstform darstellen.

Meine Familie findet meine Sachen brutal.

Sehr brutal.

Das ist Mooshi. Sie ist ein Mensch und versteht Englisch.

Ich finde es schräg, wie die Leute auf sie reagieren.

Immer heißt es: Ist das dein Hund?

Du hast den ausgesucht? Nicht deine Freundin?

So einen Hund wollte ich immer.

Und die Reaktion ist immer gleich.

"Der passt so gar nicht zu dir."

Ich so: "Was soll das heißen?

Was für einer passt dann zu mir?

Ein Rottweiler etwa?

Ein Schäferhund? Ein Kampfhund?

Ein Roboterhund? Ein Dämonenhund? Was?"

Adi Shankar ist ein Zeitreisender.

Und ich wollte in die Zeit zurückreisen,

bevor ich dieses Projekt annahm.

Ok.

Was ist Anime?

Das ist doch leicht.

Oder auch nicht. Was ist Kreativität?

Wie bekommt man Ideen?

Instagram ist Inspiration, nicht Zeitverschwendung, oder?

Oder?

Zuerst müssen wir die Herkunft verstehen.

Vielleicht eine Dokumentation?

Japan, Anker im Osten.

Land der Schönheit und Vielfalt.

Ost trifft auf West.

Moderne Kleidung, Stadtplanung, Industrie.

Doch auf dem Land herrschen noch immer Bräuche...

Oder auch nicht. Schlechte Idee.

Um Anime zu verstehen, müssen wir nach Japan.

Persönlich mit diesen Irren reden.

Die großen Namen treffen.

Hin zur Quelle. Zur Hauptader.

Wieso kommt Anime aus Japan?

Um Anime zu verstehen,

müssen wir die japanische Kultur,

die Lebensart erforschen.

Und wie? Durchs Essen!

Das Beste an Tokio ist das Essen.

Ich interviewte einen Feinschmecker und Anime-Macher,

der japanische Anime-Zutaten nimmt

und ein interkulturelles Anime-Gericht zaubert.

Hallo! Ich bin Sam.

Freut mich. Ich bin Sam.

Hallo! Ich heiße Sam.

Hi! Ich heiße Sam.

Hi, ich bin LeSean Thomas.

Hi, ich bin LeSean.

Hi, LeSean Thomas.

Hi, ich bin LeSean.

Ich heiße LeSean Thomas.

#NaDu

Nach dem Dot-Com-Crash in New York City war es schwer, Arbeit zu finden.

ERFINDER VON CANNON BUSTERS

Also fing ich an, Comics zu illustrieren.

Von anderen Künstlern und Kreativen umgeben zu sein,

die besser sind als ich, inspiriert mich sehr.

Ich mag Teamarbeit.

Darum mag ich Animationsproduktionen.

Ich arbeite gerne mit talentierten Leuten.

Das spornt mich an.

Zuerst sah mir japanischen Animationsserien an,

auf illegalen Videokassetten aus Chinatown.

Es war damals sehr unbekannt.

Ich habe alles genommen, was mir gefiel,

um Cannon Busters zu kreieren.

Die Musik ist eine Mischung aus Jazz, Philharmonie und Pop.

Der Stil hat viele verschiedene Einflüsse von Dingen,

die ich als Junge in den 90ern und 80ern mochte.

Roadshows, Abenteuerserien, japanische Rollenspiele,

Final Fantasy, Secret of Mana.

Dieses Projekt war eine tolle Chance, das zu kombinieren.

Meine Lieblingsfigur bei Cannon Busters ist Sam,

ein Akronym für Special Associate Model.

Sie ist ein königlicher Freundschaftsroboter.

Sie ist zwanghaft, rein, sieht nur das Gute in den Menschen.

In Cannon Busters gibt es keine Figuren, die so sind wie ich.

Ich verleihe meinen Figuren nichts von mir selbst.

Ich schaffe lieber Distanz zwischen mir und dem Publikum.

Als Amerikaner ist japanische Animation

für mich als Kunstform ein echtes Trans-Genre-Medium.

Es gibt Trickfilme für Kleinkinder,

für Jungen und Mädchen, für Teenager, Erwachsene, es gibt sogar Pornos.

Ich bin kein Außenseiter, eher ein Besucher,

ein Gast sozusagen.

Animes waren mein Zugang zur japanischen Kultur.

Die kannte ich seit meiner Kindheit,

und durch japanische Animes und Comics kannte ich Tokio,

ohne jemals da gewesen zu sein.

Unglaublich, aber wahr: Japan verarbeitet mehr Papier für Mangas und Comics

als für Toilettenpapier.

Entweder müssen die Japaner mehr Ballaststoffe essen,

oder das sind echt scheiß viel Comics.

Anime und Mangas sind nicht nur ein Teil der Popkultur, sie definieren sie.

In der Hochzeit des Anime

waren ihre Künstler wie Könige.

Geographisch genau genommen, waren sie wie Kaiser.

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