Without Leaving an Address

Without Leaving an Address (Sans laisser d'adresse)

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เผยแพร่เมื่อ: 2026-04-03
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200 บรรทัดแรก

Taxi! Taxi!

Paris.

Mitte des immer dichteren Verkehrs fahren täglich zehntausende Fahrzeuge.

Dazwischen tausende Taxis, rasen durch die Stadt zu verschiedenen Adressen.

Taxi!

Taxis haben ihr eigenes Leben.

Ihre Gewohnheiten, ihre Treffpunkte, ihre riesigen Garagen...

und ihre Begegnungsorte.

Es gibt alte, klassische Taxis und neue.

Viele fahren Tag und Nacht.

Sie halten nur, um den Fahrer zu wechseln.

Um die Papiere zu übergeben...

tanken, einen Reifen aufpumpen oder kurz staubsaugen.

Wenn Staub sprechen könnte, würde der Staub eines Tages...

viele Geschichten erzählen.

Und dies ist eine dieser alltäglichen Geschichten...

erlebt von einem Pariser Taxifahrer.

SPURLLOS VERSCHWUNDEN Untertitel von: BuStEl

das Taxi gehört zur Taxi-Gesellschaft Métropole.

Gare de Lyon, schnell! - Nein.

Was meinst du? - Ich habe keinen Dienst.

Es lohnt sich trotzdem.

Heute Morgen vergaß ein Fahrgast seine Aktentasche in meinem Taxi. Nach

langer Suche gab ich sie dem Vorsitzenden der Anti-Trinkgeld-Liga zurück.

Komm, ich habe es eilig; sei nett.

Ich bin seit 8:00 Uhr nett gewesen, jetzt ist es 17:00 Uhr, ich bin fertig.

Nach La Chapelle.

Alles in Ordnung? - Auf drei Rädern.

Eine Zündkerze ist kaputt. Und der Hinterreifen droht zu platzen.

Die nächste Fahrt wird eine Katastrophe. Hallo Gaston, die Papiere liegen im Taxi.

Ich habe auf dich gewartet. - Ich bin nicht zu spät.

Nein, das ist es nicht. - Was dann?

Ich muss um einen Gefallen bitten. - Einen Gefallen?

Ja. Warte, es ist sehr wichtig. Warte auf mich.

Hier ist dein Geld.

Nicht viel. - Leicht gesagt hinter der Kasse.

Etwas zu melden?

Alles: die Zündkerze; der Ersatzreifen muss gewechselt werden.

Das dauert eine Weile.

Wenn Gaston heute Abend so fährt, geht er kaputt.

Guten Tag. Ein Handschuh, von einer Blondine

die versuchte wegzulaufen, ohne zu bezahlen.

Parfümiert. Ein Souvenir aus Paris. - Schon wieder ein Nichtzahler?

Eine Dame versuchte mich zu betrügen; ich bin froh, dass dieser Tag vorbei ist.

Was meinst du? - Ich sagte nichts.

Es geht um Gaston.

Emile, ich zähle vollkommen auf dich. Du kannst nicht nein sagen.

Es geht nicht nur um ein Mädchen; lass mich erklären.

Emile, warte! Emile?

Was ist schon wieder mit den beiden?

Ich höre.

Ist es ernst? - Ja, ziemlich.

Rate mal? Ich bin verliebt. - Dafür brauchst du mich?

Ich traf sie schon mal; sie ist 20. Ein Verkäuferinnen-Mädchen bei Samaritaine.

Ihre Augen...

Wir haben heute Abend ein Date. Als wir zusammen waren, sagte ich ihr:

Du hast einen Freund, der deine Taxifahrt übernimmt.

Nur bis Mitternacht.

Ich kenne dich; um Mitternacht wird es anders.

Sie ist ein nettes Mädchen, lebt zuhause.

Nettes Mädchen! Sie geht so gleich am ersten Abend aus!

Wir haben nicht immer Zeit für Details.

Nun, heute Abend kann ich nicht.

Wenn es deine Frau ist...

Heute Abend ist eine Gewerkschaftssitzung.

Ich muss den Finanzbericht vorlegen. - Das dauert nur 5 Minuten.

Du musst zur Sitzung kommen; es ist wichtig.

Nun, trotzdem danke. Ich frage jemand anderen.

Und verhindern, dass jemand anderes zur Sitzung geht?

Mach du es dann? - Nein.

Es ist gegen die Regeln.

Okay, dann höre ich auf. - Du würdest das doch nicht tun?

Wenn es Adrienne wäre, würdest du nicht aufhören?

Gib die Papiere zurück. - Sie liegen noch im Auto.

Funktioniert das Licht? - Ja.

Es war nur ein loses Kabel. Wie auch immer, danke!

Hey Taxi! Kannst du zur Gare de Lyon fahren?

Warum nicht? Es ist ein Ort wie jeder andere.

Ich habe es eilig, ich muss um 7:10 da sein.

Es ist jetzt 7:09. - Bitte, schnell, ich bin zu spät.

Geht nicht, mein Reifen ist nicht okay.

7:35, konntest du nicht schneller?

Geht nicht, sonst hätte ich einen Platten.

Ich kann 1000 Franken nicht wechseln. - Natürlich.

Kein Wechselgeld.

Hier, nimm, was du brauchst, das ist alles, was ich habe.

100 Sous Trinkgeld für so eine Fahrt; nicht schlecht!

Geht weiter? - Natürlich, Herr Polizist!

Wohin?

Der Zug aus Chambéry. - Welcher?

Der um 7:10. - Abgesagt.

Der Plan wurde heute Morgen geändert. - Sommerfahrplan.

Der Zug aus Chambéry kam bereits um 6:50. Sie sind zu spät.

Warten Sie auf jemanden? - Ja, mein Herr.

Darf ich mich vorstellen, ich bin ein Freund von Forestier.

Juliette! Nicht hier, dort hin.

Wer ist das? - Ein Freund von Forestier.

Forestier nichts, wir haben 3 Minuten bis zum Zug!

Gnädige Frau? Entschuldigung, ich habe mich geirrt.

Fahren Sie weiter.

Was ist los? - Bahnhofssicherheit.

Sicherheit?

Ich beobachte Sie schon seit fünf Minuten.

Fahren Sie weiter!

Ich muss nach Île-de-France; guter Tarif!

Und ich fahre zur Porte d'Orléans; das ist weiter!

Die Vorstadt mit meinem platten Reifen zu erreichen, war unmöglich.

Ihr hattet beide Unrecht, die junge Dame hat mich zuerst gerufen.

Gut, steigen Sie ein.

Ich? - Natürlich.

Diese Dame wartet geduldig, es ist ihre Runde.

Lassen Sie mich die Tür öffnen.

Haben Sie dieses kleine Gesicht gesehen?

Einfach ein Lächeln, und sie nehmen dich mit!

Taxi! Das ist meins!

Vorfahrt! - Idiot!

Wohin? - Rue Ravignan, Nummer 17.

Das ist in Montmartre. - Keine Ahnung.

Sie kommen nicht aus Paris? - Nein, aber ich werde hier wohnen.

Oh, wie schön!

Es sieht aus wie ein Festival!

Alle scheinen in Paris so freundlich.

Ich habe Sie nicht gerufen.

Ich sah Sie dort stehen, ganz allein und traurig.

Ich war nicht traurig, ich wartete seit über einer Stunde auf jemanden.

Jemanden wie Sie, hereingelegt? - Stopp! Fahren Sie an die Seite!

Ich habe nur gescherzt; ich bin verheiratet!

Es ist nur der Taxameter.

Was dann? - Er steht auf 100 Franc.

Ich wusste nicht, dass es so teuer wäre.

Brot, Butter, Reifen - alles kostet Geld.

Ich diskutiere nicht, aber ich habe nur 100 Franc bei mir.

Was für ein Tag!

Treffen Sie jemanden? - Ja.

Dann können Sie den Rest leihen. - Ja, daran hatte ich nicht gedacht!

Ab zur Rue Ravignan.

Wissen Sie, woher der Name kommt?

Eine Schlacht? - Nein, Marignan war die Schlacht.

Ravignan war...

Bitte, 200 Franc.

Soll ich meinen Koffer als Pfand lassen? - Nein, ich vertraue Ihnen.

Sie werden es nicht vergessen. - Herr Forestier, bitte.

Zweite Etage rechts. Der Aufzug funktioniert nicht.

Danke. Ich bin gleich zurück!

Also ist dieser Herr Forestier drin? - Ich denke schon.

Sind Sie frei?

Noch nicht, aber wenn Sie warten können...

Wenn ich ein Taxi nehme, dann weil ich es eilig habe!

Herr Forestier, bitte.

Haben Sie einen Termin? - Ja.

Kommen Sie rein.

Wen soll ich anmelden? - Thérèse Ravenaz.

Hier entlang.

Es dauert lange.

Das ist das Büro von Herrn Forestier?

Ja, aber die Wartezeit ist lang.

Ich warte hier schon eine Stunde. - Ich auch; eine Stunde am Gare de Lyon.

Ihre Runde, Herr.

Haben Sie einen Termin? - Ich warte auf Herrn Forestier.

Das bin ich.

Nein.

Ich versichere Ihnen, ich bin Herr Forestier.

Ja, ja, stimmt; verlieren Sie keine Zeit!

Ich warte schon eine Stunde! Doktor, es ist dieser verdammte Weisheitszahn.

Entschuldigung, es muss noch ein Herr Forestier im Gebäude sein.

Ich glaube, ich weiß, worum es geht.

Kommen Sie in mein Büro, ich bin gleich bei Ihnen.

Das ist äußerst ärgerlich!

Haben Sie kürzlich an Herrn Forestier geschrieben?

Ja.

Hier? - Ja, 17 Rue Ravignan.

Und Sie haben den Namen 'Forestier' unterstrichen, richtig?

Ich habe Ihre Briefe erhalten.

Ich habe sie nicht geöffnet; ich gab sie Herrn Pierre Forestier.

Ich verstehe. - Ich bin Marcel Forestier.

Pierre ist mein Bruder.

Sie sehen ihm überhaupt nicht ähnlich!

Das hoffe ich. - Wo ist er?

Ich komme von außerhalb der Stadt, ich hatte einen Termin mit ihm am Bahnhof.

Entschuldigung.

Wer ist dieses Mädchen? Sie hat keinen Termin, schicken Sie sie weg.

Wir gehen heute Abend ins Theater. - Ah, ich verstehe.

Es ist nicht die Zeit zum Schauen. Nicht

tun! Du bist mit jemand anderem beschäftigt!

Mach keine Szene, Marguerite! Sie ist eine Freundin von Pierre.

Wirklich! Jetzt tauchen sie auch hier auf. Ich

habe genug von Pierre und seinen Abenteuern.

Was will sie? - Ihn sehen.

Berthe sagt, sie hat einen Koffer; wofür?

Ich habe nicht gefragt. - Dann mache ich es.

Nein, bitte!

Seit ich ihm hier geschrieben habe, dachte ich, er wohnt hier.

Er wohnte hier, ist aber umgezogen.

Doktor! - Ruhig, ich bin fast fertig.

Entschuldigen Sie, dass Sie umsonst gekommen sind.

Sie müssen zur 17 Rue de l'Abeille.

Dort werden Sie ihn sicher finden.

17 Rue de l'Abeille. - Fünfte Etage.

Willst du, dass ich es aufschreibe? - Nein, danke, ich merke es mir.

Das ist kein Scherz, oder? Denn ich werde ihn treffen.

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