200 บรรทัดแรก
EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE
Und dann…
Bereit?
Bereit.
Danke.
Premierministerin.
Nach Ihrer Wahl sagten Sie, Sie hassten den Zustand Großbritanniens.
Sie wollten daran etwas ändern, aber nach nun drei Jahren
ist die Inflation 12 %, die Arbeitslosigkeit 3 Millionen ,
und wir haben Bürgerunruhen in mehreren großen Städten.
Es stimmt.
Aber es gibt kein magisches System,
bei dem man ein paar Knöpfe drücken und drehen kann,
und dann wird alles gut.
Ich würde gerne die Zinsen senken…
Geht es Ihnen gut?
Bestens, danke.
Aber dafür müssen wir zuerst die Inflationsrate senken,
also öffentliche Ausgaben kürzen.
Ich würde gern härter vorgehen,
aber ich kann nicht schneller sein, als Parlament oder Menschen es erlauben.
Es tut mir so leid.
Oh.
-So unprofessionell. -Nein, nicht doch.
Die Vorstellung,
die erste Premierministerin bricht in diesem Raum zusammen…
Schon andere Premierminister brachen in diesem Raum zusammen.
Im Laufe der Jahre war dieser Raum mal Büro, mal Salon,
mal Beichtstuhl und mal eine Psychologen-Couch.
Wir haben Papiertaschentücher.
Oder einen Brandy?
Whiskey, wenn Sie einen haben.
Danke.
Es geht um meinen Sohn, Mark.
-Sie haben zwei Kinder, richtig? -Ja, Zwillinge.
Mark und Carol.
28 Jahre alt.
Und mein Liebling Mark…
…ein ganz besonderes Kind,
ein Sohn, von dem jede Mutter träumen würde…
…ist verschwunden.
Verschwunden?
Er nahm an der Rallye Paris-Dakar teil.
Er und seine Teamkollegen fuhren durch Frankreich nach Algerien
und zur Sahara.
-Du weißt nicht, wo wir sind, oder? -Ich weiß es genau.
Wir sind…
…23 Kilometer östlich…
Nein, westlich von Reggarnay.
Reggane.
-Wir haben uns verfahren. -Nein.
Ich weiß genau, was ich tue.
Man sah ihn zuletzt an einem Kontrollpunkt in einem Dorf in Algerien,
vor zwei Tagen.
Seither nichts mehr.
Es ist fünf Tage her,
seit Mark Thatcher mit seinem Team gesehen wurde.
Helikopter durchkämmen das Wüstengelände, in dem sie verschwanden.
Eine so große…
Mrs. Thatcher sagte etwas Interessantes über Mark.
Ging es um seinen Orientierungssinn?
Sie nannte ihn ihren Liebling.
Ist das interessant?
Wie sie es sagte, ja. Keine Mehrdeutigkeit oder Ähnliches.
Wer sagt so etwas?
Ein Kind dem anderen vorziehen, besonders Zwillinge.
-Ehrliche Eltern. -Was?
Jeder Elternteil hat ein Lieblingskind.
Unseres ist?
Meins oder deins?
-Ist es ein anderes? -Ja.
-Du zuerst. Welches ist deins? -Anne.
Das kam aber schnell.
-Ich wusste es eben. -Philip!
-Und deins ist… -Ich weiß es nicht.
-Lügnerin! -Es stimmt! Ich weiß es nicht.
Deine mangelnde Selbsterkenntnis ist atemberaubend.
Ich würde sagen, das ist positiv.
Alle kennen deinen Liebling.
-Ja? -Ja.
Wer ist es?
Nur zu.
Philip!
Du kannst nicht einfach gehen.
-Und ob. -Philip!
Dass sich jemand um Mark sorgt, ist nicht neu.
Er wurde gefragt, ob seine Mutter sich sorgt.
Mütter sorgen sich um ihre Söhne.
Es ist schwer, ihren Mutterinstinkt zu überwinden.
Sie werden emotional.
'LIEBLINGE'
SÜDGEORGIEN
FALKLANDINSELN, SÜDATLANTIK
-Markierung 24. -Markierung 24.
800.
Eine Plane kommt dahin.
DIE FALKLANDINSELN GEHÖREN ZU ARGENTINIEN
NUR AUTORISIERTER ZUTRITT
POLAR-FORSCHUNGSPROGRAMM
Was macht ihr?
Das ist Britisches Überseegebiet.
Sie sind unerlaubt hier.
Sie und Ihre Kollegen müssen sofort gehen
und die argentinische Flagge entfernen.
Ihr seid unerlaubt hier.
Entfernen Sie die Flagge, bitte.
Gehen Sie sofort an Bord Ihres Schiffes. Los!
Wir sollen unsere Flagge von unserem Land entfernen.
Wir müssen es dem Gouverneur der Falklandinseln melden.
-Eure Majestät. -Martin.
Ich möchte bitte meine vier Kinder sehen.
-Ma'am? -Alleine.
Eins nach dem anderen.
Natürlich. In einer bestimmten Reihenfolge?
Nein, ich glaube nicht.
Aber keines von ihnen soll wissen, dass ich die anderen auch treffe.
Ja, Ma'am.
Martin.
Bitte eine kurze Zusammenfassung vor jedem Treffen
mit den Hobbys jedes Kindes.
-Ihre Interessen und so weiter. -Ja.
Ich möchte nicht unwissend scheinen.
Oder kalt oder auch nur annähernd… distanziert.
Natürlich, Ma'am.
Ermutigende Nachrichten.
Ein Schweizer Fahrer namens Michel Bosi sah Mark und seine Beifahrerin gestern.
-Lebendig? -Ja, lebendig.
Lord Carrington und Außenministerium
baten die Schweizer Botschaft dringend darum,
mit Bosi Kontakt aufzunehmen, um mehr zu erfahren, aber…
Aber?
Ohne Erfolg.
Prächtig.
Sie finden nicht mal nicht verschwundene Fahrer.
Nun… Ich sollte dann hinreisen.
Eine letzte Sache, Premierministerin.
Ein kleines Problem im Südatlantik.
Der Gouverneur der Falklandinseln, Rex Hunt,
bat um Erlaubnis für den Eisbrecher, die HMS Endurance.
Er soll von Port Stanley nach Südgeorgien gesandt werden,
um argentinische Schrottarbeiter zu vertreiben.
Die HMS Endurance ist in Port Stanley
und könnte daher eine Einheit der Royal Marines an Bord schicken,
die in der Überzahl derer wäre,
die unbefugt dort sind.
Verschwindet.
Ich bitte den Außenminister.
Ich bringe Sie zur Tür.
Geben Sie ihr etwas Zeit.
Der Verkehr ist nicht meine Schuld.
Ja, sie ist beschäftigt. Ich auch. Weg da!
Also wirklich.
Diese Leute sind furchtbar herrisch und versnobt.
-Ich kann nichts für den Verkehr. -Schön, dich zu sehen.
Mummy.
Was soll das?
Ich erschrak, als ich hörte, du willst Mittag à deux.
Keine schlechten Nachrichten? Ich kriege immer noch meine Zivilliste?
Ja, die ganzen 20.000 Pfund.
Sag das nicht so.
Viel Geld für einen, der noch zur Schule geht.
Das meiste geht für Sekretariatskosten drauf.
Genau 800 Pfund. Ich habe es überprüft.
Es bleibt ein kleines Vermögen übrig.
Alles sicher auf einem Treuhandkonto. Keine Sorge.
Was gibt es zu Mittag? Lass mich raten.
Pochierter Lachs.
Ja.
Großartig.
Ich wettete mit meinem Schutzbeamten,
es gibt pochierten Lachs, da es hier immer pochierten Lachs gibt.
Ein Wunder, dass wir keine Flossen und Kiemen haben.
Du bist also Schulsprecher.
"Guardian." So heißt es auf der Gordonstoun.
Ja, tut mir leid.
Was hast du dadurch über dich gelernt?
-Was? -Du kennst doch den Aphorismus:
"Keiner weiß, wer er ist,
bis sein Leben bedroht wurde oder er Macht erhält."
Es setzte meinen schlummernden Polizisten frei.
-Sag das nicht. -Warum? Disziplin ist wichtig.
Und ich setze sie gerne durch.
Ich schickte sogar jemanden fort.
-Wohin? -Nach Hause. Wegen Rauchens.
-Wurdest du nicht fast dabei erwischt? -Fast, ja.
Ich war klug genug, davonzukommen.
-Ist das nicht unfair? -So ist das Leben, Mummy.
Das Leben war sehr gut zu dir.
Ja.
Aber es ist auch nicht immer einfach.
Ich wurde vielleicht schikaniert als der gemeine Eddie Windsor,
aber als Prinz Edward, Dritter in der Thronfolge…
-Wer schikaniert dich? -Fast alle.
Wie?
-Das willst du nicht wissen. -Doch.
Na gut.
Sie nennen mich Kiefer wegen der Zahnspange.
Sie füllen Plastiklöffel mit Speichel und schleudern ihn an meinen Hinterkopf.
Sie tun Sekundenkleber auf meinen Stuhl.
Sie gaben mir eine Flasche Weißwein, die aber…
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