Holocaust

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Holocaust E04
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Yayınlandı: 2019-04-29
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German altyazı önizlemesi

İlk 200 satır.

Sie haben Aufstellung genommen und ihre Kleidung abgelegt. Weiter.

Sortieren der Kleidungsstücke durch jüdische Arbeitskommandos.

Und was passiert dann mit denen? Die werden selbstverständlich dezimiert.

Die Selektion. Die Arbeitsfähigen nach rechts,

die für die Sonderbehandlung nach links.

In der Gaskammer. Vor Anwendung von Zyklon B,

während und nach dem Vorgang.

Das Arbeitskommando entfernt die Leichen. Goldplomben raus, Haare abgeschnitten.

In Buchenwald kamen Leute wegen Diebstahl von Staatseigentum vor ein SS-Gericht.

Passt Höß da auf? Er ist da sehr penibel. Nächstes Foto.

Das Krematorium. Wir experimentieren mit Förderbändern.

Gruben für die Asche.

Licht, bitte.

Gut. Sie scheinen Ihre neue Aufgabe mit gewohntem Eifer angepackt zu haben.

Ich bitte, nach Berlin versetzt zu werden, um Ihnen zur Seite zu stehen.

Sie sind Organisator, kein Politiker. Sie bleiben Verbindungsmann zu den Lagern.

Aber es geht auch um meine Frau. Ich bringe es nicht gern zur Sprache.

Geht sie fremd, während Papi weg ist? Ganz gewiss nicht. Meine Frau ist krank.

Ihre Herzschwäche wurde auf Grund meiner Abwesenheit immer schlimmer.

Soll sie kuren. Für die Frauen unserer Männer ist uns nichts zu gut.

Schön, aber bei den vielen Bombenangriffen wäre ich doch lieber bei ihr in Berlin.

Ich muss mich wundern! Eine ganze Armee opfert sich auf bei Stalingrad,

täglich Terrorangriffe auf unsere Städte und Sie kommen mit Ihrer kranken Frau!

Aber meine treuen Dienste für die SS... Sturmbannführer! Seien Sie froh,

dass Sie diese Uniform noch tragen dürfen. Sie haben sich Feinde geschaffen.

Haben Ihre dunkle Vergangenheit bewusst verschleiert. - Das stimmt nicht.

Man ist dieser Meinung! Ich fühle mich zu Unrecht verleumdet.

Sie bleiben auf Ihrem Posten und sorgen für reibungslose Abläufe!

Vielleicht lass ich Sie später mal zurückholen.

Die in Babi Yar verscharrten Leichen müssen ausgegraben und verbrannt werden.

Alle Spuren sind zu beseitigen.

Das ist vorrangig zu behandeln.

Die Krematorien haben nicht genügend Kapazität.

Wir schlagen vor, Verbrennungen auch im Freien vorzunehmen.

Mit Benzin getränkte Eisenbahnschwellen, zu Scheiterhaufen geschichtet,

sind möglicherweise eine Lösung.

Ich hatte schon lange so einen Verdacht. Das ganze Gerede über Spione, Saboteure,

Verhütung von Seuchen. Wo hast du den Durchschlag gefunden?

Das ist egal. Du hast immer betont, dass Lügen über dich verbreitet würden.

Ich war misstrauisch. Und Kaltenbrunner? Ich muss morgen nach Polen zurück.

Du hast dich nicht durchsetzten können? Wo du dich so aufgeopfert hast für sie?

Das ist jetzt alles nicht mehr so wichtig. Polen, die Ukraine...

Es bricht alles zusammen. Sprich nicht so!

Kaltenbrunner wird deine Zweifel spüren. Kein Wunder, dass es aus ist mit dir.

Aus deinem ganzen Verhalten geht hervor: Du bist nicht wie früher bei der Sache.

Du schämst dich deiner Aufgaben. Manchmal ja.

Erik, bitte! Du musst deine Pflicht bis zum Endsieg erfüllen!

Das wird die Menschen davon überzeugen, dass du das Richtige tust.

Martha!

Meine allerliebste Martha.

Ich dachte, du wärst außer dir.

Ich überwache die Ermordung von Frauen und Kindern... - Nicht.

Und dich erzürnt nur, dass ich nicht stolz darauf bin. - Du musst es!

Tu deine Pflicht bis zum Endsieg.

Das wird die Menschen davon überzeugen, dass du das Richtige tust.

Lach mich nicht aus. Lass das bitte. Lass das!

Aber ich lach dich ja gar nicht aus, Martha.

Ich wundere mich nur über meine eigene Dummheit.

Da ist nichts zu wollen.

Ich muss meine Pflicht erfüllen mit noch größerem Eifer.

Ich habe Angst, dass wir bestraft werden.

Bestraft? Ja.

Wir alle.

Du hast nichts Unrechtes getan, Martha.

Und ich habe nur der Idee gedient. Die Berichte...

Die nackten Menschenleiber.

Die Gaskammern, die Scheiterhaufen.

Darum müssen sie bis zum Letzten vernichtet werden.

Damit niemand was erfährt.

Damit niemand Lügen über dich verbreiten kann.

Um sie nicht zu ängstigen, bezeichnen wir es ihnen gegenüber als Familienlager.

Und niemand schöpft Verdacht? Einige schon. Es gibt Ausbruchsversuche.

Aber damit werden wir schnell fertig.

Entzückend.

Darf ich vorstellen? Prof. Pfannenstiel, Fachgebiet Hygiene, Universität Marburg.

Er ist Experte für sanitäre Probleme. Vielleicht kann er uns helfen.

Ich stehe zur Verfügung, soweit es in meinen Möglichkeiten liegt. Wo sind...

Hier drin. Und die Objekte?

Eine Gruppe wartet schon. Wir können jederzeit.

Wir versuchen, die Sache so angenehm wie möglich zu gestalten.

Der grüne Rasen, die Musik. Familien bleiben zusammen.

Äußerst human.

Wollen wir hineingehen? Nach Ihnen, Professor.

Dorf? Kaltenbrunner hat Sie abgeschoben.

Das ist nicht wahr. Kein Gönner mehr in Berlin.

Er hängt Ihnen die Sonderbehandlung an. Aber wie ich höre,

haben Sie einen schwachen Magen. Der hält es schon aus.

Ich wusste nicht, dass Sie beide so dicht an die Öfen heran wollen.

Die Hitze und der Gestank können einem ganz schön zusetzen.

Es sind 46 Öfen in Betrieb. Sehr effizient.

Diesen Arschtritt haben Sie einem jüdischen Künstler zu verdanken.

Das ist eine Lüge, Höß. Man verbreitet Gerüchte über mich.

Sehen Sie nicht mich dabei an. Ich schiebe die da rein, verbrenne sie.

Um was anderes kümmere ich mich nicht.

Das ist der Raum, wo...

Wir sagen, das sei ein Desinfektionsbad und eine Entlausungsdusche. - Natürlich.

Um sie beruhigen. Die Rate pro Tag? 12.000, wenn alle Öfen brennen.

Und wenn nicht IG Farben oder andere Werke Juden als Arbeitskräfte anfordern.

Obersturmbannführer Höß' Aufgabe ist schwer. Die Sonderbehandlung...

und auch noch die Geheimhaltung. Natürlich. Niemand erfährt etwas.

Vorsicht. Feind hört mit. Vielleicht finden Sie eine Lösung...

für den Gestank aus den Schornsteinen. Die Polaken riechen es kilometerweit.

Schöne Geheimhaltung. Mit welcher Substanz vergasen Sie?

Durch das Loch in der Decke dort streuen wir Zyklon-B-Kristalle.

In Verbindung mit Sauerstoff verdampfen sie. Das Gas tötet schnell.

Aber die Kristalle zersetzen sich rasch. Wir brauchten ein eigenes Versorgungsnetz.

Wir haben eine eigene Dachgesellschaft für den Vertrieb von dem Zeug gegründet.

Aber nur die großen Tiere in Berlin haben ein paar Aktien. Herr Professor?

Kommen Sie?

Eigenartig, wie still sie sind.

Wir haben das fabrikmäßig aufgezogen, aber trotzdem bin ich in Verzug geraten.

Sie ziehen sich aus, geben Wertsachen ab, wir führen sie in den Duschraum,

verbrennen sie und vergraben die Asche. Perfekter wird es nicht.

Sie sind so weit. Fangen Sie an.

Folgen!

Ihr seht, es ist ein Duschraum. Die Dusche dauert 5 Minuten.

Ihr werdet desinfiziert, die Läuse werden getötet.

Wir haben ein Guckloch. Wenn Sie mal durchsehen wollen?

Sie meinen... Sturmbannführer Dorf? Vielleicht möchten Sie gern?

Ich habe es schon gesehen.

Nicht zu fassen. Wirklich, es ist nicht zu fassen.

Wie eine Szene aus Dantes "Inferno".

Und diese Laute... wie das Klagen in einer Synagoge.

Achtung! Achtung! Besteigen Sie jetzt die Waggons.

Den Anweisungen des Wachpersonals ist Folge zu leisten.

Familien bleiben während der Fahrt und auch im Lager zusammen.

Besteigen Sie jetzt zügig die Waggons. Folgen Sie den Anordnungen des Personals.

Da rüber. Tu, als ob du krank wärst. Die führen irgendwas im Schilde.

Ich mach das schon. Sie kommen.

Berta, raus, zur Hintertür. Zalman, geh mit ihr.

Alles aufstehen.

Diese Menschen sind krank. Ruhe, Weiss. Alles aufstehen!

Was geht hier eigentlich vor? Das ist eine Krankenstation.

Die sehen aber nicht krank aus. Warum wurde ich nicht unterrichtet?

Das wurden Sie. Ich kann nichts dafür, wenn Ihr Büro nicht funktioniert.

Das ist doch irgendein Schwindel, den Dr. Weiss hier treibt, oder?

Ich habe hohes Fieber.

Da liegt keine Eingabe vor. Ich habe auch nichts gefunden.

Niederbrennen.

Alle, die damit in Verbindung stehen, werden morgen abtransportiert.

Entschuldigen Sie bitte, Frau Weiss, Sie müssen mitkommen.

Dürfen wir das Lied noch zu Ende singen? Ich fürchte, nein.

Darf ich noch mit meinen Mann sprechen? Er wird am Bahnhof sein.

Frau Lehrerin, kommen Sie morgen wieder? Natürlich, Aaron.

Bis zum Ende des Unterrichts lest ihr weiter Shakespeare.

Wir waren schon fast durch mit "Was ihr wollt".

Aaron, du führst die Aufsicht.

Ihr lernt alle fleißig weiter.

Etwas zu wissen heißt, ein besserer Mensch sein.

Lebt wohl, Kinder.

Weitergehen. Anschließen.

Ruhe.

Ruhe.

Anschließen.

Herr Doktor, da ist sie.

Josef.

Frau Levy. Herr Levy.

Ja... wie ich sehe, reisen wir zusammen.

Mir ist, als wäre Herr Levy ein alter Schulfreund von mir.

Wir haben denselben Weg gemacht. Deportiert von Berlin nach Warschau...

Und jetzt in ein Familienlager im tiefsten Russland. Nicht weinen.

Wir waren ohnehin auf alles gefasst.

Jetzt hat die Widerstandsbewegung ihren Drucker verloren. Und nun?

Eva weiß, wie man die Presse bedient. Da ist einiges im Gange, Herr Doktor.

Schade, dass wir nicht dabei sind. Sagen Sie,

haben die meinen Bruder auch gesucht? Er hat sich versteckt. Mit Zalman.

Achtung! Besteigen Sie jetzt die Waggons.

Den Anordnungen des Wachpersonals ist Folge zu leisten.

Familien bleiben während der Fahrt und auch im Lager beisammen.

Besteigen Sie jetzt zügig die Waggons. Befolgen Sie die Anordnungen...

Dr. Weiss, es tut mir so leid. Lassen Sie wenigstens meine Frau hier.

Sie ist Lehrerin, sie ist Dolmetscherin. Sie kann Ihnen sicher nützlich sein.

Legen Sie bitte ein Wort für sie ein. Ich muss mich da raushalten, Doktor.

So leicht wirst du mich nicht los, Josef. Ich verabschiede mich von unserm Freund.

Ich bin nicht schuld. Ich komme auch dran. Wenn wir denen nicht zuvorkommen.

Achtung! Besteigen Sie jetzt die Waggons.

Den Anordnungen...

Nicht gerade der Orient-Express. Hör auf zu heulen.

Ich kann nichts dafür. Ich habe solche Angst.

Solange wir zusammen sind, Josef, können sie uns nichts anhaben.

Zielort geändert. Treblinka ist voll. Ihr fahrt nach Auschwitz.

Höre, Israel, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einer.

Betest du nicht? Ich weiß nicht, wie. Und du?

Seit dem Tod meiner Familie nicht mehr. Möge der Herr euch beschützen.

Lesen Sie uns was aus dem Buch vor, Rabbi. Ein Wort, das zu uns spricht.

Da sprach David zu seinen Männern: Gürte ein jeder sein Schwert um sich.

Samuel 1.

Gut. Mich überzeugst du. Ich glaube es fast selbst.

Geh.

Rudi? Nicht lange zögern. Töte, wenn es sein muss.

Halt! Wer da?

Ich komme vom Bataillonsstab. Ich habe eine Meldung für Hauptmann...

Wie war noch sein Name? Ich habe es ja hier. Ach ja, hier.

Von Kalt. Soll doch wohl so heißen, nicht?

Von Kaldich?

Klaus? Ist irgendwas?

Die Schlüssel zur Waffenkammer! Hier. Nicht schießen.

Vermutlich das Munitionsdepot. Was mag da los sein?

Schnell weg von hier!

Du bringst ihn um. Sei still oder ich werfe dich raus.

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