Manina, the Lighthouse-Keeper's Daughter

Manina, the Lighthouse-Keeper's Daughter (Manina, la fille sans voiles)

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Manina, la fille sans voiles de
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প্রকাশিত: 2026-08-12
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প্রথম 200টি লাইন।

Eine Restaurierung

aus den französischen Filmarchiven

SOMMERNÄCHTE MIT MANINA

Was wir über die Phönizier wissen,

verdanken wir zunächst Herodot.

Er berichtete ausführlich über die Reisen dieser kühnen Seefahrer

zu fernen Zielen.

Laut Stroboa

gründeten sie 200 Siedlungen

in Spanien und an den afrikanischen Küsten,

bis hin zu den entlegenen Ufern des Atlantik.

Ptolemäus...

berichtet über eine allgemein wenig bekannte Episode.

Ich habe die Ehre,

sie nun den hier zahlreichen Anwesenden

zu erzählen.

Im Jahre 225 vor Christus

wurden die phönizischen Schiffe von Trolius

auf dem Rückweg von ihrem Feldzug an den iberischen Küsten,

in der Meerenge von Bonifacio,

vor den Inseln Lavezzi und Cavallo,

von einem gewaltigen Sturm überrascht.

Genau an dem Ort,

wo 2100 Jahre später

das Schiff La Sémillante versank

und mit Hab und Gut unterging.

Ptolomäus erzählt,

das Flaggschiff von Trolius

enthielte in seinen Flanken die Kriegskasse der Phönizier.

Sie bestand aus goldenen Sesterzen,

nach damaligem Brauch verschlossen in Steinkrügen,

sogenannten Amphoren.

Das Schiff sank genau an diesem Ort...

Und seitdem

wusste niemand,

was aus dem Schatz von Trolius geworden war.

Später, unter Theodor, arbeiteten die Römer daran,

den Schatz wiederzufinden,

aber umsonst.

Das Meer hütet sein Geheimnis

und auch seine Beute.

Treten Sie ein.

Also, Monsieur Gérard, zahlen Sie jetzt die Miete?

Sie schulden mir noch die von letzter Woche.

Monsieur Goruchet, gestatten Sie, dass ich lache.

Schauen Sie, was ich mit Ihrem Beleg mache.

Sie verlangen 6000 Francs von mir.

Obwohl ich einfach so Ihr Hotel kaufen könnte, wenn ich wollte.

Kennen Sie Trolius?

Das ist kein neuer Mieter, sondern ein Phönizier. Nicht wahr?

Egal. Vor 2200 Jahren verlor er seinen Schatz.

Wissen Sie nicht, wer ihn wiederfand? Ich.

Mehrere tausend Gold-Sesterzen, jeder einzelne 50.000 Francs wert.

Verstehen Sie? Das sind mehrere Hundert Millionen Francs.

Wenn Sie darauf bestehen,

Monsieur Goruchet, bekommen Sie nicht einen Sesterz.

Was sage ich? Nicht eine Münze.

Wenn Sie recht nett sind und den Beleg vergessen,

bekommen Sie Ihr Stück vom Kuchen.

Sie werden vollgestopft, mit Sesterzen überschüttet.

Auf Wiedersehen, Monsieur Goruchet.

Mein lieber Trolius...

Manina! Manina!

Ich komme!

Guten Tag, Monsieur Gérard.

Oh, schöner Fisch! Ist das eine Brasse?

Für deine Eltern, Manina. Und natürlich für dich.

- Kannst du mir Wasser geben? - Eine Flasche?

- Mehr, wenn's geht. Wir sind 4. - Ja. Das weiß ich.

Jeanine, lauf und sag Gérard, er soll sich beeilen.

Henri, los. Ich muss hier decken.

Schon gut, ich hab verstanden. Ich gehe.

Bringt Salz mit.

Der Leuchtturm ist doch kein Supermarkt!

Wir drehen ihr zwar Fisch an,

aber wir können von Manina nicht immer Sachen schnorren.

Ungehobelter Kerl! Wie hältst du es nur mit ihm aus?

- Und dein Gérard nervt dich nicht? - Nein. Das ist nicht seine Art.

- Er gibt mir leichte Ohrfeigen. - Und das nimmst du hin?

- Nicht immer ins Gesicht. - Aha!

Hier das Wasser. Manina ist so nett!

Schade, dass sie erst 13 Jahre alt ist, was?

- Habe ich das gesagt? - Aber nein!

Du denkst es. Viel achtest du ja nicht, aber über

ein 13-jähriges Kind herfallen... - Oh!

Ich soll über Manina herfallen? Du bist verrückt!

- Er sagte nicht ein Wort zu ihr. - Ihr verteidigt sie immer.

Ihr müsst uns nicht für dumm verkaufen.

Ich esse erst, wenn ihr aufgehört habt zu meckern!

Ich auch. Die Woche wird lang!

- Wären die Ferien nur schon vorbei! - Komm den Barsch fangen!

- Was fangen sie? - Einen großen Fisch, einen Barsch.

Die Jammerlappen fangen den nie!

Hast du ihn gesehen? Er ist unter dem Felsen. Gehst du?

Das ist zu tief für mich. Versuch du es.

Den Barsch habe ich nicht, aber ich fand das hier.

- Was ist das? - Eine römische oder griechische Amphore.

- Was machst du damit? - Eine Lampe oder Vase.

Das ist originell. Komm, wir zeigen es den Mädels.

- Beruhigt sie das? - Mist! Meine Harpune!

Das ist zweifellos der Hals einer phönizischen Amphore.

Die Henkel und der lange Hals unterscheiden sie von den römischen.

Römische Amphoren haben einen viel kürzeren Hals.

Nach der Lötstelle der Henkel wird diese hier sofort breiter.

Woher kommt sie?

Ich fand sie vor 5 Jahren, während der Ferien.

Vor der Insel, die Sie nannten, die kleine Insel Lavezzi.

Ich hob sie auf. Sie erwähnten den Schiffbruch und ich erinnerte mich.

Also musste ich sie Ihnen zeigen.

Ich verstehe Ihre Idee, aber lassen Sie sich nicht verführen.

Die Römer und die Karthager stellten schon Nachforschungen an.

Erfolglos.

Sie hatten nur Taucher ohne Taucheranzug.

Mit den Flaschen komme ich bis zu 50 m tief.

Etwas wiegt noch schwerer.

Diese Geschichte von dem Schatz ist wahrscheinlich eine Legende.

Eine schöne Legende,

aber sie beruht nur auf Gerüchten.

Wenn es Ihr Studium nicht behindert, stellen Sie Nachforschungen an.

Es wird auf jeden Fall ein angenehmer Aufenthalt für Sie.

Immerhin... Es ist eine phönizische Amphore.

Halt den Mund!

Wenn ich auf jemanden anstoße, dann trinke ich auf Trolius!

- Gibst du keinen Champagner aus? - Wenn M. Mouton ihn anschreibt.

Schreiben Sie ihn an, er hat 500 Millionen!

Wenn er 500 Millionen hat, brauche ich nichts anschreiben!

Sehr richtig!

Aber die 500 Millionen sind in 50 m Tiefe.

Gérard hat die Stelle gefunden.

Sie können dorthin gehen.

- Kein Witz! - Seine Vase da.

Das ist der Beweis.

Ich gebe gern 3 Flaschen vom Saumur Mousseux aus.

Das ist billiger.

Monsieur Mouton, Sie bekommen Ihren Teil an Sesterzen.

So wahr mir Gott helfe!

Trolius bewahrte seinen Schatz nur für dein süßes Milchgesicht auf!

Lacht ihr nur, meine Damen und Herren!

Ihr liegt mir bald alle zu Füßen.

Aber nur die werden belohnt, die meine Expedition mitfinanzieren.

Es gibt nicht für alle etwas!

Er hat Recht. Machen wir Trolius gemeinsam. Ich bin dabei.

Hier. 200 Francs.

Du bist dabei.

Die 500 Francs, die du mir schuldest.

Nein, das zählt nicht. Das ist kein frisches Geld.

- Oh! - Logisch.

Wofür ist das Geld?

Ich habe einen Plan. Ich brauche ein Boot. Kein kleines Transat.

Sondern ein Boot, robust genug, um dorthin zu kommen.

Ausgerüstet mit einem Luftkompressor. Zu teuer zum Klauen.

Ich brauche genug Geld, um zum Mittelmeer zu kommen.

Die Zigarettenschmuggler haben ihr Schiff.

Das sind Abenteurer.

Ich überrede einen mitzumachen und biete ihm die Hälfte.

"Die Hälfte"? Interessiert mich nicht mehr. Gib mir meine 200 Francs.

Aber nicht doch! Die kleinste Münze ist 50.000 wert.

Berthet hat es mir gesagt.

"Berthet"! Dieser einfältige Esel!

Einfältig oder nicht, ohne Boot habe ich keine Wahl.

Also, für 50.000 die Münze kann man mitgehen, oder?

Hör nicht auf das, was sie sagt. Sie ist geizig.

Ich bin dabei. Aber du musst dich gedulden.

- Ich bin gerade knapp bei Kasse. - Das ist neu!

Abenteuer gefällt mir. Nimmst du mich mit?

Aber ja, Liebling.

Wir werden mit Medaillen ausgezeichnet, wie der Louvre!

Ah, ihr bringt mich zum Lachen! Ihr seid doch Trottel!

Merkt ihr nicht, was dieser spanische Schatz aus euch macht?

Bleiben noch ein paar schöne Tage, um die Früchte zu ernten!

Die menschliche Gutgläubigkeit ist grenzenlos!

Von meiner Seite bekommt er jedenfalls kein Geld.

Ich vertrinke es lieber.

Monsieur Mouton, einen Cognac!

Und das! Ist das ein Traum? Ist das auch ein spanischer Schatz?

Schreib Henri Larue, er war meiner Meinung. Sag, was du willst,

das ist eine phönizische Amphore.

Ich bin nicht der Einzige.

Es gibt Typen, die suchen den Rommel-Schatz . Weißt du das nicht?

Keine Studenten: ein Notar, ein Gerichtsvollzieher und ein Polizist.

Und der Oberst der Gendarmerie, der den Schatz von Mussolini suchte?

Also, Schätze gibt es! Das ist bewiesen!

Kommen Sie gleich zu mir, wenn ich allein bin. Ehrlich.

Ruhe! Monsieur Mouton holt den Mousseux.

Saumur!

Es lebe Trolius! Es lebe Monsieur Mouton!

Also, glauben Sie, es gibt viele Münzen?

Eine Menge. Aber es besteht ein Risiko.

- Welches? - Dass sie nicht dort sind.

Doch, sie sind dort. Ich bin sicher.

Hätte ich nicht meinen Laden und meine Frau, ich würde auch gehen.

Seien Sie unbesorgt. Nicht im Wasser, an der Oberfläche, im Boot.

Hier, 20.000 Francs.

Also, wie viele von den Münzen geben Sie mir?

Das reicht für etwa Hundert.

Hundert? Denken Sie nicht mal dran!

Nein. Behalten Sie Ihr Geld. Es ist zu viel. Das macht 5 Millionen.

Also wie viel?

- Sagen wir 10. - "10"?

- Das macht 500.000. - Kommen Sie, 20.

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