ആദ്യത്തെ 200 വരികൾ.
"Die Doppelbedeutung von Jesus, das menschliche Verlangen,
so übermenschlich, ein Mensch in Gott erfüllt,
war für mich immer schon ein unergründbares Geheimnis.
Meine größte Qual und Quelle all meiner Freuden und Sorgen
war seit meiner Jugend der unaufhörliche,
gnadenlose Kampf zwischen Geist und Körper,
und meine Seele ist der Ort, wo diese zwei Armeen
zusammenstoßen und sich treffen."
Aus dem Buch "The Last Temptation Of Christ"
Der Film basiert nicht auf der Realität, sondern ist eine fiktive Entdeckungsreise
durch den ewigen, spirituellen Konflikt.
Das Gefühl beginnt.
Sehr zart und liebenswert.
Dann beginnt der Schmerz.
Die Krallen gehen unter die Haut und bewegen sich nach oben,
und bevor sie meine Augen erreichen, graben sie sich fest.
Und ich erinnere mich.
Zuerst fastete ich drei Monate lang.
Dann schlug ich mich selbst, bevor ich zu Bett ging.
Zuerst hat es geholfen.
Dann kam der Schmerz zurück. Und die Stimmen.
Sie riefen meinen Namen.
Wer ist es? Wer seid ihr? Warum verfolgt ihr mich?
Bist du fertig?
Keine Kreuze mehr. Wir sind fertig.
Woran denkst du? Hörst du mir zu?
So kommt der Messias nicht.
Was meinst du damit?
Wer hat dir davon erzählt?
Du bist eine Schande!
Die Römer finden niemanden, der Kreuze macht, nur dich! Du machst sie!
Du bist noch schlimmer als sie!
Du bist ein Jude, der Juden tötet. Du bist ein Feigling!
Wie willst du je für deine Sünden bezahlen?
Mit meinem Leben, Judas.
Etwas anderes habe ich nicht.
Wende dich nicht ab. Sieh mich an.
Mit deinem Leben. Was meinst du?
Bitte, Judas.
Trägst du das Kreuz noch immer?
- Ja, tue ich. - Nein, tust du nicht.
Ich lasse dich nicht!
- Ich lasse dich nicht. - Bitte, stehe mir nicht im Weg.
Welcher Weg?
- Was ist mit dir passiert? - Ich kämpfe.
- Mit wem? - Ich weiß nicht. Ich kämpfe.
Ich kämpfe. Du kollaborierst.
Verräter!
Ihr seid das Volk Israel. Eure Kinder sehen zu.
Ihr seid das Volk Gottes. Er richtet uns. Er schaut euch zu.
- Da. - Tötet ihn!
Rührt ihn nicht an. Lasst ihn in Ruhe!
- Verteidige ihn nicht. - Er ist mein Sohn.
Gott ist mit uns. Er richtet uns. Kämpfe!
Möge Gott uns helfen!
Möge Gott uns Kraft geben!
Komm. Komm mit mir.
"Dieser nackte Mann hier vor euch ist verurteilt wegen Verhetzung,
"weil er seine Hand gegen Rom erhoben hat.
VERHETZUNG
"Er rief das Volk zum Aufstand auf.
"Er versprach, ein Messias des Volkes würde kommen...
"und aufstehen und Rom zerstören."
Rom ist nichts.
"Mord...
"Verrat...
"Plünderei und so weiter. Er ist darum zum Tode verurteilt.
"Rom verurteilt ihn.
"Und all die Götter Roms verurteilen ihn."
Gott schützt uns.
Unser Schutzschild.
Er ist unser Herz.
Er ist unser Schutz.
Er gibt uns nicht auf.
Er wird dich nicht aufgeben.
Gott!
Gott liebt mich, ich weiß, dass er mich liebt.
Ich will, dass er aufhört. Ich kann den Schmerz nicht ertragen.
Den Schmerz und die Stimmen.
Ich will, dass er mich hasst. Ich bekämpfe ihn, mache Kreuze, damit er mich hasst.
Er soll sich einen anderen suchen. Ich will alle seine Messiasse kreuzigen.
Ist es Gott? Sicher?
Nicht der Teufel?
Ich bin nicht sicher.
- Ich weiß gar nichts mehr. - Den Teufel kann man austreiben.
Und wenn es Gott ist? Gott kann man nicht austreiben, oder?
Wer ist das? Wer verfolgt mich? Bist du das?
Magdalena.
Danke, Herr,
dass du mich dahin führst, wo ich nicht hin wollte.
Er muss einer von Gottes Engeln sein.
Er kam und zeigte mir den Weg.
Wer ist da?
Wer ist es?
Was machst du hier?
Ich möchte, dass du mir verzeihst.
Ich habe zu viel Schlechtes getan.
Ich gehe in die Wüste und ich will, dass du mir verzeihst,
bevor ich gehe, bitte.
Verstehe.
Du sitzt den ganzen Tag da draußen mit den anderen...
und dann kommst du niedergeschlagen rein und sagst: "Verzeih mir."
"Verzeih mir."
So leicht ist das nicht.
Nur weil du dich versöhnen willst, muss ich das noch lange nicht.
- Es tut mir Leid. - Raus hier! Geh fort!
Sieh, Maria,
sieh her.
Gott kann dies ändern. Gott kann deine Seele retten.
Er hat mir bereits weh getan, als er mir dich wegnahm.
Und ich hasse euch beide.
Hasse mich, beschuldige mich. Es ist meine Schuld, aber nicht die Schuld Gottes.
- Sag das nicht über Gott. - Woher kommt dieses Gefühl für Gott?
Ich weiß, deshalb bin ich hier.
Weil ich möchte, dass du mir vergibst.
Ich werde dafür bezahlen.
Ich weiß,
es gibt einige Sachen, die ich getan habe, auch dir angetan habe.
Bezahle oder geh.
Weißt du nicht mehr?
Nein, ich weiß nicht mehr. Warum sollte ich?
Es hat sich nichts geändert.
Sag die Wahrheit.
Wenn du meine Seele retten willst,
da wirst du sie finden.
Du weißt das.
Du bist wie die anderen. Du kannst es nur nicht zugeben.
Du bist bedauernswert.
Ich hasse dich.
Hier ist mein Körper.
Rette ihn.
Zeigst du so, dass du ein Mann bist?
Dreh dich um, schau mich nicht an.
Du hattest nie den Mut, ein Mann zu sein. Schau mich nicht an!
Wenn du dich nicht an deine Mutter geklammert hast, dann an mich.
Nun klammerst du dich an Gott,
versteckst dich in der Wüste und hast Angst.
Geh. Es tut mir weh, dich zu sehen.
Ich weiß noch, wie wir Kinder waren.
Ich empfand für niemanden so viel...
wie für dich.
Alles, was ich wollte, warst du.
Sonst nichts.
Was glaubst du, was ich wollte?
Bitte.
Bleib hier.
Ist es so schlimm, im Zimmer einer Hure zu sein?
Ich rühre dich nicht an. Du gehst jungfräulich in die Wüste.
Maria, es tut mir Leid. Ich kann nicht bleiben.
Willkommen. Hier entlang.
Betet ihr immer so spät am Abend?
Es ist ein Begräbnis. Der Oberste des Klosters ist gestorben.
Soll ich mit euch beten?
Schlafe. Du bist sicher müde.
Ich weiß, wer du bist.
Das ist der Mann, der mich gestern Abend hierher brachte.
Gestern Abend?
Er war gestern bereits tot.
Seine Seele ist in den Himmel aufgestiegen.
Das Werk seines Körper ist beendet.
Er ging unter der Sonne und dem Mond,
über Sand und Stein,
sündigte, verspürte Schmerz,
sehnte den Himmel herbei.
Wir übergeben seine Überreste unserem Gott.
Fleisch,
das der Herr nicht mehr braucht.
Vergehe.
Erst kamen die Schwingen, dann der Engel.
Sein Geist ist dir erschienen. Er hat dich wie einen königlichen Gast behandelt.
Er hat dich irgendwie erkannt.
Er konnte mich nicht erkennen.
Ich kam hierher, um Gott zu dienen. Das ist alles.
Das ist es, was Gott von mir will. Bestimmt.
Denk dran, wie gesegnet du bist. Gott hat sich dir zu erkennen gegeben.
Ich weiß nicht, was Gott von mir will.
Ich wollte mein Leben lang Gottes Stimme hören. Ich lebe nur für ihn.
Manchmal...
dachte ich, ihn zu spüren, aber ich war nie sicher.
Aber du weißt es immer. Gott nahm dich an der Hand und führte dich hierher.
Denkst du, es sei ein Segen zu wissen, was Gott will?
Ich sage dir, was er will. Er will mich in den Wahnsinn stürzen.
Weiß er denn nicht, was in mir ist? All meine Sünden.
- Wir sündigen alle. - Aber nicht wie ich.
Ich lüge. Ich bin ein Heuchler.
Ich habe vor allem Angst. Ich sage nicht die Wahrheit. Mir fehlt der Mut.
Wenn ich eine Frau sehe, erröte ich und sehe zur Seite.
Ich will sie, nehme sie aber nicht wegen Gott und das macht mich stolz.
Und mein Stolz ruiniert Magdalena.
Ich stehle nicht, ich kämpfe nicht,
ich töte nicht. Nicht weil ich nicht will, sondern weil ich Angst habe.
Ich möchte mich dir widersetzen, allem,
auch Gott, aber...
ich habe Angst.
Willst du wissen, wer mein Vater und meine Mutter sind?
Willst du wissen, wer mein Gott ist?
Angst.
Schau in mich hinein. Du wirst nichts anderes finden.
Aber je mehr Teufel wir in uns haben, desto größer ist die Chance auf Reue.
Luzifer ist in mir.
No comments yet. Be the first to leave one.