ആദ്യത്തെ 200 വരികൾ.
- Selbst hier wird gebaut. - Oh ja.
Zum Glück gibt's die Separatisten.
Sonst wäre hier alles zugebaut wie an der Küste.
- Du kennst wohl welche? - Ja, hier kennt man sich.
- Ach so? - Ja.
- Papa? - Was?
- Ist es noch weit? - Nein.
Das war mein Schulweg. Ich bin immer mit dem Fahrrad gefahren.
Es hat fünf Jahre gedauert, bis mein Vater das akzeptiert hat.
Trotzdem waren diese Tage das reinste Paradies.
Ich war so stolz. Ich bin damit ins Dorf geradelt.
Erst rauf, dann eine Runde durchs Dorf und wieder runter.
Dann wieder rauf und noch eine Runde durchs Dorf.
Sieh mal.
Ich verstehe...
Wir nehmen das Gepäck gleich mit.
- Das ist es? - Ja.
- Papa, trägst du meinen Koffer? - Träum weiter.
Das ist aber nicht cool von dir. Überhaupt nicht.
- Deine Kindheit muss toll gewesen sein. - Das kommt ganz auf die Eltern an.
- Das Meer ist so weit weg von hier. - Alles ist weit weg.
Da werden Erinnerungen wach.
- Nach oben? - Ja.
Zumindest hat es noch seinen ursprünglichen Charme.
Ich hab saubergemacht, als ich wegen des Notars hier war.
Der Alte hat nur Küche und Schlafzimmer bewohnt.
- Wie eine Ratte. - Ja?
Das geht gar nicht.
Seht euch das an! Das ist unbezahlbar!
Ich finde, in Paris führen wir doch ein Scheißleben.
Hast Recht!
Und ich finde den Wildschweinkopf echt krank.
- Ich kann hier nicht bleiben. - Netz gibt's auch nicht. Super.
Müsst ihr echt jedes Klischee erfüllen?
Schon klar.
Aber wenn so was an der Wand hängt? Das ist schon etwas...
Was?
Wie habt ihr früher zu "creepy" gesagt?
Wie wär's mit "gruselig"?
- Das findest du gruselig? - Quatsch.
Nein, aber die Dinger hinter dir, die finde ich gruselig.
- Ich steh auf Waffen. - Wie der Vater. Eine richtige Korsin.
Das hab ich mit 14 von meinem Vater bekommen.
Heftig.
- Wo kommen die Patronen rein? - Da.
Was soll das? Wieso zeigst du ihr so was?
Du hast wohl Angst?
Noch eine Etage.
Und alles ist verstaubt. Das ist voll widerlich.
Total. Und sauheiß ist es hier auch.
Ich glaube, das ist es.
Oh, sehr schön.
Da kriegt man ja Beklemmungen.
Nette Bude.
Papa!
- Was? - Komm schnell!
Eine Ratte! Hier schlafe ich auf keinen Fall.
Das macht mich echt fertig.
- Sie ist tot. - Na und?
Das ist eklig. Die sind hier bestimmt überall.
Das ist so was von ekelhaft.
Kein Problem.
Wir kaufen Gift und löschen sie aus.
- Nicht Ratatouilles Familie! - Findest du das auch witzig?
Was ist denn?
Vorsicht, die beißt!
- Kommt essen! - Du bist blöd.
Hast du Empfang, Marie?
Kein Netz verfügbar. Das ist so was von ätzend.
So ein Mist.
Kein Netz, kein WLAN, kein Fernseher: Wir werden verrecken.
Ihr meckert nur rum! Das ist wirklich unglaublich.
Schaut doch zum Fenster raus, verdammt noch mal!
Das Wetter ist schön und im Wald singen die Wildschweine.
Würste fliegen durch die Luft. Los, wir lassen es krachen!
Ab geht's!
Zwei, drei, vier und hoch!
Ja, genau so! Es lebe Korsika!
Ich hab deine Mutter angerufen. Sie geht nicht ran.
- Ach, du hast wohl Netz? - Ja, auf Opas Grab.
Das ist ja cool!
- Im Garten gibt's ein Grab? - Da liegt die ganze Familie.
Entschuldigung, Antoine.
Die Ratte war schon krass, aber das Grab toppt alles.
Hör auf.
Wäre der Friedhof besser? Wir respektieren unsere Ahnen.
Deinen Vater hast du nicht respektiert.
Ich mochte ihn nicht. Respekt hatte ich trotzdem.
Ich finde das unheimlich. Das sind deine Vorfahren.
- Die werden nicht wieder lebendig. - Und wenn das Unglück bringt?
Nur hier gibt's Netz. Ich kann nichts dafür.
- Bist du online? - Ich bin auf Facebook!
- Echt? - Ja.
Dann machen wir jetzt ein Zombie-Foto und posten es.
- Lass uns Ratatouille holen! - Halt die Klappe.
- Bereit? - Bereit.
Ist es gut?
- Genial. - Postest du es?
Schon erledigt.
- Krass! - Was denn?
- Romain ist hier. - Echt?
- Guck mal. - Er ist wieder Single! Ich schreibe ihm.
- Im Ernst? - Na klar.
- Alles schick, du Alki? - Alles schick.
Papa, dürfen wir heute Abend ausgehen?
Mit wem und wohin?
- Mit Freunden. - Mit Freunden?
- Ja. - Wen kennst du hier?
Ich hab auf Facebook gesehen, dass Freunde von mir hier sind.
- Die würden uns abholen. - Facebook? Wer?
- Unsere Freunde. - Womit holen die euch ab?
- Mit dem Motorroller. - Nein.
- Nein - Nicht mit dem Roller.
- Das sehe ich genauso. - Wir sind doch schon groß.
Seid ihr nicht.
Tödliche Unfälle passieren in jedem Alter.
Als ob wir gleich sterben würden...
- Wann kommt ihr wieder? - Keine Ahnung, das gebt ihr doch vor.
- Mitternacht. - Mitternacht?
- Echt? - Mitternacht.
- Wir sind keine Babys mehr. - Spätestens halb zwei.
- Ich rufe ein Taxi. - Wir sind doch nicht in Amerika.
- Was sagt man? - Danke, Papilein.
- Bitte. - Ja, ja. Papilein...
- Danke, Papilein. - Ich bin nicht Papilein.
Nein, er ist ein Opi.
Marion, ich bin's. Ich hab kaum Empfang, deshalb kann ich dich schlecht erreichen.
Schreib mir eine SMS, wenn du das gehört hast. Die kommt irgendwann an.
Gut, also dann versuche ich es später noch mal.
Louna geht's gut.
Tut mir leid, dass ich laut geworden bin. Das war lächerlich.
Aber wir verreisen zum ersten Mal getrennt.
Ist jemand da?
Also, du fehlst uns.
Du fehlst mir. Bis hoffentlich bald.
Hey, Antoine!
Hallo.
- Erinnerst du dich an mich? - Natürlich.
Was denkst du denn?
- Wer ist das? - Der Nachbar, glaube ich.
Du kommst zu spät, was deinen Vater angeht.
Ich weiß, er war nicht einfach.
Weißt du noch, wie wir mit ihm jagen waren?
- Ja. - Ich hab dich auf den Schultern getragen.
Du hast dich geschämt, weil deine Nüsse an meinen Hals drückten.
- Deine Tochter? - Die Brünette. Sie heißt Louna.
Hallo.
- Sie verdreht jedem Mann den Kopf, oder? - Was erzählst du da?
Sie ist doch noch ein Baby.
- Früher hat man in dem Alter geheiratet. - Früher...
- Das ist ihre Freundin Marie. - Hallo.
- Die Tochter meines Freundes Laurent. - Wie geht's?
- Habt ihr keine Frauen, die fegen? - Doch.
- Meine kommt morgen. - Ach so?
Und was ist mit deiner Frau?
Sie ist gestorben.
Zwei Wochen nach deinem Vater.
Ich dachte, du kommst zur Beerdigung.
- Du weißt doch, die Arbeit... - Ja, die Arbeit.
- Wie heißt Ihr Hund? - Lokum.
- Lokum? - Ja.
Meine Freundin hat ihn so genannt. Eine junge Maghrebinerin.
Diese Frauen sind gut. Sie sind sanftmütig.
- Und sie machen guten Couscous. - Ja, nicht nur das.
Hierher, Lokum!
Wir müssen los.
Er ist ein ziemlicher Rassist, oder?
- Wieso? - Na, wie er "Maghrebinerin" gesagt hat.
Er meinte nur, dass sie aus dem Maghreb kommt.
Aber heutzutage darf man nicht mal mehr eine Katze "Katze" nennen.
Reg dich nicht auf.
Was ist denn mit dem los?
Das ist verrückt. Vor zwei Tagen war er noch vergeben.
Du kannst doch nicht mit Romain gehen. Er ist noch ein kleiner Junge.
- Er ist älter als du. - Nicht im Kopf.
Sorry, aber Romain ist schlau.
- Schlau? - Ja.
Der Typ, der bekifft vor seiner Playstation hockt?
- Es gibt echt bessere Typen. - Und zwar?
Ich will einen, mit dem ich reden kann,
der mir was beibringt, der sexy ist, lustig, nett und intelligent.
Ist doch egal. Ich will ja nicht mein Leben mit ihm verbringen.
Warum nicht? Das ist mein Traum:
mich in einen Typen verlieben und mit ihm bis zum Tod zusammenbleiben.
- Hör auf! - Ich fasse es nicht.
Willkommen in Lounas Traumwelt:
"Mein Typ und ich werden uns bis ans Ende unserer Tage lieben."
Hör auf!
- Halb zwei fährst du sie nach Hause. - Alles klar.
- Aus der Disko hole ich sie aber nicht. - Musst du nicht.
- Geht ihr in die Disko? - Nein, gehen wir nicht.
- Wirklich nicht? - Nein, wir wollen zum Strand.
Ange holt euch ab. Ruft an, wenn was ist.
Was soll schon sein?
- Dann bis spätestens halb zwei! - Okay, tschüss.
Und wenn ihr zu spät kommt, wisst ihr, was dann passiert?
Was?
- Haut schon ab! - Tschüss.
Viel Spaß.
- Eigentlich sind sie ganz lieb. - Wir können uns glücklich schätzen.
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