ആദ്യത്തെ 200 വരികൾ.
Ich darf auf keinen Fall verlieren!
Ich werde nicht verlieren!
Ausgerechnet gegen ihn nicht!
Dann beginnen wir.
Der fünfte Apostel.
Ich stehe jetzt auf einem einsamen Gipfel.
Plötzlich steigen mir Tränen in die Augen.
Ich will verstehen, warum und blicke auf den Weg zurück, der mich hierhergeführt hat.
Mit klopfendem Herzen setze ich Schritt für Schritt meinen Aufstieg fort.
Doch dann …
zeigt sich der Berg mal sanft und friedlich,
dann wieder fletscht er mit ungezähmter Wildheit die Zähne.
Doch ich gebe nicht auf.
Getrieben von meiner Seele steige ich immer weiter hinauf.
Der Gipfel ruht still und schön vor mir.
Doch egal, wie weit ich gehe, er rückt wie eine Fata Morgana immer weiter in die Ferne.
Oh Berg …
bist du ein Dämon oder ein Gott?
Wie viel Zeit vergangen ist, weiß ich nicht.
Als ich wieder zu mir komme, liegt der Gipfel in meiner Hand.
Ich habe es geschafft.
Was für eine Glückseligkeit. Was für eine Klarheit.
Die Freude, die ganze Welt in sich zu tragen und sie von hier oben überblicken zu können.
Dieser erhabene Wein erinnert an genau diesen Gipfel.
Egal, wie hoch die Ideale
oder die Erwartungen auch sein mögen,
dieser Wein wird sie niemals enttäuschen.
Zieht er ausgerechnet den jetzt aus dem Ärmel …?
Was meinst du damit?
Robert!
Shizuku, Issei.
Wenn ihr den fünften Apostel wirklich finden wollt,
dann müsst ihr bereit sein, euer Leben aufs Spiel zu setzen.
Endlich oben!
Ich war noch nie auf dem Gipfel des Fuji.
Was für eine Aussicht.
Ja.
Aber ich glaube nicht, dass Vater von so einem Wein gesprochen hat.
Wie?
Der fünfte Apostel steht vermutlich für den einsamen Berg,
den viele für den schönsten der Alpen halten,
das Matterhorn.
Hör mir zu, Miyabi.
Was ist?
Diesmal will ich einfach nicht verlieren.
Wovon redest du?
Es steht doch zwei zu zwei.
Nein. So geht das nicht.
Er setzt alles auf den Wein.
Sogar sein Leben.
Wenn ich an Tōmine herankommen will, der mir an Erfahrung weit voraus ist, …
bleibt mir nur eines: meine größte Stärke, meine Intuition, noch weiter zu schärfen.
Ich werde … das Matterhorn besteigen.
Ich will den Berg mit allen Sinnen erleben.
Issei? Was ist los?
Hat dir der Wein nicht geschmeckt?
Der fünfte Apostel steht
für den schönsten Berg der Alpen, der schon vielen Bergsteigern das Leben gekostet hat, …
das Matterhorn.
Was?
Und genau deshalb frage ich mich, …
ob ich das Matterhorn selbst besteigen muss, um den fünften Apostel zu finden.
Aber das ist doch lebensgefährlich!
Darum geht es mir nicht.
Dass das Matterhorn als Todesberg gilt, gehört längst der Vergangenheit an.
Trotzdem …
Selbst wenn ich hinaufsteige, heißt das noch lange nicht, dass ich die Antwort finde.
Sollte ich den Wein, auf den Yutaka Kanzaki hingewiesen hat, dort nicht finden, …
werde ich den fünften Apostel niemals erreichen.
Issei …
Das erinnert mich an die Suche nach dem dritten Apostel.
Als ich damals den Wein gekostet habe, …
lag die Antwort ebenfalls in einer Erinnerung aus meiner Vergangenheit …
Wenn sich auch auf diese unerklärliche Angst
irgendwo tief in meinen Erinnerungen eine Antwort verbirgt …
Nein!
Das ist doch ein Himmelfahrtskommando!
Keine Sorge.
Ich werde mit einem erfahrenen Bergführer aufsteigen.
Darum geht es doch gar nicht!
Wenn dir etwas passiert, gehört der Apostel kampflos deinem Gegner!
Issei. Du musst gehen.
Was?!
Ich habe das Gefühl, dass du dorthin musst.
Und dass du dich dort ganz allein etwas stellen musst.
Was redest du da?
Aber versprich mir, dass du wiederkommst.
Du scheinst etwas zu sehen.
Egal, welche Prüfungen dort auf mich warten, ich werde nicht mehr umkehren.
Issei …
Mama …
Issei … Für uns gibt es auf dieser Welt keinen Platz mehr.
Mama, wohin gehen wir?
Mir ist kalt …
Komm.
Der Berg ruft nach uns.
Nein!
Mama, bitte nicht!
Keine Angst.
Nein!
Ich hab Angst!
Da ist ein riesiger, weißer Dämon!
Hilf mir, Mama!
Herr Tōmine! Geht es Ihnen gut?
Was ist … passiert?
Wir waren gerade mitten in der Hypnose- therapie, um Ihre Erinnerungen freizulegen.
Aber Ihr Puls ist plötzlich gefährlich ange- stiegen. Darum habe ich die Hypnose gelöst.
Mir geht es gut.
Bitte machen Sie weiter, Doktor.
Ich hatte das Gefühl, gleich etwas zu erkennen.
Das ist zu gefährlich!
Ihre Psyche könnte daran zerbrechen.
Als Therapeut kann ich das nicht verantworten.
Verstanden.
Es tut mir leid, dass ich Ihnen Umstände bereitet habe.
Herr Tōmine!
Und? Wie geht es Issei?
Nationales Medizinisches Zentrum
Nationales Medizinisches Zentrum
Er ist wieder bei Bewusstsein.
Aber er wirkt völlig abwesend.
Abwesend? Dafür hat er jetzt wirklich keine Zeit …!
Issei!
Maki. Verzeih, dass ich dir Sorgen bereitet habe.
Mir geht es wieder gut.
Wirklich?
Du siehst furchtbar aus.
Erzähl mir endlich, was passiert ist.
Mir ist klar geworden,
dass ich den fünften Apostel niemals finden werde, solange ich in Japan bleibe.
Hä?
Frau Kobayashi, ich werde eine Woche lang nicht im Büro sein.
Was?
Alle Vorträge werden verschoben.
Die Manuskripte schreibe ich unterwegs.
Die Weinauswahl überlasse ich Ihrem Wissen und Loulans Gespür. Das wird reichen.
V-Verstanden.
Maki, bitte buch mir einen Flug in die Schweiz.
Du meinst das ernst?
Ja.
Ich werde das Matterhorn besteigen.
Bis in die Schweiz dauert’s einen halben Tag?
Ganz schön lang …
Möchten Sie etwas trinken?
Oh, entschuldigen Sie!
Ich hätte gern einen Wein!
Sehr gern. Rot oder Weiß?
Dann …
Ich nehme Ihre Empfehlung!
Ähm …
Dann probieren Sie doch den Rotwein.
Oh, der ist gut!
Voller würziger Aromen … fröhlich und unverwechselbar, fast wie Muskat.
Wenn ich ihn beschreiben müsste …
Ein knallbunter Totempfahl!
Rätselhaft und voller Humor!
Der gefällt mir! Noch ein Glas!
D-Den hätte ich auch gerne!
Für mich auch den Rotwein!
K-Kommt sofort!
Was ist denn das für ein Typ mit den braunen Haaren?
Puh … Endlich angekommen.
Ich bin völlig erledigt …
Den ersten Blick aufs Matterhorn heb ich mir für morgen auf.
Schon so spät?
Dabei hab ich kaum noch Zeit! Verdammt!
Oh, entschuldigung.
Ich muss mich entschuldigen.
Der Typ mit dem Rotwein.
Sie sind doch die Flugbegleiterin von gestern!
Was für ein Zufall.
Was machen Sie denn hier?
Ich habe ab heute frei und wollte den Sommerskilauf genießen.
Echt? Klingt super!
Ach so, ich hab mich ja noch gar nicht vorgestellt.
Ich bin Shizuku Kanzaki aus der Weinabteilung von Taiyō Bier.
Kanzaki …?
Ich bin Maki Yamashita, Flugbegleiterin bei Swiss New Air.
Entschuldigen Sie … Sind Sie vielleicht mit dem Weinkritiker Yutaka Kanzaki verwandt,
der vor Kurzem verstorben ist?
Ich bin sein nicht gerade vorbildlicher Sohn.
W-Wirklich?
Ja.
Mein Vater hat mich als Kind einmal hierher mitgenommen.
Also kenne ich mich kaum aus.
Soll ich Ihnen die Gegend zeigen?
Hm?
Ich komme jedes Jahr her.
Ich habe auch bei einer Schweizer Fluggesellschaft angefangen,
weil ich die Alpen so sehr liebe.
Echt? Was für ein Glück!
Dann los!
Als Erstes muss ich unbedingt das Matterhorn sehen.
Mögen Sie das Matterhorn so sehr?
Ehrlich gesagt bin ich hier, um es zu besteigen.
Oh!
Was?
Da ist es, das Matterhorn!
Wahnsinn!
Sagen Sie, ist Bergsteigen Ihr Hobby?
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