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Rozemyne gelange es im Frühling Rohmaterial zu sammeln.
Während anderenorts …
Vielen Dank für alles, Herr Kapitän.
Leg dich auch als Händler weiter so ins Zeug, Otto.
Das werde ich!
Angestellter der Handelsgesellschaft Gilberta Otto
Herr Otto wurde von der Handelsgesellschaft Gilberta eingestellt?
Ja. Nachdem er einmal dort ausgeholfen hatte,
wollten Frau Corinna und Herr Benno ihn unbedingt einstellen.
Lutz erwähnte, dass sie dank Myne mehr Aufträge von Adeligen bekommen.
… von der Wassergöttin Frühtnerä …
Frühträne!
Ottos Ehefrau Corinna
… Frühträhnes Nass …
… reinem Nass herbeigbeführte …
… reinem Nass herbeigeführte Aufeinandertreffen ihren Segen gewähre.
Das alles hat sie sich merken können?
Myne verblüfft mich wirklich immer wieder …
Hm?
Fräulein Rozemyne!
Ascendance of a Bookworm: Adopted Daughter of an Archduke
Kapitel 16 Das neue Kleidund die Druckerpresse
Dank Eurer Unterstützung, Fräulein Rozemyne,
machen wir bedeutend mehr Geschäfte mit Adeligen.
Ich bin Euch von Herzen dankbar.
Heißt übersetzt: „Wir versinken in Arbeit“
Wir wissen beide, dass Sie gerne durch die Blume sprechen.
Darf ich fragen, wie Sie wirklich empfinden?
Ich habe der Handelsgesellschaft Gilberta zu viel Arbeit aufgehalst, nicht?
Wenn es zu viel für euch ist, kann ich Arbeiten auslagern.
Geht’s noch?! Spar dir die Rücksicht!
Das würde aussehen, als würdest du uns absägen!
Willst du uns in eine Krise stürzen?
Mitnichten!
Könntet Ihr beiden bitte etwas mehr den Anschein wahren?
Ich bitte um Verzeihung.
Aber wenn ihr so viel zu tun habt, liegt ein Abstecher nach Illgner wohl nicht drin, wie?
Illgner?
Ja. Es ist für seine Forstwirtschaft und seinen Überfluss an Holz bekannt.
Ich gedachte, mir ein Bild davon zu verschaffen.
Das könnte schwierig werden.
Momentan kann ich höchstens Lutz entbehren und allein wäre es zu riskant.
Was ist mit Otto?
Mein Vater schrieb in seinem Brief, den Lutz mir neulich brachte,
dass Herr Otto das Soldatendasein an den Nagel hängte und Händler wurde.
Er mag bereit sein, mit Gemeinen zu handeln,
aber Adeligen kann ich ihn noch nicht vorsetzen.
Wie wäre es dann, wenn wir Otto hier ausbilden, so wie wir es mit Lutz getan haben?
Wäre das möglich, Fran?
Lasst mich überlegen … Nun mit Zahm als zusätzlichen offiziellen Kammerdiener
sollten wir das einrichten können.
Wir überstellten Zahm,
einen Kammerdiener des Oberpriesters, zur Entlastung Frans in meinen Dienst.
Dann kümmert euch bitte darum.
Wir werden ihm jedoch lediglich korrektes Benehmen lehren können.
Das genügt. Es ist schwer, jemanden zu finden, der korrektes Benehmen
Adeligen gegenüber lehren kann.
Meinen größten Dank.
Fräulein Rozemyne, das ist Monikas Signal.
Hm?
Wie wunderschön!
Es steht dir ausgezeichnet, Brigitte!
Mir gefällt die Bewegungsfreiheit der Arme, da kein Stoff die Schultern bedeckt.
Wenn nötig könnte ich diese Stellen mit magischen Steinen verhüllen.
Ich wünschte mir, sie würde sich mehr Gedanken
darüber machen, einen guten Mann zu angeln, als darüber, wie praktisch das Kleid ist.
Brigitte, wärst du einverstanden, wenn ich Damuel dazuhole?
Ich möchte ein Urteil eines Mannes hören.
Warum nicht?
Ich möchte auch erfahren, ob er dieses Kleid für einen weiblichen Ritter
als geeignet erachtet.
Damuel.
Jawohl.
Eine unvoreingenommene Meinung?
Ja. Denn ich bin ziemlich sicher, Brigitte würde es
mir zuliebe auch anziehen, wenn es ihr nicht gefallen würde.
Ich will ihr keine Schmach bereiten, falls mich mein Eindruck täuscht.
Wie Ihr wünscht.
Darf Damuel eintreten?
Ja, natürlich.
Damuel?
Mich beschleicht das Gefühl, ich erlebe gerade mit, wie sich jemand verliebt.
Wie sehe ich aus, Damuel?
N-Nun …
Ich finde, es sieht gut aus …
Lauter bitte!
Nicht so zögerlich! Das soll doch ein Kompliment sein!
Du schaffst das, Damuel!
Dann würdest du dieses Kleid also auch anderen weiblichen Rittern ans Herz legen?
Ja, denke schon …
Danke für deine wertvolle Einschätzung, Damuel.
Und jetzt raus. Raus, raus, raus.
Damuel ist wie ein offenes Buch, nicht?
Auch wenn es mich etwas in Verlegenheit brachte, da mich noch nie zuvor
ein Mann so anschaute.
Brigitte, kann es sein, dass du in Damuel verliebt bist …?
Ich wäre nicht abgeneigt.
Dann …!
Doch es käme nicht infrage, da er über weit mehr magische Energie verfügt.
Oh, richtig …
Die magische Energie des Kindes ist stark von jener der Mutter abhängig.
Nur, wenn sie über eine ähnliche Kapazität verfügt, sind Kinder wünschenswert.
Wenn man sich verliebt und einem gleichzeitig klar wird, dass es nie etwas werden kann.
Damuel, der Ärmste …
Hm? Augenblick …
War Damuels magische Energie, als er meinen Segen erhielt, nicht …
Obwohl er bereits alles gelernt hat,
macht er durch das Training weiter nach und nach geringe Fortschritte.
Wenn das mit der magischen Energie kein Hindernis wäre, stünde nichts mehr im Weg …
Ich glaube an dich, Damuel!
Hm?
Zum Abschluss erstatten Euch noch Lutz und Gil Bericht.
Die neue Druckerpresse ist fertig gebaut.
Ohhh!
Die Tinte ist ebenfalls bestellt.
Wenn wir ein druckfertiges Manuskript haben, können wir sofort mit dem Druck beginnen.
Jippie! Gott zum Gebet!
Fantastische Neuigkeiten!
Ich werde mich sofort zur Werkstatt begeben und euch zeigen, wie man sie verwendet!
Fräulein Rozemyne, was das betrifft …
Eine Druckerpresse war jetzt so lange mein Ziel!
Ich will als Erste Hand an sie legen!
Fräulein Rozemyne ist nicht zu bremsen …
Sie wird sich schnell einkriegen, wenn sie sie vor sich hat.
Danach setzte ich mich sofort an eine Geschichte über Ritter
für den Testlauf der Druckerpresse.
Nimm bitte für die Illustrationen den Herrn Oberpriester als Vorbild.
Der Herr Oberpriester wird Euch wieder schelten.
Keine Sorge.
Diese Geschichte ist rein fiktiv,
m 0 0 l 347 0 l 347 117 l 0 117
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sämtliche auftauchenden Gruppierungen, Personen und Ähnliches sind frei erfunden.
Das werden wir deutlich so ausweisen.
Ich muss schon sagen, Ihr bedenkt wirklich jedes Mal alles.
Fräulein Rozemyne, arbeitet Ihr an einem neuen Bilderbuch?
Um was geht es diesmal?
Eine Geschichte über Ritter, die mir eine junge Adelige erzählte.
Ich freue mich schon darauf, wenn ihr eines Tages selbst neue Bücher verfassen könnt.
Wir auch!
Es liegt etwas eng an, ist das in Ordnung?
Sicher. Das sind ohnehin meine einzigen Kleider, die dreckig werden dürfen.
Diese Kleider wurden also aufgehoben …
Hier bin ich, Lutz!
Myne?!
Oh, mein Fehler, ich meinte …
Das weckt Erinnerungen, was?
Es bringt mich durcheinander …
Also, wo sind die Kelle und die Regletten?
Ein Fest für die Augen!
Danach fertigten wir Schriftsätze für den Testdruck am nächsten Tag an.
Dann lasst uns mit dem Testdruck der neuen Druckerpresse beginnen!
Mhm!
Jetzt können wir Doppelseiten drucken, was bisher noch nicht möglich war!
Aus dem Druck ist tatsächlich etwas geworden!
Sonst hätte ich nicht weitergewusst …
So druckt man also … Faszinierend.
Ingo, Zack, Johann.
Dank all eurer Expertise haben wir nun eine ausgereifte Druckerpresse.
In dem Sinne hätte ich eine weitere Bitte.
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