The Tragedy of Macbeth

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ആദ്യത്തെ 200 വരികൾ.

Wann kommen wir drei uns wieder entgegen,

im Blitz und Donner oder im Regen?

Wenn der Wirrwarr stille schweigt,

wer der Sieger ist, sich zeigt.

Wo der Ort?

Die Heide dort.

Dort begegnen wir Macbeth.

Schön ist hässlich, hässlich schön.

Schwebt durch Dunst und Nebelhöhn.

Heil, tapfrer Freund!

Dem König gib Bericht vom Handgemenge, wie du's verließest.

Es stand zweifelhaft.

So wie zwei Schwimmer ringend sich umklammern, erdrückend ihre Kunst.

Der grause Macdonwald,

mit Glück, dem scheußlichem Gemetzel lächelnd,

schien des Rebellen Hure.

Doch umsonst,

denn Held Macbeth, wohl ziemt ihm dieser Name,

Das Glück verachtend mit geschwungnem Stahl, der heiß dampfte,

wie des Krieges Liebling, haut sich Bahn, bis er dem Schurken gegenüber steht,

Und nicht eh schied noch sagt' er Lebewohl,

bis er vom Nabel auf zum Kinn ihn schlitzte

und seinen Kopf gepflanzt auf unsre Zinnen.

Tapfrer Vetter! Würd'ger Edelmann!

Kaum schlug Gerechtigkeit

in schmähliche Flucht die leichtgefüßten Kernen,

als Norwegs Fürst, den Vorteil witternd, mit noch unblutiger Wehr

und frischen Truppen uns bestürmt.

Entmutigte das unsre Feldherrn nicht, Macbeth und Banquo?

Jawohl!

Wie Spatzen Adler, Hasen Löwen.

Die Doppelstreiche doppelnd, auf den Feind.

Ich kann's nicht sagen.

Die Wunden schrein nach Hülfe.

Gott schütz den König!

Von wannen, edler Than?

Von Fife, mein König.

Wo Norwegs Banner schlägt die Luft und fächelt kalt unser Volk.

Norwegen selbst, mit fürchterlichen Scharen,

verstärkt durch den abtrünnigen Verräter,

den Than von Cawdor, begann den grausen Kampf,

bis Macbeth und Banquo, kampfgefeit,

entgegenstürmn mit gleicher Überkraft,

Schwert gegen Schwert, Arm gegen Arm,

beugen den wilden Trotz. Mit einem Wort,

der Sieg blieb unser.

Großes Glück!

Nicht frevle länger der Than von Cawdor an unsrer Krone Heil.

Fort, künde Tod ihm an.

Ich eile, Herr.

Mit seiner Würde

grüße Macbeth.

Wo warst du, Schwester?

Schweine gewürgt.

Schwester,

wo du?

Schau, was ich hab!

Zeig her, zeig her!

Daum 'nes Lotsen, sinken sah

ich sein Schiff, dem Land schon nah.

Trommeln, ha,

Macbeth ist da!

Doch schwimm ich nach im Sieb, ich kann's,

wie eine Ratte ohne Schwanz. Ich tu's, ich tu's, und ich tu's.

Dörr wie Heu soll er verdorrn,

und kein Schlaf durch meinen Zorn

Tag und Nacht sein Aug erquickt.

Leb er wie vom Fluch gedrückt,

sieben Nächte, neunmal neun,

siech und elend schrumpf er ein!

Unheilsschwestern, Hand in Hand

ziehn wir über Meer und Land,

rundum dreht euch so, rundum.

Dreimal dein und dreimal mein,

und dreimal noch, so macht es…

neun!

Halt!

Der Zauber ist vollbracht.

So schön und hässlich sah ich noch keinen Tag.

Wie weit ist's noch nach Fores?

Wer sind diese? So wild in ihrer Tracht?

Die nicht Erdbewohnern gleichen und doch drauf stehn?

Lebt ihr? Seid ihr was, das man darf fragen?

Sprecht, wenn ihr könnt.

Wer seid ihr?

Heil dir, Macbeth!

Heil dir, Than von Glamis!

Heil dir, Macbeth!

Heil dir, Than von Cawdor!

Heil dir, Macbeth,

dir, künft'gem König, heil!

Seid ihr Wahnbilder oder das, was körperlich ihr scheint?

Wenn ihr durchschauen könnt die Saat der Zeit

und sagen, dies Korn sprosst und jenes nicht,

so sprecht zu mir, der nicht erfleht noch fürchtet Gunst oder Hass.

Kleiner als Macbeth und größer.

Nicht so beglückt,

und doch weit glücklicher.

Kön'ge erzeugst du,

bist du selbst auch keiner.

So, Heil, Macbeth und Banquo!

Banquo und Macbeth.

Heil!

Bleibt, ihr einsilb'gen Sprecher, sagt mir mehr.

Ich bin wohl Than von Glamis, doch wie von Cawdor?

Der Than von Cawdor lebt als ein beglückter Mann,

König sein steht nicht im Bereich des Glaubens.

Von wannen euch die eigenartig' Kund ward?

Weshalb auf dürrer Heid ihr unsre Schritte hemmt mit so prophet'schem Gruß?

Die Erd hat Blasen, wie das Wasser hat.

So waren diese.

Wohin schwanden sie?

Und was uns Körper schien, zerschmolz wie Hauch im Wind.

Oh, wären sie noch da!

War so was wirklich hier, wovon wir sprechen?

Oder aßen wir von jener gift'gen Wurzel, die die Vernunft bewältigt?

Eure Kinder werden Kön'ge.

Ihr sollt König werden.

Und Than von Cawdor auch, hieß es nicht so?

Ganz so in Weis' und Worten.

Macbeth

Wer kommt da?

Der König hörte hoch erfreut, Macbeth, die Kunde deines Siegs,

und wenn er liest, wie im Rebellenkampf du selbst dich preisgabst,

so streiten in ihm Staunen und Bewundrung, was dir, was ihm gehört.

Wir sind gesandt vom Herrn, dir Dank zu bringen,

vor sein Angesicht dich zu geleiten, nicht dir zu lohnen.

Und als das Handgeld einer größern Ehre

bat er, als Than von Cawdor dich zu grüßen.

Heil dir in diesem Titel, würd'ger Than,

denn er ist dein.

Wie, spricht der Teufel wahr?

Der Than von Cawdor lebt. Was kleidet Ihr mich in erborgten Schmuck?

Der Than war, lebt noch,

doch unter schwerem Urteil schwebt das Leben,

das er verwirkt.

Ob er im Bund mit Norweg,

ob Rückhalt der Rebellen, er geheim sie unterstützte,

ob vielleicht mit beiden er half zu seines Lands Verderb, ich weiß nicht.

Doch Hochverrat, gestanden und erwiesen,

hat ihn gestürzt.

Dank Eurer Müh!

Glamis und Than von Cawdor:

Das Höchste steht noch aus.

Hofft Ihr nicht, Euren Stamm gekrönt zu sehen,

da jene nichts Mindres prophezeit?

Darauf gefußt, möcht es wohl auch zur Krone Euch entflammen,

jenseits dem Than von Cawdor.

Aber seltsam!

Oft, uns in eignes Elend zu verlocken,

erzählen Wahrheit uns des Dunkels Schergen,

gewinnen uns durch Ehrlichkeit im Kleinen,

um uns im Größten zu verraten.

Die Anmahnung von jenseits der Natur kann schlimm nicht sein noch gut.

Wenn schlimm, was gibt sie mir ein Handgeld des Erfolgs?

Ich bin Than von Cawdor.

Wenn gut, warum befängt mich die Versuchung?

Deren grausig Bild aufsträubt mein Haar,

so dass mein festes Herz ganz unnatürlich an meine Rippen schlägt.

Erlebte Gräuel sind schwächer als das Graun der Einbildung.

Mein Traum, des Mord nur Hirngespinst,

erschüttert meine schwache Menschheit so, dass jede Lebenskraft in Ahnung schwindet,

und nichts ist, als was nicht ist.

Will das Schicksal mich als König, so mag's mich krönen, tu ich auch nichts.

Komme, was kommen mag.

Die Stund und Zeit durchläuft den rausten Tag.

"Sie begegneten mir am Tage des Sieges, und ich erfuhr aus sicheren Proben,

"dass sie mehr als menschliches Wissen besitzen.

"Als mich verlangte. sie weiter zu befragen,

"verschwanden sie und zerflossen in Luft.

"Indem ich noch erstaunt da stand,

"kamen die Abgesandten des Königs, die mich als Than von Cawdor begrüßten,

"mit welchem Titel mich die Zauberschwestern angeredet

"und auf die Zukunft verwiesen hatten mit: 'Heil dir, dem künft'gen König!'

"Ich habe es für gut gehalten, Dir dies zu vertrauen,

"auf dass Dein Mitgenuss dir nicht entzogen werde,

"wenn Du nicht erfahren hättest, welche Hoheit Dir verheißen ist.

"Leg es an Dein Herz und lebe wohl."

Glamis bist du, und Cawdor

und sollst werden, was dir verheißen!

Doch fürcht ich dein Gemüt.

Es ist zu voll von Milch der Menschenliebe,

den nächsten Weg zu gehn.

Groß möchtst du sein,

bist ohne Ehrgeiz nicht, doch fehlt die Bosheit,

die ihn begleiten muss.

Was recht du möchtest, das möchtst du rechtlich.

Möchtest falsch nicht spielen und unrecht doch gewinnen.

Eil hierher,

auf dass ich meinen Mut ins Ohr dir gieße

und alles weg mit tapfrer Zunge geißle,

was von dem goldnen Zirkel dich zurückdrängt.

Ist Cawdor hingerichtet?

Mein Oberherr,

einen sprach ich, der ihn sterben sah,

der sagte mir, er habe den Verrat freimütig eingestanden,

um Eu'r Hoheit Verzeihn gefleht und tiefe Reu' gezeigt.

Nichts stand in seinem Leben ihm so gut, als wie er es verlassen hat.

Er starb wie einer, der sich auf den Tod geübt,

und warf das Liebste, was er hatte, von sich, als wär's unnützer Tand.

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