Wim Wenders, Desperado

Wim Wenders, Desperado

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Wim Wenders Desperado 2020 1080p WEB-DL x264 AAC-PTerWEB ger SDH
കമന്ററി എഴുതിയത് Jorgenjason

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ആദ്യത്തെ 196 വരികൾ.

Untertitel: Norddeutscher Rundfunk 2020

* Amerikanische Polizeisirene *

Es ist kein Geheimnis, dass Wim Wenders

zu den ganz wichtigen Regisseuren unserer Zeit gehört.

Er hat über lange Zeit hinweg gearbeitet.

Das ist ja nicht so,

dass er einen oder zwei Bestseller-Filme gemacht hat.

Er hat ein halbes Jahrhundert lang Filme gemacht.

Und es ist kein wirklich schlechter dabei.

Es heißt, er verkörpert unsere Zeit

und unsere jüngste Vergangenheit in einer ganz eindringlichen Weise.

Er ist eine Stimme, die kann man nicht wegdenken.

Ich würde einem 18-jährigen Filmstudenten sagen:

"Wenn du Filme machen willst: Schau dir Wims Filme an, du Depp!"

* Adlerschreie *

* Seufzen *

Das ist eine der abgelegensten Gegenden in ganz Amerika.

Das ist im Big Band National Park.

Das ist eine große Wüste.

Grenzgegend zu Mexiko, aber in der trockensten Wüste.

Da hat "Paris, Texas" angefangen.

Auf dem Weg dahin, wo ich anfangen wollte zu drehen,

hat da niemand mehr gewohnt.

Aber trotzdem gab es eine einsame,

völlig einsame Farm, wo die beiden gewohnt haben.

Sie ist eine Indianerin, Macey hieß sie.

Seinen Namen habe ich vergessen.

Sie lebten da schon seit 20, 30 Jahren, völlige Outcasts.

Ganz einfach.

Nur ein Brunnen, keine Elektrizität, kein fließendes Wasser.

Die waren aber glücklich in der Wildnis.

Der nächste Ort hieß Terlingua, da brauchte man zwei Stunden.

Für mich ist Erzählen ein Wagnis.

Insofern, als man erzählen nur ernsthaft darf,

wenn man nicht weiß, wie es ausgeht.

Wenn man vorher weiß, wie das ausgeht, ist es geschummelt.

Wenn man will, dass es aufgeht und das von Anfang an plant

und auch ein Drehbuch schreibt, wo alles fertiggeschrieben ist:

Warum will ich dann erzählen,

wenn ich nichts erfahren will in dem Erzählen?

Wenn ich nicht wissen will: Wohin führt diese Anfangssituation?

In all meinen Spielfilmen habe ich es versucht,

weil ich das Erzählen als Abenteuer ernstnehme.

Und weil ich das auch traumhaft finde,

dass man ein Erzählen anfängt, einen Film macht und was riskiert.

Dass ich nicht weiß, wohin das führt.

Und wenn das so ist, wenn man einen guten Anfang hat

und sich auf den Weg macht, on the road:

Dann gibt es für mich nichts Schöneres als die Haltung,

die ich dahinter entdecke.

But I'm out on the road again

I'm on the road again

Well, I'm so tired of crying

But I'm out on the road again

I'm on the road again

I ain't got no woman

Just to call my special friend

You know the first time I traveled

Out in the rain and snow

In the rain and snow

You know the first time I traveled

Out in the rain and snow

In the rain and snow

I didn't have no payroll

Diesen Sog zu erleben und mit seinem Filmteam

und den Schauspielern und der Geschichte ...

Auf diesen Kahn zu kommen,

der nicht in einem Brackwasser eines Flusses zum Stehen kommt,

sondern auf den Fluss draufkommt und getrieben wird und mitzieht.

Dass man diesen Strom spürt, der einen zieht.

Das ist eine Wahnsinnserfahrung.

Das hab ich zum ersten Mal in "Paris, Texas" gespürt,

dass Geschichte ein Strom ist, der alle mitzieht.

Das ist ein tolles Gefühl.

* Donnern und Regenprasseln *

Schon beim Drehen wusste ich,

das war das Beste, was ich tun konnte.

Und es waren auch alle Umstände gut.

Ich hatte die richtigen Leute und war immer am richtigen Ort.

Wo alles so einfach ...

... und gut zusammengepasst hat.

Und Nastassja war auch genau die richtige Besetzung.

Der kleine Junge, den wir gefunden haben,

Hunter, war wirklich der Junge, den ich mir ausgedacht hatte.

Der Harry Dean war wirklich dieser Travis.

Dieser Mann, der nicht mal mehr sprechen konnte.

Der so katatonisch war und nur noch einen Wunsch hatte:

Seine Familie zusammenzufinden.

Right next to the liar's house

My number was self-righteousness

And a very little guide of mouth

So I moved, I moved

And I'm living on straight street now

I moved, I had moved

I'm living on straight street now

Before I moved over

Let me tell you how it was with me

Old Satan had me bound in chains

And I had no liberty

One day my heart got troubled

Selbstbedienung.

And He told me to leave that place

So I moved, I moved

And I'm living on straight street now

Yes, I moved, I moved

Ich sehe in Wim nicht nur den Regisseur,

sondern auch den verspielten Abenteurer.

Das Kind, das zu Musik in einer Pfütze rumspringt.

Seine Filme versprühen eine kraftvolle Leichtigkeit.

Es gibt nichts Vergleichbares.

Wim erlangte mit "Paris, Texas" oder "Der Himmel über Berlin“

international eine unglaubliche Popularität.

Auch in Deutschland ging die Bewunderung über alle Grenzen.

Vielen galt er als "unser Mann in der Welt".

Der hervorragende Filme macht:

Aufrichtig, sensibel, ungewöhnlich, fesselnd und bewegend.

Aber vor allem wahrhaftige Filmkunst.

Come on inside

Takin' that ride to nowhere

We'll take that ride

I'm feelin' okay this mornin' and

And you know

We're on the road to paradise

Here we go, here we go

We're on a road to nowhere

We're on a road to nowhere

We're on a road to nowhere

There's a city in my mind

Come along and take that ride and it's all right

Baby, it's all right

And it's very far away

But it's growing day by day and it's all right

Baby, it's all right

They can tell you what to do

But they'll make a fool of you and it's all right

Baby, it's all right

Seine Filme sind wie Gemälde. Wahre Kunstwerke.

Schaut man sich "Paris, Texas" an,

die Wüste, die Art, wie er sie sieht und wie er uns die Landschaft zeigt:

Es ist eine Einladung in eine unbekannte Welt,

die er uns wunderschön, wie ein Maler, auf Leinwand bannt.

Als "Paris, Texas" erschien,

waren alle verrückt nach dem Film und dem Soundtrack.

Nach dieser einzigartigen Musik.

Ich bin Sängerin und schreibe auch Songs,

komponieren kann ich aber nicht und spiele kein Instrument.

Wenn ich das könnte, würde ich es so machen wie Ry Cooder.

Ich saß zusammen mit meiner Frau und dem Keyboarder Jim Dickinson.

Zufälligerweise sprachen wir über Wim.

Ich sagte: "Sicher heckt er was Neues aus".

20 Minuten später klingelte das Telefon.

Ich hörte erst nur "schhhhhhh!".

Und dann: "Hallo, hier ist Wim."

Das war Satz Nummer eins.

"Hey Wim, was machst du so?" - "Na ja, ich dreh einen Film."

Das war Satz Nummer zwei.

Aha, aha.

Und schließlich:

"Ich möchte, dass du die Musik machst."

Das war's.

Wim hatte die größte Sammlung von Rockmusik, die ich je gesehen habe.

Schon Jahre vor "Paris, Texas"

war er durch den Südwesten Amerikas gefahren.

Er hörte auf diesen Reisen haufenweise Kassetten:

Cooles Zeug - Rock 'n' Roll, Rockabilly oder moderne Musik.

Allmählich fügte sich das in seinem Kopf zusammen,

wie 'n Puzzle.

Du hast das richtige Auto, hörst die richtige Musik,

fährst die richtige Straße entlang.

Du verstehst langsam, was es mit einem Ort auf sich hat.

Wir haben gewusst, dass wir "Paris, Texas"

im amerikanischen Westen ansiedeln wollten.

Da bin ich monatelang rumgezogen und habe jeden Highway,

jede Landstraße und jede Staubstraße abgefahren.

Ich habe viel fotografiert, aber das war keine Motivsuche.

Nichts, was ich fotografiert habe, ist im Film übriggeblieben.

Ich habe fotografiert,

damit ich die Landschaft und das Licht kannte.

Damit ich die Angst vor dieser Farbigkeit

und diesem Kodachrome, was einen da anlacht, verliere.

Dafür habe ich lange fotografiert,

bis ich das selbstverständlich konnte.

Bis ich diese Landschaft intus hatte.

Er muss in seinem Leben Millionen von Fotos gemacht haben.

Eine grüne Tür hier, ein roter Streifen dort,

eine Wolke da drüben.

Für ihn sind das alles Werkzeuge,

Variablen einer Komposition von Elementen.

Auf den ersten Blick

scheint an einem Himmel nichts Besonderes zu sein.

Wim versteht es aber,

das Auge des Zuschauers zu fokussieren.

Wie über diesem armen Mann auf den Gleisen.

Dann bekommt "Himmel" wirklich eine Bedeutung.

She is addicted to thee

She is the root connection

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