Summer Pockets

Summer Pockets

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Season 1

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Summer Pockets S01E23 CR WEB-DL German DE
[Crunchyroll] Summer Pockets - 23
A Commentary by Abu3safeer
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webdl
anime
Published on: 2025-09-08
Downloads: 15
Hearing Impaired: No
FPS: 23.976

German subtitle preview

The first 187 lines.

Ich fliege weiter.

Mit jedem Flügelschlag und jedem zurückgelegten Meter …

schwindet alles dahin.

Ich erlebte zahllose Sommer,

unzählige Erlebnisse und Emotionen, die ich nie mehr vergessen will,

doch jetzt fühlt sich das alles verschwommen an.

Doch irgendjemand stützte mich dabei.

Irgendjemand nahm mich bei der Hand.

Es war, als würde mein eigentlich

verlorener Körper durch all diese Erinnerungen zusammengehalten.

Und all diese Erinnerungen wurden wie zu einer Art Gebet.

Stopp, das kitzelt …

Nein, aua … Das tut weh …

Ein Hühnerstall …?

Habt ihr mich geweckt?

Catherine

Äh … Danke, Catherine.

Ich bin …

Ähm … Wo bin ich hier …?

Und wer bin ich?

Du willst dich also nicht daran erinnern,

wer du bist und woher du kommst?

Richtig …

Sag hallo.

H-Hallo.

He! Shiroha!

Sie heißt also Shiroha-chan?

Ja. Und ich bin Kobato … Naruse.

Kobato-san …

Wenn du an Amnesie leidest, lass dich in einem

spezialisierten Krankenhaus auf dem Festland untersuchen.

Ich werde nach dem Essen einen Termin für dich vereinbaren.

Vielen Dank.

Danke, … Shiroha-chan …?

W-W-Woher kennst du meinen Namen?

Dein Vater hat ihn mir vorhin verraten …

Ich habe … keinen Vater.

Wie?

Der ist tot …!

Was war hier los? Warum weint sie?

Verzeihung …

Sekunde … Ihr Vater?! Sie meinte, Sie seien tot!

Ich bin ihr Großvater.

Sieht man das nicht?

Und jetzt iss, bevor es kalt wird.

Okay …

Guten Appetit.

Dieses frittierte Hähnchen schmeckt echt lecker!

Natürlich, wir haben es auch heute Morgen frisch eingelegt.

Deswegen schmeckt es also so frisch.

Hm?

Catherine

Catheriiiiiiiine!

Hast du alles?

Mal sehen …

Shiroha-chan!

Das vorhin tut mir leid!

Was? Warum sollte es?

Na ja, mir hat es an Taktgefühl gefehlt …

Taktgefühl?

Wie soll ich sagen …? Genau, es war unsensibel.

Unsensibel?

Es ist unterbewusst passiert.

Unterbewusst?

Also was ich damit sagen will …

Hast du es langsam mit dem Sprachunterricht?

Ah, komme!

Mach’s gut.

Mach’s … gut …

Wieso …?

Wie soll ich sagen …

Sie hat Angst vor Schiffsfahrten.

Als ich an Bord gehen wollte und das Meer sah,

war ich auf einmal irgendwie wie erstarrt.

Mensch, das ist mir ja so peinlich …

Sollte es auch.

War es unterbewusst?

So … würde ich das nicht sagen …

Nicht? Unterbewusst ist kompliziert …

Ah, entschuldige, ich wollte dich nicht …

Das nennt man unsensibel.

Wo du recht hast …

Daher wird sie fürs Erste bei uns unterkommen.

Was?

Ähm … ist das auch wirklich okay?

Ich lebe allein hier mit der Kleinen

und bin aus beruflichen Gründen oft nicht zu Hause.

Dich hier zu haben, wäre also nicht allzu verkehrt.

Nur eine einzige Sache:

Ich muss dich bitten, es in ihrer Gegenwart

in Zukunft zu vermeiden, ihre Eltern, insbesondere ihre Mutter, anzusprechen.

Ist ihre Mutter etwa auch …?

Ihr Vater kam vor einem Monat bei einem Unfall ums Leben.

Kurz darauf ist Shirohas Mutter, meine Tochter, verschwunden.

Es ist erst ein Monat her, seit sie beide Eltern auf einen Schlag verlor.

Dir mag sie vielleicht wie ein anstrengendes Kind vorkommen, aber sie ist alles andere.

Sie vergießt kaum eine Träne in meiner Gegenwart.

Womöglich liegt es auch daran, dass man gar nicht mehr weinen kann,

wenn einem etwas allzu Tragisches widerfährt.

Aber genug davon. Zu deinem Namen.

Wie?

Wenn du bei uns lebst, müssen wir dich irgendwie nennen können.

Ist dir nicht wieder irgendetwas eingefallen?

Das Meer … Die sieben Weltmeere …

Was hast du?

Das schoss mir gerade durch den Kopf … Die sieben Weltmeere …

Obwohl du das Meer meidest?

Hm … Die sieben Weltmeere …

Nanami vielleicht?

Nanami …

Nanami.

Nennen wir dich erst einmal so.

Okay.

Nanami … Heiße ich so?

Sind das … Flügel …?

Ein Schmetterling?

Nanami …

Entschuldige. Opa hat gesagt, du heißt so.

Das Abendessen ist fertig.

Ein paar Tage, nachdem die Naruses mich aufgenommen hatten, spazierte ich

auf der Insel herum, in der Hoffnung, etwas würde mir auf die Sprünge helfen,

aber leider brachte mich alles nicht weiter.

Kobato-san arbeitet als Fischer

und Shiroha-chan ist immer von frühmorgens an allein unterwegs.

Nach dem Mittagessen verschwindet sie wieder bis abends allein irgendwohin.

So ging das eine Weile weiter …

Guten Appetit!

Sie haben heute aber wieder eine Menge gefangen, Kobato-san!

Du bist ein Glückspilz, Shiroha-chan, dass du

jeden Tag solch frischen Edelfisch essen kannst.

Wie frisch und edel der Fisch auch sein mag, ein Kind wird kaum

jeden Tag Sashimi essen wollen.

Ihr ausdrucksloses Gesicht beim Essen sagt alles …

Ich würde mir wünschen, dass sie ihr Essen mehr genießt …

So, das hätten wir.

Sieht gut aus dafür, dass ich zusammengeworfen hab, was so da war.

Wie kam ich überhaupt auf die Idee, was zu kochen, wenn ich mich an nichts erinnere?

Und gebratener Reis?

Was machst du?

Shiroha-chan.

Ich koche gebratenen Reis.

Du meinst Bratreis?

Nein, das heißt gebratener Reis.

Bratreis?

Treffen wir uns in der Mitte und nennen es Gebratreis.

Gebratreis …!

Genau! Gebratreis!

Gebratreis!

Gebratreis!

Gebratreis! Gebratreis! Gebratreis! Gebratreis!

Lecker!

Das freut mich!

Wie frisch und edel der Fisch auch ist, irgendwann

hängt einem Sashimi zum Hals raus, nicht?

Das tut mir jetzt aber leid.

Hast du den gekocht, Nanami?

J-Ja …

Für … Sie habe ich natürlich auch eine Portion gemacht.

Köstlich …

Aber der …

S-Stimmt etwas nicht?

Alles okay … Ich danke dir für deine Mühen.

Du kannst also kochen?

Wenn du nichts dagegen hast, könntest du für Shiroha …

Nein, das brauchst du nicht, du bist hier zu Gast.

Du brauchst nicht weiter für uns kochen.

Hm? Das macht mir nichts aus.

Danke für das Mahl.

Ich gehe mich kurz hinlegen.

Danke für das Essen.

Ah, gerne, auch wenn es nichts Besonderes war.

Der … hat geschmeckt, wie bei Papa.

Hm?

Würdest du … mir beibringen, wie man den kocht?

S-Sicher …

Aber ich hab den auch nur nach Gefühl gekocht.

Und dein Opa scheint nichts davon zu halten, dass ich koche …

Dann … Ich weiß was … Dann verrate ich dir, wo mein geheimes Plätzchen ist.

Dein geheimes Plätzchen?

Ist es nicht in Betrieb?

Nein, mein Papa hat es gebaut.

Mama konnte nicht besonders gut kochen,

darum half sie ihm bei anderen Sachen.

Aber dann starb Papa bei einem Unfall

und Mama verschwand irgendwohin.

Wohin denn?

Weiß ich nicht.

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