The first 200 lines.
DIE GESCHICHTE EINES GROSSEN HELDEN,
DER FÜR EHRE, LOYALITÄT UND FREUNDSCHAFT KÄMPFTE
...UND DAZU AUCH NOCH DIE LIEBE FAND.
FRANKREICH 1625
Na los, kämpf!
Das gibt es doch nicht!
Kontrollier deine Emotionen, sonst kontrollieren sie dich!
Du kriegst mich nicht!
Engarde!
Das schaffst du nicht!
Komm schon, gib alles!
Das gibt es doch nicht!
Ich habe es geschafft, endlich!
Bravo, mein Junge.
Du hast meine schwierigste Attacke gemeistert, den Teufelszahn.
Nein.
Du willst nicht deinen Degen nehmen?
Der Familiendegen gehört jetzt dir.
-Ich fühle mich geehrt, Vater, aber… -Aber?
-Der Degen ist so schwer! -Na und?
In den Händen eines Hundetitans wird er zu einer unbesiegbaren Waffe!
-Aber Vater, ich… -Hundetitan!
Der Degen ist seit über hundert Jahren in unserer Familie.
Er trägt das Familienwappen, das Omega!
Es repräsentiert unser Familienmotto.
„Bis zum Ende, immer und ewig!" Willst unser Wappen entwürdigen?
Nein, Vater.
Dann nimm diesen Degen. Ich kann dich nichts mehr lehren.
Es wird Zeit, dass du nach Paris gehst und…
Du wirst ein…
Ein MuskeTier, ja, ein MuskeTier! Ein MuskeTier! Hurra!
Mein Sohn, sei vorsichtig in Paris. Dort lauern viele Gefahren auf dich.
Vater, ich habe vor niemandem Angst.
Es ist nicht der Feind, den du fürchten musst, sondern die Intrigen am Hof.
Ich selbst war einst Opfer einer Intrige, als ich ein MuskeTier war.
Mein Leben lang habe ich Capitaine der MuskeTiere tapfer gekämpft.
Doch dann geriet ich in einen Konflikt mit dem mächtigsten Mann Frankreichs.
Kardinal Richelieu.
Er hatte zwar seine eigene Garde,
und trotzdem war er eifersüchtig auf die MuskeTiere des Königs.
Er wollte einen seiner eigenen Leute als Captain der MuskeTiere einsetzen.
Mit falschen Beweisen beschuldigte man mich,
vom Comte de Rochefort bestochen worden zu sein.
Ein Prozess hätte dem König geschadet, also trat ich zurück.
Es stand sein Wort gegen meins. Der Plan des Kardinals schlug fehl, zum Glück.
Der König ersetzte mich durch meinen guten Freund Monsier de Tréville.
Die Schande dieser falschen Beschuldigung lastet noch heute auf mir.
Vater! Dort werde ich ein MuskeTier und stell deinen guten Ruf wieder her,
bei meiner Ehre.
Was? Mein Schnuckiputz will mich verlassen und nach Paris gehen?
Oh nein!
Nein, nein, nein, nein, nein. Mein großes Baby darf die Mami nicht verlassen!
Hör auf, Mama. Ich kriege keine Luft mehr!
Oh, mein Baby.
Mein süßes kleines Schnuckelchen, du darfst mich nicht verlassen!
Alles ist gut, mein Engel. Lass den Jungen gehen…
Neben meinem lieben Sandy schicke ich dich nach Paris mit drei Geschenken.
Er ist zwar kein Rassehund, aber er wird dich nie im Stich lassen. Ja?
Als erstes ein Teil meines Vermögens, eine kostbare Goldmünze.
Als zweites dieser Brief an Monsieur de Tréville.
Und als drittes natürlich unseren Omegadegen.
Sei ein Ehrenmann. Kämpfe ehrenhaft, und hilf dem,
der Hilfe braucht, bis zum Ende, immer und ewig!
Das verspreche ich! Und ab geht es, Sandy! Auf nach Paris!
Hoppi Galoppi. Na komm schon, komm!
Hoppi Galoppi.
Bist du taub? Hopp, hopp, hopp.
Putz dir schön die Zähne. Und bade einmal im Monat.
Iss nicht zu viel Süßkram und mach immer schön ein Bäuerchen.
Iss viel Obst, das ist gesund.
Und geh nachts nicht raus.
Und vergiss niemals nie, dass deine Mami dich über alles liebt.
O Mann, das kann eine Weile dauern.
Endlich galoppieren wir nach Paris, Sandy.
D'ARTAGNAN UND DIE DREI MUSKETIERE
Keine Müdigkeit vorschützen.
Geht es ein bisschen schneller, Sandy?
Komm schon!
Sandy, bitte, wir müssen weiter!
Hüa, Sandy! Sieh doch! Das ist Paris!
Der Traum meines Lebens! Die Hauptstadt der Welt.
So viele Menschen! Ich habe immer davon geträumt, Paris zu sehen.
Paris zu erleben. Paris zu fühlen.
Aber nicht auf diese Art!
Na schön, Sandy. Du hast dir eine Pause verdient, du wartest hier,
während ich das Hauptquartier der MuskeTiere suche.
Kauft Obst und Gemüse!
Ich hätte gern die Kartoffeln.
Ich rieche eine Goldmünze.
Und sie ist in dieser Geldbörse.
Madame!
Verzeihen Sie, Monsieur. Wo ist hier das Hauptquartier der MuskeTiere?
Immer die Straße entlang. Du kannst es nicht verfehlen.
Verstehe. Vielen Dank.
Da lang, ja?
Komm zu Papa, gleich habe ich dich.
Das lasse ich mir nicht gefallen! Bleibt stehen!
Du Grobian.
Pass gefälligst auf, wo du hinfährst?
Was für eine Schönheit!
Oh, mein guter Mann! Es tut mir furchtbar leid.
Hier. Bitte nehmt mein Taschentuch, um Euch zu säubern.
Das muss ein Traum sein.
Ich verstehe kein Wort. Monsieur. Tut der Kopf weh? Wird Euch schwarz vor Augen?
Ihr seid so…
Nun denn, ich hoffe, es geht Euch gut.
Bitte entschuldigt mich, ich bin in großer Eile.
Bitte nochmals um Entschuldigung.
Oh, was für eine Schönheit.
Wirklich, atemberaubend.
Au, Mann, den Jungen hat es hart erwischt.
Wartet! Mademoiselle, so wartet doch!
Ich kann dieses wunderschöne Taschentuch nicht annehmen.
Ich will die Goldmünze.
Mademoiselle! Mademoiselle!
Ha! Vorwärts, mein treues Ross, wir müssen eine Lady finden.
Ja?
Eine ganz bestimmte Lady.
Wie ungehörig.
Sandy, wenn wir sie finden, kriegst du extra Futter!
Hey!
Stehenbleiben!
Hey!
Mademoiselle, Euer Taschentuch.
Schneller, Sandy, wir müssen sie einholen!
Mademoiselle…
Mademoiselle? Ach, ich fürchte, wir haben sie verloren.
Das war wahrlich die schönste Frau, die ich jemals…
Nicht, Sandy, böses Pferdchen, böse!
Ich weiß, du hast Hunger.
Vielleicht hat diese Taverne Hafer für dich, ich habe ja noch Vaters Goldmünze.
Ha ha! Mein Instinkt trügt nie, ich wusste, er hat eine Goldmünze.
Und es gibt Diebe unter den Dienern der Königin.
Eigentlich alle, bis auf einen, genauer gesagt.
Exzellent.
Mon dieu, ist jede Frau in Paris so eine Schönheit?
Das kannst du laut sagen, mein Schöner.
Was ist das? Ein Ackergaul und ein Knirps in einem ausgeleiertem Kostüm…
Ein weiterer Dorftölpel in der Großstadt.
Er sollte nach Hause zurückkehren. Sein Geruch beleidigt meine Nase.
Sprecht ihr etwa mit mir, Monsieur?
Ich würde niemals anhalten, um mit jemandem wie Euch zu sprechen.
Und doch redet Ihr mit mir, Monsieur.
Und wenn ihr wisst, was gut für Euch ist, dann bittet Ihr mich um Entschuldigung.
Ich? Mich entschuldigen? Bei Euch? Also, lieber würde ich sterben.
Dann kann ich Euch helfen. Engarde, Monsieur!
Auf gar keinen Fall. Wachen, kümmert euch um den Burschen.
Vielen Dank, Monsieur, so kann ich mich etwas aufwärmen.
Kämpf, Omega!
Komm schon, das kannst du doch besser. Noch mal, mit etwas mehr Gefühl.
Ho! Tanzen wir!
Ihr seid zu langsam.
Kommt schon. Sehr schön. Weiter so.
Viel Glück beim nächsten Mal.
Tja, meine Herren, das war äußerst amüsant,
aber alles Gute hat einmal ein Ende.
Danke für die angenehme Ablenkung, Messieurs, aber ich muss weiter!
Nun denn, adieu!
Keine Sorge.
Das Diamantencollier der Königin und ihr Friedensbrief für den König von England
werden morgen Abend in meinen Händen sein.
Exzellent, Milady.
Monsieur! Ich verlange Genugtuung.
Mein lieber Dorfbengel. Seht ihr nicht, dass ich euch überlegen bin?
Monsieur?
Oh, Verzeihung, Madame.
Ein feiner Herr wie Ihr wird sich doch wohl
nicht vor einer Dame duellieren wollen.
Aber ich muss, er hat meine Ehre beleidigt. Und die meines Pferdes.
Wenn die Ehre eines Mannes beschmutzt wird, ist er gezwungen, sich zu…
Endlich hält er die Klappe.
Ich mochte den Jungen. Was wirst du mit ihm machen?
Gar nichts, der Tölpel ist es nicht wert, meinen Degen zu besudeln.
Wie Ihr wünscht, Comte de Rochefort. Ich empfehle mich.
Ich bin sicher, eure geheime Mission wird erfolgreich sein, Milady.
Ihr seid eine äußerst kluge Frau.
Die Welt ist voller Intrigen, und wir Frauen sind äußerst klug.
Wir haben so unsere kleinen Kniffe.
Und es gibt nichts, was wir nicht mit Köpfchen erreichen können.
Gar nichts. Kutscher, los!
Und Hüa!
Das hätten wir.
Du bist außer Gefecht, und die Münze gehört mir.
Die Münze ist mein! Die Münze ist mein!
Die fette, fette Kohle, die Münze ist mein!
Mäuse für die Maus! Mäuse für die Maus!
Gold ist mein bester Freund. Es enttäuscht dich nie.
Wie wunderbar!
Warte, was ist passiert?
Wo ist der aufgetakelte Typ mit dem schwarzen Schnauzbart?
Erinnerst du dich an nichts mehr?
Ich habe den schwarzen Schnauzbart herausgefordert,
und dann habe ich mit dieser wunderschönen Frau gesprochen, die Milady heißt.
Ich verrate euch gern, was geschehen ist.
Ihr habt ihn herausgefordert, und dann ist er geflohen,
ohne Euch Genugtuung zu geben.
-Dieser Feigling. -Oh ja, in der Tat.
Und dann haben Euch Banditen angegriffen.
Was? Banditen?
Ja, da waren zwei. Nein, vier. Nein, 20 Schurken.
No comments yet. Be the first to leave one.