The Reckoning

The Reckoning

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Published on: 2021-04-27
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The first 200 lines.

Es ist perfekt.

Hab ich für dich gemacht.

Wenn ich nicht auf euch beide aufpassen kann,

wird er es tun, so wie er es immer macht.

Ich kann dich nicht überreden zu bleiben?

Würde ich gern.

Ich mag es nicht, wenn du gehst.

Bei allem, was da draußen vor sich geht.

Dauert nicht lange.

-Das ist alles. -Guter Mann.

Danke, Ben.

-Prost. -Prost.

Joseph!

-Squire. -Wie geht es Ihrer Familie?

Sehr gut. In solchen Zeiten ist das Segen genug.

In solchen Zeiten würde ich eine Frau wie Grace nicht aus den Augen lassen.

-Hier, lassen Sie mich Ihre Pfeife anzünden. -Danke.

Lassen Sie ihn in Ruhe, Leonora. Er ist ein verheirateter Mann.

Joseph?

Schon gut, meine Liebe. Schlaf weiter.

Nein, Grace. Bleib, wo du bist. Komm nicht näher.

Du machst mir Angst, Joseph. Was ist los?

Fass mich bitte nicht an!

O mein Gott, es ist die Krankheit.

Ich habe nur Fieber. Ich will nicht, dass du und Abi euch ansteckt.

In Ordnung.

Ich gehe in den Wald und hole Holunder und Schafgarbe,

um ein Tonikum zu machen. Das sollte das Fieber senken.

Grace.

Grace.

Ich liebe dich.

Dauert nicht lange.

Tut mir leid.

Der Squire möchte mit Ihnen reden.

Der Squire?

-Mrs. Haverstock. -Sie machen doch keine Hausbesuche.

Ich habe das Gerücht gehört, dass Ihr Mann der Krankheit erlegen ist.

Sehr schade, dass er in seiner Blütezeit sterben musste,

aber die Wege des Herrn sind unergründlich.

In der Tat.

Und was machen Sie und das Kind?

Wir müssen in Einsamkeit abwarten

und beten, dass der Herr uns verschont hat.

Und wenn Sie Gnade finden, was dann?

Sie wollen doch nicht hier bleiben.

Eine zarte, junge Frau allein an diesem abgelegenen Ort.

Ich bin nicht allein. Ich habe meine Tochter,

und es gibt Arbeit zu erledigen. Ich muss durchhalten.

Ich verstehe. Dann hoffe ich, dass Sie die Miete bezahlen können.

Sie ist in einer Woche fällig. Wenn Sie nicht zahlen,

wird Ihr Mietverhältnis aufgehoben. Sie werden alles verlieren.

Ihr Mitgefühl in dieser schweren Zeit ist sehr rührend.

Hüten Sie Ihre Zunge. Wer mein Mitgefühl erhält, bestimme ich.

Das ist rein geschäftlich.

Tut mir leid, dass Ihr Stand im Leben unter meinem ist, aber so ist es.

Ich komme wieder. Wenn Sie da noch leben, erwarte ich die gesamte Miete.

Wenn nicht, nun, dann war es das.

Keine Sorge, Squire.

Sie bekommen Ihr Geld.

Diesmal ist es passiert.

Ich bin mir sicher.

Sicher wobei?

Ich bin schwanger.

Woher weißt du das?

Eine Frau weiß so etwas einfach.

Abi!

Komm her.

Komm her. Ich weiß.

Ist ja gut.

Kate?

Grace?

Schon gut, Kate. Wir haben nach einer Woche keine Beschwerden.

Es ist trotzdem ratsam, Abstand...

-Dem Herrn sei Dank! -Vergiss es.

Als wir die Nachricht hörten, befürchteten wir das Schlimmste.

Ich bin froh, dass es dir gut geht.

Das mit Joseph tut uns sehr leid. Er war ein guter Freund.

Danke, Morton. Das bedeutet mir viel.

-Wo willst du hin? -Ich muss in die Stadt.

Nein, das ist zu gefährlich, Grace! Die Krankheit grassiert dort!

Sie geht in die Stadt, Morton!

Wieso machst du so was Törichtes?

Ich habe keine andere Wahl. Ich muss etwas erledigen.

Dann lass Abi bei mir.

Du kannst schneller reiten und bist früher wieder zurück.

In Ordnung.

Du und Morton wart wie Familie für mich, seit ich hierher gekommen bin.

Dann nimm einen schwesterlichen Rat an und trödle nicht.

Der Schatten des Todes liegt über diesem Ort.

Ich werde keinen Moment länger als nötig dort sein.

Ich bin zurück, bevor es dunkel wird.

Mr. Tuttle?

Ja, ganz recht.

Sie kennen mich nicht, aber Sie waren ein Freund meines Ehemannes.

Joseph Haverstock.

Das war ich.

Eine verdammte Schande, was passiert ist.

Mein herzliches Beileid.

Er hat Sie immer gut behandelt, oder nicht?

Wieso kommen Sie nicht zum Punkt, Mrs. Haverstock?

Ich komme nur ungern so hierher,

aber ich wusste nicht, an wen ich mich sonst wenden sollte.

Ich brauche Geld.

Einen kleinen Kredit.

Ich verstehe.

Ich kann Ihnen nicht helfen.

Aber der Squire wird uns vertreiben, wenn wir nicht zahlen.

-Die Zeiten sind hart. -Muss ich betteln?

Betteln wird keinen Unterschied machen.

Es ist die Krankheit. Die Leute haben Angst.

Sie sehen den Teufel unter ihren Betten oder im Holzschuppen.

Molly Prior wurde erst vor zwei Tagen wegen Hexerei verhaftet.

Molly Prior?

-Sie ist eine harmlose, alte Frau! -Sie hat alle Vorwürfe gestanden.

Ich gebe Ihnen einen Rat, weil Joseph mein Freund war

und er diesen Tod nicht verdient hat.

Verlassen Sie die Stadt, solange Sie noch können.

Am Tag, als Joseph in die Stadt gekommen ist,

was ist da passiert?

Er übergab das Getreide und kam vorbei, um was zu trinken, wie immer.

Aber da war ein Mann von außerhalb, der die Krankheit hatte.

Joseph trank aus dem falschen Becher.

Ein bedauerlicher Irrtum.

Fortan war er todgeweiht.

Das haben Sie gesehen?

Ich habe es gehört.

Von wem?

Vom Squire, natürlich.

Tu, was du tun musst, Liebling.

Grace.

-Guten Morgen, Mrs. Haverstock. -Sie sind wohl wegen Ihres Geldes hier.

Alles zu seiner Zeit. Darf ich reinkommen?

Es beeindruckt mich immer wieder,

wie so viele Menschen von so wenig leben können.

Wie geht es Ihnen?

Muss schwer sein, bei allem, was Sie durchgemacht haben.

Wir kommen zurecht.

Darf ich Sie um ein Getränk bitten?

Wir haben nur Ale.

Ein kaltes Ale wäre genau das Richtige.

Armes Kind.

Es wird nicht leicht für sie, ohne Vater aufzuwachsen.

Da ich als Kind meine Mutter verlor,

glaube ich, dass dies meinem Charakter

die zärtlicheren Gefühle genommen hat.

Das tut mir leid.

-Mit Ihrer Mutter, meine ich. -Muss es nicht. Sie war eine Hure.

Mein Vater schlug sie tot, mit einer Gusspfanne,

als sie einen anderen Mann ansah.

Prost.

Zwangsräumen macht durstig.

Dann sollte Sie das für eine Weile fernhalten.

Zumindest für drei Monate.

Ich bin beeindruckt.

Was ist mit dem nächsten Monat und dem Monat danach?

Sie wollen das Land bearbeiten und sich um einen Säugling kümmern?

-Wir schaffen das. -Dann werden Sie scheitern.

Sie werden lediglich das Unausweichliche hinauszögern.

Weitere drei Monate.

Zufrieden?

Es geht auch anders.

Wir könnten eine Vereinbarung treffen. Sie könnten Ihre Miete...

...auf andere Weise decken.

Andere Weise?

Reden wir nicht drum herum.

Sie haben Ihr Geld. Jetzt gehen Sie, bitte.

Sie sollten sich verdammt glücklich schätzen.

Glauben Sie, ich mache jedem so ein Angebot?

Lassen Sie mich los!

Nehmen Sie Ihre Hände von mir!

Ich sah, wie Sie bei Joseph waren.

Sie stellten Ihren zarten Körper wie einen Köder am Haken zur Schau

und lockten Ihn mit dem Versprechen einer saftigen Möse an.

Bitte hören Sie auf!

Sie können mich spüren, stimmt's? Und es gefällt Ihnen.

Sie widern mich an!

Raus hier!

Sie sind kaum in der Lage, wählerisch zu sein.

-Nicht nach dem Unglück Ihres Mannes. -Raus hier.

Zwingen Sie mich doch.

Sie haben Kampfgeist. Das gefällt mir.

Das ist schon besser.

Auf die Knie. Entspannen Sie sich.

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Jetzt verschwinden Sie aus meinem Haus!

Weg da, du kleiner Scheißer!

Dafür werden Sie bezahlen, Hure.

Na komm!

Sie haben sie ermordet.

Wovon redest du da?

Ich habe dir nie von meiner Mutter erzählt.

Ich war sehr jung.

Es war früh am Sabbat, als man sie holte.

Mein Vater versuchte, sie aufzuhalten, aber er konnte es nicht verhindern.

Ein paar Tage später mussten wir nach Blackthorn Castle wegen des Urteils.

Alle aus dem Dorf waren da, zu verängstigt, nicht zu kommen,

aus Angst vor Richter Moorecroft,

dem Hexensucher.

Würden Sie Ihre Schande auf die Schultern Ihrer Tochter fallen lassen?

-Wagen Sie es nicht, ihr wehzutun! -Dann gestehen Sie.

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