The first 200 lines.
Nach dem Tod von William Wallace
wollte Robert the Bruce ein für alle Mal seinen Anspruch auf Schottlands Thron erheben.
Eine Abmachung war getroffen worden.
Die Länder der Bruce würden dem Common Clan überschrieben werden,
und im Gegenzug dazu würde John Comyn auf seinen Anspruch auf den Thron verzichten.
Es war kalt an diesem Tag.
Es blies ein bitterer, eisiger Wind, der Schnee gegen die Hügel
und die gefrorenen Mauern der Greyfriars-Kirche trieb.
Sie hatten sich darauf geeinigt, sich auf heiligem Boden zu treffen,
und unbewaffnet zu verhandeln.
Jedoch hatte es William Wallace nicht geschafft, die Freiheit für Schottland zu gewinnen,
es herrschte Chaos in den Ländern, und zwischen den Clans bestand wenig Vertrauen.
Robert! Schön, dich zu sehen!
Wir haben viel zu tun, wenn wir unsere Länder zusammenführen wollen.
Wir müssen das Vermächtnis, das William Wallace hinterlassen hat, ändern.
Die Jahre haben die Gefühlslage, die er ausgelöst hat, nicht geschwächt.
Und wenn wir unsere Macht unter England vereinen wollen,
können wir nicht dulden, dass tausende unserer Untertanen
und mehrere mächtige Clans noch immer nach einer Revolution rufen.
- Was ist das? - The Bruce wusste,
dass trotz der Abmachung, die sie geschlossen hatten,
John Comyn sich gegen ihn verschworen hatte, um ihn wegen Verrats verhaften und töten zu lassen.
Nun, wir können uns das belanglose Gerede sparen.
Als du zu mir kamst, und gelobtest, mir deine Länder im Austausch
für meine Unterstützung deines Königtums zu überlassen...
Hast du da etwa nicht England verraten?
Und...
hattest du wirklich vor, mich diese Länder behalten zu lassen,
wenn du erstmal zum König gekrönt gewesen wärst?
Komm schon Robert.
Spiel nicht den Heiligen. Nicht du.
Du hast Edward eine Falle gestellt, der er entkommen ist.
Ich habe dir eine Falle gestellt, der du entkommen bist.
Morgen stellst du mir eine Falle, aus der ich entkomme.
Und so geht es weiter, bis wir beide alte Männer sind.
Wie schon unsere Väter vor uns.
Und noch immer dieser... dieser kriegerische Blick in deinen Augen.
Du musst lernen, dein Temperament zu zügeln, Robert.
Sonst wird das dein Tod.
Comyns Männer lagen im Hinterhalt, aber Bruces Männer hielten ihnen stand.
Angeführt von dem großen Krieger James Douglas.
- Aber Ma! - Was denn, Scot?
Robert the Bruce hat John Comyn in der Kirche die Kehle aufgeschlitzt.
Er könnte die Krone also für sich selbst stehlen.
- Wer erzählt hier die Geschichte, Scot? - Aber so ist das nicht passiert!
Das ist Jahre her! Woher willst du wissen, was passiert ist?
- Onkel Brandubh hat es mir erzählt. - Ja.
Dein Onkel erzählt es auf seine Weise, und ich auf meine.
Aber das ist nicht die Wahrheit! Ich weiß, wie es passiert ist.
Willst du, dass ich weiter erzähle? Möchtest du jetzt lieber schlafen?
Ah, Robert. Robert, Robert...
Ich weiß, wer du bist.
Du willst die eine Sache, die du nicht haben kannst:
William Wallace sein.
So geliebt werden, wie er.
So tapfer sein, wie er. So frei wie er.
Was für ein elender Wunsch, den du da hegst.
Er schnürt dir sicher die Eingeweide ab.
Ist es das, was du willst?
Nun...
Dann wirf dich in mein Schwert, und stirb noch heute.
So kannst du einen Moment lang das blasse Echo des Mannes sein, der William Wallace war.
Tu dir keinen Zwang an.
Nein?
Du...
hast nicht so eins, oder?
Und aus diesem Grund ist Robert the Bruce an seinem Vorsatz gescheitert,
König von Schottland zu werden.
Komm schon!
Es folgte ein großer Kampf. Beide Männer waren Meister. Beide kampferprobt.
Sie kämpften um die Krone, und um die Überlegenheit ihrer Clans.
Und um die Zukunft von Schottland.
Denn während the Bruce für die Freiheit kämpfte, war Comyn eine Marionette der englischen Krone.
Als die Kirchentür plötzlich aufsprang,
und eine Figur aus dem Feuer heraustrat, wusste zuerst niemand, wer es war.
War es the Bruce, oder Comyn?
Comyn,
oder the Bruce?
Sie träumen jetzt.
Denkst du, wir werden je wieder kämpfen?
Es ist Jahre her, dass the Bruce gekrönt wurde.
Sechs verlorene Schlachten.
Onkel Brandubh sagt, seine Armee ist nicht der Rede wert.
Er nennt ihn den „Angeber“ König.
Ich weiß es nicht, Carney, aber ich weiß, dass ich ihn niemals so nennen würde.
Und jetzt hilf mir mal mit dem Eimer.
In nur sechs Jahren...
haben wir dieses Land beherrscht, oder nicht?
Du und ich.
Mit unseren königlichen Ambitionen.
In drei Tagen, vielleicht vier,
sind wir in Norwegen in Sicherheit.
- Kehren wir je wieder heim? - Du vermisst wohl deine Ma.
Ich vermisse meine Ma auch.
Deine Ma und Pa lebten aber auch in einem riesigen Schloss, oder?
- In einem Schloss, ja. - Ja.
Dort wurde ich geboren. Das ist mein Zuhause.
Es ist umgeben von Feldern und Wäldern, in denen ich als kleiner Junge spielte.
- Können wir da mal hin? - Die Engländer haben es ihm weggenommen, Junge.
Jetzt setzt irgendein fettes Schwein seinen Arsch auf seinen Stuhl an seinem schicken Tisch.
- Eines Tages, ja. - Oh ja.
Eines Tages werden wir an diesem Tisch sitzen. Und Wildschwein essen. Und Rotwein trinken.
Dieser Mann da wird Schottland befreien.
Ich werde mir mein Schloss zurückholen.
Ich werde dieses englische Schwein mit meiner Schwertspitze aufspießen,
und ihn über die Mauer meiner Burg schleudern.
Dann wirst auch du nach Hause gehen.
Ein bisschen älter. Mehr Mann als Junge.
Und du wirst deine Ma wiedersehen. Nach dem Winter. Du wirst schon sehen.
Wir werden nicht nach Norwegen gehen!
Verlasst mich!
Geht nach Hause! Zu euren Familien.
Wir sind am Ende!
Und wenn jemand euch fragt,
was aus Robert the Bruce geworden ist, sagt ihm, ihr wisst es nicht.
Sagt ihnen, ihr habt die ganze Zeit für Comyn und die Engländer gekämpft.
Geht nach Hause!
Los!
Hört mit diesem Gerede auf, sofort! Ihr seid der König!
Gott wählt die Könige aus, James, nicht die Menschen.
Wir haben genug gekämpft, Junge. Wofür kämpfen wir eigentlich?
Geht nach Hause, sagt er. Sagt ihnen, wir hätten die ganze Zeit für Comyn gekämpft.
Ich habe gehört, Comyn hat 50 Münzen auf ihn ausgesetzt.
Gold.
- Es wird Zeit, dass wir James loswerden. - Oh, ja.
Nein, nein, nein. Das ist Königsmord. Das ist eine Sünde.
Wir müssen ihn nicht töten.
Nur einfangen.
Es ist ein Kopfgeld auf Euch ausgesetzt. Alleine seid Ihr nicht sicher!
Ich werde nicht aufhören, für Euch zu kämpfen.
Für Schottland.
Sieh dir diese Gesichter an, James. Sieh sie dir an.
Sie sind fertig. Sie haben keinen Kampfgeist mehr.
Wir sind hier am Ende.
Beeilt euch, Jungs!
Lass die Fische ihre Arbeit machen, Hamish.
Wenn du den Haken zu früh einholst, springen sie direkt weg.
Wenn du sie den Köder anknabbern lässt, schlucken sie den Haken selbst,
und werden nicht entkommen.
Gut. Nimm das. Gut gemacht.
Wo wollt ihr drei denn hin? Eure Heimat liegt im Süden, nehme ich an.
Ja. Seine auch.
Er ist hinter der Belohnung her. Genau wie wir.
Ah, die Belohnung. 50 Goldstücke.
Ist das euer Preis?
- Wir sind zu dritt, James. - Ja.
Aber du weißt, dass es keine Rolle spielen würde, wenn ihr zehn wärt, oder?
Dich hatte ich für einen anständigen Mann gehalten.
Deine Musik habe ich in den letzten Monaten sehr lieb gewonnen.
Dich...
Dich konnte ich noch nie leiden. Aber ich habe an deiner Seite gekämpft,
und wäre als dein Landsmann für dich gestorben.
Es ist vorbei, James. The Bruce ist gescheitert.
Robert the Bruce hat diese Schlachten nicht verloren.
Das warst du. Und Männer wie du.
Ihr seid gescheitert, und jetzt jagt ihr ihn für irgendeine Belohnung.
Wenn es wir nicht tun, macht es jemand anderes.
Judas!
Alles Verräter.
Los!
Hamish? Was machst du?
Halt dich raus!
- James, nein! - Nein!
James!
Du hättest Hamish nicht töten müssen!
- Er war bewaffnet. - Mit einer Axt, die er kaum anheben konnte!
- Ja, und die zielte auf seinen Rücken! - Er ist noch ein Kind!
Gehen wir.
Er atmet noch.
Hey, was machst du da?
- Er weiß, wohin wir gehen. - James Douglas wird nicht so sterben!
- Er weiß, wohin wir gehen. - Sprich ein Gebet!
Sprich ein Gebet!
Ich kann dich aber freilassen, nicht wahr?
Möge dein Tag voller Segen sein, wie die Sonne, die den Himmel erleuchtet.
Du hast immer den Mut, deine Flügel auszubreiten, und zu fliegen.
- Verlass mich nicht. - Ma!
- Tu es nicht. - Ma!
- Lass mich nicht im Stich. - Ma!
Nimm das!
Und das! Ha! Ich mach dich einen Kopf kürzer!
Scot!
Scot!
- Hier, hilf mir mal beim Pflücken. - Nimm das!
Und das!
- Ich helfe dir ja. - Danke, edler Herr.
Haben wir etwa verloren?
Wir haben gewonnen!
Gut. Und jetzt hilf mir, diesen Korb hier zu füllen.
Natürlich, meine Dame.
Für wen hältst du dich?
Ich bin der König.
- Ist das genug? - Wir sind noch nicht fertig.
Das ist aber hübsch! Sieh doch mal!
Wunderschön. Für dich!
Für deinen Vater.
Möchtest du dich mit mir hinknien?
Möchtest du etwas sagen?
Ich vermisse dich.
Ich wünschte, du hättest uns nie verlassen.
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