The first 200 lines.
Danke.
Danke.
Danke. Wow. Hallo.
Hi.
Oh, ok. Ich weiß nicht.
Vielen Dank.
Also,
ich habe heute einen Aidstest gemacht.
Ich hatte seit Jahren keinen Sex, aber…
…ich wollte gute Nachrichten hören.
Wie auch immer.
Ich habe offenbar Aids.
Ratten.
So habe ich es bekommen.
Wusstet ihr, dass man vom Rattenficken Aids kriegen kann?
Ja, wirklich.
Sie müssen nicht mal schwul sein.
Aber diese war schwul. Ja.
Ich habe eine schwule Ratte gefickt und Aids bekommen.
Ich war neulich im Flugzeug und schlief ein.
Ich schlafe ungern im Flugzeug ein, weil ich ungern dort aufwache.
Ich wache generell ungern auf.
Ich hasse es. Ich hasse es aufzuwachen.
Es ist das schlimmstmögliche Gefühl.
Ich musste es auch heute tun. Man kann keinen Tag überspringen.
Es ist so unfair, dass jeder Tag so beginnt…
Fuck.
"Ich will das nicht.
Ich will das nicht."
Es dauert 40 Minuten, bis ich sagen kann: "Es ist ok.
Du bist ein fetter Kerl. Es ist fast vorbei.
Es ist ok, nur noch ein paar Mal."
Aber im Flugzeug aufzuwachen, ist viel schlimmer.
Es ist ein Schock, weil man gerade noch geträumt hat,
man war in einem unterbewussten Zustand,
und jetzt ist man in der Öffentlichkeit.
Man kommt aus einem verborgenen Teil seiner selbst, den man nicht kennt,
und dann sitzt da ein Typ.
Irgendein Typ.
Und man macht…
Ich wachte im Flugzeug auf, und der Typ neben mir sagte:
"Du hast viel geredet."
Ich fragte: "War es…" "Ja, ziemlich rassistisch. Das meiste."
Ja.
Scheiße.
Ich bin nicht rassistisch.
Aber man darf ja wohl noch träumen.
Es ist ein Traum.
Ich kann für meine Träume nicht verantwortlich gemacht werden.
In meinen Träumen bin ich kein guter Kerl.
Hattet ihr viele Träume, wo ihr aufwacht und denkt:
"Das habe ich wirklich gut gemacht"?
Ich habe in Träumen Schreckliches getan.
Schrecklich.
Ich habe mal geträumt, dass ich ein Baby anpinkle.
Ja. Das war der ganze Traum. Es war nicht nur ein Teil davon.
Einfach die ganze Nacht: "Oh Gott.
Ich will das Baby nicht anpinkeln.
Warum pinkle ich dieses Baby an?
Moment mal, komm zurück. Oh, er krabbelt.
Hey! Der Traum ist, dass ich dich anpinkle.
Moment. Ich trete auf seinen Fuß. Na bitte."
Es war ein Traum.
Ja. Was das wohl bedeutet?
Ich fragte meinen Therapeuten:
"Was bedeutet es, dass ich im Traum ein Baby anpinkle?"
Er sagte: "Bitte kommen Sie nicht mehr."
Ja.
Ich verstehe das. Ich habe diese Scheiße selbst satt.
Ich lebe in New York, und ich mag es nicht, aber es ist zu spät.
Ich mag nämlich die Natur.
Es gibt hier keine Natur, keine Wildtiere.
Ich lebe seit 30 Jahren in New York und habe einmal eine Biene gesehen.
Ich habe 1997 eine Biene gesehen,
in der 38th Street.
Und sie war tot.
Ja. Jemand hat eine Biene erschossen.
Ich liebe die Natur.
Ich fahre gern raus, dahin, wo es ruhig ist.
Man schaut aufs Handy. Dort gibt's nur eine Bar.
Und es ist eine Schwulenbar.
Friedlich.
Alles in der Natur ist verbunden.
Ich dachte neulich über die Sonne nach.
Ich dachte über die Sonne nach und darüber, dass Vaginas
wie die Sonne sind.
Die Sonne und Vaginas haben etwas gemeinsam,
nämlich, dass sie beide großartig sind.
Erstens, sie sind beide so toll.
Sie sind so gut.
Wirklich, Vaginas…
Nehmt euch einen Moment Zeit.
Pst.
Einfach pst.
Erinnert euch daran.
So gut.
Ja.
Und die Sonne ist toll.
Aber so hängen sie zusammen:
Die Sonne und Vaginas sind beide die Quelle des Lebens
und der Freude,
aber man sollte sie nicht direkt ansehen.
Wirklich, im Ernst, schaut nicht hin.
Sagt einfach: "Ich weiß, sie ist da. Ich bin sehr dankbar."
Aber schaut nie direkt hin.
Ihr werdet es bereuen.
Meine Mom…
Was?
Hey, nein, ich…
Verdammt, Leute. Ich wechsle das Thema.
Ich wechsle das Thema.
Herrgott.
Meine Mom
hatte eine echt eklige Vagina.
Nein, sie war…
Ich meine…
Sie war ganz ok, wisst ihr?
Meine Mom sagte früher Dinge zu mir,
wie andere Mütter auch.
Meine Mutter sagte: "Iss lieber deinen Teller leer,
denn in Afrika verhungern Kinder."
Später erfuhr ich, dass das nicht stimmte. Sie starben an Aids.
Es war egal, wie viel ich aß.
Meine Mutter sagte mir auch, wenn ein Baby gestillt wird…
Manchmal, wenn ein Baby gestillt wird,
beißt es seine Mutter in die Brustwarze.
Das tut sehr weh. Meine Mutter sagte, ich hätte das getan.
Natürlich erinnere ich mich nicht daran, weil ich betrunken war.
Natürlich trinke ich jetzt nicht mehr bei meiner Mutter,
weil wir sie einäschern ließen.
Deshalb haben wir sie eingeäschert.
"Wir müssen sie verbrennen. Ich kann nicht aufhören."
Ja.
Das sagte ich, als meine Mutter starb.
Meine Schwester rief an: "Mama ist tot."
Ich sagte: "Verbrenn sie sofort. Ehrlich.
Sonst sauge ich für den Rest meines Lebens an ihren Titten.
Du kennst mich."
Meine Schwester sagte: "Verstanden." Und zündete sie direkt an.
Man sollte seine Mutter nicht verbrennen.
Aber es gibt keine Strafe. Sie sagen nur: "Das hätten Sie nicht tun sollen."
Ich vermisse meine Mutter.
Wirklich. Meinen Vater vermisse ich nicht.
Ich vermisse ihn nicht.
Denn er ist nicht tot.
Er war kein guter Vater. Mein Vater war kein guter Vater.
Er wollte es nicht. Er hatte einfach keine Lust drauf.
Er dachte: "Nö. Lieber nicht."
Also tat er es nicht.
Er tat eine gute Sache für mich, und das schätze ich.
Ich sehe das Leben so:
Wenn jemand etwas Gutes für mich tut, erinnere ich mich daran.
Alles andere kann ich loslassen.
Mein Vater tat eine gute Sache für mich:
Er hat mich nie gefickt.
Das stimmt. Hat er nie.
Und das ist ein großer Beitrag zu meinem Leben.
Nicht von seinem Vater gefickt zu werden, ist ein riesiger Vorteil.
Das muss ich ihm lassen. Er hat mich nie gefickt.
Ich meine, er lebt noch, also…
…hat er mich noch nicht gefickt.
Er könnte buchstäblich…
Theoretisch könnte er es noch, aber zu diesem Zeitpunkt
wäre es nicht so schlimm.
Versteht ihr? Als Kind wäre es verheerend gewesen,
aber ich bin 58. Ich würde damit klarkommen.
Ich will es nicht.
Wirklich nicht.
Aber wenn er es täte, keine Ahnung,
ich denke, ich würde nicht mal eine Show absagen.
Ja, mein Vater ist jetzt 89.
Ist das witzig, weil ihr euch vorstellt, wie er mich fickt?
Jetzt ist es witziger, oder? Denn er ist klein und alt und so?
Er einfach so…
"Papa, hör bitte auf. Ok?"
Stimmt. Ich hätte das zuerst sagen sollen.
Ja, mein Vater ist 89 und er ist jetzt in einem Heim.
Ihr wisst, was das heißt, oder?
Da steht ein rosa Plastik-Wasserkrug im Zimmer. Ihr wisst schon.
Ja. Er ist in einem Heim.
Meine Schwestern und ich steckten ihn ins Heim,
weil er zu alt war, um uns daran zu hindern.
Er war zu schwach, um sich dagegen zu wehren.
Also haben wir ihn dort untergebracht.
Zwei Gründe. Wir wollten ihn nicht sehen müssen.
Wir hatten schon genug gesehen.
Und zweitens ist es illegal, ihn zu ermorden.
Man darf es nicht.
Wir mussten uns also was überlegen, und…
…zum Glück gibt es diese Orte, eine ganze Industrie davon,
die genau dieses Dilemma bedienen,
und sie verstehen es einfach.
Man sieht sich die Broschüre an und denkt: "Die verstehen mich."
In der Broschüre steht: "Sie wollen Ihren Vater nicht ansehen,
aber Sie können ihn nicht umbringen, also bringen Sie ihn her,
und wir garantieren, dass er legal sterben wird.
Nicht aufgrund von Vernachlässigung, sondern aus Verzweiflung.
Er wird allein in einem Zimmer sterben, mit einem Jamaikaner,
der über dem Bett steht und sagt:
'Oh, das ist aber schade.'"
No comments yet. Be the first to leave one.