Earthlings

Earthlings

Download German Subtitle

Release info

[German] Earthlings
A Commentary by tamilsurfer

Tags

other
Published on: 2012-07-22
Downloads: 41
Hearing Impaired: Yes

German subtitle preview

The first 200 lines.

Die Bilder, die Sie sehen werden, stellen keine isolierten Einzelfälle dar.

Sie entsprechen den Industrie-Standards in der Haustierzucht,

Nahrungs- und Bekleidungsindustrie sowie Unterhaltung und Forschung.

Es liegt in Ihrem Ermessen, diesen Film anzusehen und ggf. Ihren Kindern zu zeigen.

DIE DREI PHASEN DER WAHRHEIT

1. SPOTT

2. VEHEMENTER WIDERSTAND

3. AKZEPTANZ

EARTHLINGS (Bewohner der Erde)

earth'ling: s. Jemand, der die Erde bewohnt.

Da wir alle die Erde bewohnen, kann man uns alle als "Earthlings" ansehen.

Der Begriff "Earthling" ist frei von Sexismus, Rassismus oder Speziesismus.

Er umfasst ein jeden von uns:

Warm- und Kaltblüter, Säugetiere, Wirbeltiere und Wirbellose,

Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische - und Menschen ebenso.

Da die Menschen nicht die einzige Spezies auf diesem Planeten sind, teilen sie

diese Welt mit Millionen anderer Lebewesen. Wir alle entfalten uns hier gemeinsam.

Dennoch ist es der Menschen-Earthling, der dazu neigt, die Erde zu dominieren

und häufig andere Mitbewohner und Lebewesen als bloße Objekte zu behandeln.

Das ist mit Speziesismus gemeint.

FESTIVAL DER STIERE, SPANIEN

Analog zu Rassismus und Sexismus bedeutet der Begriff "Speziesismus" ein Vorurteil

oder eine parteiische Haltung zugunsten der Interessen der Angehörigen der

eigenen Spezies und gegen jene der Angehörigen einer anderen Spezies.

Wenn ein Lebewesen leidet, kann es keine moralische Rechtfertigung geben,

warum sich jemand weigern sollte, dieses Leiden zu berücksichtigen.

Gleichgültig, welcher Art das Wesen ist, das Prinzip der Gleichheit erfordert,

dass ein Leid und ein ähnliches Leid eines anderen Lebewesens gleich zählen.

Rassisten verletzen das Prinzip der Gleichheit, indem sie den Interessen

von Angehörigen ihrer eigenen Rasse größeres Gewicht beimessen,

wenn es einen Interessenkonflikt zwischen

ihren Angehörigen und den Angehörigen einer anderen Rasse gibt.

Sexisten verletzen das Prinzip der Gleichheit, indem sie den Interessen

des eigenen Geschlechts Vorrang verleihen.

Und ganz ähnlich erlauben Speziesisten, dass sich die Interessen ihrer Spezies

über die größeren Interessen von Angehörigen anderer Spezies hinwegsetzen.

In jedem Fall ist das Muster identisch.

Auch wenn wir zwischen den Mitgliedern der Menschenfamilie den moralischen Imperativ

des Respekts anerkennen - Jeder Mensch ist eine Person, nicht ein Ding -,

tritt moralisch geringschätzige Behandlung auf, wenn in einem Machtverhältnis

die Stärkeren die weniger Starken so behandeln, als wären sie bloße Objekte.

Der Vergewaltiger macht das mit dem Vergewaltigungsopfer -

der Kinderschänder mit dem Kind -

der Herr mit dem Sklaven.

In allen solchen Fällen beuten Menschen mit Macht solche aus, die keine haben.

Trifft das auch darauf zu, wie Menschen andere Tiere, andere Earthlings behandeln?

Zweifellos gibt es Unterschiede,

da Menschen und Tiere nicht in jeder Hinsicht gleich sind.

Aber die Frage nach Gleichheit trägt noch ein anderes Gesicht.

Zugegeben: diese Tiere haben nicht all die Wünsche, die wir Menschen haben.

Zugegeben: sie verstehen nicht alles, was wir Menschen verstehen.

Nichtsdestotrotz haben wir und sie einige gemeinsame Bedürfnisse

und verstehen in der Tat einige gemeinsame Dinge.

Der Wunsch nach Nahrung und Wasser, Schutz und Gesellschaft,

Bewegungsfreiheit und die Vermeidung von Schmerzen -

diese Bedürfnisse werden von Tieren und Menschen gleichermaßen geteilt.

Und was das Begriffsvermögen anbelangt: Genau wie wir Menschen

verstehen viele Tiere die Welt, in der sie leben und sich bewegen.

Anders könnten sie gar nicht überleben.

So existiert, neben den vielen Unterschieden, doch Gleichheit.

Wie wir verkörpern diese Tiere das Mysterium und Wunder des Bewusstseins.

Wie wir sind sie nicht nur auf der Welt, sondern sind sich ihrer bewusst.

Wie wir sind sie das psychische Zentrum eines ihnen eigenen Lebens.

In diesen fundamentalen Aspekten stehen die Menschen gewissermaßen

"auf allen Vieren" mit Schweinen und Kühen, Hühnern und Truthähnen.

Was diesen Tieren gebührt, wie wir sie moralisch richtig behandeln sollten -

das sind Fragen, deren Beantwortung damit anfängt,

dass wir unsere psychologische Verwandtschaft mit ihnen erkennen.

So zeigt der folgende Film auf fünf Arten auf,

wie es dazu kam, dass Tiere der Menschheit dienen...

damit wir nicht vergessen.

ICH WERDE DICH NÄHREN UND DICH KLEIDEN.

Nobelpreisträger Isaac Bashevis Singer schrieb in seinem Bestseller-Roman

"Feinde - die Geschichte einer Liebe" folgendes:

"Wann immer Herman Zeuge der Schlachtung von Tieren und Fischen geworden war,

hatte er stets denselben Gedanken:

In ihrem Verhalten gegenüber Kreaturen waren alle Menschen Nazis.

Die Selbstgefälligkeit, mit der der Mensch mit anderen Spezies

nach Belieben umgehen konnte, machte die extremsten Rassentheorien deutlich:

das Prinzip, dass Macht im Recht ist."

Der Vergleich hier zum Holocaust ist sowohl absichtlich als auch klar:

eine Gruppe von Lebewesen erleidet Qualen unter der Hand einer anderen.

Auch wenn einige argumentieren, das Leiden von Tieren könne unmöglich mit dem von

früheren Juden oder Sklaven verglichen werden, so existiert in der Tat eine Parallele.

Und für die Gefangenen und Opfer dieses Massenmordes ist ihr Holocaust

alles andere als vorbei.

In seinem Buch "Das äußerste Haus" schrieb Autor Henry Beston:

"Wir brauchen ein anderes und weiseres und vielleicht

ein mystischeres Konzept von Tieren.

Fern der allumgebenden Natur, und lebend mit Hilfe von komplizierten Vorrichtungen,

überblickt der Mensch in der Zivilisation die Kreaturen durch das Glas seines Wissens

und sieht dadurch eine Feder vergrößert - und das ganze Bild verzerrt.

Herablassend schauen wir auf Ihre Unvollständigkeit,

auf ihr tragisches Los, eine Form so weit unter uns angenommen zu haben.

Und darin irren wir, und wir irren gewaltig.

Weil das Tier soll nicht gemessen werden durch den Menschen.

In einer Welt, älter und vollkommener als unsere,

bewegen sie sich, formvollendet und ganz,

beschenkt mit erweiterten Sinnen, die wir verloren oder nie erlangt haben,

und leben mit Stimmen, die wir nie vernehmen werden.

Sie sind nicht Brüder; sie sind nicht Untertanen;

sie sind andere Nationen,

gefangen mit uns im Netz aus Leben und Zeit,

Mitgefangene der Pracht und der Strapazen der Erde."

HAUSTIERE

Für die meisten von uns beinhaltet unser Verhältnis zu Tieren,

ein oder zwei Haustiere zu besitzen.

Wo kommen dann unsere Haustiere her?

Natürlich ist eine der naheliegendsten Arten, wie Tiere dem Menschen dienen,

die als Gefährte.

Der Anfang für diese Haustiere ist der Züchter,

Obwohl nicht alle Züchter als professionell angesehen werden können.

Tatsächlich kann in diesem Gewerbe so ziemlich jeder ein Züchter sein.

TIERHANDLUNGEN UND WELPEN-FABRIKEN

Tierhandlungen beziehen die meisten ihrer Hunde von Welpen-Fabriken -

auch wenn sie es nicht wissen mögen.

Welpen-Fabriken sind Unternehmen mit niedrigen Kosten,

die Hunde zum Verkauf an Tierhandlungen und andere Käufer heranzüchten.

Sie sind häufig Hinterhof-Betriebe, die Tiere schmutzigen, überfüllten Verhältnissen

ohne tierärztliche Versorgung oder Gesellschaft aussetzen.

Hunde aus Welpen-Fabriken weisen häufig, während sie aufwachsen,

physische und psychische Schäden auf.

STREUNER

Wenn Sie Glück haben, werden Streuner aufgegriffen und in ein Heim

oder einen Zwinger gebracht, wo sie nur auf ein neues Zuhause hoffen können.

Geschätzte 25 Millionen Tiere werden jedes Jahr obdachlos.

Und unter ihnen befinden sich 27% reinrassige Hunde.

Von diesen 25 Millionen obdachlosen Tieren sterben im Mittel

9 Millionen auf der Straße, an Krankheiten,

Verhungern,

Unterkühlung,

Verletzungen oder einer anderen Gefahr des Straßenlebens.

Viele andere sind Streuner, von denen einige vermutlich von ihren Besitzern

in den Straßen ausgesetzt wurden.

Die übrigen 16 Millionen sterben in Zwingern oder Heimen,

die keinen Platz für sie haben und gezwungen sind, sie zu töten.

Traurigerweise werden obendrein fast 50% der Tiere von ihren Besitzern

in den Heimen abgegeben.

Viele Leute behaupten, dass sie Heime nicht besuchen, da es sie deprimiert.

Aber der Grund, warum Tiere in solch traurigen Orten wie diesem eingepfercht sind, ist,

weil sich die Leute weigern, ihre Haustiere kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen.

So manche Tierbesitzer haben den Eindruck, aus irgendeinem Grund insbesondere Männer,

dass die Kastration eines Haustiers irgendwie den Besitzer entmannen würde -

oder sie möchten irgendwann ihre Kinder das "Wunder des Lebens" erleben lassen.

In jedem Fall haben Tierbesitzer, ohne es zu wissen, Anteil am Einschläfern

von mehr als 60.000 Tieren pro Tag.

Einschläfern, allgemein definiert als der Akt des schmerzlosen Tötens aus Mitleid,

wird gewöhnlich durch eine Injektion in das Bein des Hundes

und manchmal bei Katzen in den Bauch vollzogen.

Es ist eine schnelle und schmerzlose Prozedur für die Tiere,

und mit Abstand die humanste -

aber nicht immer die günstigste.

Aufgrund steigender Einschläferungszahlen in Heimen

und der konstant anwachsenden Nachfrage nach Mitteln wie Euthasol

sind Heime mit knappem Budget gezwungen, statt dessen Gaskammern zu verwenden.

GASKAMMERN

In einer Gaskammer werden die Tiere dicht zusammengepackt,

und es kann bis zu 20 Minuten dauern, bis sie sterben.

Es ist weit weniger barmherzig,

traumatischer und schmerzhafter.

Aber das Verfahren ist nicht so teuer.

Einige der schwierigen Fragen, die wir uns hinsichtlich der Tiere,

die wir als Gefährten halten, fragen sollten, sind vermutlich:

Können wir Tiere als Gefährten haben und dennoch ihren Bedürfnissen nachkommen?

Ist die Haltung von Tieren als Gefährten in ihrem besten Interesse,

oder beuten wir sie aus?

Die Antworten auf diese Fragen mögen in der Haltung der Tierhalter

und ihrer Fähigkeit liegen, ihren Tiergefährten

eine passende Umgebung zur Verfügung zu stellen.

Die meisten Menschen sind Speziesisten.

Dieser Film zeigt, dass normale Menschen - nicht einige besonders grausame oder

herzlose, sondern die überwältigende Mehrheit der Leute -

an Praktiken aktiv Anteil haben, sie dulden oder erlauben,

dass für sie Steuergelder ausgegeben werden -

Praktiken, die erfordern, dass die wichtigsten Interessen von Mitgliedern anderer Spezies

geopfert werden, nur um die trivialsten Interessen unserer Spezies voranzutreiben.

STREUNER-ÜBERBEVÖLKERUNG, TÜRKEI

Die Hoffnung für die Tiere von morgen liegt in einer menschlichen Kultur,

die gelernt hat, über sich selbst hinauszufühlen.

Wir müssen Mitgefühl lernen.

Wir müssen lernen, in die Augen eines Tieres zu sehen und zu fühlen,

dass ihr Leben Wert hat, weil sie lebendig sind.

NAHRUNG

"Oh, habe ich dich verpasst."

"Ich habe dich verpasst, mein Schatz."

"Aber ich krieg' dich wieder."

"Ich hab' dich."

Was in Schlachthäusern passiert, ist eine Variation des Themas

Ausbeutung der Schwachen durch die Starken.

"Ich hab' dich."

Mehr als 10.000mal pro Minute, über sechsmilliardenmal im Jahr,

und das nur in den USA,

fließt wortwörtlich das Leben aus den sog. "Nahrungs-Tieren".

Da sie die größere Macht haben, bestimmen Menschen, wann,

wo und wie diese Tiere sterben werden.

Die Interessen dieser Tiere selber spielen nicht die geringste Rolle

bei der Festlegung ihres Schicksals.

Ein Tier zu töten ist, für sich gesehen, schon beunruhigend.

Es wurde gesagt, dass, wenn wir unser Fleisch selber töten müssten,

wir alle Vegetarier wären.

Comments

No comments yet. Be the first to leave one.

Keep it about this subtitle — sync, quality, typos.500 characters left