Fakkah Fuzz: Almost Banned

Fakkah Fuzz: Almost Banned

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Fakkah Fuzz Almost Banned 2018 (1080p x265 10bit S93 Joy)
A Commentary by MikMak
Extracted from UTR Joy release (Netflix)

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1080
x265
Published on: 2018-06-06
Downloads: 22
Hearing Impaired: No

German subtitle preview

The first 200 lines.

EIN NETFLIX ORIGINAL COMEDY-SPECIAL

Meine Damen und Herren,

willkommen bei Fakkah Fuzz: Almost Banned.

Und nun begrüßen Sie mit mir

Fakkah Fuzz!

Was geht ab?

Wie viele Nicht-Malaien haben wir im Saal? Meldet euch.

Und wie viele Malaien sind anwesend? Meldet euch.

Nun, wir müssen ja nett sein.

Das ist eine internationale Produktion, also sind auch Weiße hier.

Die müssen doch wissen, wer wir sind.

Also, hallo. Hi.

Mein Herr, Sie kommen nicht aus Singapur. Ich heiße Fuzz.

Ich bin ein Malaie aus Singapur.

Falls Sie unsicher sind,

so sollte ein Singapurer eigentlich aussehen. Klar?

Nein.

Oh, Mann.

Es ist schwer, nicht?

Wir haben versucht allen mitzuteilen, dass wir Malaien sind,

aber das bringt nichts. Warum wohl?

Egal, in welches Land man fährt,

es gibt immer eine Bevölkerungsgruppe, die aussieht wie man selbst. Man ist als Malaie nämlich nie ein Exot. Nicht wahr?

Auf den Philippinen gilt man als Philippiner.

In Thailand gilt man als Thailänder.

In den USA wird man abgeschoben. Verstehen Sie, was ich meine?

Haben wir Malaysier im Saal?

-Ja! -Ja!

Ach, ihr seid da oben?

Wovon rede ich?

Malaysia. Wissen Sie...

Malaysia ist ein tolles Land.

Es gibt einige Dinge, in denen Malaysier gut sind,

die wir nicht gut können. Das müssen wir anerkennen, oder?

Und immer wenn ich nach Singapur... Nein, immer wenn sie nach Singapur kommen

und ich nach Malaysia fahre, sehe ich die Unterschiede.

Zum Beispiel,

Kriminalität.

Liegt uns einfach nicht, oder?

Ein Punkt für die Malaysier.

Die können das richtig gut.

Das muss man ihnen lassen...

Ich wusste nicht, wie gefährlich Malaysia ist.

Ich wusste es einfach nicht.

Meine Freunde sagten: "Fuzz,

geh nachts nicht auf die Straßen von Bukit Bintang.

Zu gefährlich."

Ich sagte: "Mensch, ich bin Malaie.

Ich kriege mein Geld von einem Dieb zurück.

Er ist mein Cousin. Kein Problem."

Ich wurde mit einem Messer bedroht und ausgeraubt.

Und alle sagen: "Lauf hier nachts nicht rum. Es ist gefährlich." Klar.

Ich wurde überfallen.

Und nicht der Überfall war das Seltsame.

Danach sagte der Täter:

"Sie sollten hier besser vorsichtig sein. Es ist gefährlich."

Kriminalität funktioniert in Malaysia nicht. Unmöglich.

Sie funktioniert in Malaysia nicht so wie in Singapur.

Unmöglich. Nehmen wir die gleiche Straftat:

In Singapur

und in Malaysia. Ich sag dir, warum nicht.

Was ist ein typisches Verbrechen?

Diebstahl von einem vorbeifahrenden Motorrad aus?

Genau.

So wäre es in Malaysia.

Es gibt einen Beifahrer, einen Fahrer

und eine ahnungslose Frau.

"Ok. Bist du so weit?"

Ich habe angenommen, dass er Malaie ist.

Nach den Zeitungsschlagzeilen zu urteilen, nicht wahr?

"Ok. Bist du so weit?"

"Ok, greif die Geldbörse dieser Tussi."

"Los!"

Und man sieht ihn nie wieder.

Nicht jedoch in Singapur.

Beifahrer, Fahrer, Frau.

"Ok, greif die Geldbörse dieser Tussi."

"Los! Warum hältst du?"

"Die Ampel ist rot, Mann."

Es ist aber

eine gute Zeit, Malaie in Singapur zu sein.

Das muss ich sagen, denn unser Präsident ist Malaie.

Denn das ist toll, oder?

Und als wir zuerst hörten,

dass die Präsidentschaftskandidatur für einen Malaien reserviert war,

reagierten die Malaien in Singapur folgendermaßen:

"Hey, wir brauchen keine Werbezettel, klar?

Wir haben doch keine Rassenquote wie..."

Ok?

"Wir sind eine Leistungsgesellschaft.

Wer Präsident werden will, muss etwas geleistet haben.

Nicht nur der Rasse wegen.

Es ist uns egal, ob es ein Malaie, Chinese, Inder oder so ist.

Solange die Person das Amt verdient,

sollte sie es bekommen." Richtig?

Dann heißt es: "Wollen Sie nicht?"

"Doch, wir nehmen es. Aber wir sind wütend."

Denn es ist eine gute Zeit, Malaie in Singapur zu sein,

jetzt da Halimah Präsident ist.

Alles Gute, was in Singapur passiert,

ist nur Halimah zu verdanken.

"Das Wetter ist schön." "Wegen Halimah."

"Wow, da gibt es sambal belacan. " "Wegen Halimah."

"Sie kommen 20 Minuten zu spät zur Arbeit."

"Ist mir egal. Wegen Halimah."

Wie gesagt, ist es toll, ein Malaie in Singapur zu sein.

Aber Rassismus fängt sehr früh an, nicht?

Fragt man in der Schule nach Berufswünschen,

dann fragt man den Inder:

"Rajah, was möchtest du werden?" Das Kind Rajah antwortet:

"Ich möchte Anwalt werden." Nicht wahr? Oder: "Mei-ling, was möchtest du werden?"

Und Mei-ling sagt: "Ich will Wirtschaftsprüferin werden."

Den Malaien fragt man:

"Was machst du vor dem Knast?"

Also wirklich.

Aber die Chinesen

sind manchmal Rassisten, ohne es zu bemerken.

Ihr bemerkt es nicht einmal.

Ja, ihr merkt es nicht.

Ein Freund sprach mich an und sagte: "Fuzz.

Ich bin neidisch...

...auf euch malaiische Paare.

Weil meine Frau und ich

seit fünf Jahren verheiratet sind, aber noch kein Kind haben.

Nach einem Jahr haben Malaien ein neunjähriges Kind."

Also wirklich.

Aber unser Präsident ist Malaie, meine Damen und Herren.

Unser Präsident ist Malaie, und zwar eine malaiische Tante.

Nicht wahr?

Also werden...

...internationale Verhandlungen ganz einfach werden. Oder?

Wir werden bei allen Verhandlungen triumphieren.

Denn niemand gibt einem mehr Schuldgefühle als eine malaiische Tante.

Niemand!

Man sitzt bei dem Gipfeltreffen.

Alle sehen die malaiische Tante an

und sagen: "Singapur, wir sehen das anders.

So geht das nicht, Singapur. Du hast unrecht."

Die malaiische Tante:

"Natürlich bin ich nicht so klug wie ihr anderen alle.

Wer bin ich denn schon?

Ich bin nicht so gebildet wie ihr."

Und man sagt, das sei nicht richtig für einen Malaien.

Man sagt, das sei nicht richtig, weil wir ihn nicht gewählt haben.

Was? Was ist die Aufgabe des Präsidenten von Singapur?

Beim Nationalfeiertag 20 Minuten auftreten

und den Rest des Jahres in einem Haus herumsitzen. Das ist die perfekte Aufgabe für einen Malaien.

Das würde jeder Malaie gerne tun.

Meine Güte.

Und sie wird ständig mit ihren Freunden telefonieren.

Nun bekommt Singapur alle Geheiminformationen aus der ganzen Welt. Denn unser Präsident ist eine Tante.

"Willst du wissen, was China gestern gesagt hat?

Ja. Ich will ja nichts Böses über sie sagen.

Aber ihr Kind ist vielleicht eine Göre. Ich will sie ja nicht schlechtreden."

Wie? Ich verstehe das nicht!

Ich verstehe nicht.

Ihr braucht Untertitel für die Serie.

Ich verstehe nicht, wie Tanten sagen können:

"Ich sage nichts Böses über dich,

aber ich werde weiter Böses über dich sagen, ok?"

Oh, Mann.

Ich mag das.

Stellt euch vor, Singapur zu säubern, mit einer malaiischen Tante als Präsident.

Das wäre schlimm, nicht?

Das Saubermachen wäre vielleicht eine Qual.

Wegen der malaiischen Tante...

Hat eure Mutter je bei euch...

Sie redet unaufhörlich, wenn sie das Haus putzt.

Wenn Halimah sauber macht:

"Wenn ich es nicht tue, wird es niemand sonst tun.

Ich bin eure Putzfrau, oder?"

Meine Güte.

Ob Halimah so niest, wie eine malaiische Mutter?

Ihr wisst schon... Es sind nicht nur malaiische Mütter.

Das machen alle Mütter so.

Mütter niesen auf zwei unterschiedliche Arten.

Zwei Arten zu niesen. Ihr wisst, was ich meine?

Wenn Mütter draußen sind,

unter Leuten. Wenn diese Tanten dann niesen,

machen sie...

Aber zu Hause klingt es so...

Und man denkt: "Mein Gott, ist jemand gestorben?"

Es ist schon merkwürdig. Aber es ist schön, hier zu sein.

Ich muss sagen,

als Malaie sehe ich viele Chinesen hier.

Ich habe nichts gegen euch.

Seid unbesorgt.

Es ist nichts dabei, einem Malaien zuzusehen.

Ich will euch nichts stehlen.

Ich will euch nur mit Witzen unterhalten.

Ich beherrsche Mandarin.

Man muss schließlich seinen Feind kennen.

Nur ein Witz.

Ich liebe die Chinesen.

Ich hatte an der Schule einen Freund namens Wei-xiong.

Und ich bin einer der malaiischen Jungen, die ihrem chinesischen Freund

sehr dankbar sind.

Ohne Wei-xiong wäre ich sitzengeblieben.

Weil ich täglich

die Hausaufgaben bei ihm abschrieb.

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