Stalker

Stalker (Сталкер)

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Stalker 1979 720p BluRay FLAC2 0 x264-DON
A Commentary by tonthatduc

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Published on: 2015-06-23
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The first 200 lines.

MOSFILM

Zweite Filmproduktionsvereinigung

ALISSA FREJNDLICH

ALEXANDER KAJDANOWSKI

ANATOLI SOLONIZYN

NIKOLAI GRINKO

im Film

STALKER

Drehbuch Arkadi STRUGAZKI, Boris STRUGAZKI

nach der Erzählung «Picknick am Straßenrand»

Regie Andrej TARKOWSKI

Kamera Alexander KNJASHINSKI

Szenengestaltung Andre] TARKOWSKI

Musik Eduard ARTEMJEW

Regieassistenz L.TARKOWSKAJA

Gedichte von F.I.TUTSCHEW‚ ARS.A.TARKOWSKI

Ton W.SCHARUN Dirigent E.CHATSCHATURJAN

Deutsche Untertitel Alexander KOZLOV

STALKER

«Was war das? Sturz eines Meteoriten?

Besuch der Außerirdischen?

Wie dem auch sei, aber in unserem Land

entstand ein Wunder - die Zone.

Man schickte erst Soldaten hin.

Sie kamen nie zurück.

Dann sperrte die Polizei die Zone ab...

Vielleicht war es richtig. Allerdings weiß ich nicht...»

Aus dem Interview von Professor Walles, Nobelpreisträger.

Wieso hast du meine Uhr genommen?

Wo willst du denn hin?

Du hast doch versprochen. Ich habe dir ja geglaubt.

Na gut, du gehst hin. Aber was wird mit uns?

Denk' doch an dein Kind!

Sie hat sich kaum an dich gewöhnt. Wieso tust du es wieder?

Ich sehe so alt aus. Alles nur deinetwegen.

Leise, du weckst sie auf.

Ich kann nicht ewig warten, ich werde sterben!

Du wolltest ja arbeiten gehen!

Man hat dir eine anständige Arbeit versprochen!

Ich komme bald zurück.

Du kommst in den Knast!

Aber diesmal kriegst du nicht 5, sondern 10 Jahre!

10 Jahre ohne die Zone, ohne sonst was!

Und ich bin nach 10 Jahren tot!

Ich bin überall wie im Knast!

- Lass mich! - Nein!

Lass doch los!

Verschwinde! Mögest du dort krepieren!

Verflucht sei der Tag, an dem ich dich getroffen habe!

Der Gott hat dich mit solchem Kind bestraft!

Und mich deinetwegen auch!

Die Welt ist langweilig, meine Liebe.

Es gibt weder Telepathie, noch Gespenster oder Ufos.

Sie können unmöglich existieren.

Die Welt wird durch eiserne Gesetze regiert und das ist langweilig.

Alles ist gesetzmäßig.

Es geht leider nicht anders.

Aber bitte, keine Ufos. Sonst wäre es viel zu interessant.

Und das Bermuda-Dreieck? Sie würden ja nicht sagen...

Doch. Es gibt kein Bermuda-Dreieck.

Es gibt ein Dreieck ABC, das dem Dreieck A'B'C' gleich ist.

Geben Sie zu, daß es sehr langweilig ist.

Im Mittelalter war es besser.

Da gab's Geister in jedem Haus und Gott in jeder Kirche.

Die Menschen waren jung! Nun ist jeder vierte ein Alter.

Wahnsinnig langweilig.

Aber Sie sagten, die Zone wäre

von Übermenschen geschaffen...

Wohl auch langweilig. Irgendwelche Gesetze, Dreiecke...

Keine Hausgeister und gewiß auch kein Gott.

Denn wäre der Gott nun eben dieses Dreieck...

dann weiß ich nichts mehr.

Ich muss weg! Prima!

Leben Sie wohl.

Die Dame möchte mit uns hin in die Zone.

Eine tapfere Frau. Sie heißt...

Wie war bloß Ihr Name...

Sind Sie wirklich ein Stalker?

Moment... ich würde alles erklären.

Gehen Sie...

Idiot.

Sie sind doch besoffen.

Ich? Wieso?

Ich habe nur etwas getrunken. Das tut jeder zweite.

Die übrigen besaufen sich. Einschließlich Frauen und Kinder.

Und ich habe einfach getrunken.

Verdammt noch mal.

Trinken Sie. Es ist noch zu früh.

Ein Gläschen vor dem Start?

Was meinen Sie?

Schaffen Sie das weg.

Na klar. Alkoholverbot. Die Plage der Menschheit.

Dann trinken wir eben Bier.

Soll er auch mit?

Er wird schon nüchtern. Er will auch hin.

Sind Sie wirklich ein Professor?

So kann man sagen.

Machen wir uns bekannt. Ich heiße...

Sie heißen Schriftsteller.

Und wie ist mein Name?

Professor.

Na klar, ich bin Schriftsteller.

Deswegen nennen mich alle Schriftsteller.

- Und worüber schreiben Sie? - über die Leser.

Über was anderes lohnt es sich wohl nicht zu schreiben.

Es lohnt sich überhaupt nicht.

Sind Sie...ein Chemiker?

Eher ein Physiker.

Es muss langweilig sein. Nach der Wahrheit zu suchen.

Sie verbirgt sich überall.

Versucht man da - aha, der Kern besteht aus Protonen.

Tut man's dort - sehr schön:

Dreieck ABC ist dem Dreieck A'B'C' gleich.

Bei mir ist es anders.

Ich grabe die Wahrheit aus, aber inzwischen

transformiert sie sich

und ich stehe vor einem Haufen... Na, Sie wissen schon.

Sie haben es ja gut!

Da steht zum Beispiel im Museum ein antiker Topf.

Früher war's ein Müllbehälter.

Nun wird er von allen bewundert.

Wegen der Unnachahmlichkeit der Form und des Ornaments.

Alle sind begeistert...

Dann stellt es sich heraus, daß er gar nicht antik ist.

Irgendein Witzbold hat ihn den Archäologen

zum Spaß zugeschoben.

Die Begeisterung ist vorbei. Diese Kunstschätzer...

Denken Sie immer daran?

Um Gottes willen!

Ich denke nur selten nach. Das tut mir nicht gut.

Man kann nicht schreiben und ans Lob oder Fiasko denken.

Natürlich! Aber wenn man mich in 100 Jahren nicht lesen wird,

wozu soll ich dann schreiben?

Sagen Sie, Professor, warum sind Sie dabei?

Was wollen Sie in der Zone?

Ich bin doch ein Gelehrter.

Und warum wollen Sie hin?

Ein populärer Schriftsteller.

Die Frauen werfen sich wohl Ihnen an den Hals.

Die Inspiration ist weg. Ich will sie zurück.

Können Sie nicht mehr schreiben?

Was? Ja, vielleicht.

Hören Sie? Das ist unser Zug.

- Ist das Autodach abmontiert? - Ja.

Lüger, käme ich nicht zurück, schau bei meiner Frau vorbei.

Verdammt, ich habe die Zigaretten vergessen.

Kehren Sie nicht zurück.

- Warum denn? - Lieber nicht.

- Ihr seid alle gleich. - Wieso?

Ihr glaubt an jeden Unsinn.

Das ist für den Notfall.

Sind Sie wirklich ein Gelehrter?

Auf den Boden!

Keine Bewegung!

Schauen Sie nach, ist da jemand?

Los, schneller!

Niemand ist da.

Gehen Sie zu dem Ausgang.

Na bitte, Schriftsteller!

- Wo ist der Kanister? - Hier, voll.

Ich habe Ihnen neulich gesagt...

Das stimmt alles nicht. Ich pfeife auf die Inspiration.

Woher soll ich wissen, was ich will?

Woher soll ich wissen, daß ich doch nicht will, was ich möchte?

Oder daß ich wirklich nicht will, was ich auch nicht möchte?

Es gibt keine Erklärung.

Sonst geht der Sinn verloren.

Er löst sich auf. Wie eine Meduse in der Sonne.

Mein Verstand gibt den Vegetariern recht.

Und mein Unterbewußtsein strebt nach einem Stück Fleisch.

Was will ich denn?

Die Weltherrschaft.

Ruhe!

Was tut da die Diesellok?

Sie bedient die Sicherungswache. Weiter fährt sie nicht.

Sie gehen nicht gern hin.

Auf die Plätze! Sind alle bereit?

Die Wache ist da. Der Fernseher muss aus.

Schneller!

Sehen Sie nach, gibt's da eine Draisine auf dem Gleis?

Was für eine Draisine?

Zurück, ich tu's selber.

Den Kanister!

Her!

Lassen Sie Ihren Rucksack, er stört Sie nur.

Ich bin da nicht zum Spaziergang.

Wenn jemand getroffen wird, macht keine Panik.

Sonst seid ihr tot.

Wenn's still wird, kriecht zur Sicherungswache.

Morgen wird man euch bergen.

Würden sie uns nicht verfolgen?

Sie haben Angst davor.

Wovor?

Na... da sind wir zu Hause.

Wie still!

Das ist der stillste Ort der Welt. Das werdet ihr sehen.

Hier ist es so schön! Hier gibt's niemanden.

Aber wir sind hier.

Drei Menschen können an einem Tag nicht alles zerstören.

Warum? Doch.

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