The first 200 lines.
Haben Sie jemals gestohlen?
Nein.
Nicht wirklich.
Kulis. Die habe ich gemopst.
Aber nur Kulis.
Das Schlimmste, was Sie je taten?
Das ist privat.
Sind Sie religiös?
Nein.
Meine Familie schon.
Aber wir haben wenig Kontakt.
Das hier spricht mich an, weil ich weiß, dass es nicht das Beste ist,
wenn man allein ist.
Nicht dass Sie allein sind...
aber Sie machen das allein.
Notieren Sie das?
Ich meinte nicht: "Sie sind allein."
Sondern eher...
Allein zu sein ist doch nicht falsch.
Falls Familie für jemanden wichtig ist, sollten sie...
eine gründen können.
Dazu kommt das Geld.
Das ist nicht abwertend.
Und es hat noch niemandem geschadet...
etwas gutes Karma anzuhäufen.
"Karma" nicht aufschreiben.
Tut mir leid, dass ich das Wort benutzte.
Hier steht, Sie hätten ein Kind. Wie alt?
Sieben.
Acht.
Ich glaube, acht.
Sie wissen nicht, wie alt Ihr Kind ist?
Er wurde adoptiert. Gleich nach der Geburt.
Und es war eine Ikognito-Adoption.
Ich ging zur Highschool.
Tut mir leid, ich dachte, alle Bewerberinnen müssten...
Kinder großziehen oder großgezogen haben.
Ich glaube, die Voraussetzung lautet, dass man ein Kind gehabt haben muss.
Ich hatte eins.
Richtig.
Ich bin nicht beleidigt, wenn das für Sie ein Ausschlusskriterium ist.
Aber ich weiß, wie es ist, schwanger zu sein...
und das Baby dann herzugeben.
Dieses Mal wäre es nicht meins.
Dieses Mal wäre es nicht mal mein Baby, was alles nur noch einfacher macht.
Ich habe ein paar Fragen an Sie, wenn das ok ist.
Ich habe sie aufgeschrieben.
Das Schlimmste, was Sie je taten?
Erstes Trimenon
Hey. Ist jemand angezogen?
Alle sind angezogen.
Ausgezogen, meine ich.
- Kommen Sie rein. - Ok. Hey.
Tut mir leid, ich habe so lange gebraucht.
Ich bin den ganzen Weg gerannt.
Ok. Hi, Matt.
Alles läuft bestens.
Ihr HCG-Wert ist hoch, normale Verdopplung...
die Progesteronbildung läuft nach Plan.
Das ist alles ausgesprochen positiv.
Theoretisch ist es eine gute Schwangerschaft.
Aller guten Dinge sind drei.
Noch ist es nicht sicher, daher warten wir am besten ab.
Klar, aber so weit, so gut.
So weit, so gut. Ich gratuliere.
Sie sind die Erste, die gratuliert. Daher... Vielen Dank.
Anna, wenn Sie was brauchen, rufen Sie an.
Wir sehen uns in ein paar Wochen.
Danke.
Tschüss.
Geschafft.
Ja. Wir haben es geschafft.
Es ist... Gut gemacht da drin.
Kommen Sie?
Ja. Klar doch.
Sind Sie...? Wie fühlen Sie sich?
Wie immer. Normal.
Ok. Gut. Das ist gut. Normal ist gut. Das...
- So soll es sein. - Wie...? Wie fühlen Sie sich?
Auch gut.
Und normal. Und verblüfft.
- Das ist gut. - Ja.
- Ich meine, es wird wahr. - Ja, bis jetzt schon.
Ja, aber... Apropos, der ist für Sie.
Danke.
Ist der für das Baby?
- Ja. - Dann sollten Sie ihn besser behalten.
- Ja, natürlich. - Ja.
- Ok. - Ja.
Könnten wir vielleicht essen gehen? Ein bisschen feiern?
Ja. Ok. Danke.
Ja. Cool.
Ich muss jetzt los.
- Ich rufe Sie an. - Ok. Prima. Ja.
- Tschüss. - Tschüss.
- Es ist einfach toll. - Es ist toll.
Bitte sehr.
Also...
Also ja, irre nervös.
Aber auch irre aufgeregt.
Willst du noch mal?
Gut.
Der Zeitpunkt ist einfach richtig.
Wir freuen uns, wenn du dich freust.
Wie wäre es mit einem Toast?
Auf...
Auf...
- Hier. - Das Leben.
- Ja! Auf das Leben. - Auf das Leben!
- Familie. - Baby.
Ihr bekommt einen Baby-Cousin.
- Baby. - Baby.
- Ja. - Ja!
- Baby! - Ein Baby.
- Mein Baby. - Nicht dein Baby.
Mein Baby.
Was haben Mom und Dad gesagt?
Mom, Dad...
Ich habe ganz aufregende Neuigkeiten.
- Woher ist der? Gefunden? - Ich bin schwanger.
Die Leihmutter, meine ich.
Bist du mit der angebrochenen Flasche gefahren?
Das soll man nicht.
Er will uns sagen, dass er Vater wird.
Väter fahren nicht mit offenen Flaschen herum.
Kinder großziehen ist schwer.
Für ein Baby braucht man zwei...
weil man zwei braucht, um es großzuziehen.
Das Thema ist doch schon durch.
- Freuen wir uns auf die Zukunft. - Danke.
Es wird wirklich wahr.
Prima, mein Junge.
Es ist toll.
Mom?
Und diese Leihmutter? Ist sie alleinstehend?
Sie entwickeln also Apps?
Richtig. Ja.
Macht das Spaß?
Verzeihung, ich...
Ich bin etwas nervös.
Weil Sie Vater werden?
Nein. Doch. Deswegen.
Aber ich dachte mehr daran, Dad zu sein...
als daran, mich mit der Person zu unterhalten...
die mein Baby austrägt.
Gut. Na ja, ich bin auch nervös, daher...
Warten Sie.
Sie überlegen es sich nicht anders?
Nein. Ich meinte, nervös wegen der Unterhaltung.
Ja. Gut. Ok.
Gut. Denn ich glaube, anders überlegen geht jetzt nicht mehr.
Rein rechtlich.
Nicht, dass die Gesetze über Ihren Körper bestimmen.
Er gehört Ihnen. Sie können damit tun, was Sie...
Dafür brauchen Sie nicht meine Genehmigung.
Frauenrechte. Alles. Ich bin für alles.
Außer, Sie sind Pro-Life...
und das Recht auf Abtreibung verletzt Sie, dann...
Verletzt es Sie?
Warum sollte mich dieses Recht verletzen?
Weil Sie so jung schwanger waren und das Baby fortgaben.
Sie wollten...
Sie wollten kein Kind haben...
aber Sie zogen es dennoch durch, das alles...
Sie bekamen es.
Ich glaube nicht, dass man gegen Abtreibung ist...
wenn man ein Baby adoptieren lässt.
Ich auch nicht.
Dann auf Anna.
So weit, so gut.
Und auf Matt und...
Moment, wessen Ei ist es noch mal?
Spenderin 45883.
- Auf Matts Samen und Spenderin 45883. - Moment.
- Ich bringe den Toast aus. - Ok.
Auf meinen Samen, das Ei der Spenderin und Annas Gebärmutter.
- Prost. - Prost.
- Haben Sie gewählt? - Ja.
Kann ich das freilaufende Huhn mit Pesto bekommen?
Mit Bratkartoffeln oder Salat?
Kartoffeln.
Salat.
Und Kartoffeln, bitte.
Und Sie?
Carbonara.
Tja...
Ich bin viel weniger nervös. Nach dem...
Ich bitte um Verzeihung.
Ich war nur besorgt. Die Kartoffeln...
Weil es... Es isst, was Sie essen.
Sie essen.
Sie bestellten Pasta mit Speck.
- Aber das esse nur ich. - Aber ich bin nur...
für die nächsten neun Monate wichtig.
Sie sind mindestens für die nächsten 18 Jahre wichtig.
Sie sind um die 40, daher...
Ja, ich an Ihrer Stelle würde keine Pasta mit Speck essen.
Das ist ein wirklich gutes Argument.
Warum kam kein Mucks, als ich bestellte?
Weil ich andere nicht nerve...
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