The first 200 lines.
Sie können sie nicht in geweihter Erde begraben.
- Sie war keine Christin. - Dies ist mein Land.
- Es ist das Land des Herrn. - Dann soll der Herr sie ablehnen.
- Sie wird nicht mit Christen ruhen. - Sie ist nicht tot.
In meinen Augen.
Sie wird nicht sterben, weil sie nicht sterben wollte.
Ist ihr Wille stärker, als der des Herrn?
Dies waren ihre Worte.
"Der Mensch muss nur vor den Engeln knien oder ewig tot sein,
wenn sein Geist schwach ist."
- Gotteslästerung! - Segnung.
Hören Sie. Sie entweiht die Erde, und ihr Wille verfault mit ihren Knochen.
Beide sind so verdammt und tot wie die Seele des Teufels.
Ein nervöses Zucken.
Nicht mehr.
Nicht mehr.
Sie sind alle so still.
Warum spricht denn keiner mehr?
Sie? Oder Sie?
Ich bitte Sie, sagen Sie was.
Oder hat die Katze Ihre Zungen gestohlen? (kichert)
Sie müssen sie in der Hölle getroffen haben.
LIGEIA MÖGE DER TOD NICHT EWIG SEIN
- Der Fuchs wird entkommen. - Egal! Wo ist meine Tochter?
Wo ist meine Tochter?
Rowena!
- Rowena! - Hallo, Christopher.
Komm schon, Junge.
- Rowena, der Fuchs hat... - Egal. Das hier ist faszinierender.
- Ligeia... - (Katze jault)
Komm, Mieze...
- Was ist los? - Ich hörte sie schreien.
Sie wurde abgeworfen. Sie sollte sich besser nicht bewegen.
- Ich habe sie wohl erschreckt. - Allerdings.
- Ich dachte, die Abtei sei verlassen. - Nur ich selbst, ein Diener und...
- Ist sie in Ordnung? - Ja, es geht ihr gut, Christopher.
Verden?
Herr im Himmel!
Ich hätte nie...
- Diese Brille... - Eine krankhafte Reaktion auf Licht.
Ich dachte... da ich nichts von Ihnen hörte... nach dem Begräbnis...
- Holen Sie besser das Pferd. - Ja. Ja, natürlich.
Rowena... hab keine Angst.
Er ist ein alter Freund.
Lady Rowena Trevanion von Tremaine, Mr Verden Fell.
- Wie geht es Ihnen? - Ich habe die Blumen zertrampelt.
- Sie leuchten so schön. - Die Blumen des Todes.
Wie treffend.
Ja...
- Bringen Sie sie nach Hause. - Das ist nicht nötig.
Doch, das ist es.
- Sie sind nicht blind, oder? - Ich lebe nachts. Ich sehe gut.
Oh, nein! Nein! Bitte! Bitte, das Licht!
- Verzeihen Sie. Ich dachte nur... - Nein.
Nein, bitte...
Verzeihen Sie.
Kenrick!
Sherry und etwas Leinenverband.
- (Katze miaut) - (Rowena) Dieselbe Katze?
- Ist er gebrochen? - Nein, Sie brauchen einen Verband.
Madam...
Danke.
Das machen Sie sehr gut. Wo haben Sie das gelernt?
Ich verstehe.
Könnte ich Sie zum Lächeln bringen? Lachen Sie, Mr Fell?
Nur über mich selbst.
- Ich verstehe. - Wirklich? Das sagen sie dauernd.
- Verstehen Sie wirklich alles? - (Mann) Rowena!
- Rowena! - Hier, Vater.
Ist alles in Ordnung? Oh, der Arzt ist ja schon da. Großartig.
- Nein... - Ist wirklich alles in Ordnung?
Gut. Ich muss dir was zeigen. Ein verteufelter Fuchs. Eine Rarität.
- So was hab ich noch nie gesehen. - Oh, Vater, bitte!
- Lord Trevanion, Mr Fell... - Ach, der Arzt. Wie ungehörig von mir.
- Er ist kein... - Sehen Sie den Fuchs. Was meinen Sie?
Sie interessieren sich wohl nicht für Füchse.
Er zählt zur Spezies vulpes pallida , die in Ober- ägypten und der nubischen Wüste zu Hause ist.
In der ägyptischen Kunst findet man ihn zu Füßen der Ashtophet,
der Göttin der Ehen unter bösem Omen. Er ist ihr Haustier.
Hm... Tatsächlich?
- Warum ist er hier? - Lady Ligeia hielt ihn sich.
Als Haustier? Ein Fuchs?
- Wer würde so etwas tun? - Meine Frau.
Wir sollten gehen. Christopher, hilf mir mit dem Stiefel.
- Bist du...? - Mir geht es gut, Vater.
- Hab ich was gesagt? - Schon gut, Vater.
- He, der Fuchs! - Er ist im Korb, mein Lord.
- Nein, ist er nicht. - Pardon, mein Lord?
Ich sagte, er ist nicht da.
- Wo soll er...? Wie könnte er...? - Vielleicht kannst du mir das mal verraten.
- Er lief hier durch. - Aber der Fuchs war tot.
Die Katze aber nicht. Sie lief wohl mit dem Fuchs weg.
Ist das denn möglich? Ich meine...
Der Fuchs könnte noch hier sein. Ihr Knöchel wird bald gut sein.
Es ist mir etwas peinlich. Erlauben Sie, dass ich Ihnen Ihren Lohn per Boten schicke, Doktor?
Das ist nicht nötig.
Danke.
Auf Wiedersehen.
- Und? - Hat Ligeias Tod ihn sehr verändert?
Er hat sich verändert, aber ich kannte sie nicht.
- War er immer so verbissen? - Vielleicht etwas mysteriös.
- Magst du ihn? - Was hat das damit zu tun?
Womit?
Zu wem man sich hingezogen fühlt, wen man liebt, wen man heiratet.
- Wen willst du heiraten? - Den Arzt, Vater.
Du bleibst schön hier, mein Kind...
Eigensinnige Göre, was? Sicher die Hölle, mit ihr verheiratet zu sein.
Mit ihrer Mutter war es so. Gott hab sie selig!
Man sagt, Ligeia war auch... eigensinnig.
Peperel! Peperel!
- Wo zum Teufel...? - Hinter Ihnen, Mylord.
Mit Daniels esse ich nie mehr. Kein Benehmen und schlechter Whisky.
Von Mr Fell, Sir.
Überbringen Sie ihm das... so schnell wie möglich.
- Ich reite ins Dorf. Ich kann... - Nicht nötig, Liebes. Bis dann.
- Auf zum Schwurgericht. - Zum Schwurgericht!
- Ich habe einen wichtigen Auftrag. - Wie sie Jurist sein können, ist mir schleierhaft.
- Mylady, ich... - Danke, Peperel.
Rowena?
Ich dachte, es sei... Kommen Sie niemals unangemeldet hierher.
Verstehen Sie mich?
Ich mag es nicht, überrascht zu werden.
- (Rowena schluchzt) - Hören Sie auf damit!
Ich kann Sie nicht wegschicken. Sie zittern wie ein ängstliches Kätzchen.
Kommen Sie her.
Ihr Haar...
Es stellt das Licht in den Schatten.
Kommen Sie.
Sie tranken wohl noch niemals Tee in der Küche.
Ja, das stimmt.
- Hier. - Danke.
Sieht sie wie ich aus?
Wer?
Die Frau, vor deren unangekündigtem Erscheinen Sie sich fürchten.
Warum kamen Sie her?
Um Christophers Antwort auf Ihren Brief abzugeben.
Und um Sie zu sehen. Zucker?
Ich kann Ihnen nichts anbieten.
- Ich möchte Ihnen was anbieten. - Das ist nur Mitleid.
Man bemitleidet Menschen, ohne sich zu ihnen hingezogen zu fühlen.
Ich habe sogar Mitleid mit Christopher.
Er ist auf seine Art blind, ein Leben für Gesetz und Logik. So beschränkt!
Die Schönheit eines solchen Lebens sind seine Grenzen.
Oh, ich weiß.
Ich bin wohl verzogen und schrecklich eigensinnig.
Eigensinnig? Sie wissen nicht mal, was das Wort bedeutet.
Ich glaube, Sie gehen jetzt besser.
Warum?
Warum muss ich gehen?
Kündigen Sie mich bitte an. Man erwartet mich.
Sehr gut, Sir.
Sie verstehen es nicht.
- Ich kann hier niemanden empfangen. - Nicht mal in der Küche?
- Warten Sie. Warten Sie. - Lassen Sie mich los!
Verzeihen Sie.
Bitte, lassen Sie mich los.
Ja. Ja, das ist es, was ich auch will, nicht wahr?
Losgelassen zu werden.
Ja, natürlich, natürlich.
Bleich und kalt und...
...und dennoch, so viel Leben...
Sie sehnte sich so nach dem Leben...
...nur nach dem Leben. Das verfolgt mich.
So verzweifelt leben zu wollen. Als sie es verlor, überlebte ihr Wille.
Meine Augen sehen die Schatten, die ihre Gestalt annehmen.
Ich sehe Sie
und sehe sie.
Doch als Sie dachten, ich sei Ligeia, wollten Sie mich angreifen.
Daran erinnere ich mich nicht.
Ich bin nicht sehr ansehnlich, was?
Mürrisch, launisch...
Ich taumele herum, wie ein betrunkener Lord in einem...
Sie kümmern sich wohl immer um meine Wunden.
Verzeihung, Sir, Mr Christopher Gough wartet im Speisezimmer auf Sie.
- Kann ich Ihnen helfen, Sir? - Ja. Ja, Kenrick, bitte.
Kümmern Sie sich darum. Verzeihen Sie, ich muss Christopher sehen.
Natürlich.
Kenrick, bringen Sie Lady Rowena in die Halle, wenn Sie fertig sind.
Und holen Sie meine Brille. Sie ist bei der Eingangstür.
Oh, und Kenrick...
...ich will, dass das Tier getötet wird.
- (Tür öffnet sich) - (Verden) Das ist Wachs.
Eine Nachbildung.
Ich machte es selbst.
Ich hasse es, alte Gräber zu öffnen...
...eine Nation ihrer Schätze zu berauben, im Namen der Archäologie.
Das ist sehr gut. Einund... zwanzigste Dynastie?
Nein, zwanzigste, aber eine Delta-Dynastie, relativ unbekannt.
Man erkennt es an den Augen.
Den Augen...
...sie verwirren mich.
Es gibt eine Leere,
eine gedankenlose Arglist in manchen ägyptischen Augen.
Sie geben das Geheimnis nicht preis, das sie verbergen.
Verden... Verden!
Hm?
- Was sagten Sie? - Oh.
Oh, ja, ja. Natürlich.
Verzeihen Sie.
Verzeihen Sie meine Träumerei.
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