Bad Surgeon: Love Under the Knife

Bad Surgeon: Love Under the Knife

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Season 1

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Bad Surgeon Love Under The Knife S01 WEB H264-RBB
A Commentary by sash35

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Published on: 2023-11-29
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The first 200 lines.

Chirurgen sind wie Superhelden.

Denn wenn etwas schiefgeht und wir in großen Schwierigkeiten stecken,

sind sie diejenigen, die uns retten sollen.

Wem sonst würde man sein Leben anvertrauen?

Eine Entdeckung wie aus dem Drehbuch.

Die Transplantation eines teils im Labor gezüchteten Organs.

-Paolo Macchiarini… -…war wie ein Superheld.

Seine Mission ist es, die Welt zu retten.

Er vollbrachte Wunder.

Wir wollen neue Organe erschaffen.

Wir brauchen Fortschritt und neue Methoden für Transplantationen.

Er glaubt wirklich, dass er die Welt vom Leiden befreien kann.

Es hieß, Paolo sei der persönliche Chirurg des Präsidenten der Vereinigten Staaten,

des Papstes.

Hätte man eine Checkliste mit allem, was einen Mann ausmacht, dann wäre er das.

Er hat jeden Punkt erfüllt.

Du sollst wissen, dass ich dich liebe. Jeden Tag mehr.

Er ist intelligent und weltgewandt. Er sprach all diese Sprachen.

Ich liebe dich.

Aber alles war eine Lüge.

Fick dich!

Alle sind auf diesen Mann hereingefallen.

Ich war mit einem Monster verlobt.

Paolo war ein absoluter Hochstapler.

Deshalb mussten wir ihn aufhalten.

Paolo Macchiarini behandelte Menschen wie menschliche Laborratten.

Sie hustete Stücke von ihrem eigenen Fleisch heraus.

Die erste Lebertransplantation, die erste Nierentransplantation,

die erste Herztransplantation… Verliefen die alle gut? Nein.

Ich denke, dass das die Zukunft ist.

Bei den nächsten Patienten wird alles besser.

Die Frage ist, hat er Menschen zu Tode gefoltert?

Der größte Betrug in der Geschichte der Medizin.

Er ist vielleicht ein Hochstapler, vielleicht aber auch ein Genie.

Vielleicht rettet er auch die Menschheit.

War dieser Mann ein Superheld,

ein Superchirurg, und die Liebe meines Lebens?

Oder war er ein gefährlicher Hochstapler

und ein Mörder?

LIEBE UNTER DEM MESSER

Im Journalismus gibt es eine Art unumstößliche Regel.

Man lässt sich nicht mit der Person einer Story ein.

Als Journalist sollte man objektiv sein.

Schreibt man eine Story, verbringt man viel Zeit mit Menschen,

und man verbringt viel Zeit mit ihnen in intimen Situationen.

Man kann sich nicht mit jemandem persönlich einlassen,

in einer Beziehung,

denn dann könnte die Objektivität zum Fenster hinausfliegen.

Und es gibt einen guten Grund dafür, dass es diese unsichtbare Linie gibt,

denn sie bewahrt die journalistische Integrität.

Aber leider ist das nicht so abgelaufen.

Seit ich klein war, wollte ich Journalistin werden.

Ich war schüchtern, als ich aufwuchs.

Unglaublich schüchtern.

Ich wollte nie vor der Kamera stehen.

Ich stand lieber hinter der Kamera.

Ich war am Höhepunkt meiner Karriere. Ich liebte meinen Job bei NBC.

Ich war alleinerziehend,

und ich konzentrierte mich nicht darauf, eine Beziehung zu haben.

NBC wollte eine Story über regenerative Medizin bringen,

von der ich nie gehört hatte. Ich wusste nicht, was das ist.

Also beginnen wir, für die Story zu recherchieren.

Es ist dieses aufregende, vielversprechende Feld der Medizin,

das zum Ziel hat, so weit zu kommen,

dass man ganz einfach Ersatzorgane oder Körperteile erhält.

Die Idee war,

dass, wenn man ein Glied verliert oder man ein erkranktes Organ hat,

man im Labor ein neues erhält.

Und ein Name taucht ständig auf.

GRENZEN ÜBERSCHREITEN

Dr. Paolo Macchiarini.

Er gilt als Pionier auf diesem Gebiet.

Von einer wegweisenden Operation

zu einer Entdeckung wie aus dem Drehbuch.

Ärzte feiern heute Nacht eine medizinische Premiere.

Die Transplantation eines teils im Labor gezüchteten Organs.

Prof. Paolo Macchiarini

am Karolinska-Universitätsklinikum in Stockholm

führte die Operation mit einem internationalen Team durch.

Sein Spitzname war der Superchirurg.

Er wurde bewundert und gefeiert.

Er hatte diesen fast göttlichen Status.

Er tauchte auf der Weltbühne und in den Schlagzeilen auf,

weil er dieses innovative Verfahren mit Stammzellen durchführte.

Chirurgen in Schweden

führten die weltweit erste Transplantation eines synthetischen Organs durch.

Ein 36-jähriger krebskranker Mann erhielt eine neue Luftröhre.

Die erste Reaktion war, mich anzusehen und zu sagen: "Sie sind verrückt."

Und er sagte: "Und?" Und ich sagte: "Ja, das bin ich.

Aber das ist die einzige Chance, die Sie jetzt haben."

"Aber wie hoch ist die Erfolgsrate?"

Ich sagte: "Ich weiß es nicht."

"Warum?"

"Ich habe das nie gemacht."

STAMMZELLEN

Er ersetzte die Luftröhre mit einer Plastik-Luftröhre.

Sie tränkten diese Plastikröhre mit den Stammzellen des Patienten.

Die Idee war, dass sich die Stammzellen dann in diese Plastikröhre integrieren.

Und die wurde dann in den Patienten transplantiert.

In einem Artikel nach dem anderen wird er als eine Art Renegat beschrieben.

Er ist bereit, Risiken einzugehen, die sonst niemand eingehen will.

Je komplexer die Operation ist,

desto höher sind die Risiken, die man eingeht.

Die erste Lebertransplantation, die erste Nierentransplantation,

die erste Herztransplantation… Verliefen die alle gut? Nein.

Wir haben keine magische Kristallkugel,

um in die Zukunft zu schauen.

Ich denke, dass das die Zukunft ist.

Ich dachte nur: "Ok, der Mann hat Mut."

Er wollte etwas tun, was sonst keiner tun wollte,

um Menschen zu retten, für die es keine Hoffnung gab.

Ich sagte zu meinem Team: "Den Mann müssen wir anrufen."

Wir hatten ein Treffen mit ihm vereinbart,

und ich war mit meinem Kollegen da,

und ich schaue hoch und er kommt herein,

und er sieht mich direkt an.

Und unsere Blicke trafen sich. Und…

Er lächelte mich leicht an, so ein kleines Grinsen,

und ich fühlte mich sofort wie ein albernes Schulmädchen.

Das ging alles so schnell. Im Bruchteil einer Sekunde.

Und mein erster Gedanke ist: "Was zum Teufel war das?"

Und mein zweiter Gedanke ist:

"Was auch immer das war, denk nicht darüber nach."

Ich zwinge mich dazu.

Ich konzentriere mich auf meine Arbeit als Produzentin.

Ich habe mich innerlich zusammengerissen.

Um ehrlich zu sein, ich bin wohl rot geworden.

Etwas war passiert.

Unsere Blicke trafen sich und da war dieser… Funke.

Ich war sofort ein wenig durcheinander.

Eine bemerkenswerte Story darüber,

wie die Stammzelltechnologie die Spielregeln ändert und Leben rettet.

Die zweijährige Hannah Warren wurde ohne Luftröhre geboren.

Es gab eine Lösung.

Zu der Zeit arbeitete Dr. Macchiarini an dem Fall dieses Kleinkindes,

Hannah Warren.

Sie wäre der jüngste Mensch der Welt,

der je eines von seinen bahnbrechenden Transplantaten erhält.

Sie konnte nicht essen, sie konnte nicht schlucken,

sie konnte nichts tun, was ein normales Kleinkind tun kann,

und hatte ihr ganzes Leben im Krankenhaus verbracht.

Aber sie hatte all diese Persönlichkeit.

Sie hatte eine ansteckende Art an sich.

Hannah war ein bezauberndes Kind.

Ein echter Sonnenschein.

Gib Papa einen Kuss.

Ihre Eltern waren verzweifelt.

Sie hatten sie so oft fast verloren.

Sie hatten sie fast aufgegeben.

Dann fanden sie Dr. Paolo Macchiarini.

-Hallo. -Danke.

Eines der Dinge, die an Paolo so liebenswert sind…

Er ist kein typischer Chirurg.

Es sah wirklich so aus, als würde es ihn wirklich kümmern.

Willst du, dass das wegkommt?

Das ist jemand, dem man vertrauen kann.

Das ist jemand, dem das beste Interesse am Herzen liegt.

Wir beschlossen, die Story über Hannah zu drehen.

Und Dr. Paolo Macchiarini ist ein wichtiger Teil der Story.

Die Operation sollte in Illinois stattfinden,

und Paolo wollte dort einen Monat verbringen.

Also musste ich mehrfach zum Filmen nach Illinois reisen.

Während wir Paolo filmten, scherzten wir darüber,

dass er etwas von George Clooney hatte,

weil Paolo Motorräder liebt.

Und er sitzt auf dem Motorrad,

und er beherrscht das Motorrad.

Es gab viele Frauen im Büro, die dabei dahinschwanden.

Wir wollten Aufnahmen von Paolo auf einem Motorrad machen,

also mieteten wir ihm ein Motorrad.

Und sie filmen ihn beim Motorradfahren.

Wir hatten das Motorrad noch für ein paar Stunden.

Er sagte: "Will jemand eine Fahrt?"

Ich war etwas zögerlich.

Ich schaute mich um und sagte: "Will sonst jemand?"

Sie sagten: "Nein, fahr."

Er hat mir den Helm aufgesetzt,

und er hat ihn sehr sanft festgezogen, um ihn meinem Kopf anzupassen.

Ich hatte mit ihm zu kämpfen.

In dem Moment habe ich dasselbe gefühlt, was ich beim ersten Mal gefühlt hatte,

als sich unsere Blicke im Restaurant in Boston trafen.

Es fühlte sich irgendwie intim an und wie ein Flirt.

Ich stieg hinter ihm auf das Motorrad.

Er sagte: "Halte dich fest. Ich fahre schnell."

Hinten auf dem Motorrad muss man sich an jemanden kuscheln.

Es war ein schöner Tag. Der Wind hat gepeitscht.

Ich halte mich an ihm fest.

Hinterher scherzte ich mit meinen Freunden:

"Ich bin mit George Clooney Motorrad gefahren."

Wir gingen zwischen den Aufnahmen oder am Ende des Tages zum Essen,

und ich war so überwältigt von der Tatsache, dass dieser Mann,

dieser Superchirurg,

so einfühlsam war, und so bereit war, mir einfach zuzuhören,

und so viel Interesse gezeigt hat.

Kurz nachdem er mich auf dem Motorrad mitgenommen hatte,

gingen wir eines Abends essen.

Wir wohnten in diesem Hotel in Illinois. Zwischen uns lagen zwei Stockwerke.

Wir waren im Aufzug. Da waren nur wir zwei.

Sein Stockwerk kam zuerst.

Und die Türen öffnen sich.

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