Chef

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Kiss the Cook So schmeckt das Leben 2014 German DL 1080p BluRay x264-ENCOUNTERS
A Commentary by samskull
OCR by machiendl!!!

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Published on: 2016-06-26
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The first 200 lines.

Bist du etwa hergelaufen?

Alles klar, gut. Dreh es um.

Beine nach hinten.

Die Hülle.

Ich muss noch auf den Markt.

Wie viel Uhr? - 10:00 Uhr.

10:00 Uhr? Ich muss den Jungen abholen. Wo ist Tony?

Wir waren gestern Abend lange weg. Aber keine Sorge, er kommt.

Machst du weiter? - Wir drücken uns nicht.

Hey, hey, hey! Hey! - Ja, Chef.

Wach auf! Heute kommt ein Kritiker. - Deshalb schlaf ich hier.

Die Suppe, dann schleunigst die Eier und noch das Steak.

Noch besoffen? - Mir geht's gut, Chef.

Alles klar. Hilf Martin mit dem Schwein.

"Lechón"!

Hey, Kumpel!

Hey.

Anschnallen. Tut mir leid, ich bin zu spät.

Wie immer.

Für einen Film fehlt uns heute die Zeit.

Wegen des Kritikers?

Woher weißt du das? - Mom hat's mir erzählt.

Was hat sie gesagt? - Dass du etwas nervös sein könntest.

Ich könnte nervös sein? - Ja.

Da kennt mich Mom aber schlecht. - Sie kennt dich in- und auswendig.

Weißt du, was ich ihrer Meinung nach tun sollte?

Einen lmbisswagen kaufen. - Cool!

Wer mag lmbisswagen nicht?

Ich und lmbisswagen? Ich bin Chefkoch im Restaurant.

Verstanden.

Ich muss auf dem Markt noch ein paar Zutaten besorgen.

Okay. Kann ich mitkommen?

Willst du nicht ins Restaurant zu Molly?

Nein.

Aber löchere mich dort nicht. - Nein.

Ich muss nicht zum Essen hin, sondern zum Einkaufen.

Habt ihr die auch in lila und weiß? - Nein.

Dann nehme ich 6 oder davon 8 kleine. Warte mal kurz.

Und die Radieschen müssen oben einheitlich sein.

Dad.

Sechs davon. Was noch? Was ist denn los, Percy?

Kriege ich Popcorn? - Papa arbeitet.

Nein. Nimm etwas Obst. - Ich will aber kein Obst.

Popcorn... Weißt du, was Popcorn ist? - Nein.

Popcorn ist Zucker pur, verstehst du? Sieh dir diese Frucht an.

Ist sie nicht schön, oder?

Wer denkt an Popcorn, wenn man das vor sich hat?

Iss doch etwas Obst.

Der Kritiker ist sehr bekannt. Er ist auch Essens-Blogger.

Weißt du, was das ist? - Ja.

Er schreibt im Internet über Essen. - Ich weiß, was das ist.

Er ist eine große Nummer. Und viele dieser großen Nummern...

mögen mich nicht, weil ich gute Kritiken bekam, als ich anfing.

Alles Hater. - Ganz genau.

Als ich klein war, gab es dieses Wort nicht.

Es hieß, jemand ist neidisch, aber das traf es nicht ganz.

Schon mal Andouille-Wurst probiert? - Nein.

Isst du denn gern scharf? - Nein.

Sie ist nicht so scharf.

Andouille ist aus New Orleans.

Schon mal davon gehört? Ja? - Ja.

Es liegt in den USA und ist Teil von Napoleons Louisiana-Kaufs.

Ja. Das war... Ich meine heutzutage. Das ist eine Ewigkeit her.

Es war 1803. - Wie auch immer.

Ich rede vom Essen, der Kultur, verstehst du?

Wie diese Andouille-Wurst. Oder kennst du Beignets?

Hier gibt's Beignets. - Das sind nicht die gleichen.

Hier schmecken sie gut, weil sie Erinnerungen wecken, wie es dort war.

Vor Ort ist es eine ganz andere Welt.

Wir sollten mal hin. - Definitiv.

Jetzt echt? - Ja.

Nicht jetzt. Aber wenn... - Wann denn?

Keine Ahnung. Ich habe gerade viel zu tun. Der Kritiker kommt.

Und wenn er weg ist? - Ja, danach. Das wäre gut.

Nächsten Monat ist keine Schule.

Ja, nächsten Monat. - Cool!

Oder so. Ich rede mit deiner Mom.

Sonst fahren wir später. Wir fragen deine Mom.

Hab ich schon. Sie hat nichts dagegen.

Du hast sie schon gefragt? - Ja.

Wieso hast du ein Handy? Haben alle in deinem Alter Handys?

Popeye, stell die Sauce da drauf, ja?

Und was soll der Schinken hier?

Zieht euch warm an, da kommt der Chef.

Erzählt schon. Wie läuft's?

Brühe köchelt, Schwein zerteilt, Schinken fein.

Fond wird reduziert. - Gut.

Wissen alle, um was es heute geht? Sagt Bescheid, wenn er da ist.

Alle sollen zufrieden sein. Ich lade eure hübschen Freundinnen ein.

Die Stielgläser sind schief. Muss ich das Lineal holen? Danke.

Guter Stoff. Oder, Martin? - Er hat Baby-Karotten gekauft.

Ich hab dir Currypaste... - Verstanden.

Carl? - Nicht jetzt, bitte.

Wo hast du die saftigen Tomaten her? - Riva ist da!

Was will er hier?

Ich hab ihm Espresso gemacht und dir so fünf Minuten verschafft.

Du solltest mit ihm reden.

Fünf Minuten. Ich muss das Team einweisen.

Gut. Er kommt sicher nach hinten. - Ja, danke dir.

Weißt du, wie du den Psychopathen abwimmelst?

Soll ich die pökeln? - Ja.

Ist Carl da hinten? - Ja.

Hey, Carl!

Carl!

Haben Sie vor, etwas am Menü zu ändern?

Ich hab jetzt keinen Kopf dafür. - Heute geht es um viel.

Darum muss das Menü perfekt sein. - Ich helfe Ihnen dabei.

Gleich. In fünf Minuten gehen wir zusammen das Menü durch.

Ich kenn mich aus und berate Sie.

Ich brauche jetzt keine Beratung, sondern Freiraum.

Okay? Danke.

Könnten Sie uns kurz allein lassen, Leute?

Ja?

Müssen Sie erst Carl ansehen, wenn ich Sie bitte zu gehen?

Okay, alle zusammen. Fünf Minuten Pause!

Alles klar? - Ja. Geh und trink einen Kaffee.

Ich sag's klar und deutlich: Reden Sie nicht so mit dem Team.

Ich mach das. Meine Seite, Ihre Seite. Das war die Vereinbarung.

Hören Sie mir mal eine Minute zu.

Carl, ich hab Ideen und manchmal funktionieren sie.

Mir ist egal, dass die Presse Sie feiert. Sie arbeiten für mich!

Hier in meinem Restaurant.

Es gab Küchenchefs vor Ihnen und es wird welche danach geben.

Ich muss arbeiten. - Sie wissen, wer heute kommt.

Er ist der wichtigste Kritiker hier. - Ja.

AOL hat seinen Blog gekauft. - Ich weiß, für 10 Millionen Dollar.

Das wussten Sie, ja? - Ja, ich weiß.

Daher biete ich ihm ein tolles Menü.

Ein tolles Menü... - Ja. Ich koche gutes Essen für ihn.

Na dann... - Wir sind kreativ in der Sackgasse.

Sackgasse? - Ja, in einer kreativen.

Wir sind die Erfolgreichsten der Gegend.

Es geht nicht um Geld, sondern um unser Essen.

Wir haben diese Karte seit 5 Jahren. - Und die Innereien?

Mit Innereien meinen Sie mein Kalbsbries?

Ja, die Leute mochten es nämlich nicht.

Nicht ein einziger hat Ihr Kalbsbries bestellt.

Bitte hören Sie auf mich.

Das Teil hat ein Vermögen gekostet. - Der französische Herd.

Genau. Welcher Chefkoch bekommt so einen?

Sie haben ihn deshalb bekommen, weil Sie ihn verdienen.

Auch wenn es Ihnen nicht bewusst ist, Sie verdienen ihn.

Also seien Sie heute Abend mal clever.

Wenn die Stones beim Konzert nicht "Satisfaction" spielten,

wären Sie dann glücklich und zufrieden?

Nein. - Eben!

Sie würden denen die Bude abfackeln.

Ihre Karte funktioniert.

Die Leute lieben es.

Tun Sie heute Abend, was Sie wollen. Sie sind der Chef.

Ich bin der Meinung, Sie sollten Ihre Hits spielen.

Schichtbesprechung, Leute! Ein großer Abend liegt an.

Wir machen Folgendes: Wir halten uns an die Lieblingsspeisen.

Angefangen mit den Kaviareiern...

Muscheln, Pariser Zwiebelsuppe...

Friséesalat...

Hummerrisotto...

Filet...

Und zum krönenden Abschluss ein Renner: Schokoladen-Lavakuchen.

Molly ist Ansprechpartnerin für die Weine.

Sagt, wenn er da ist. Habt Spaß und seid mit dem Herzen dabei.

Genießt diesen großen Abend.

Dad.

Dad.

Dad! Komm, gehen wir.

Seht nur. Die Kritik ist da!

Auf die Kritik. - Auf den kulinarischen Helden.

Auf das Team.

"Gauloises: Will allen gefallen.

Vor 10 Jahren hatte ich das Vergnügen,

in Chefkoch Caspers vorzüglichem Bistro 'Marrow' in Miami zu speisen."

Es lebe Miami! - Marrow, Baby!

Diese frische, mutige Stimme

aus der Restaurant-Szene erinnerte mich daran,

wieso ich beruflich über Essen schreibe."

Dieser Druck...

"Mein großer Respekt für Chef Casper

und die Inspiration, die er für mich war, schürten meine Erwartung,

als ich im umgebauten beliebten Restaurant 'Gauloises' Platz nahm."

Ja, das ist gut. - "Wie sich die Zeiten doch ändern.

In den letzten 10 Jahren schaffte es Casper vom angesagtesten Koch Miamis

zum armseligen Tantchen, das jeden Gast mit fünf Dollar besticht.

Aber ihre Umarmung ist widerlich und man läuft Gefahr,

im schlaffen, feuchten Dekolleté erdrückt zu werden.

Der Aperitif, der Brunch-Liebhaber der Country Clubs beeindrucken soll,

besteht aus Kaviareiern.

Gekochtes Ei mit Kaviar ist eine Ausrede des Chefkochs,

um uns zu viel für seine Unsicherheit und mangelnde Fantasie zu berechnen.

Man weiß alles über Carl Casper,

beißt man erstmals in seinen armseligen

und belanglosen Schokoladen-Lavakuchen.

Casper fehlte sogar der Mut, den Kuchen zu kurz zu backen,

sodass sein unverwechselbarer geschmolzener Kern fehlte.

Dieses traurige Dessert steht für Caspers enttäuschendes neues Kapitel.

Für seine Gewichtzunahme gibt es nur eine Erklärung:

Er isst das ganze Essen auf, das in die Küche zurückgeschickt wird.

Zwei Sterne."

Ich kapier's nicht. Ich kapier's nicht.

Alle fanden es toll. Sogar er selbst.

Wieso schreibt er so ein Zeug über mich und mein Essen?

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