The first 173 lines.
Geöffnet
Geöffnet
Kakuriyo -Bed & Breakfast for Spirits-
Takechiyo-sama!
Magst du lieber süßes oder scharfes Essen?
Ich mag beides nicht. Hmpf!
Takechiyo-sama!
Magst du lieber warmes oder kaltes Essen?
Du nervst!
Takechiyo-sama!
Takechiyo-sama!
Wer bist du, dass du so stur bist?
Ich?
Ich bin ein Mensch aus dem Diesseits.
Ich heiße Tsubaki Aoi.
Tsubaki …
Wie bei Tsubaki Shirō.
Was?
Tsubaki Shirō ist mein Großvater.
V-Von dem Tsubaki Shirō,
der superstark ist und aus dem Diesseits kam?
J-Ja …
A-Aber woher kennst du ihn eigentlich?
Na, weil er berühmt ist!
Schau mal, das ist es!
Die Abenteuer von Shirō
„Die Abenteuer von Shirō“ …
Was steht denn so drinnen?
Finger weg!
Entschuldige.
Aber im Ernst,
wieso gibt es ein Bilderbuch über meinen Großvater?
Die Abenteuer von Shirō
Möchtest du vielleicht mal das Essen probieren, das Tsubaki Shirō gegessen hat?
Essen aus dem Diesseits.
Werde ich auch stark, wenn ich das esse?
Stark?
Werde ich dann so stark wie Shirō?
Mal überlegen …
Bestimmt. Ich habe nämlich jeden Tag für meinen Großvater gekocht.
Du?
Ja, außerdem hat mein Essen die Fähigkeit,
spirituelle Kraft wiederherzustellen.
Was soll ich denn kochen?
Curry, Eintopf, Frikadellen …
Oh, genau! Ein Kindermenü!
Für Kinder?
Ah, so meine ich das nicht!
Ein Kindermenü ist ein magisches Gericht
ähm, mit Geheimnissen, um stärker zu werden,
und ganz vielen Träumen von Kindern!
Magie aus dem Diesseits?
Also, wollen wir gemeinsam die Zutaten besorgen?
Was? Ich soll mitkommen?
Die Magie ist stärker und effektiver, wenn du die Zutaten selbst auswählst.
Wirklich?
Mein Großvater hat sich immer in Gefahr begeben,
Gefahr
Gefahr
Gefahr
sich alles genommen, was er wollte, und ist dann geflohen.
Gehen wir erst mal raus. Du musst dir auch nicht alles von ihm abschauen.
Na gut.
Ich werde Sie beim Einkauf begleiten.
Wir können dafür unser kleines Luftschiff nehmen.
Es steht dir wirklich gut.
Ähm, ist es denn wirklich in Ordnung,
dass ich einen so teuren Kimono ausleihen darf?
Natürlich.
Wir gehen heute nach Tsukinome im Zentrum von Yōto.
Dort fällst du so gekleidet weniger auf.
V-Verstehe.
Toll …
Ja, beeindruckend!
Hier in Tsukinome leben Adlige,
Beamte und Wohlhabende. Es ist das am weitesten entwickelte Viertel
in der obersten Etage und am nächsten am Palast.
Der Palast …
Dort haust der König …
Takechiyo-sama, lehnen Sie sich nicht zu weit raus!
Aber hier sehe ich so vieles zum ersten Mal!
Freut mich, dass Sie so viel Interesse zeigen.
Ich hätte Sie viel früher nach draußen mitnehmen sollen.
Wir sind gleich da.
Aber zuerst
müssen Sie bitte eine Maske aufziehen.
Wieso?
Da wir alle drei manchmal in der Yōto Allgemeine sind,
kennt man unsere Gesichter.
Was? Ich war auch in der Zeitung?
Ja, deshalb sollten wir uns bedeckt halten.
Klasse, wie riesig der Gemüsehändler ist!
Da kann man sich gar nicht entscheiden.
Stimmt!
Den nehme ich mit.
Was ist das? Das ist ganz glatt.
Das ist ein Rettich.
Was? Ich mag keinen Rettich …
Sie haben noch nie einen unverarbeiteten Rettich gesehen, oder?
Was ist das für komisches Zeug?
Oh, du hast ein scharfes Auge. Das ist Brokkoli.
Den kaufen wir auch.
Die haben eingelegte Senfblätter!
Eingelegte Senfblätter
Die isst man gerne in Yōto.
Das soll schmecken?
Tsubaki Shirō hat dieses Essen geliebt!
Jetzt bin ich neugierig.
Ich zeige dir, wie man die besonders gut genießen kann.
Wir können auch Mandarinen für den Nachtisch kaufen.
Ich mag Mandarinen!
Ach, wirklich?
Ja.
Großvater hat mir oft welche gegeben.
So ist das also.
Im Winter habe ich auch oft welche mit meinem Großvater gegessen.
Ach so, du auch …
Gut, dann fangen wir mit dem Kochkurs an.
Du hilfst mir, Takechiyo-sama.
M-Mach ich.
Dann wollen wir mal probieren, Takechiyo-sama.
Möchtest du doch nichts essen?
Doch, will ich.
Lecker.
Takechiyo-yama!
Und?
Ich mag Karotten immer noch nicht,
aber heute kann ich sie essen.
Freut mich!
Das ist lecker! Ist das Kartoffel?
Ja, aber es ist auch Rettich drin.
Wirklich? Es schmeckt trotzdem gut.
Im Kindermenü schmeckt alles gut.
Das freut mich so!
Esst ihr denn nichts?
Doch, natürlich. Ich habe großen Hunger.
Guten Appetit!
Was hast du?
Irgendwann, eines Tages will ich,
dass meine Mutter das auch essen kann.
So lecker wie das ist, verträgt sie das bestimmt.
Ich finde, dann solltest du es für sie kochen.
Ich werde dir aufschreiben, wie das geht.
Dann kannst du eines Tages für deine Mutter kochen.
Ja!
Aoi!
Du hast mich bei meinem Namen gerufen!
Hier, das leih ich dir.
Die Abenteuer von Shirō
Wirklich?
Wehe, du machst es schmutzig.
Das Buch hat mir mein Großvater geschenkt.
Er hat es mir oft vorgelesen, wenn ich auf seinem Schoß saß.
Deshalb ist das dein Schatz, richtig?
Ich gehe behutsam damit um.
Danke!
Takechiyo-sama hat heute tief und fest geschlafen, wie es sich für ein Kind gehört.
Ich freue mich sehr, dass er das Essen lecker fand
und alles aufgegessen hat.
Danke, Aoi-san. Das haben wir dir zu verdanken.
Ich glaube, mein Großvater hat eine größere Rolle gespielt als ich.
Ich habe nur seinen großen Einfluss genutzt, um etwas Passendes zu kochen.
Die Abenteuer von Shirō
Ich hätte aber nie gedacht, dass es sogar Bilderbücher über ihn gibt.
Das beweist, welchen Einfluss
Tsubaki Shirō auf das Jenseits hatte.
Bücher über ihn verkaufen sich jedenfalls gut.
A-Aha …
Manche fürchten ihn und manche hassen ihn für seine Übeltaten,
aber er ist auch ein Held im Jenseits.
Ein Held?
Es sind zwar nur Gerüchte, aber er soll für die Ayakashi hier
einen großen Feind herausgefordert haben.
No comments yet. Be the first to leave one.