Jo Koy: Live from Seattle

Jo Koy: Live from Seattle

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Jo Koy Live From Seattle 2017 WEBRip anyformat-anygroup
A Commentary by psyking
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Published on: 2017-04-26
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The first 200 lines.

EIN NETFLIX ORIGINAL COMEDY-SPECIAL

Ich bin zu Hause, Leute.

Seht euch die Diversität in diesem Saal an.

Jede Farbe.

Das liebe ich so an Seattle.

Jede Hautfarbe bunt durchgemischt.

Coole Scheiße.

Wir haben hier Latinos.

Irgendwie seid ihr Leute hierhergeschwommen.

"Nur weiter!

Ich schwöre bei Gott, mijo . Schwimm weiter!"

Als ich hierherzog... Als ich hier lebte,

begannen gerade diese Indianercasinos aufzumachen.

Wie Muckleshoot. Erinnert ihr euch? Gibt es das noch?

- Ja! - Muckleshoot?

Aber wenn ein Asiate das sagt, klingt es eher asiatisch als indianisch.

"Muckleshoot. Spielst du...

Wo spielst du? Muck... Muckleshoot...

Spielen wir Blackjack bei Muckle... Muckleshoot."

Geht mal in ein Indianerreservat. Da sieht man keine Indianer.

Es gibt mehr... Ich sehe nie welche. Es gibt nur vietnamesische und...

chinesische Leute dort.

Mehr nicht. Ich will einen Indianer sehen. Einen. Nur einen. Gebt mir einen Indianer.

Ich will Pocahontas sehen. Nur eine Pocahontas.

Gebt mir nur eine indianische Lady. Eine indianische Lady.

Ich schwöre bei Gott, wenn ich sie finde, war's das.

Das war's. Ich will eine heiße Indianerin, die ich dann heirate.

Ich werde zehn Kinder mit ihr haben,

damit ich, wenn ich sie in den Van setze, singen kann:

Ein kleiner, zwei kleine, drei Indianer

Vier kleine, fünf kleine, sechs Indianer

Sieben kleine, acht kleine...

Ich sehe so gerne... Ich liebe es, wenn Frauen lachen.

Denn wenn Frauen lachen, lachen sie so richtig.

Es ist ihnen alles scheißegal.

Wenn etwas lustig ist, sie so: "Oh mein Gott. Nicht wahr?

Zehn Indianer. Und dann zählt er, so wie in diesem bescheuerten Lied!

Saukomisch!

Saukomisch!"

Frauen lachen und weinen.

Sie lachen und weinen, weil sie emotionale Wesen sind.

Nur eine Emotion reicht nicht. "Ich gebe dir zwei!

Im Ernst? Bist du jetzt glücklich?

Fuck! Fuck!

Ernsthaft, hör auf! Fuck!"

Und sie machen den Scheiß. Was soll das?

Weil sie weinen, und damit wollen sie die Tränen trocknen.

Sie fächeln Tränen weg. Das ist Wasser, verdammt!

Man kann doch nicht Wasser wegfächeln!

Man kann nicht aus der Dusche steigen und sagen: "Meine Güte, das war wundervoll.

Oh mein Gott! Ich komme zu spät!"

Frauen lachen und pinkeln sich an. Es ist ihnen scheißegal.

In der Öffentlichkeit! In der Öffentlichkeit! Vor ihren Freunden.

Sie erzählen ihren Freunden:

"Er ist witzig, oder?", "Ich hab mir ein bisschen in die Hose gemacht.

Ich schwöre es." "Ein bisschen? Eine ganze Menge."

"Ist mir scheißegal. Es ist witzig. Es ist witzig."

Ich liebe es, wenn Frauen lachen

und verlangen, dass man aufhört, sonst drohen sie damit,

dass sie sich anpinkeln. Sie drohen einem damit.

"Hör auf! Nein, im Ernst, hör auf! Ich schwöre bei Gott, ich pinkle mich an!

Hör auf! Oh mein Gott. Hör auf! Ich pinkle mich gleich an.

Schau, schau!

Im Ernst.

Du bist verrückt."

Es ist erstaunlich.

Schaut, sie weint gerade!

Wo ist die Hand? Seht sie euch an! Und schaut in ihren Schritt. Pisse.

Sie hat sich angepinkelt. Ihr habt das auf Band, ja?

Willkommen in Hollywood, Bitch.

Sie tat genau das, was ich sagte. Zuerst so, dann so,

und dann: "Oh mein Gott. Hör auf! Ich mache mir gleich in die Hose!

Ich scheiß mich an. Willst du das? Ich scheiß mich an."

Ich bin zur Hälfte weiß, zur Hälfte philippinisch. Das bin ich.

Das heißt, mein Dad war beim Militär.

Das ist kein Scherz.

Es ist die Wahrheit.

Viele Soldaten kämpften für dieses Land.

Mein Dad datete.

Ich bin sein Purple Heart.

Als Kind sagte mein Dad Sachen zu mir, die an Rassismus grenzen.

Grenzwertige Scheiße. Ich wusste, er scherzt. So ist er.

Während des Abendessens: "Du weißt, warum ich deine Mom heiratete?"

Ich so: "Warum?"

"Weil ich chinesisches Essen liebe."

"Sie ist Philippinerin, Dad."

"Was auch immer.

Reis ist Reis."

Was zur Hölle? "Reis ist Reis!"

Das ist so rassistisch!

Ich kritisiere nicht, was meine Mom tun musste, um nach Amerika zu kommen.

Scheiß drauf. Das ist ihre Sache. Das war ihre Sache.

Gott segne dich, Mom.

Du hast dir einen Soldaten aufgerissen und ein Kind in Amerika gezeugt.

Gott segne dich, Mom. Sie tat, was sie tun musste.

Sie hätte ein Kind mit einem Philippiner auf den Philippinen haben können.

Wisst ihr, wie viel ein Comedian dort verdient?

Ein Hähnchen und Flipflops. Scheiß drauf. Scheiß drauf.

Ich mag Flipflops nicht mal.

Meine Mom war echt krass.

Meine Eltern ließen sich scheiden, als ich zehn, elf war.

Meine Mom zog uns alleine groß. Sie machte diese Scheiße alleine.

Sie ist knallhart. Sie hatte...

Manchmal ein bisschen zu hart.

Es war fast schon illegal, aber...

Es war scheiße.

Meine Mom brachte uns nie zum Arzt.

Sie zog uns groß, als lebten wir noch immer auf den Philippinen.

Sie versuchte, alles zu Hause zu heilen, wie eine echte Philippinerin.

Man musste sterben, um ins Krankenhaus zu kommen.

Scheiße. Meine Mom heilte alles mit Vicks VapoRub.

Vicks VapoRub!

Ich hätte neunmal sterben müssen, als ich ein Kind war.

Das ist Missbrauch! Einmal dachte ich, ich hätte eine Lungenentzündung.

Ich sagte es meiner Mom.

Sie so: "Ich creme dich mit extra viel Vicks ein, Joseph.

Schmier's einfach überall hin, Joseph. Reibe deine Fußsohlen ein,

dann zieh Socken drüber...

und die Lungenentzündung kommt am Fuß raus, Joseph."

Ich erstickte in dem verfluchten Vicks.

Ich hätte die Bullen rufen sollen.

Einmal war ich so krank... Wahre Geschichte.

Ich so: "Mom, mir geht's nicht gut. Ich kann nicht schlafen, Mom."

Meine Mom steckte ihren Finger in die Vicks-Salbe

und schmierte sie auf meine Augenlider.

Auf meine Augenlider!

Der Scheiß brannte wie die Hölle. Ich so: "Mom, das brennt!

Ich kann die Augen nicht öffnen!"

Meine Mom so: "Tja, dann kannst du schlafen.

Gute Nacht, Joseph."

Es war ihr scheißegal.

Gemein.

Meine Mom schlug uns nie. Sie erschreckte uns nur oft.

Sie fluchte gerne, und sie machte gern diese Bewegung.

Sie machte immer diese Scheiße! Sie brachte das nach Amerika!

An alle, die diese Scheiße machen, hey, meine Mom fing damit an.

Sie machte es bei jedem von uns. Wisst ihr, wie peinlich das ist,

wenn man von einer 1,45 m großen asiatischen Frau in der Mall gejagt wird?

"Komm raus aus dem verfluchten Foot Locker. Raus da!"

"Ich bin nicht mal im Foot Locker!"

Ich weinte oft und sagte ihr: "Mom, wenn ich mal Kinder habe,

werde ich ihnen nie antun, was du mir antust."

Sie sah mich an, ich schwör's, legte eine Hand auf meine Schulter und so:

"Joseph, versprich mir eins, okay?

Hab niemals Kinder."

Scheiß auf meine Träume. Ich sag euch eins:

Ich wurde ein Comedian, was völlig inakzeptabel ist,

wenn man eine philippinische Mutter hat.

Wenn man eine philippinische Mutter hat, ist das keine erwünschte Berufswahl.

Philippinische Mütter bestimmen im Voraus, was ihre Kinder einmal werden sollen.

Ihr wisst, ich erfinde das nicht.

Es sind viele Philippiner hier, das weiß ich,

die Krankenpfleger sind.

Heute ist ein guter Tag, um sich bei der Show zu verletzen,

weil es hier sicher einen Pfleger gibt,

der sagen wird: "Legen Sie eine kalte Kompresse auf den Kopf.

Füße hochbetten! Füße hochbetten."

"Was ist mit Betten?" "Lagern Sie die verdammten Füße hoch!

Sind Sie dumm?"

Und hey, ich mache niemanden schlecht dafür, Pfleger zu sein.

Es ist ein toller Job, super Sozialleistungen, gutes Geld.

Ich sage nur, es war nicht euer Traum.

Es war der Traum eurer philippinischen Mutter.

Meine Mom wollte, dass ich Pfleger werde. Willst du mich verarschen?

Philippinische Mütter scheißen auf die Träume ihrer Kinder. Ungelogen.

Ihr wisst, dass ich nicht lüge. Wir dürfen keine Träume haben.

"Was redest du da? Träume?"

Ich sagte meiner Mom, dass ich Comedian werden will. Sie weinte. "Warum?

Warum willst du Comedian werden, Joseph?

All deine Tanten sind Krankenschwestern, deine Cousins sind Pfleger.

Siehst du irgendwelche Clowns in dieser Familie?

Ich nicht. Siehst du welche?"

Sie schiss einfach auf meinen Traum.

Sie sah mich an und sagte: "Joseph, wer hat dir erzählt, du seist witzig?

Ich war's nicht."

Das ist abgefuckt.

Ich sage nur... Wenn du Pfleger bist, Gott segne dich.

Aber ihr wisst, da draußen gibt es Pfleger,

die nicht ihre Träume verfolgt haben.

Sie arbeiten im Krankenhaus

und wünschen sich, sie wären ein Jabbawockee.

Ihr wisst genau, wovon ich spreche.

"Folgen Sie mir zum Röntgen." "Ich folge dir..."

Verdammt, der Pfleger kann tanzen.

"Es war immer schon mein Traum.

Meine Mutter glaubte nicht an mich."

Oh, verdammt.

Entweder Pfleger oder Postbote.

Postbote ist die zweite gute Option.

Oh, Scheiße. Meine Mom weinte und schlug tatsächlich vor:

"Joseph, werde Postbote.

Deine Onkel sind Postboten. Deine Cousins sind Postboten."

Mein Stiefvater ist weiß. Er ist ein verdammter Postbote!

Ich schwöre bei Gott. Ich fragte ihn: "Fred, warum bist du Postbote geworden?"

Er: "Deine Mama sagte, ich soll einer werden.

Sie schiss auf meine Träume."

Ich kam von der Schule nach Hause,

und mein Onkel war da, um mit mir darüber zu sprechen,

dass ich in den Beruf einsteige.

So sehr... Nicht wahr? Abgefuckt, oder?

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