The first 200 lines.
NAMEN, PERSONEN UND EREIGNISSE IN DIESEM FILM SIND FREl ERFUNDEN
Senator Samuel Foley ist gerade hier im St. Vincents Hospital gestorben.
An seiner Seite war sein politischer Kompagnon Senator Joseph Paine.
Senator Joseph Paine hier. Verbinden Sie mich mit dem Gouverneur in Jackson City.
Hallo?
Oh, Joe! Oh, nein!
Das war der schlechteste Zeitpunkt. Sag Jim Taylor, dass ich nach Hause komme.
- Gut, Joe. Mach ich sofort. - Was ist?
Sam Foley ist tot. Ausgerechnet jetzt musste Foley sterben.
- Wen rufst du so spät noch an? - Taylor, meine Liebe.
- Was ist los, Happy? - Sam Foley ist heute Abend gestorben.
Was für ein Pech. Reg dich nicht auf. Kommt Paine?
Ja, Jim. Ja, Jim. Ja, Jim.
Wenn du mal zu ihm nein sagst, fällt er bestimmt tot um.
Witze sind jetzt unangebracht. Ich muss einen neuen Senator ernennen.
Der Gouverneur wird alle Komitees sehen.
Sagen Sie dem Gouverneur, dass ich nicht länger warte.
Taylor sagt ihm sicher, was er tun soll.
Sagen Sie ihnen, sie sollen warten. Ich will sie sofort sehen.
Ich muss mit den Bürgern reden. Sie wollen den neuen Senator mitbestimmen.
- Die haben garantiert schon jemanden. - Immer mit der Ruhe, Happy.
Sag Jim Taylor und Joe Paine, dass sie eine Minute haben sich zu entscheiden.
- Sag du es doch Jim Taylor. - Das werde ich auch.
Es ist höchste Zeit, dass ich ein Wörtchen mit Jim Taylor rede.
Wenn ihr zwei noch länger quasselt, werde ich die Komitees sehen.
- Du wirst warten, bis wir fertig sind. - Ja, Jim. Aber macht schnell, ja?
Werden wir.
Gib's ihnen, alter Knabe.
Jetzt, wo der Willet Creek Damm dran ist, -
- darf der nächste Senator keine Fragen stellen oder sich widersetzen.
- Wir müssen auf ihn zählen können. - Ich bin für Horace Miller.
Der wird sich schon fügen.
Was nun, wenn wir die Sache mit dem Damm nicht durchziehen?
Wenn wir das auf die nächste Tagung verschieben. Oder ganz vergessen.
Das wäre ein Verbrechen, Joe... Wo wir so viel Arbeit reingesteckt haben.
Wir haben die Sache im Bewilligungsgesetz schön vergraben, -
- alles läuft wie geschmiert. Als würde man einem Baby Süßigkeiten klauen.
Ist die Sache einen Skandal wert?
Was ist denn mit dir los? Ich würde in deinem Fall gar nichts riskieren, -
- jetzt wo du so einen guten Ruf im Senat aufgebaut hast.
Sieh nur, was für eine Kampagne ich in all meinen Zeitungen aufgezogen habe.
- Ist das nicht ein bisschen obskur? - Na ja... Vielleicht.
Schließlich bist du der Logiker aus dem Westen, der auf dem Stimmzettel steht.
Auf der Tagung kann alles passieren.
Wenn deine Zukunftspläne wirklich möglich sind, warum vergessen wir nicht den Damm?
Das geht nicht. Wir haben ganz leise alles Land in der Gegend aufgekauft.
Unter erfundenen Namen.
Wenn wir uns jetzt zurückziehen, gibt es eine Untersuchung.
Die wird zeigen, dass wir unter falschen Namen an den Staat verkaufen wollten.
Das Klügste wäre, diese Geschichte bis zum Enden durchzubringen.
Na gut, Jim. Dann ernenn Miller, wenn du sicher bist, dass er parieren wird.
Keine Sorge, das wird er. Komm.
- Einen Moment! - Happy, wir haben einen Mann für dich.
- Horace Miller. - Horace Miller?!
Eine geborene Marionette! Horace wird auftreten wie ein dressierter Hund
- Hab ich's nicht gesagt, Joe? - Aber wenn ich einen Parteimann wie...
Ich kann das jetzt nicht erläutern, aber es muss Horace Miller sein.
Ich hab dir deinen Mann gegeben, also kannst du ihn auf die Liste schreiben.
Erst muss ich mich der bösen Komiteen annehmen. Ich muss für Eintracht sorgen!
Unter denen, die die Qualifikationen eines zukünftigen Senators besitzen, -
hat sich ein Name bemerkbar gemacht.
- Der ehrenwerte Horace Miller. - Nein!
- Der ist doch Taylors Marionette! - Die Veteranen akzeptieren den nie!
Das neue Bürgerkomitee wird ihn nie annehmen!
Also haben sie ihren eigenen Kandidat nominiert. Wen?
- Er wird dir nicht gefallen. - Wer?
- Henry Hill. - Dieser Idiot, dieser Kretin?
- Du hättest das verhindern müssen. - Das ging nicht. Die Männer waren...
Egal! Vergiss die!
Sie wollen Blut sehen...
Ich hab gesagt, vergiss sie! Horace Miller kommt in den Senat.
- Ich werde Horace Miller nicht schicken. - Tatsächlich?
Tatsächlich.
Ich werde nicht zulassen, dass du meine politische Zukunft ruinierst.
Deine politische Zukunft? Die habe ich dir geschenkt.
Ich kann sie dir so schnell wieder wegnehmen, dass dir schwindelig wird.
Du hast vielleicht Nerven, dich jetzt um deine Zukunft zu sorgen.
Miller ist unser Mann.
Hallo, Papa.
Macht das dir Sorgen?
- Macht was mir Sorgen? - Du sitzt ganz schön in der Soße, Paps.
- Sieht aus wie Henry Hill, sonst... - Nein, Horace Miller, sonst!
Ich würde so einen alten Knacker nicht nominieren und auf Taylor pfeifen.
- Was hat Taylor damit zu tun? - Er bestimmt doch immer noch, oder?
Ich weigere mich dieses Gespräch mit den Kindern beim Essen zu führen.
Warum hörst du nicht mal auf sie?
Ich bin sicher, dass meine Kinder die Nominierung vornehmen könnten.
- Das ist ganz einfach. Jefferson Smith! - Er ist der einzige, der taugt.
- Er sollte Präsident werden. - Ich mag Jeff Smith.
- Ich auch. - Dann sind ja alle zu Wort gekommen.
Entschuldigt mein Unwissen, aber ich kenne diesen Mann nicht.
- Er ist der Kopf der Pfadfinder. - Ein Junge?
Nein, Jeff ist ein Mann. Der größte Experte in wilden Tieren und Steinen.
Zur Zeit ist er ein großer Held. Er steht in allen Zeitungen.
Hast du nicht über den Waldbrand in der Gegend um Sweetwater gelesen?
Den hat Jeff gelöscht. Ganz alleine.
- Wenn du einen Senator suchst... - Ich suche keinen Senator.
- Ich hab genug von diesem Unsinn! - Er ist der größte Amerikaner.
Er kann George Washington auswendig und die Sachen für Jungs sind toll.
- Was für Sachen? - So heißt Jeffs Zeitung.
Ich hab hier eine. Die ist super! Alle lesen die. Eine Million Kinder.
- Ich les dir mal... - Ich habe keine Zeit für solchen Unfug.
- Unfug! Du hastja keine Ahnung. - Was besseres kann dir nicht passieren.
- Besser als was? - Als Jeff als Senator!
Du willst doch gerne dein Problem lösen.
50.000 Kinder mit zwei Eltern pro Stück! Und die wählen!
- Wenn du dir was Gutes tun willst... - Wenn du ein richtiger Mann sein willst!
Jetzt reicht's aber. Ich lass mich nicht von meinen eigenen Kindern belehren.
Ich bin so schon mit den Nerven am Ende.
Henry Hill, Horace Miller... Miller, Hill... Hill, Miller.
Kopf, Hill. Zahl, Miller.
JEFF SMITH VON DANKBAREN BÜRGERN GELOBT
Das ist gut genug für mich.
PFADFINDER HAUPTQUARTIER
- Guten Abend. - Ist Jefferson Smith zu Hause?
Ja. Kommen Sie doch rein.
GOUVERNEUR ERNENNT JUGENDFÜHRER ZUM SENAT
ERNENNUNG SMITHS POLITISCHE ÜBERRASCHUNG
Ein Pfadfinder, ein Eichhörnchenjäger im Senat?
Ein einfältiger Patriot, der Lincoln und Washington auswendig kann.
Er salutiert vor dem Gouverneur.
Er sammelt sogar wilde Jungs und Katzen.
Du weißt, was ich meine. Er ist perfekt. Hatte noch nie mit Politik zu tun.
In zwei Jahren würde der nicht mitkriegen worum es eigentlich geht.
Das war ein Geniestreich: Das sichert uns Stimmen.
Der Held von 50.000 kleinen Jungs und 100.000 Eltern.
Seht euch die Glückwünsche an. Ich sage euch, meine Herren...
- Du hast ohne meine Erlaubnis gehandelt. - Als der Blitz einschlug...
Du hast mich nicht gefragt!
Warte mal, Jim. Happy hat vielleicht eine richtige Goldgrube aufgetan.
Glaubst du, du kannst ihn in Washington kontrollieren? Meinst du, das geht?
Ich glaube schon. Ein junger Patriot, der Lincoln und Jefferson zitiert.
Wenn wir den in der Hauptstadt loslassen... Ja... das geht bestimmt.
Lass die Reklamejungs los. Das ist die wichtigste Ernennung aller Zeiten.
- Arrangier ein Bankett. - Ein Bankett, das funkelt wie die Sterne!
Wem hat unser Gouverneur diese Ehre zuteil werden lassen?
Einem reichen, machtvollen Bürger, nur um sich einzuschmeicheln?
Nein!!
Einem unwürdigen politischen Söldling?
Nein! Was hat er getan? Er ist unters Volk gegangen.
Und dort hat er... ein Juwel gefunden.
Wir sind heute Abend hier versammelt, -
- um Senator Jefferson Smith zu ehren und zu beglückwünschen.
Danke, ich...
Ich habe das Gefühl, dass es sich hier um ein Versehen handeln muss.
Ich habe nie verstanden, warum wir zwei Senatoren aus diesem Staat brauchen, -
- wenn uns ein Mann wie Joseph Paine sowieso schon vertritt.
Er erinnert sich sicher nicht an mich. Er kannte meinen Vater, Clayton Smith.
Sie sind zusammen zur Schule gegangen und waren die besten Freunde.
Es ist eine große Ehre für mich neben ihm sitzen zu dürfen.
Papa erzählte immer, dass Joe Paine der anständigste Mann war, den er kannte.
Steh auf, Joe. Verbeug dich.
Ich glaube nicht, dass ich Ihnen in Washington eine große Hilfe sein werde.
Ich werde mein Bestes geben.
Aber eines kann ich doch versprechen:
Ich werde nichts tun, was das Amt eines amerikanischen Senators entehrt.
Senator Jefferson Smith.
Die Pfadfinder sind stolz, diese Möglichk... Gelegenheit...
Wir freuen uns Ihnen bei dieser Gelegenheit...
Ein kleines Zeichen.
...Ein kleines Streichen... unserer Freundschaft zu überreichen.
- Für den besten... ...Freund, Freund!
Ach, was soll's. Das ist eine Aktenmappe, Jeff.
Damit du deine Gesetze nach Washington tragen kannst.
Also, wenn Sie darauf bestehen... Das ist von dieser Woche.
Sachen für Jungs. Druckerschwärze fließt in deinen Adern.
Du bist genau wie dein Vater. Sogar der gleiche Hut.
Und der gleiche Träumer. Wenn ich dich ansehe, sehe ich ihn.
Wie er mit Hut an seinem Schreibtisch sitzt und seine Zeitung rausholt.
Er hat nie seinen Hut abgenommen, damit er immer bereit war.
Clayton Smith. Herausgeber und Verleger. Der Retter der hoffnungslosen Fälle.
Vater sagte immer, dass das die einzigen wertvollen Fälle waren.
Das brauchst du mir nicht zu sagen. Wir waren ein Team.
Der Verleger und der Anwalt, die sich durchkämpfen mussten.
- Die Retter der hoffnungslosen Fälle. - Das hat Mama mir hundertmal erzählt.
Sein letzter Kampf war sein bester.
Er und seine vierseitige Zeitung gegen die Minengesellschaft.
Und all das um einen kleinen Minenarbeiter zu verteidigen.
Sie haben alles versucht. Bestechung, Drohungen...
Und dann...
Ja, Mama hat ihn an jenem Morgen an seinem Schreibtisch gefunden...
Von hinten erschossen. Ich war da... Ich seh ihn noch vor mir.
An seinem alten Schreibtisch, den Hut immer noch auf dem Kopf.
Den Hut immer noch auf dem Kopf.
Ich weiß...
Wenn ein Mann gegen so eine große Firma antritt, -
kommt er alleine nicht weit.
Nein.
- Das ist also Washington, was? - Ja, Senator, zum fünften Mal.
- Ich sollte nach meinen Tauben sehen. - Die sind unterwegs.
Mein Kopf fühlt sich an wie ein Ballon.
Zwei Tage! Ich wusste nicht, dass es so viel amerikanische Geschichte gibt.
- Da sind sie. Es geht ihnen gut. - Na, Gott sei Dank. Komm.
Hallo, Vater.
Lass mich an ihn ran.
- Susan, das ist Jefferson... - Ist mir egal, ich will mein Geld.
Einen Dollar fürjede von uns für den Milchfond.
- Das macht fünf Dollar. - Genau.
- Sie haben doch fünf Dollar, oder? - Ich kann hier nur Schlüssel finden.
- Jeff, das ist meine Tochter Susan. - Doch nicht etwa der neue Senator?
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