Bad Education

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Published on: 2020-09-14
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The first 200 lines.

NACH EINER WAHREN BEGEBENHEIT.

Ich möchte Ihnen allen danken,

liebe Eltern und Vertreter der Stadt,

dass Sie an diesem besonderen Abend hergekommen sind.

Wir beginnen heute Abend unser bisher ehrgeizigstes Schuljahr.

Unsere Uni-Zulassungszahlen sind gestiegen.

Ich kann es nicht anders sagen:

Unsere Kinder werden immer schlauer.

Harvard: 2.

Dartmouth: 2.

Yale: 3.

UPenn: 7.

Es kommt der Gemeinde zugute.

Es sind doch die Lehrer.

Das Wall Street Journal veröffentlichte diese Woche die Liste,

auf die wir vom Schulvorstand das ganze Jahr warten.

Die Liste der besten öffentlichen Schulen in Amerika

nach Uni-Zulassungstests und Uni-Aufnahmeraten.

Und Roslyn liegt auf Platz 4.

Platz 4!

Begrüßen Sie den Mann, der dafür verantwortlich ist.

In den 10 Jahren bei uns hat er unser Schulsystem umgekrempelt.

Von der Vorschule bis zur Highschool.

Begrüßen Sie mit mir zusammen unseren Schulbezirksleiter,

meinen Freund Frank Tassone!

Guten Morgen.

Hallo. Morgen. Los, Bulldogs!

Gibt es was Neues von Mr. Kopple?

- Seine Frau bekam Zwillinge. - Zwillinge!

Schicken Sie Blumen und einen Präsentkorb.

- Was soll das? - Das soll motivieren.

Einsen wären aber noch besser.

Dr. Tassone,

wenn man nicht kriegt, was man will, muss man das wollen...

- ...was man hat. - Mrs. Gluckin.

Ich erkenne dich kaum wieder. Neuer Name, neues Büro, neue Stelle.

Gleiches Gehalt, gleicher Papierkram.

Für Juli und August ist alles verbucht und abgelegt.

- Perfekt. Ich wollte noch was bereden. - Die Schutztüren gehen klar.

Ich habe nachher einen Termin im Rathaus.

Du hattest schon deinen Kaffee.

- Dr. Tassone? - Ja?

Wollen Sie am Freitag vom JFK oder Newark zur Konferenz fliegen?

Danke, Jenny. Nehmen Sie das Günstigere.

Mary Ann, kann ich einen Diät-Smoothie bekommen?

Ja, natürlich. Aber da ist noch etwas.

Carol Schweitzer wartet seit 6:30 Uhr im Besprechungszimmer.

- Sie will dringend mit Ihnen sprechen. - Ok, ok.

- Chad. - Chad Schweitzer ist ihr Sohn.

Gut, ich regle das. Danke.

- Viel Glück. - Hör auf.

Ist er in einer Stunde nicht zurück, rufen Sie bitte die Polizei.

Ich behellige so lange jemanden damit, bis mich hier jemand ernst nimmt.

Verstanden? Diese Militzok hat ihre Lieblingsschüler.

Mein Sohn durfte während des Tests nicht mal zur Toilette.

Dabei hat er eine überaktive Blase. Chad, Schatz, sag ihm, dass du...

- Ich habe ein Attest vom Arzt. - Mrs. Schweitzer, ganz ruhig.

- Wir sollten... - Keiner hört mir zu. Was soll ich tun?

Chad ist genauso begabt wie die anderen in seiner Klasse.

- Aber natürlich. - Und ich mache mir Sorgen, Dr. Tassone.

Er muss in das Begabtenprogramm.

- Sonst hält er sich für schlechter. - Nein, nein. Nein.

Ich spreche mit Frau Militzok und kläre die Sache.

- Versprochen? - Ja.

Den Test schreibt Chad einfach noch mal. Mit genug Zeit für Toilettengänge.

Danke, Dr. Tassone. Ich weiß das sehr zu schätzen.

Nichts zu danken.

Chad ist schlau und kann viel erreichen. Und wir helfen ihm dabei.

Danke.

Es ist komisch.

Chad, in deinem Alter kam ich nicht mal in den fortgeschrittenen Mathe-Kurs.

- Wirklich? - Ich konnte das Einmaleins nicht gut.

Damals dachte ich, die Welt geht unter.

Aber ich habe aufgeholt. Und weißt du was?

Heute mache ich den Mathe-Lehrplan.

DANKE, MR. TASSONE...

- Kann ich dir weiterhelfen? - Oh. Nein, schon gut.

Ich wollte nur zu Mrs. Cremona...

bzw. Gluckin.

Sie ist nicht da. Frag doch mich.

- Wirklich? Das wäre... - Ja.

Ich möchte Sie nicht stören.

Nein, du störst nicht.

Die Tabellen können warten.

Setz dich.

Wir kennen uns noch nicht.

- Rachel. - Rachel. Neils kleine Schwester.

Ja. Wow. Gutes Gedächtnis.

Benimmt er sich an der Northwestern?

Ja. Es gefällt ihm. Er studiert Biochemie.

- Journalismus gibt es dort aber auch. - Ja, das stimmt.

Gut, ich soll über den Skywalk-Vorschlag im neuen Haushaltsplan schreiben.

Und ich brauche ein kurzes Zitat aus der Verwaltung.

Ja. Oh. Ok, eine Tonaufnahme. Schön.

Wir fragten die Schüler, was ihnen das Leben erleichtern würde.

So kamen wir auf die Idee, einen Skywalk zu bauen.

Eine Brücke, die die Schulhäuser verbindet.

Das ist für uns ein sehr großes Projekt.

Wir freuen uns auf den Baubeginn,

sobald die Pläne abgesegnet sind.

- Super. Das reicht schon. Danke. - Das war's schon?

- Sonst keine Fragen? - Nein.

Das wird nur ein kleiner Bericht.

- Die echten Storys kriegen die Älteren. - Rachel.

Es wird nur ein kleiner Bericht, wenn du es nicht anders willst.

Das würde man dir an der Northwestern University sagen.

Eine echte Journalistin kann aus allem eine Story machen.

Hast du Zeit? Ein paar Kollegen wollen dir danken.

Rachel Bhargava, Hilltop-Beacon-Schülerzeitung.

Bob Spicer, Vorsitzender des Schulvorstands.

Du bist in derselben Stufe wie meine Tochter Becca.

- Grüße deinen Dad von mir. - Es hat mich gefreut.

Wenn du noch Fragen hast, mache einen Termin mit Mary Ann aus, ok?

Ich werde nach deinen Artikeln Ausschau halten.

Die Nachfrage ist wahnsinnig gestiegen.

3-Zimmer-Wohnungen kosten hier über eine Million.

Ja, in Syosset oder Jericho verlangt man weniger.

- Die sind weiter weg von der Stadt. - Manhasset und Great Neck nicht.

Die Qualität der öffentlichen Schulen bestimmt die Immobilienpreise.

Wir haben 9 Grundstücke verkauft, seit diese Liste veröffentlicht wurde.

Deshalb haben wir alle eine Kleinigkeit für Sie.

Oh. Wow. Das ist wirklich... Oh. Wow.

- Leisten Sie weiter so gute Arbeit. - Danke.

- Könnten wir vielleicht... - Ja.

Für mein Büro. Ich weiß es zu schätzen...

- Näher zusammen. - ...dass Sie hergekommen sind.

Danke. Ok.

- Ok, danke. - Lassen wir ihn wieder arbeiten.

- Ich freue mich sehr. Danke. - Wir danken Ihnen.

Ok.

Ich esse das nicht. Können Sie das für alle rausstellen?

Das wäre toll.

Leinsamen waren ausverkauft.

Das ist ok. Danke.

Wie viel verdient wohl ein Typ wie Bob in seinem Job?

Bob Spicer?

Oh, ein hohes 6-stelliges Jahresgehalt. Mindestens.

- Vielleicht auch 7-stellig. Warum? - Ach, vergiss es.

Du siehst müde aus.

- Geh früher heim und ruhe dich aus. - Nein, Dickens wartet noch.

Oder ich schwänze und bereite mich auf Las Vegas vor.

Lass den Buchklub nicht sausen.

Die Frauen verehren dich, und sie reden mit ihren Freundinnen.

- In 9 Monaten ist die Etatabstimmung. - Ja. Unser Skywalk.

Ja. Damit kommen wir auf Platz 1. Das ist das Wichtigste.

- Diese neue Diät macht mich fertig. - Was ist das überhaupt?

- Aktivkohle. - Ja, Kohle.

Ich würde gerade für Kohlenhydrate töten.

Wo kriegst du nur welche her?

Du bist so fies.

Willst du mal abbeißen?

- Ich hasse Graubrot mit Pastrami. - Das weiß ich doch. Mund auf.

- Das schmeckt so gut. - Nicht wahr? Na los, iss noch was.

- Noch einen Bissen. Ich sage es keinem. - Ich bringe dich um.

Du bist im Wachstum.

- Ok. - Iss das verdammte Sandwich.

Also, sollen wir anfangen?

Was halten Sie von "Martin Chuzzlewit"?

Frank, nicht jeder kann was mit Kultur anfangen.

Am Ende hatten wir doch noch eine angeregte Diskussion.

Frank, darf ich Ihnen eine persönliche Frage stellen?

Klar.

Es ist einfach so,

dass Jonah es gerade ziemlich schwer hat wegen unserer Trennung.

Ja, aber Mrs. Schlacter sagte mir,

dass er sich in der Therapiegruppe öffnet.

Ja, meine Güte, danke, dass Sie ihn da reingebracht haben.

Keine Ursache.

Wir haben eine echt schwere Zeit hinter uns.

Sie waren uns wirklich eine große Hilfe.

Ach, Sharon, selbstverständlich. Jederzeit. Jederzeit.

Ja.

- Frank, entschuldigen Sie. - Nein, nein.

Sie wollen das Beste für Ihren Sohn, das ist gut.

Das macht Sie stark.

Ich... ich glaube, letzten Endes ist die Erinnerung an sie noch zu frisch.

Irgendwie bin ich gar nicht überrascht.

Jenny hat bei dem Papierkram Mist gebaut.

- Ich rette ihr den Arsch. - So eine nette Tante.

Wie war Dickens?

Na ja, wie waren diesmal bei Sharon Katz.

- Ich wusste es. - Ich hätte nicht abwaschen dürfen.

Die arme Frau. Sie ist überhaupt nicht dein Typ.

Nein, gar nicht.

- Jamieson. - Lehrt Englisch. Liebt Nietzsche.

Sehr gut.

DiGennaro.

Mel DiGennaro.

Sozialkunde. Neunte Klasse, Weltgeschichte.

Amerikanische Geschichte.

Und Sie trainiert die Little League. Ja.

Das war zu leicht. Jetzt was Schweres.

- Todhunter. - Oh, Scheiße.

Todhunter. Todhunter.

Mr. Todhunter.

- Wie läuft die Bowling-Saison? - Oh, wir sind an der Spitze.

- Wir spielen am Sonntag gegen Jericho. - Jericho. Sie machen die fertig.

- Danke fürs Organisieren der Feier. - Sehr gern. Das ist das Mindeste.

- Ja. Entschuldigen Sie. - Hey, Frank.

Und, freuen Sie sich schon auf Las Vegas?

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