The first 200 lines.
Ehemänner - Ehefrauen
Einstein hatte damals gerade...
seinen 70. Geburtstag gefeiert...
und es fand ihm zu Ehren ein Kolloquium statt.
Und dort hat er gesagt:
“Gott würfelt nicht mit dem Universum."
Nein, er spielt damit nur Verstecken.
Lernen Sie Drehbücher zu schreiben, Theaterstücke, Romane...
Die reden alle einen derartigen Quatsch!
Das Schreiben kann man nicht lernen. Man kann die Studenten...
nur mit Literatur vertraut machen und hoffen, dass es sie inspiriert.
Wer schreiben kann, kann es schon und die anderen lernen es nie.
Du verlierst doch schon die Geduld, wenn ein Student kein Dostojewski ist.
Das ist doch Unsinn.
Aber hin und wieder ist ein Schüler begabt.
Von einer Studentin stammt eine fabelhafte Kurzgeschichte:
"Oraler Sex und das Zeitalter der Dekonstruktion."
- Es ist voller Einsichten und... - Sie sind da.
Jack will garantiert wieder chinesisch essen gehen.
Sally kann unseren Italiener nicht mehr leiden.
- Hallo. - Gibt's heute noch Regen?
Hallo.
Darf ich deinen Mantel nehmen?
Ich hab 'ne Flasche Weißwein aufgemacht. Möchtest du ein Glas?
Auf der 80. machen die irgendwas.
Jack? Möchtest du ein Glas kalten Weißwein?
Wenn ich zu euch fahre, ist der Verkehr mörderisch.
Ihr wollt sicher zum Chinesen, oder? Nicht zum Italiener?
Reg dich jetzt nicht auf, ja?
Bevor wir essen gehen, möchten wir euch noch etwas sagen.
- Möchtest du...? - Sag du es ihnen.
- Was? - Fang einer mal an.
Jack und ich werden uns trennen.
Ich verstehe. Es ist also nichts Ernstes?
Wir haben es lange besprochen und wir halten es beide für das Beste.
Es ist nur ein Scherz von euch!
Macht kein Drama daraus, ja? Wir sind uns einig.
- Ist das wahr? - Wir kommen klar.
- Wir haben uns das genau überlegt. - Ja, gemeinsam.
Was soll das heißen?
- Lasst uns beim Essen darüber reden. - Ich kann jetzt nicht essen gehen!
Seit wann ist das entschieden worden? Worüber reden wir hier eigentlich?
Darüber haben wir wirklich lange geredet.
Macht euch keine Sorgen. Es gibt keine Feindseligkeit.
Versteht ihr? Wir sind uns einig.
- Was ist der Grund? - Jetzt macht doch...
Gabe, das geht uns doch gar nichts an.
Jetzt macht keine Tragödie daraus. Für uns ist das ein positiver Schritt.
Wie könnte ihr euch trennen? Das ist ja Irrsinn.
Ihr seid Jack und Sally. Ihr habt zwei Kinder.
Unsere Kinder sind erwachsen. Sie sind auf dem College.
Wir wollen euch nicht mit den Details langweilen.
Das will mir nicht in den Kopf. Seit wann? Ihr kommt so gut miteinander aus.
Sie hat Recht. Habt ihr denn jemand anderen kennen gelernt?
Das geht uns wirklich nichts an.
- Es macht mich sehr betroffen. - Ich fühl mich elend.
Wir wollen nichts groß zerstören.
- Wir wollen nur sehen, wie es ist... - ...getrennt zu leben.
Ihr solltet uns dabei unterstützen. Wir haben endlich den Mut...
In einer Woche werdet ihr wieder zusammen sein.
Sie behält das Haus in Riverdale und ich werde mir was in der Stadt suchen.
Ich bin erschüttert.
- Ich bitte dich, Judy. - Doch, ehrlich!
Lass uns essen gehen.
Was soll denn das? "Lass uns essen gehen!"
Ich kann jetzt nichts essen.
- Jetzt werde nicht wütend. - Ich bin nicht wütend!
Ich hab's dir ja gesagt.
Ihr spaziert hier rein und verkündet, dass ihr euch trennen werdet.
Ihr habt zwei Kinder! Warum tut ihr das?
Das geht uns nichts an.
Wieso nicht? Sie sind unsere engsten Freunde!
Es gibt nicht das traumatische Ereignis.
Menschen leben sich auseinander.
Es sind viele kleine Dinge. Jetzt hört auf.
Ich will diesen Schwachsinn nicht hören.
- Warum regt sie sich so auf? - Judy.
- Sie macht sich Sorgen um uns. - Ich mach mir auch Sorgen um euch.
- Wir werden damit schon fertig. - Judy!
- Wir haben uns dazu entschlossen. - Das ist doch Unsinn.
Wieso nimmst du das so persönlich?
Ich reg mich darüber auf. Darf ich mich nicht darüber aufregen?
Ich hab das mit einem Therapeuten besprochen.
Das hast du getan? Du hast mir kein Wort davon gesagt!
- Du sagtest, das geht uns nichts an. - Wir waren uns doch so nah!
Zumindest hatte ich das angenommen.
Sie ist sehr erregt.
Würdet ihr das bitte nicht zu einer Trauerfeier machen?
Warum nimmst du das so persönlich? Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Lass uns lieber essen gehen und das hier vergessen.
- Judy, komm doch! - Ich wusste es!
Warum haben Sie sich so aufgeregt?
Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht.
- War es ein starker Schock? - Ja, zweifellos.
Sie haben es so leicht genommen.
Sie kamen mir nicht so bedrückt vor, wie es angemessen wäre.
Waren Sie verletzt, weil Sally nie etwas erwähnt hatte?
Na ja.
Wenn ich jetzt darüber nachdenke...
und mir die Augenblicke ins Gedächtnis zurückrufe...
in denen wir unter uns waren...
dann hat sie möglicherweise etwas darüber bemerkt...
wie es wohl wäre, wenn sie allein leben würde...
jetzt, nach all den Erfahrungen, die sie gemacht hat und all diesen Dingen.
Aber sie hat niemals etwas Negatives über Jack gesagt.
Bevor wir weitermachen, erzählen Sie uns etwas über sich selbst.
Damit wir wissen, wer Sie sind.
Ok, mein Name ist Judy Roth. Ich bin verheiratet mit Gabe.
Wir sind seit rund 10 Jahren verheiratet.
Ich arbeite für ein Kunstmagazin. Wir haben keine Kinder.
Ich habe eine Tochter aus meiner ersten Ehe.
Ich hatte sehr jung geheiratet und zwar einen Architekten.
Es hat nicht geklappt. Schuld hatte niemand daran.
Judy meinte, dass sie doch zum Essen mitgegangen sei.
Sie sei angespannt und nervös gewesen, obwohl die anderen gut gelaunt waren.
Nach dem Essen gingen sie nach Hause.
Sie versuchte sich zu unterhalten, aber die Atmosphäre war verkrampft.
Alles in allem war das, ihrer Meinung nach ein sehr sonderbarer Abend.
Das ist erstaunlich. Man glaubt, man sei mit den Leuten...
gut befreundet und dann stellt sich heraus...
dass man gar keine Ahnung hat, was in ihren Köpfen vorgeht.
Verschweigst du mir jemals irgendetwas?
Ich? Was denn, zum Beispiel?
Ich weiß nicht. Gefühle, weißt du.
Sehnsüchte. Kritikpunkte.
Nein.
- Du etwa? - Nein.
Ja, manchmal möglicherweise.
Wirklich? Was, zum Beispiel?
Ich weiß nicht. Du bist immer so kritisch.
Wir haben ja schon mal darüber geredet.
Du bist auf jeden Fall in einer merkwürdigen Stimmung.
Es geht mir gut. Entschuldige, bitte.
Jack hat nie etwas angedeutet? Ihr seid doch so enge Freunde.
Doch, ich erinnere mich an einen Vorfall im Büro, den er erwähnte.
Jack, du kannst dich auf mich verlassen.
Diese Kleine ist umwerfend.
Ihr Name ist Shawn Grainger und sie hat unglaublich große Äpfel.
Das wird die tollste Sache deines Lebens.
Und das für $200. Glaub mir, das ist ein Spottpreis.
Ich will nicht mit einer Hure schlafen. Was ist mit AIDS?
Sie ist keine Bordsteinschwalbe. Sie ist ein erstklassiges Callgirl.
Sie macht dir alles, was du willst. Außerdem hat sie noch Freundinnen.
Ich werde das meiner Frau nicht antun. Das ist gefährlich.
Wer war's denn, der mir erzählt hat...
dass sein Sexualleben nicht mehr so aufregend ist?
Bei einem Lunch mit zwei Martinis rede ich so ziemlich alles.
Shawn hat einen Mund, wie mit Samt ausgeschlagen, glaub mir.
Sie war früher mal Miss-Irgendwas.
Was genau hab ich denn bei dem Essen gesagt?
Dass Sally kalt wie ein Fisch ist und dass du scharf darauf bist...
deine Aerobictrainerin zu vögeln.
Ich sollte nie wieder mittags was trinken.
Ich schreib dir ihre Nummer auf.
- Ich gebe dir den guten Rat... - Was tust du da?
Was soll denn das?
Ich hab dir nie 'nen schlechten Tipp gegeben!
- Ich hab dir noch nie... - Raus jetzt.
Da steht sie. Ruf sie an.
Er rief mich an. Es war wohl einen Monat her, dass er meine Nummer bekam.
Er war sehr höflich am Telefon. Etwas unsicher.
Wenn einer keine Erfahrung hat, krieg ich das gleich mit.
Er wollte das wir aufs Zimmer gehen im Americana Hotel.
Als ich da war, war er sehr höflich, sehr gentleman-like, sehr nervös.
Mit Sex ist dabei nichts gelaufen. Er hat keinen hoch bekommen.
Er kriegte schreckliche Schmerzen in der Brust und ich dachte...
er hätte einen Herzanfall, aber dann ließen sie nach.
- Da sahen Sie ihn zum letzten Mal? - Er rief einen Monat später an.
Ich ging zu ihm ins selbe Hotel und diesmal schlief er mit mir.
Dann trafen wir uns ziemlich regelmäßig alle zwei, drei Wochen.
Er sagte, er hätte mit einem Analytiker geredet...
und seine Probleme bewältigt.
Einmal konnte ich nicht und schickte eine Freundin hin.
Danach hat er sich mit uns beiden verabredet, also abwechselnd.
Danach hat ihn dann keine von uns mehr gesehen.
- Wenigstens warf er die Nummer weg. - Na ja, so weit ich weiß.
Jack ist kein Nutten-Typ.
Er ist sehr zugeknöpft.
Und Sally ist kalt wie ein Fisch im Bett.
Sollte einen nicht überraschen. Sally war immer ein Kopfmensch.
- Bin ich kalt wie ein Fisch im Bett? - Nein, warum sagst du das?
Aber ich bin verklemmt, nicht? Du hast es selbst gesagt.
Du kannst es nicht vergessen. Wir hatten einen kleinen Streit darüber.
Du hast das zu einer Riesen- auseinandersetzung aufgebauscht...
Hattest du je das Bedürfnis mit einer Hure zu schlafen?
Ich? Ganz bestimmt nicht.
Als ich auf dem College war, da schon.
Ja?
Du bist in einer komischen Stimmung.
Die Trennung hat dich schwer getroffen.
Meinst du...
Meinst du, dass wir uns jemals trennen werden?
Was? Ich hab es jedenfalls nicht vor. Du etwa?
- Nein. - Na, bitte.
Ich weiß nicht, wie ich darüber denke, wenn du weiter kein Kind haben willst.
Müssen wir das jetzt schon wieder durchkauen?
- Du hast doch schon eine Tochter. - Ja.
- Ich möchte noch eins. - Warum ist das so wichtig?
Es ist grausam neues Leben in diese furchtbare Welt zu setzen.
Such dir nicht für deine Weigerung philosophische Argumente.
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