The first 200 lines.
Taxigeld, Richard?
Nein, ich muss einige Rechnungen bezahlen.
Lass mir wenigstens etwas fürs Frühstück da.
Toddy, man könnte glauben, du hältst mich für geldgierig.
Sag lieber "skrupellos".
Du kriegst schon, was du verdienst.
Wir kriegen beide das, was ich verdiene.
Hör zu, Toddy, wenn du mit der Abmachung nicht zufrieden bist...
Das bin ich tatsächlich nicht.
Aber um den Unsterblichen zu zitieren:
"Liebe sieht mit dem Geist, ihre Augen sind blinde
"So zeichnet man den Amor stets mit Augenbinde"
Einen schönen Tag, Toddy.
lch werde mein Bestes tun.
Wie Sie hören, Monsieur , habe ich eine höchst anständige Stimme.
Ja, ich suche aber eher das Gegenteil.
-lch bin sicher, dass ich mit etwas Übung... -Liebe Frau.
Das ist, als würde eine Nonne mit etwas Übung zur Prostituierten.
-Das muss man im Blut haben. -Gut.
ln manchen Berufen ist Übung von geringerer Bedeutung,
also beherzigen Sie meinen Rat und bleiben Sie bei Carmen .
lch bin eine Koloratura, Monsieur Labisse, kein Mezzosopran.
Nun, was Sie auch sind, André Cassell hätte Sie nie herschicken sollen.
-Tat er auch nicht. -Sie sagten, er sei lhr Agent.
Das war gelogen. Danke.
Entgegen lhrer Meinung...
gibt es einige Berufe, in denen Übung den Meister macht.
-Was zum Teufel war das? -Ein hohes b .
-Herr Direktor, sie ist zurück. -Was?
He!
Fräulein Grant.
Sie schulden mir 2 Wochen.
Warten Sie, warten Sie.
Sie versprachen, am Dienstag zu zahlen, dann am Mittwoch, dann am Donnerstag.
-Was ist das? -Was?
Spaghetti?
Ja. Mit Fleischbällchen.
lch schlafe mit lhnen für ein Fleischbällchen.
-Sie tun was? -Chance verpasst.
Oh, nein, das geht nicht! Das hilft lhnen auch nichts.
lch bin seit 20 Jahren im Hotelgeschäft. lch kenne alle Tricks.
Los, stehen Sie auf. Aufstehen! Mir ist egal, ob Sie die Beulenpest haben.
Wenn Sie nicht zahlen,
konfisziere ich lhre persönliche Habe und werfe Sie raus.
Was war los?
Sie boten mir etwas an und gaben dann vor, in Ohnmacht zu fallen.
Lächerlich. lch gebe nie vor, ohnmächtig zu werden.
Ja, sicher.
-Was tun Sie? -lch helfe lhnen aufzustehen.
-lch dachte, ich stünde schon. -Legen Sie sich doch hin...
Sie verwirren mich.
lch bin sicher, wir können über die Miete reden.
Was Sie auch glauben, ich bin ein großzügiger Mann.
-Was? Was ist denn? -Da!
-Wo? -Da!
-Was? -Eine Kakerlake!
Was?
Tut mir Leid! lch ertrage Kakerlaken nicht!
-Verstehe. Besonders in Hotelzimmern? -Nirgends!
Sie erzählen es dem Gesundheitsamt nicht, wenn ich lhre Miete vergesse?
lch sage lhnen noch einmal, ich kriege mein Geld.
Und falls Sie uns in der Nacht verlassen möchten...
Bitte gehen Sie nicht! Bitte!
lch weiß, was los ist. lch träume.
Da trällert Toddy wieder.
Kellner!
Wie langweilig.
Danke. Sie sind sehr liebenswürdig.
Unglaublich liebenswürdig sogar.
lch sehe, wir haben heute eine Berühmtheit unter uns.
Fräulein Simone Kallisto, Bühnenstar, Filmstar und macht auch bisweilen Zirkus.
-Verbeuge dich, Schatz. -Verpiss dich, Chéri .
Wo wir eben vom Zirkus reden,
sind Sie nicht Richard Di Nardo, der berühmte Trapezkünstler?
Vorsicht, Toddy.
Du bist nicht gerade sehr witzig, weißt du.
Also, warum haust du nicht einfach ab?
Sie sollten sich dafür schämen, lhre liebe, alte Mutter...
an so einen Ort zu bringen.
Meine Damen und Herren, auf Sie wartet eine große Überraschung.
Nein! Nein! Bitte!
Aber niemand wurde ernsthaft verletzt.
Daher sperre ich auch nur 1 Woche zu.
Wissen Sie, wie viele Einbußen ich in 1 Woche habe?
1 /4 dessen, was Sie haben werden, wenn das noch einmal passiert.
Du bist entlassen.
Das kann ich mir nicht leisten.
Nicht leisten? Und ich? Was ist mit all dem da?
Mehr Eis.
-Du könntest es mir vom Gehalt abziehen. -Toddy, verschwinde!
-Gut. -Und komme nie wieder!
Wenn du jemals wieder hier erscheinst, lasse ich dich hinauswerfen!
Sag das nicht, als wäre es eine Drohung.
Hier rauszufliegen ist besser, als aus einer Lepra-Kolonie rauszufliegen.
Raus!
Wünschen Sie ein Getränk?
Darf ich lhre Weinkarte sehen?
Wir haben einen Weißwein, 1934. Wir haben einen Rotwein, 1934.
Letzte Woche hatten wir einen Rosé, aber den brauchen wir für den Salat.
-Welchen empfehlen Sie? -Der Rote ist 6 Centimes billiger.
lch nehme den Weißen.
lch wette, Sie sind eine Rockefeller.
Stimmt etwas nicht?
-Dachte, Sie haben vielleicht einen Hund. -Einen Hund?
lch war nur 5 Minuten weg. lch dachte, jemand muss lhnen geholfen haben.
Es war köstlich.
-Möchten Sie Salat? -Später.
Später.
Das Huhn war gut, bringen Sie mir das Schwein.
-Gut. -Dauert es lange?
Etwa 1 /2 Stunde.
-Was ist mit dem Boeuf Bourguignon? -Das ist fertig.
Dann nehme ich das und den Salat danach.
lhnen ist bekannt, dass Sie Anspruch auf 2 Salate haben?
-Kann ich sie beide auf einem Teller haben? -Das ist möglich.
Großartig.
Köstlicher Wein.
Vielleicht möchten Sie lhre beiden Desserts wählen.
Apfelkuchen und Coupe Jacques dürften gut zusammenpassen.
Nur einen kleinen Kaffee.
Guten Abend. lch hatte das Vergnügen, sie heute Nachmittag singen zu hören.
Sie müssen sich irren. lch habe seit 2 Wochen nicht gesungen.
Sie sangen im Chez Lui vor.
Das war nicht gesungen und noch nicht einmal richtig vorgesungen.
-lch habe früher dort gearbeitet. -Mein Beileid.
lch hoffe, ich belästige Sie nicht.
Sie haben eine sehr schöne Stimme...
und schade, dass ich Sie nicht einladen kann.
Danke.
-Verzeihung, Monsieur . -Danke.
Könnte ich bitte Messer und Gabel haben?
Verzeihung.
Warum ist es schade, mich nicht einladen zu können?
- Cassé. -Pleite?
Übrigens bin ich Carroll Todd. Fast alle nennen mich Toddy.
Victoria Grant.
-Auf Wiedersehen, wenn ich flüssig bin. -Setzen Sie sich doch. Bitte.
Essen Sie mit mir zu Abend.
Danke.
Wissen Sie, es ist sehr seltsam.
lm Club dachte ich, sie wären am Ende.
War ich. Bin ich.
Das ist meine erste anständige Mahlzeit seit fast 4 Tagen.
Und Sie können sie nicht bezahlen.
Cassée.
Und ich soll mit lhnen zu Abend essen.
Das beste Abendessen lhres ganzen Lebens.
Bestellen Sie 2.
lch fing mit gebratenem Huhn an und ging zum Boeuf Bourguignon über.
-Wer weiß, wo das enden könnte. -Mit etwa 30 Tagen, schätze ich.
Wenn alles gut geht, verlasse ich diesen Ort arm, aber gesättigt.
lch habe einen Käfer in meiner Tasche.
lm passenden Moment kommt er in den Salat.
-Das funktioniert nicht. -Ein Käfer in meinem Salat?
An einem Ort wie diesem wäre es ein Wunder, wenn keiner drin wäre.
-Wie ist es mit einer Kakerlake? -Einer Kakerlake?
Größer als lhr Daumen.
-Oh, Gott. -Kellner?
Versuchen Sie das Huhn. Sehr empfehlenswert.
Das Bourguignon ist ein klein bisschen zäh.
Vielleicht ermüdet lhr Kiefer, so viel wie Sie essen.
Geben Sie lhrem überarbeiteten Kiefer eine kleine Auszeit...
und bringen Sie mir die Weinliste.
-Sie haben nur den da. -Den?
Letztes Mal, als ich so was sah, wurde das Pferd erschossen.
Was für ein Glück.
Eine Rockefeller und Groucho Marx am selben Abend.
Sie erschossen kein echtes Pferd.
Nur ein Kostüm mit 2 Kellnern drin.
lch denke mir eine böse Antwort aus, während ich lhr Huhn hole.
Weise ist, wer weiß, wann er das Handtuch werfen muss.
Ein ldiot ist, wer einem Pferdearsch Ratschläge gibt.
lch habe das Dressing selbst gemacht, mit dem letzten Rosé.
-lch wette, es ist köstlich. -Wetten Sie nicht. Versuchen Sie.
lch warte, bis sich das Bourguignon etwas gesetzt hat.
-Sie müssen ihn nicht essen. -lch will es.
Sie erfahren es als Erster.
-Sie gehen jetzt besser. -lch will Sie unterstützen.
Das ist nett, aber es ist meine Kakerlake, in meiner Tasche...
und ich muss sie in meinen Salat kriegen.
lch übernehme gern lhren Salat. Reichen Sie mir die Tasche unter dem Tisch durch.
Sie hassen Kakerlaken genau so wie ich. Wenn ich es schaffe und Sie fallen um?
-Dann wache ich vielleicht im Knast auf. -Kann ich Sie nicht umstimmen?
Dazu ist keine Zeit.
Vorsichtig, dass sie nicht herauskrabbelt.
-Sieht jemand her? -Nein.
-lch sehe sie nicht. -Wie ist der Salat?
-Haben Sie ihn schon versucht? -Nein.
-Wollte ich aber gerade. -Wir möchten noch 1 Flasche Wein.
Wir möchten den Roten probieren.
Eine Kakerlake!
-Kakerlake? -ln meinem Salat!
-lch kann es nicht fassen! -lch glaube es nicht.
-Be2feln Sie den Anstand der Dame? -Sie be2felt meinen Salat.
Nein. Es war sicher nicht lhr Fehler, dass eine Kakerlake in lhrem Salat war.
-lst es nicht und war es nicht. -Holen Sie den Manager.
Ja, Sir.
-Diese Dame fand eine Kakerlake im Salat. -So scheint es.
-Was werden Sie deswegen unternehmen? -Mich entschuldigen.
Madame, ich bedaure, dass Sie eine Kakerlake in lhrem Salat fanden.
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