The first 180 lines.
Okay. Ach du meine Güte! Das war toll.
Gibst du mir einen Abschiedskuss? Hier? Jetzt?
Ja, aber ich begleite dich noch bis zur Tür.
Du wohnst doch da an der Ecke? - Ja, aber das ist nicht nötig.
Du kannst es einfach hier tun. - Warum?
Wartet dein Vater da draußen mit 'ner Schrotflinte?
So ähnlich.
Was?
Nein.
Nein, es ist wegen Guzmin.
Er ist aus Albanien, wuchs im Arbeitslager auf,
seine Eltern waren Aktivisten und wurden verhaftet, als er klein war.
Krass. - Du nimmst das wohl nicht ernst.
Wer zum Teufel ist Guzlin?
Das da ... ist Guzmin.
Dein Pförtner?
Er ist mehr als nur ein Pförtner.
Das ist schwer zu beschreiben. Er ist ...
Scheiße.
Oh Gott, lass das, nicht.
Warum nicht? Na komm ... - Nein.
Lass das lieber.
Ist es dir wichtig, was er denkt? - Nein. Gott, nein!
Ich bin eine unabhängige Frau und weiß selbst, was ich will.
Okay.
Na gut. Ich geh dann mal.
Was? - Ja.
Da ist dein Taxi.
Einsteigen! - Was? Was ...
Es war ein sehr schöner Abend.
Wollen wir das wiederholen?
Ja, es ist toll, mit dir zu reden ... - Morgen Abend?
Ich ruf dich an. - Gut.
Gute Nacht, Guzmin.
Wer war das?
Das war Mark. - Er gefiel mir nicht.
Sparen Sie sich das. - Er ist nichts für Sie.
Er ist schwach, ohne Selbstkontrolle. - Das erkennen Sie aus der Entfernung?
Das Visier eines Scharfschützengewehrs lehrte mich Menschenkenntnis.
Er wird Sie nicht anrufen. - Oh doch, wird er. Er wird anrufen.
Nie.
Er wird nie anrufen. - Ich sah heute Abend super aus, okay?
Ich war witzig, ich strahlte, trug mein Feigen-Parfüm,
das angeblich unwiderstehlich ist.
Wollen Sie ...
Wollen Sie wetten? - Ich wette nicht auf Gewissheiten.
Das ist gegen meine Prinzipien.
Gute Nacht, Miss Mitchell.
WENN DER PORTIER DEIN BESTER FREUND IST
Das war ein sehr netter Abend ...
Du hättest mit hochkommen sollen.
Ich bin scharf.
Nein, nein, nein ...
... geil.
Bin beschwingt. Bin ganz beschwingt.
Er wird Sie nicht anrufen.
Er wird nie anrufen.
Fick dich.
Hat sich Mark gemeldet?
Nein. Aber ich hab auch nicht nachgesehen.
Ich hab auch noch was anderes zu tun.
Einen schönen Tag, Miss Mitchell. - Ja, Ihnen auch.
Verdammt, Guzmin, du bist gut.
Du verdienst dein Geld als Buchkritikerin?
Und wohnst in einem Haus mit Pförtner?
Ja, die Wohnung ist seit Jahren im Familienbesitz,
die Miete ist also in den 80ern stecken geblieben. Und ich lese schnell.
Wie viele Bücher liest du pro Woche? - Manchmal eins am Tag.
Was? - Ja.
Dann bist du bestimmt superklug?
Nein.
Ich hab nur 'n großes Faktenwissen.
Ich bin so eine Art wandelnde Wikipedia-Seite. - Ja.
Ich schaffe höchstens eins im Jahr.
Tut mir leid.
Ja, aber ...
Du siehst echt gut aus.
Beides geht nicht, oder?
Klug und ... so attraktiv.
Ist ja nicht wie im Märchen.
Danke fürs Nachhausebringen.
Sehr gern.
Das gefällt mir.
Ja? - Ja.
Ist das jetzt so ein Zu-dir-oder-zu-mir-Moment?
Was ist los?
Weißt du was?
Zu mir. - Ja? - Ja.
Was soll's?
Guten Abend, Guzmin. - Miss Mitchell. Guten Abend.
Gute Nacht.
Ted.
Ted?
Ted?
Mist!
Gudmin.
Guten Morgen.
Wie läuft's? - Morgen. - Ein Arbeitstag wie jeder andere?
Du kommst wieder. Mit Brot und Croissants?
Du bezaubernder britischer Bastard.
Morgen, mein Schatz. Ich hab uns Frühstück geholt.
Oh ja, klar, gut. Komm hoch.
"Guten Morgen, mein Schatz."
Bist du nicht reingekommen, Schatz? - Er gefällt mir nicht.
Was? - Teddy.
Sie haben 30 Sekunden mit ihm verbracht. - Schon zu lang. - Okay ...
Er ist sehr nett. Das muss was Kulturelles sein: Sie sind zu streng.
Guzmin, machen Sie nicht jeden schlecht, den ich mitbringe.
Er hat nichts im Kopf. Sie sind eine sehr kluge, promovierte Frau.
Ich habe nur Ihr Interesse im Sinn.
Bitte geben Sie ihm eine Chance. Er ist äußerst zuvorkommend
und er ist ...
sexy! Er ist sehr bewandt und er ist ... in meiner Wohnung.
Croissants? - Lag ich jemals falsch? - Schluss jetzt. Er steht hier.
Mit wem redest du da? - Niemandem. Tschüss.
Hi, Ted. Guten Morgen. - Hi.
War das Gudmin? - Guzmin.
Ja, der Security-Typ. - Der Pförtner. - Genau. Er scheint echt nett zu sein.
Wir haben uns prächtig amüsiert. Der ist echt total nett.
Ach was, ihr habt euch amüsiert? Okay.
Warum so still?
Keine Zeit. Superbeschäftigt.
Oh, danke. Danke schön.
Guten Abend, Miss Mitchell. - Hi, Guzmin.
Wie geht's Ihnen? - Kein Grund zum Klagen.
Was haben Sie heute gelesen?
Erzählen Sie mir etwas Wissenswertes. - Oh ja, okay.
Wussten Sie, woher die Wendung "Funken in der Pfanne" kommt?
Von den Goldgräbern, die ein Stück Katzengold im Sieb fanden,
oder dem Funken einer Muskete, die keine Kugel abfeuert. Hab ich recht?
Ja. Ganz genau. Sie haben recht.
Ich wusste das nicht.
Sie sehen anders aus. Neue Frisur?
Nein. Inwiefern anders?
Etwas ist anders an Ihnen.
Tja ... Ich bin wohl ein wenig traurig. - Warum traurig?
Wird uns Mr. Ted heute Abend nicht beehren?
Nein, wir haben Schluss gemacht.
Das tut mir wirklich leid.
Er war nur ein Funken in der Pfanne.
Genau. Ja.
Ihr Instinkt trügt Sie nie. Das ist fast unheimlich.
Da wo ich herkomme, lernt man, einen Mann zu lesen.
Würden Sie dieses Wissen jungen Amerikanerinnen verkaufen,
müssten Sie nicht als Pförtner arbeiten. - Ich arbeite gern als Pförtner.
Tut mir ... So habe ich das nicht ...
Es tut mir leid. - Schon gut.
Guten Abend. - Guten Abend.
Miss Mitchell?
Brauchen Sie etwas? - Nein. Danke.
Ich wollte nur ... Ich hab Kopfschmerzen
und keine Aspirin mehr. Ich hol schnell welche.
Ich habe Ibuprofen. Irgendwo.
Es ist 'ne Migräne. Ja.
Ich brauche also auch noch was für den Magen.
Gaviscon? - Ich bin gleich wieder da.
Wow.
65,50.
Wollen Sie 'ne Tüte?
Viel Glück.
Gute Nacht.
FAVORITEN
MOM, DAD, SCHWESTERHERZ
Ist ja gut, ist ja gut ...
Es wird alles gut.
Ich kann kein Baby mit einem Mann bekommen, den ich nicht liebe,
oder dem ich nicht vertraue. Ein Baby braucht beide Eltern.
Eine Mutter und einen Vater.
Was für ein konservativer Schwachsinn? - So meine ich es natürlich nicht.
Ich meine damit nur, so wie ich groß geworden bin ...
mit ... zwei Eltern.
Oh Gott, meine Eltern.
Was werden die dazu sagen?
Ihr kleines Mädchen zieht in die große Stadt ...
und nicht mal ein Jahr später ist sie schwanger, und das auch noch
von einem Mann, mit dem sie nicht mehr zusammen ist.
Sie haben sich so gefreut über ihn.
Sie hielten ihn für Hugh Grant. Und jetzt ist er ...
wie Hugh Grant. - Wen kümmert's, was Ihre Eltern sagen?
Oder wie sie ihr Leben führen.
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