The first 200 lines.
Ja? - Miss Margaret Reddle, bitte.
Ja? Wer spricht dort? - Hallo? Miss Reddle?
Dies wird Ihre Ietzte ruhige Nacht.
Was soll der Unsinn? - Ihr Schicksal ist besiegelt.
Morgen schon, übermorgen...
Was reden Sie da? - Sie werden es erleben! Oder auch nicht!
Was war denn das? - Ein Verrückter!
Aber er hat doch meinen Namen genannt. Lizzy, was hat denn das zu bedeuten?
Ein Verrückter, der sich einen Spaß draus macht, nachts Leute zu erschrecken!
Margaret, du musst dich beeilen.
Ein Expressbrief für dich. - Gib her. Wahrscheinlich von der Gräfin.
Ja, die Gräfin Moron hat mit Vergnügen die Nachricht erhalten,
dass Miss Reddle ihre Stellung als Privatsekretärin...
am 17. diesen Monats antritt. Sie erwartet sie zwecks Vorstellung.
Hach, ich bin ja so glücklich! - Ich muss mir wieder jemanden suchen.
Die Letzte, vor dir, schnarchte.
Das kannst du aber von mir nicht behaupten.
Ach, Margaret. Ich beneide dich. Jetzt kommst du in die große Welt,
wirst bei der Gräfin vornehme Leute kennen Iernen,
vielleicht 'ne gute Partie machen. Prinz heiratet Mannequin! Ich gönn es dir.
Ach, Iass doch klingeln!
Aber vielleicht ist es was Wichtiges!
Ja, bitte? - Na endlich! Warum dauert das so lange?
Das ist er wieder, dieselbe Stimme!
Hallo, hören Sie? Warum antworten Sie nicht, Miss Reddle?
Ihre Minuten sind gezählt. Bald sind Sie nicht mehr am Leben.
Was will dieser Kerl bloß von mir? - Ein Verrückter. Hör nicht drauf!
Hallo, Miss Reddle? Haben Sie verstanden, was ich gesagt habe? Es ist aus mit Ihnen!
Eher als Sie glauben, heute schon!
Das kann einem aber auf die Nerven gehen. - Reg dich nicht auf, vergiss es!
Gar nicht mehr rangehen! - Was sagte er? Bald Iebe ich nicht mehr!
Bald Iebst du auf einem Schloss, und ich sitze immer noch hinter der Kasse.
Na ja, also bis heut Abend, tschüss! - Wiedersehen, Margaret!
Vorsicht!
Seid ihr wahnsinnig geworden?
Da muss jemand das Halteseil gelöst haben. Verdammte Schweinerei!
Beinah. lst gerade noch mal gut gegangen.
Ich danke Ihnen. - Kann ich Ihnen helfen,
Sie mit meinem Wagen ins Büro bringen? Mein Name ist Michael Dom! Kommen Sie!
Morgen!
Morgen! - Der Chef hat schon nach Ihnen gefragt.
Bitte?
Entschuldigen Sie, dass ich zu spät bin. - Guten Morgen, Miss Reddle.
Ich habe einen Auftrag für Sie. Ich bitte Sie, nach Telsbury zu fahren.
Ja? Shaddle!
Um vier Uhr? Augenblick!
Ja, das geht. Ich notiere.
Was haben Sie? lst Ihnen nicht gut? - Doch, Mr. Shaddle!
Bitte setzen Sie sich. - Nein, danke, ich bin ganz in Ordnung.
Aber wenn Sie sich nicht wohl fühlen? - Doch, doch, ich kann fahren.
Nehmen Sie den Wagen und melden Sie sich wie immer bei der Gefängnisdirektion.
Lassen Sie sich von der Strafgefangenen Mary Pinder die Vollmacht unterschreiben.
Augenblick noch, Miss Reddle.
Am Montag werden Sie mich also verlassen? - Ja!
Wenn ich Ihnen das gleiche Gehalt zahle, das Sie bei der Gräfin Moron bekommen,
könnten Sie sich dann entschließen, doch bei mir zu bleiben?
Mr. Shaddle... - Oder sind Sie fest entschlossen?
Ich habe Gräfin Moron fest zugesagt! - Es war auch nur eine Frage!
Danke! Es ist gut, fahren Sie.
Das ist also Ihr Ietzter Auftrag!
Diesmal haben Sie sicher keine Lust, mich zu begleiten! Ich muss ins Gefängnis.
Gefängnis? Hoffentlich nicht zu lange! Ln welches denn?
Telsbury, Frauengefängnis. - Nach Telsbury?
Miss Reddle! Kommen Sie raus, schnell! Los, weg!
Miss Reddle, um Himmels willen, sind Sie verletzt?
Miss Reddle, ich bringe Sie ins Büro. Lst Ihnen wirklich nichts geschehen?
Sie sollten die Polizei verständigen!
Wozu Polizei? Ich will kein Aufsehen. Schließlich wurde niemandem geschadet.
Lassen Sie mich los, ich kann auch allein gehen!
Lassen Sie mich los!
Ich helfe Ihnen, noch mal auszubrechen! Ich habe nur Årger wegen Ihnen!
Herr Doktor, ich hab's geschafft! Sie ist in die Luft geflogen!
Sperren Sie ihn ein, er hat einen Anfall! - Nein, nein, nicht einsperren.
Der Doktor muss mich jetzt freilassen. Ich gab ihm den Beweis, ich bin gesund!
Ich bin doch völlig gesund!
Ruhe!
Ich bin gesund... Ich bin doch gesund...
Ich musste es doch tun, ich musste es doch tun...
Ich musste doch den Beweis geben, dass ich gesund bin.
Ich musste es doch tun!
Lassen Sie mich mit ihm allein.
Pinder!
Zum Direktor!
Man steht's Ihnen an, dass Sie nicht gern hier herkommen.
Es ist heute das Ietzte Mal. Ich kündige meine Stellung bei Rechtsanwalt Shaddle.
Mrs. Pinder, das ist Miss Reddle, die Sekretärin von Mr. Shaddle.
Es handelt sich um eine Vollmacht, die er für Ihre Entlassung benötigt.
Bitte, wie war Ihr Name?
Reddle, Margaret Reddle.
Margaret Louis Reddle?
Ja! Woher wissen Sie meine beiden Vornamen?
Mr. Shaddle nannte Ihren Namen. Er sagte, dass Sie mit den Papieren kommen würden.
Bitte.
Hier unten!
Vielen Dank!
Ich hoffe, dass wir uns wiedersehen. - Ja, Mrs. Pinder, die Anweisung...
für Ihre Entlassung habe ich schon hier. - Kommen Sie!
Wiedersehen, Miss Reddle!
Wiedersehen.
Warum ist diese Frau hier? - Mary Pinder ist eine Giftmörderin!
Eine Giftmörderin? Kaum zu glauben!
Ja, kaum zu glauben. Das Urteil Iautete sogar auf Todesstrafe.
Nur weil sie ein Kind erwartete, damals, bekam sie Kerkerhaft.
Sie sieht nicht wie eine Giftmörderin aus.
Wenn Sie der Fall interessiert, Mr. Shaddle hat ja noch die Prozessakten.
Ist was? - Nein.
Es bedrückt mich nur immer sehr, wenn ich diese Frauen sehe.
Nach Hause? - Bitte, Mr. Dorn!
Sagen Sie Mike. Meine Freunde nennen mich so.
Ja, Mike!
Also, leben Sie wohl, Miss Reddle! Darf ich Sie wiedersehen?
Wenn Sie wollen.
Dann auf bald!
Wer war denn das? Der sieht großartig aus. Wo hast du den denn kennengelernt?
Was ist denn? - Ich hab 'n furchtbaren Tag hinter mir.
Wenn du wüsstet, was alles passiert ist. Was ist denn das?
Ja, ohne Namen. Steht nur: Für Miss Reddle von 'nem stillen Verehrer.
Wer hat's denn abgegeben? - Keine Ahnung. Das lag schon da!
Wahrscheinlich durchs Fenster geworfen.
Ja, bitte? - Wer ist am Telefon?
War es wieder er? - Nein, es war falsch verbunden!
Erzähl nichts. Es war wieder diese Stimme. - Ich hab nicht auf sein Gerede gehört.
Lebt Miss Reddle noch? Hören Sie mich? Ich bin es wieder: die Stimme!
Sagen Sie, ist sie tot?
Lassen Sie mich, ich muss Gewissheit haben!
Ich muss wissen, ob sie noch Iebt! - Ich werde Ihnen helfen! Ausrücken!
Ich halte das nicht mehr aus. Etwas Unheimliches kommt auf mich zu.
Irgendetwas Unfassbares. - Bei Gräfin Moron bist du in Sicherheit.
Ja, da hast du vielleicht Recht. - Ich Iasse das Telefon überwachen,
und wenn ich den Kerl erwische, dann dreh ich ihm den Hals um.
Was ist denn los, Margaret? - Ein Mann war hier, an meinem Bett.
Ach, das hast du doch geträumt. - Ich hab nicht geträumt. Hör doch.
Da ist doch gar nichts zu sehen. - Es war Mike Dorn. Ich irre mich nicht.
Wer ist denn Dorn? - Er hat mich heut Nacht heimgefahren.
Ich hab ja sein Gesicht kurz gesehen, - Aber das bildest du dir doch nur ein.
Du bist sowieso 'n bisschen durcheinander. - Ich hab ihn genau erkannt.
Was hat das alles zu bedeuten? - Dann überleg doch mal...
Erst schickt er Pralinen und jetzt soll er plötzlich nachts hier sein?
Lizzy! - Ja?
Die Pralinen sind weg! - Wo hast du sie denn hingelegt?
Na, hier!
Blausäure, Zyanwasserstoff, HCN. Das reicht, um 1 O Personen zu vergiften.
Vielen Dank! - Ich beneide Sie nicht, Mike.
Guten Morgen, Mr. Shaddle!
Selwyn, steig runter! Es schickt sich nicht für Lord Moron,
niedrige Arbeiten zu verrichten.
Miss Reddle? - Ja! Guten Tag.
Guten Tag. - Gräfin.
Das ist mein Sohn Selwyn. Miss Reddle.
Sehr erfreut. Meine Mutter hat einen guten Geschmack bei der Personalauswahl.
Addams, bitte bringen Sie Erfrischungen. Mr. Chesney Praye, Miss Reddle.
Sie ist meine neue Sekretärin, Sie werden sie häufig bei mir sehen.
Mr. Praye ist mein Finanzberater, so wie Mr. Shaddle mein Rechtsanwalt ist.
Die Leiter muss weg! Bitte. - Danke schön!
Dieser Junge... Dabei ist er sehr begabt. Ein halber Elektriker, den ganzen Tag...
experimentiert er, und sogar mit Erfolg. - Treten Sie Ihre Stellung hier sofort an?
Erst nächste Woche. Ich bin mit Miss Reddle heute nur zum Antrittsbesuch hier.
Na, Selwyn, was ist? Setz dich doch. - Danke! Waren Sie Schauspielerin?
Nein! - Ich dachte. Ihre Haltung, Ihre Stimme.
Schauspielerin ist kein anständiger Beruf. - Ich würde gern zur Bühne gehen, Mutter!
Die Nacht hat ihre Kerzen ausgebrannt, der muntre Tag erklimmt...
die dunst'gen Höh'n. Nur Eile rettet mich, Verzug ist Tod!
Was soll Miss Reddle von dir denken! Lass das. Du weißt doch genau,
dass du nie zur Bühne gehen wirst! - Der Romeo ist wirklich...
keine Rolle für Sie! - Schon mein Großvater sagte...
Addams, mein Butler. Ich hoffe, Sie werden sich wohl fühlen.
Sie haben keinerlei Pflichten, die eine Dame nicht erfüllen könnte.
Addams, bringen Sie die Dame nach oben, das Mädchen soll ihr das Zimmer zeigen.
Sehr wohl, Mylady! Darf ich bitten? - Was sagst du dazu, Chesney.
Unser Shaddle hat tatsächlich versucht, mir Miss Reddle noch auszuspannen.
Ich hielt ihn immer für einen Ehrenmann. - Was ich von Ihnen nicht behaupten kann.
Ach, ihr übertrefft euch mal wieder in Komplimenten!
Bitte!
Bitte!
Guten Tag! - Guten Tag!
Ich heiße Margaret Reddle! - Felicitas, aber sie nennt mich Mary.
Ein Tick von der Gräfin! Haben Sie den Butler gesehen?
Den Butler? Ja! - Ja, gefällt er Ihnen?
Ich weiß noch nicht recht. - Überall steckt er seine Nase rein.
Warum vertraut die Gräfin einem Mann mit so hässlichen Händen das Haus an?
Ich...
Die Gräfin ist Vorsitzende einer Gruppe, die sich um Vorbestraften kümmert.
War er früher im Gefängnis? - Bestimmt. Dafür hab ich 'nen Blick.
Hier, Mr. Shaddle, probieren Sie mal! Ich besorg Ihnen schon mal 'nen Kranz.
Was sollen diese Scherze? - Scherze? Hiermit sollte Miss Reddle...
heute Nacht vergiftet werden! - Nicht so Iaut. Sie ist nebenan.
Was sagen Sie? Man wollte sie vergiften? - Ja!
Unmöglich! - Doch!
Wer? - Wer, wer? Sagen Sie es mir!
Ich? - Ja! Sie!
Wieso ich? - Seit gestern sind 3 Mordanschläge...
auf Miss Reddle verübt worden. Ich übernehme keine Verantwortung mehr!
Schenken Sie mir reinen Wein ein! - Ich kann Ihnen nicht mehr sagen.
Sie haben mich beauftragt, ein Mädchen, das in Gefahr ist, zu überwachen.
Sagen Sie mir, wer ihr nach dem Leben trachtet!
Wenn ich das wüsste, brauchte ich Sie nicht, Mike Dorn!
Warum entließen Sie sie? - Es war ihr Wunsch.
Bei Gräfin Moron hat sie es gut. - Ja, vorausgesetzt, dass sie noch Iebt!
"Die einzige Entlastungszeugin: Nachbarin Reddle.
Wird ihre Aussage die erdrückenden lndizien entkräften?"
No comments yet. Be the first to leave one.