The first 200 lines.
Ho! - Die Kutsche ist da.
Du reist am Weihnachtsabend ab? - Man braucht mich in Washington.
Und ein Schneesturm kommt auf. - Wir brauchen dich auch, Daddy.
Wie sollen wir die Weihnachtsparty ohne dich feiern?
Dann gibt es mehr Plumpudding für euch. Okay. Auf Wiedersehen.
Austin, pass auf das Weibervolk auf. - Das werde ich. Und Dad...
darf ich den Plan für unser Haus absegnen, wegen des neuen Giebels?
Aber sicher. Mach, was du willst. Du bist jetzt der Herr des Hauses, oder?
Ja! Und ich kümmere mich um das, während du fort bist.
Wie schön. Mrs. Dickinson, weinst du noch?
Edward, ich habe keine Kraft mehr, zu trauern.
Ach, es sind doch bloß ein paar Monate.
Ich verspreche, dir zu schreiben. Du musst es auch versprechen.
Ich schreibe nicht gern.
Irgendjemand hat sich noch nicht verabschiedet.
Emily.
Emily!
Ich werd dann fahren. - Hm...
Bist du nicht traurig deswegen? - Nein.
Ich bin traurig, weil es im Winter keine Blumen gibt.
Bis ich wieder zurückkehre, wird es bestimmt überall grün...
und blühend sein. Und du wirst glücklich sein.
Vielleicht werde ich dann gar nicht mehr hier sein.
Wo würdest du hinkönnen?
Wiedersehen!
Wiedersehen! - Wiedersehen, Dad!
Du fehlst mir jetzt schon.
Oh! Wir sollten lieber in die Küche. Ja, Mrs. Dickinson?
Die Gäste kommen um vier.
Ach, ich werde jetzt schlafen gehen.
Du gehst jetzt schlafen? Aber Mutter, es ist heller Tag!
Wir erwarten das Haus voller Gäste. - Sag ihnen, sie sollen nicht kommen.
Sie drückt sich um ihre Pflichten. Das gab's nie!
Oh Gott, das ist so beschämend.
Jane und die Humphreys kommen, und keiner der Eltern erwartet sie?
Wir müssen absagen. Aber wie?
Wir könnten ihnen sagen, ich hätte giftige Baumrinde gegessen.
Hallo zusammen. Ich hab die Zeit vergessen.
Ich geh dann. - Sie müssen nicht gehen. Ich meine...
Was tun Sie an Weihnachten? - Ich könnte ein Seil flechten oder...
ich koche meine Januar-Bohnen ein. - Das ist Blödsinn.
Essen Sie mit uns. - Emily.
Jetzt lädst du noch mehr Menschen ein?
Maggie ist bei ihrer Familie, und Mutter hat noch nicht mal die Gans im Ofen.
Ich brate die Gans. - Du? -Klar.
Wieso nicht? Ich sorge für das Mahl.
Du hasst Kochen. - Du verweigerst jede Hausarbeit.
Weil du allergisch auf Schürzen wärst.
Nein, ich hasse das Kochen nicht.
Es ist nur keine meiner Lieblingsbeschäftigungen.
Wenn ich mal in der Küche bin, dann habe ich großen Gefallen daran.
Also, Ben...
Bleiben Sie?
Wenn es... - Wundervoll! Das Dinner steigt!
Das wird eine besondere Weihnacht!
EIN GEWISSES LICHT FÄLLT SCHRÄG
"Bringt Ihr Mann überraschend Besuch mit, wäre ein Kalbslab-Pudding..." Puh!
"... eine schnelle Lösung. Vorausgesetzt, das Kälberlab ist bereits eingeweicht."
Was ist Kälberlab?
Enzyme. Werden beim Kalb beim Schlachten aus dem Labmagen entnommen.
Cool. Besser, ich mach Indian-Pudding.
Kann ich helfen? - Nein. Natürlich nicht, Sie dummer Mann.
Kochen... ist Frauenarbeit.
Aber ich koche gern.
Hier...
Ich mach das schon.
Sehen Sie? Männer sollten öfter in der Küche sein.
Okay, verstanden. - Hände weg.
Sie entspannen jetzt am Kamin.
Ich zeige Ihnen, was für 'ne Hausfrau ich bin.
Okay. Sie Freak. - Hey.
Okay...
Was sollte das? - Was?
Warum benimmst du dich so?
Was meinst du? - Du spielst die Hausfrau.
Vielleicht könnte ich 'ne Hausfrau sein, wenn ich's versuche.
Du?
Ich muss was unternehmen, Sue.
Ich ertrage mein Elternhaus nicht mehr.
Das... wird nichts mit Ben.
Wieso nicht? - Emily...
Er ist schon verheiratet.
Klar, natürlich.
Wo ist seine Frau überhaupt?
Sollte er Weihnachten nicht bei ihr sein?
Keine Ahnung. Vielleicht ist sie tot. - Emily!
Können wir jetzt weitermachen?
Wir müssen arschviel Muskatnuss reiben.
Ich sterbe noch, wenn wir nicht rausfinden, wer Esthers Mutter ist.
Es ist offensichtlich Lady Dedlock. - Austin, keine Spoiler!
Was lesen Sie? - "Bleak House".
Cool! - Es ist so gut.
Lese ich auch. Welches Kapitel? - 25. Wie viele Kapitel gibt's wohl noch?
Wer weiß. Er wird pro Wort bezahlt... - Ich will, dass es nie endet.
Oh Gott, Ben. Denken Sie, Esther heiratet Mister Jarndyce?
Igitt! Er ist ihr Vormund!
Und wennschon? Vormunde werden dauernd geheiratet.
Oh mein Gott! Ich bin so Esther.
Ich bin so Esther, es ist irre. - Letzte Woche warst du noch "so Ada".
Ich weiß. Ich bin halb Ada, halb Esther.
Du bist wie Mrs. Jellyby. - Oh!
Uh! - Austin! -Au!
Oh, hallo! - Frohe Weihnachten, Evelina.
Ich heiße Emily. - Wirklich?
Ja. Kommen Sie rein. Wie geht's Ihnen, Mister Conkey?
Oh, mir geht's wirklich gut. - Schön. Schön.
Ist mein erstes Weihnachten, seit meine Frau tot ist.
Oh. - Weil meine Töchter verheiratet sind,
nun, bin ich ganz allein.
Nun, wir freuen uns, Sie zu sehen.
Gehen, gehen Sie schon vor. Nehmen Sie sich etwas Gewürzwein.
Oh, die Humphreys sind da! - Wieso bist du so nett, hm?
Jane, heute ist Weihnachten.
Ich freue mich, Sie zu sehen, Mr. und Mrs. Humphrey.
Hallo.
Das ist eine Freundin aus Concord. Louisa Alcott.
Louisa May Alcott. - Okay.
Freut mich sehr. - Louisa ist eine Verlagsautorin.
Du wirst veröffentlicht?
Oh ja, mein erstes Buch kam gerade raus. Es heißt "Blumen-Märchen".
Ich hab bisher 35 Dollar verdient. - Wow.
Du musst doch keinem erzählen, was du verdienst.
Ups. Wieso? Ich war scharf aufs Geld.
Holen wir uns ein paar Snacks. - Au ja.
Und, äh, wo ist deine Mutter? - Oh, sie wird noch oben sein.
Dann... geh und hol sie, Schatz.
Mom!
Alle sind da. Kommst du runter?
Ich werde Weihnachten bestimmt nicht ohne euren Vater feiern.
Wir brauchen ihn gar nicht, Mom.
Du wirst sehen, wir werden... - Erzähl das meiner Neuralgie.
Lösch die Kerze beim Rausgehen.
Gut. Mach ich.
Emily, Schätzchen!
Fröhliche Weihnachten! - Dir auch, Tante Lavinia.
Du siehst toll aus! - Nicht wahr?
Ich bin stolz, nach dir benannt zu sein, Tante Lavinia. Du siehst umwerfend aus.
Ich komme gerade von einer aufregenden Spanienreise zurück.
Spanische Männer sind so viril. Weil sie so viel Schinken verzehren.
Ich hab auch viel Schinken verzehrt. - Oh.
Hallo. - Joseph, du bist hier!
Was geht ab? - Ähm, wo ist der Rest deiner Familie?
Sind zu Hause geblieben und werfen mit Tellern um sich,
wie immer an Weihnachten. - Esthers Mutter.
Wie ist sonst die Verbindung zu erklären, die sie spürten, als sie sich trafen?
Und die Dokumente? - Ihr lest auch "Bleak House"?
Oh, wir inhalieren den Scheiß.
Ich auch. Ich bin da, wo Caddy und Prinz Turveydrop...
Ah! Keine Spoiler! Keine Spoiler!
Genau, so was muss ich schreiben, damit die Menschen danach süchtig sind.
So scheffelt man Kohle. - Louisa...
Okay, Jane, was? Meine Familie ist pleite.
Dad verlor sein Geld an diese Kommune. Ich will nicht als Gouvernante arbeiten.
Nein, ist keine gute Option.
Ist notiert. Ähm...
Jane sagte, du schreibst auch? - Ja.
Ja, ich meine, irgendwie. Ich hab nichts... veröffentlicht.
Okay. Ich kann dir helfen. Schon unter einem Männernamen versucht?
Ja, einmal. Das lief nicht so gut.
Wir sollten reden. Rennen wir vor dem Essen 'ne Runde?
Echt rennen?
Ja, ich liebe es zu rennen. Das ist ein tatsächlicher Fakt über mich.
Meine Familie scherzt, ich wäre ein halbes Pferd, aber das nur nebenbei.
Jedenfalls sollten wir 'ne Runde rennen. Ich geb dir ein paar Tipps.
Okay.
Ich hoffe, ich bin nicht zu schnell.
Ehrlich, ich kann flitzen. So...
Tatsächlich veröffentlichen sehr viele Frauen heutzutage.
Darum nannte uns Hawthorne einen verdammten Mob kritzelnder Frauen.
Aber Hawthorne kann uns alle mal, richtig?
Richtig!
Du kannst absolut leben von der Schriftstellerei.
Denk an Fanny Fern.
Aber ihre Geschichten sind so... versaut.
Ja, klar. Versaut steht für kommerziell. Der Scheiß verkauft sich.
Mein Vater bringt mich um, wenn ich so schreibe.
Ich dürfte nicht mal ein Rezept für Hühnersuppe veröffentlichen.
Ja, klar. Deine Familie könnte es missbilligen.
Vielleicht reden sie nie wieder mit dir. Na und?
Du wirst fort sein und verdienst selbst dein Geld.
Selbst verdienen? - Du kannst es. Jeder kann das.
Nur nicht zu preziös sein. Schreib, was sich verkauft.
Liebesromane, Geistergeschichten,
etwas über Raben.
Behalt den Markt im Auge, vielleicht mal eine Zeile über Mais.
Oder Seife, wenn die Seifenfirma dich dafür bezahlt.
Oh, und der beste Rat, den ich dir geben kann, ist dieser:
niemals heiraten!
Hm? -Wirf dein Leben nicht für einen Mann weg, der von dir erwartet,
zu putzen, zu kochen und 'ne Geburtsmaschine zu sein.
In der Zeit, bis ein Baby erwachsen wird,
schreibst du vier oder fünf Romane, und du verkaufst sie.
Aber ich schreibe keine, ich schreibe Poesie.
Okay, ist 'n anderes Problem.
Ich... Können wir 'ne Pause einlegen? - Hopp, Röcke hoch!
Baumstamm voraus!
Oh, sehen Sie, Tante Lavinia, Sie sitzen neben mir.
Oh. - Wie erfreulich!
Hey, Ben, Sie sitzen hier. - Äh...
Sitzt dort nicht Ihre Mutter? - Wenn sie nicht runterkommt, dann nicht.
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