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- Was ist das? Seht doch! - Was denn? Wo?
Da!
Hallo? Ogata vom Seenotdienst.
Was ist? Ja.
In Ordnung. Ja. Gut.
Ich komme gleich. Schön.
- Ich muss leider gehen. Sofort. - Ogata, ist etwas passiert?
Eins unserer Schiffe hat SOS gefunkt.
- Ich muss sofort auf meine Station. - Wie schade.
Musst du eben allein gehen. Tut mir Leid, Emiko.
Und ich hab mich so gefreut. Das schöne Konzert!
Komm, du musst dich beeilen.
Der Frachter Aiko Maru der Nankai- Schifffahrtsgesellschaft funkte SOS.
Er befand sich zur Zeit des Funkspruchs auf 24° Nord und 141,2° Ost.
Seitdem keine weitere Meldung.
Grund des Untergangs unbekannt. Rettungsschiffe des 3. und 4. Bezirks
- nehmen Kurs auf die Aiko Maru. - Zurückbleiben! Bleiben Sie zurück!
Vielen Dank für Ihren Anruf. Wissen Sie schon Näheres?
Leider nein. Es ist wie damals der unterirdische Vulkanausbruch.
Wir erhielten den SOS-Ruf und hörten nie wieder etwas.
Vielleicht sieht die Binu Maru etwas, das zur Hilfeleistung ausgelaufen ist.
Sehen Sie sich die Karte an.
Hier ist es.
Jawohl, genau die gleiche Stelle. Die Aiko Maru und die Binu Maru.
Beide gehören derselben Reederei. Ja. Wir stehen vor einem Rätsel.
- Gibt es denn Überlebende? - Morgen wissen wir sicher mehr.
Wir haben Hubschrauber ausgeschickt und Rettungsschiffe. Geduld!
Mehr können wir zur Zeit nicht tun.
- Wir brauchen selbst erst Nachricht. - Aber warum nur zwei Schiffe?
- Je mehr suchen, desto besser ist es! - Ja, Sie haben Recht.
Deshalb wurden alle Stationen informiert. Viele Schiffe sind bereits unterwegs.
- Hilfe! - Hilfe! Hier!
Halt fest, wir ziehen euch ran.
Es war furchtbar! Ein Wasserberg kam auf uns zu, ja!
Die erste Nachricht! Drei Mann wurden von einem Fischerboot gerettet.
Sie werden auf einer Insel abgesetzt. Unser Wachboot ist unterwegs dorthin.
- Es wird uns Näheres melden. - Bitte, eine Frage:
- Zu welchem Schiff gehören die drei? - Darüber können wir noch nichts sagen.
Wir müssen weitere Berichte abwarten.
Fischer haben drei Überlebende der Katastrophe geborgen.
Vielleicht können sie uns über die Ursache aufklären.
- Es ist ein neuer Funkspruch gekommen. - Bitte, warten Sie! Bleiben Sie doch!
- Was gibt's Neues? - Es ist nicht zu fassen.
Einfach nicht zu fassen!
- Das Fischerboot ist auch gesunken. - Bitte die Redaktion.
Das Fischerboot ist auch gesunken. An derselben Stelle. Ja, richtig.
Ich weiß es nicht.
Beruhigen Sie sich! Wir sagen Ihnen sofort, wenn wir neue Nachrichten haben!
WAREN ES TREIBMINEN ODER ERUPTIONEN SUBMARINER VULKANE?
So viel steht fest:
Es ist etwas Schreckliches im Gange.
Sieh, Großvater! Da treibt doch etwas!
Ja, du hast Recht!
Ein Floß!
- Da treibt ein Floß! - Achtung, ein Floß!
Da treibt ein Floß!
Komm, hilf mir mal beim Feuer. Es darf nicht ausgehen. Noch eins. So.
Es ist Masaji! Er lebt!
Masaji!
- Masaji! - Masa! Mein Bruder!
- Komm zu dir! Du bist gerettet! - Masaji!
Deine Mutter ist hier! Wach auf! Es ist ja alles gut.
- Mein Junge! - Hebt ihn auf!
- Masa, komm zu dir! Hörst du nicht? - Masaji!
- Masaji! - Masa!
- Das Boot ist gesunken. Alle sind tot! - Was sagst du?
Wie kam das? Rede! Du musst es erzählen, sag's doch!
Leere Netze! Nicht einen Fisch gefangen! So was war noch nicht da!
Die ganze Arbeit umsonst!
Ja. Verhext.
- Der Godzilla war schuld. - Schon wieder der Godzilla?
- Das ist doch nur ein Märchen! - Schweig!
Wenn der Godzilla über uns kommt,
müssen wir ihm ein Mädchen opfern, nur dann lässt er uns in Ruhe!
Ich habe es selbst gesehen! Er muss noch irgendwo auf dem Meeresgrund leben.
- Deshalb war der Fischzug auch so schlecht. - Das klingt reichlich unglaubwürdig.
Ich weiß, was ich gesehen habe! Aber niemand glaubt mir die Wahrheit.
- Komm. - Hey, Sie! Warten Sie!
- Wer ist das? - Der Godzilla?
Ein Schrecken erregendes, furchtbares Ungeheuer.
Wenn der Godzilla im Meer keine Fische mehr findet,
geht er an Land und frisst Menschen.
In meiner Jugend haben wir ihm Menschenopfer gebracht,
wenn der Fischfang längere Zeit schlecht war.
Ein Mädchen wurde auf ein Floß gebunden, und dann...
ließen wir's aufs Meer hinaustreiben. Die anderen tanzten wie die da,
- um das Ungeheuer zu besänftigen. - Den Godzilla?
Ja.
- Shinkichi! - Shinkichi, geh nicht hinaus!
Shinkichi! Shinkichi!
Bruder!
Nein!
Mutter! Nein! Nein!
- Mutter! - Shinkichi! Schnell!
- Mutter! Nein! - Lauf schnell weg, Shinkichi!
Nein! Sie ist tot!
- Was haben Sie gesehen? - Sagen Sie uns, was passiert ist!
Werte Anwesende!
Wir haben einige Augenzeugen eingeladen, die von der Insel Oto gekommen sind.
Wollen Sie nun bitte den Anwesenden sagen, was genau sich zugetragen hat?
Sehr wohl.
Ich habe ein Beben der Erde gespürt, als wäre der Weltuntergang nah.
Ein schreckliches Ungeheuer entstieg dem Meer und fraß alle auf.
Ein schreckliches Monster! Es hat dieses Unwetter über uns gebracht.
Die Nacht war pechschwarz.
Dazu dieser Wind und der Regen, der Weltuntergang!
Das war eine lebende Kreatur!
Als nächsten Zeugen hören wir nun Herrn Dr. Yamane.
Ich war nicht selbst auf der Insel, aber unsere Welt ist voller Geheimnisse.
Sehen Sie...
Im Himalaja wurden Fußspuren von Schneemenschen gefunden.
Niemand weiß etwas über sie. Niemand kann dieses Phänomen
auf dem Dach der Welt erklären. Aber ist es dann nicht auch möglich,
dass auf dem Meeresgrund ein unerklärliches Phänomen existiert?
Man sollte eine Expedition organisieren, die die Insel wissenschaftlich untersucht.
- Auf Wiedersehen! - Viel Glück! Kommt bald wieder!
Auf Wiedersehen!
Auf Wiedersehen!
Viel Erfolg!
Ich bin gespannt, wie das ausgeht auf der Insel Oto.
Es wird nicht leicht für die Kommission.
- Aber die Regierung will genauen Bericht. - Meinst du, es ist gefährlich?
Wir haben Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Mehr können wir nicht tun.
Die Quelle ist verseucht. Sie darf nicht benutzt werden, klar?
- Diese Quelle auch? - Woher bekommen wir jetzt Wasser?
Doktor, eine Frage. Wenn der Regen radioaktiv war,
warum gibt es dann Quellen, die nicht verseucht waren?
Das ist das Problem. Nur die Quellen hier im Umkreis waren verseucht.
Merkwürdig. Ich verstehe es selbst nicht.
Hagiwara.
Wenn ich Ihnen sage, das sei die Spur eines Lebewesens,
- würden Sie mir das glauben? - Meinen Sie wirklich, Professor?
Guten Tag.
Die ganze Spur ist radioaktiv.
- Zurücktreten, das ist gefährlich hier. - Zurücktreten! Alle zurück, bitte.
Emiko, sieh mal hier. Ein Trebolith. Ein Krustentier,
- das vor Jahrmillionen ausgestorben ist. - Fassen Sie das nicht ungeschützt an!
- Professor, was ist das? - Eine fabelhafte Entdeckung!
Schnell weg hier! Bringt euch in Sicherheit!
Es ist Godzilla!
- Komm schnell! - Ja.
Vater!
Wissen Sie, was es ist?
Ich hab es selbst gesehen. Ein Ungeheuer aus der Jurazeit.
Wo ist es denn?
Schnell, lauft! Rettet euer Leben!
Schnell! Weg!
Vorwärts! Schnell!
Schnell! Rettet euch!
Emiko! Emiko! Emiko!
- Vater! - Emiko! Du lebst! Wo, Ogata?
- Hierher! Kommt hierher! - Er ist weg! Er ist zum Meer runter!
- Kommt her! Man sieht's noch deutlich! - Kommt schon näher!
Man sieht die Spuren! Da unten.
Meine Damen und Herren!
Vor über zwei Millionen Jahren lebten diese Brontosaurier
und diese Dinosaurier auf unserer Erde.
Man nennt diese Zeit die Jura-Periode.
Ich darf darauf hinweisen, dass sich während der Jura- und Kreideperiode
diese Reptilien zu Landtieren entwickelten.
Und ich möchte fast mit Sicherheit annehmen,
dass das Ungeheuer, das wir sahen, ebenfalls zu den Sauriern gehört.
Ich denke, wir nennen es ebenso wie die Leute auf der Oto-Insel: "Godzilla".
Diese Aufnahmen habe ich selbst gemacht.
Das ist er. Das ist der Kopf des riesenhaften Sauriers,
wie wir ihn auf Oto gesehen haben. Nach dem Kopf zu schließen,
dürfte der Godzilla eine Gesamtgröße von 50 m haben, vielleicht sogar mehr.
Nun stellt sich folgende Frage:
Wie konnte dieses Ungeheuer plötzlich in Japan auftauchen?
Mit Sicherheit kann das niemand sagen, aber anzunehmen ist,
dass es irgendwo im Pazifik ungestört in einer unterirdischen Höhle lebte.
Millionen Jahre, bis die Atombomben seinen Frieden störten
und es aus seinem Versteck aufscheuchten. Also sucht es sich einen neuen Platz.
Wo es sicher ist vor unbekannten Gefahren. Auf seinem Weg kam es zu uns.
- Und bedroht Japan. - Entsetzlich! Man muss etwas tun!
Ich spreche nicht ohne Beweise.
Ich fand in der Spur des Godzilla einen Trebolith.
Wir kennen ihn als Sanjoshu.
Danke.
Es ist eine Art Krustentier,
von dem man glaubt, es starb vor zwei Millionen Jahren aus.
Ein weiterer Beweis:
Sand aus der Kruste des Trebolith. Charakteristisch für die Juraperiode.
Diese Formation...
findet sich nur unter dem Meeresboden, wie hier auf dieser Karte. Sehen Sie?
Dieser Sand kommt nur im roten Lehm der Jura-Formation vor.
Warum glauben Sie an einen Zusammenhang mit der Atombombe?
Das will ich Ihnen sagen. Geigerzähler haben bewiesen,
dass der Sand stark radioaktiv ist und Strontium 90 enthält.
Übrigens wird Dr. Tanabe hier noch weitere Analysen vornehmen.
Aber so viel steht jetzt bereits fest:
Godzilla trägt eine Menge Abfallprodukte der Atombombe mit sich herum.
Ich schlage zum Schutze der Bevölkerung ein Abwehr-Hauptquartier vor!
Meine Herren, bedenken Sie dabei eines:
Es dürfen keine Atombomben zu diesem Zweck eingesetzt werden!
Das ist zu gefährlich.
Hat jemand Vorschläge hierzu?
Ausrotten, das Biest!
- Und wie? - Wir müssen die Armee einsetzen.
Nur sie kann die Bevölkerung ausreichend schützen.
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