The first 200 lines.
Wenn du an Weihnachten in Manila zurückdenkst,
was fällt dir da ein?
Das sind schöne Erinnerungen.
Wirklich schöne.
Ja, auf den Philippinen
feiert die spanische Gemeinde nämlich auch die Heiligen Drei Könige.
Ich habe ein Foto mit Melchior,
weil wir unsere Geschenke immer am 6. Januar bekamen.
Und ich weiß noch, nach den Einkäufen mit meiner Mutter
sah ich einen Feuerwehrwagen mit dem Weihnachtsmann vorbeifahren.
Er warf den Kindern Süßigkeiten zu.
Ich war ganz aus dem Häuschen.
"Schau, da ist der Weihnachtsmann!"
Dieses Bild des Weihnachtsmanns im Feuerwehrwagen
hat sich eingeprägt.
Das war nämlich das erste Mal, dass ich den Weihnachtsmann sah.
MEIN WEIHNACHTEN
Heutzutage führe ich ein sehr friedliches Leben.
Aber das gefällt mir.
Ich mag es.
Und in den letzten Jahren war ich pausenlos am Reisen.
Ich habe fast mehr Zeit in der Luft verbracht als auf dem Boden.
Und nun
treffe ich bessere Entscheidungen als vor ein paar Jahren.
Einatmen und hoch.
Hoch!
Schau nach vorn, Puri. Nicht so.
So. Hochstrecken.
Nun nach vorne beugen
und die Hände nach hinten.
Jetzt strecke ich meine rechte Hand nach vorn.
Streck deine Wirbelsäule und halte sie parallel zum Boden.
Mach beim Ausatmen zu und führ wieder die Arme nach hinten.
-Das ist neu, Chus. -Wir strecken die Arme hoch.
-Was? -Das ist neu.
-Das ist nicht neu! -Oh!
Ich erkenne das auch nicht wieder.
-Ihr habt es nur vergessen. -Was?
Isabel, versuch, dabei die Knie
-nicht zu beugen, lass sie gestreckt. -Aber ich habe keine Kniekehlen.
-Ich weiß. -Ich komme nicht ganz hinunter.
Das konntest du doch immer.
-Nein. -Oh!
Yoga war mir viele Jahre lang sehr wichtig,
solange ich es ausüben konnte.
Durch die Nase einatmen.
Aber als Miguel krank wurde,
musste ich aufhören, weil er zwei Monate im Krankenhaus war.
Und ich ging jeden Tag hin, also musste ich das Yoga aufgeben.
Und danach bin ich einfach nicht wieder hineingekommen.
Na, perfekt.
-Das ist spannend. -Mal sehen, ob du …
Wir sind etwas abgestanden, aber, na ja …
Etwas rostig.
-Wir knacksen. Wir sind knusprig. -Aber …
Kann man das sagen? Knusprig?
Alt und abgestanden, und rostig, wenn …
Ja, nicht wahr? Wir sind fantastisch.
Isabel, sag mir bitte,
warum es dir so wichtig ist, dass zu Weihnachten alles makellos ist.
Natürlich.
Du musst dir vorstellen, ich gebe eine Menge Weihnachtsfeste für Freunde.
Da muss das Haus perfekt sein.
Guten Morgen, Jungs.
-Hallo. -Guten Morgen.
Wie geht's? Konntet ihr euch von gestern erholen?
Die Tischtücher, die Gedecke, alles muss perfekt sein.
Elías, bei meinem Gespräch mit ihr gestern kam etwas sehr Wichtiges auf.
Die Gläser. Wir müssen alle durchsehen.
Sie will keinen einzigen Sprung sehen. Sie müssen perfekt sein.
Sehen wir nach und ersetzen die beschädigten.
-Ist gut. -Ok.
Ich bemühe mich sehr, damit alles perfekt ist.
Aber irgendetwas läuft immer schief, nicht wahr?
Ich hatte 35 Jahre lang denselben Chauffeur.
Und ich sagte: "Ich weiß nicht, was ich machen soll, wenn Francisco geht."
Und meine Töchter: "Mama, keine Sorge, du überlebst zwar nicht ohne Francisco,
aber Francisco ohne dich auch nicht, also ist alles gut.
Auf ihn kannst du immer zählen."
Aber nein. Francisco ging in Rente und Rafael übernahm den Posten.
Ich muss aber sagen, er macht alles auch wirklich sehr liebevoll.
-Hallo, wie geht's? -Hallo.
-Guten Morgen, Rafael. Wie geht's dir? -Und dir, Macarena?
-Sehr gut. -Alles gut?
Alles gut.
Ich bin wegen der Bestellung der Señora hier.
-Ich hole sie gleich. Eine Sekunde. -Super. Danke.
Bitte schön, Rafael.
Wunderbar. Pünktlich wie immer.
Ja. Hier sind sie.
-Sehr schön. -Sie sind hinreißend.
-Mit den Initialen … -Herrlich.
-… die sie ausgewählt hat. -Die Initialen, die sie wollte.
Im Privaten, würde ich sagen, ist Frau Isabel eine Perfektionistin.
-Ich hole sie. -Danke.
Ich hoffe, sie gefallen ihr.
-Ganz bestimmt. Danke. -Danke dir, Rafael.
Sie mag es sehr, wenn man macht, worum sie einen bittet.
Für uns mögen das unbedeutende Kleinigkeiten sein,
aber für sie sind sie sehr wichtig.
Isabel, sag mal, wie wählst du ein Kleid für Weihnachten aus?
Hat sich dein Stil mit der Zeit geändert?
Ich wähle immer Kleider, von denen ich denke, dass sie mir schmeicheln.
Ich war nie sehr modern und bin nie Trends gefolgt,
anders als meine Tochter Tamara, zum Beispiel.
-Hallo, Cris. Wie geht's dir? -Wie geht's?
Sehr gut. Ich habe hier ein paar Teile zur Anprobe für dich.
-Diese Armani-Jacke will ich dir zeigen. -Umwerfend.
Zeig mal her.
-Herrlich! -Giorgio liebt dich so sehr.
Als ich ihm sagte: "Ich brauche ein paar Outfits", waren alle entzückt.
Sie ist nur etwas schwer.
-Ich vergöttere Giorgio. -Ich auch.
-Das … Ja. -Sie ist schön, aber so schwer.
-Der Stoff ist bestickt. -Wirklich schwer.
Da ist noch eine, von Fernando Claro.
Sie haben Stretch-Kleider mit Pailletten gemacht.
Die gibt es in allen möglichen Farben und sie passen wie angegossen.
Ja, aber das ist was für Mädchen mit Traumfigur.
Na, Isabel, also …
-Nein, im Ernst … -Hör mal, du würdest darin toll aussehen.
-Die sind für ganz junge Frauen. -Das ist etwas …
Und das gibt es …
-Schau dir die hübschen Pailletten an. -Das auch?
Und das auch.
-Das hat mehr Stretch. -Ja.
-Die sind hinreißend. -Wunderschön.
Und das habe ich auch dabei.
Etwas gewagt.
Ja, das ist für einen schlechten Tag.
Wie findest du es?
Also, die Farbe ist eindeutig …
RABAT hat uns auch diese Schmuckkollektion geschickt.
Den Rock kann man öffnen, oder?
Ja, die Silhouette erinnert sehr an den "New Look" von Dior.
-Ich glaube … -Zeig mir mal die Ringe.
-Sie sind zu groß für dich. -Ja.
Wie alle Ringe. Deine Finger sind so winzig.
Diese Frage ist für mich.
Wie ist es für dich, wenn man sagt, Isabel Preysler sei eine mysteriöse Frau?
Ich weiß nicht, ehrlich gesagt. Ich sehe kein Mysterium.
Ein Freund von mir, Jean Louis Mathieu, sagte immer zu mir:
"Frauen verlieren oft ihre Mystik
und wissen gar nicht, wie wichtig sie ist.
Aber du wirst immer Erfolg haben, weil du etwas Mystisches an dir hast."
Ich habe diese Mystik an mir nie gesehen. Überhaupt nicht.
Das war überhaupt nicht beabsichtigt, wirklich nicht.
Das sind die Kartons, die nach oben gehören.
-Alle? -Ja.
Ok.
-Ich nehme die hier. -Ja, mach das.
Ich nehme die schwerere.
Gut.
-Sollen wir sie hier stapeln? -Ja, klar.
Ok, super.
Vielleicht etwas weiter dahin?
-Ein paar sind noch unten. -Ok.
Immer wenn ich im oberen Stock bin,
passiert alles von dort aus.
Von der Galerie aus kann ich den ganzen Haushalt führen.
Ich höre die Kinder … in ihren Zimmern,
weil all ihre Zimmer entlang der Galerie liegen.
Mal sehen … Ana, wie alt bist du?
-Wie alt? -Eins.
-Eins? -Eins.
-Eins und eins? -Eins.
-Eins und eins? Zwei? -Eins und eins ist zwei.
Meine fünf Kinder stehen einander sehr nah.
Hey, Winzling, wie heißt du?
-Ana. -Ana.
-Die winzige Ana. -Ana …
Aber Ana und Tamara vergöttern einander.
Sag mir, was das ist.
Sie sind ja gemeinsam aufgewachsen.
Das …
Ja, was ist das?
Ich weiß noch, einmal, als ich klein war,
versteckten wir uns zu zweit hinter einem Vorhang in Mamas Zimmer
und malten ein Häuschen an die Wand.
Als meine Mutter uns erwischte,
schimpfte sie so heftig mit uns, dass ich das nie vergessen werde.
Und unlängst
sah ich, wie meine Kinder mit Stiften an der Wand in ihrem Zimmer malten.
Und ich dachte: "O nein. Ich bin erledigt."
Dann sah es meine Mutter und sagte: "Das macht doch nichts.
Wir können die Wand neu streichen, was macht es schon, wenn sie da zeichnen?"
Und ich fragte: "Was?"
"Ich weiß noch, wie du mit mir geschimpft hast, als ich das als Kind gemacht habe,
und jetzt sagst du, es macht nichts, die Wand kann man streichen."
So ist sie jetzt eben.
Mama!
Das ist Mikey.
-Eins der Kinder weint. -Das ist Mikey. Mikey, komm her!
Mikey, schon gut, mein Schatz.
-Wo bist du? -Komm zu mir.
Komm.
Du gehst nirgendwohin.
Hey, Schatz, was hast du denn?
Ok, komm her. Du kannst zum Pool mitkommen. Komm hierher.
Ich will zu dir.
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