The first 200 lines.
Fluffy!
Ich bitte um Riesenapplaus
für Mr. Gabriel Iglesias!
EIN NETFLIX COMEDY-SPECIAL
Chicago!
Wurde Zeit für ein Comedy-Special hier.
Bevor ich weiterrede, bitte ich euch um Riesenapplaus für meinen Freund,
den Mann, den Mythos, die Legende.
Ein Applaus für Martin!
Die zwei Typen neben ihm sind zwei meiner ältesten Freunde.
Aber nicht nur das, sie arbeiten auch für mich.
Das sind Ivan und Tony. Begrüßt sie mit einem Applaus.
Außerdem... Das ist etwas ganz Besonderes heute Abend.
Meine Damen und Herren, mir wurde das Mikrofon gerade
vom NFL-Coach des Jahres überreicht.
Er ist ehemaliges Mitglied des enormsten Footballteams, das je...
...ein Spielfeld betreten hat,
die 1985 Chicago Bears.
Coach Ron Rivera!
Danke.
Danke.
Ich muss es loswerden.
Da Bears.
Ich freue mich riesig, Leute.
Das ist unser neunzehntes Jahr in Chicago. Ok? 19 Jahre.
Bei meinem allerersten Besuch machte ich ein paar Bekanntschaften
und sie fragten: “Gabriel, warst du schon mal in Chicago?”
“Nein, zum ersten Mal.”
“Wir würden dich gern zum Essen einladen, wenn du Lust hast.”
Und ich sagte: “Aber hallo.
Ich habe große Lust.”
Sie gingen mit mir in ein Restaurant namens Portillo’s.
Kennt ihr das?
Wir kommen an, und es war sehr gut.
Die Hotdogs waren lecker.
Ich bestellte einen Hähnchensalat. Sagenhaft.
Ein Beef-Dip-Sandwich. Richtig gut.
Doch erst als wir fast fertig waren,
sagten meine neuen Freunde:
“Du musst etwas probieren, was du bestimmt noch nie gegessen hast.”
Ich antwortete: “Sehr unwahrscheinlich.
Was soll ich denn probieren?”
“Im Portillo’s gibt es diesen Schokoladenkuchen-Shake.”
Ich sagte: “Ihr hattet mich schon bei ‘Schokolade’.”
Sie sagten: “Bestell ihn bei der Dame an der Desserttheke.”
“Ok, cool.”
Ich gehe zu ihr rüber, und sie fragt: “Kann ich Ihnen helfen?”
“Ja. Meine Freunde haben mir
diesen Schokokuchen-Shake empfohlen.”
“Ok. Wie groß soll er sein?”
“Wie gut schmeckt er?”
“Sie wollen einen Großen.”
“Ist gut. Ich nehme einen großen Schokoladenkuchen-Shake.”
“Kein Problem.”
Ich zahle, sie dreht sich um
und läuft schnurstracks zur Kühlvitrine, die auf der Theke steht.
Sie öffnet sie und holt ein Stück Schokoladenkuchen heraus.
Ich denke im Stillen: “Sie muss mich falsch verstanden haben.
Ich möchte keinen Schokokuchen haben,
sondern einen Schokoladenkuchen-Shake.”
Sie muss meine Gedanken gelesen haben,
denn sie sagt im Vorbeigehen:
“Das wird.”
Sie läuft zum Mixer, macht den blöden Deckel ab,
sieht mich an und macht so.
Und ich nur: “Nein!”
Und sie: “Oh ja.”
Sie gießt den Shake ein und überreicht mir diesen 1,3-Liter-Becher...
...also weitaus mehr, als jeder Normalsterbliche trinken sollte.
Der Strohhalm war so dick, dass fast ein Daumen hineinpasste.
Ich schnappe mir also den Shake und versuche zu trinken.
Etwa so...
Ich kann sehen, wie der Shake hochkommt.
Dann ist er da, und plötzlich...
FLUFFY GLEICHT AUS
Mensch, ihr habt sogar Taco-Trucks.
All jenen, die Bedenken haben, möchte ich Folgendes sagen.
Das ist gutes mexikanisches Essen. Seid nicht so spitzfindig und sagt:
“Nein, unter dem Restaurant sind Räder.”
Manchmal haben wir eben keine Genehmigung, ok?
Das heißt aber nicht, dass das Essen schlecht ist.
Damit am Taco-Truck für mich nichts schiefgeht,
recherchiere ich vorher immer.
Ich sehe mir an, wer den Truck führt.
Für volle Zufriedenheit
brauche ich eine rein weibliche Crew.
Das ist nicht sexistisch gemeint, aber Frauen im Truck
heben mein Selbstwertgefühl.
Ich fühle mich besonders.
Wenn ich um 1 Uhr morgens leicht berauscht dort aufkreuze,
heben sie meine Stimmung.
“Hallo?”
Sie kommen ans Fenster.
“Hallo, mein Dickerchen. Wie geht’s?
Wie geht es dir, du süßer Moppel?
So ein hübscher Wonneproppen.
Lass mal sehen. Äuglein.
Die kleinen Äuglein.”
Ich fühle mich wie ein kleines Kind: “Krieg ich einen Taco?”
“Aber klar doch, mein Süßer. Ein kleiner Taco für dich.”
Wenn dagegen nur Mexikaner bedienen...
Es ist spät. Sie sind müde. Sie sind gefrustet.
Kundenservice gehört um 1 Uhr morgens nicht zu unseren Stärken.
Und dann auch noch so ein betrunkener Armleuchter wie ich.
“Hallo?”
Sie kommen ans Fenster.
“Was willst du, du verdammter Fettsack? Was?
Was willst du?”
“Hey, was geht, Bro? Bekomme ich einen Taco?”
“Ok. Was noch?”
“Das war’s.”
Das ist nicht mal ein Wort!
Aber man weiß genau, was er einem sagen wollte.
Aus irgendeinem Grund erzeugen Mexikaner, und zwar nur Mexikaner,
dieses Geräusch, das aus uns hervorbricht
und alles zunichtemacht, was ihm vorangegangen ist.
Egal was, wir killen es mit diesem Geräusch.
“Ich war Jahrgangsbester im College.”
“Na schön, dann arbeite ich eben bei Burger King.”
“Papi, das ist mein Verlobter. Er liebt mich.”
“Na schön, dann werde ich Hure.”
Und apropos, ich erzähle euch mal, wo sie uns untergebracht haben.
Das war ein schlechter Übergang.
Nein. Im Hotel gibt es keine Prostituierten.
Ich möchte den Veranstaltern danken,
dieses Special organisiert zu haben und für ihre Fürsorge im Allgemeinen.
Sie haben uns im Hotel nebenan untergebracht.
Und du weißt...
Du weißt, dass du in einem guten Hotel bist,
wenn der Fahrstuhl
mit dir spricht.
So einer:
“Erste Etage.”
“Zweite Etage.”
“Dritte Etage.”
Ich denke: “Mann, sie klingt sexy.”
“Vierte Etage.”
“Fünfte Etage.”
Martin fragt mich: “Wie weit musst du?” Ich antworte: “Bis nach oben.”
Ich muss wissen, wie das endet, versteht ihr?
Oh Mann. Und übrigens, seit unserem letzten Aufenthalt hier
hat sich einiges in meinem Leben verändert.
Es sind so verrückte Dinge passiert,
dass ich sie selbst nicht glauben konnte.
Das eine war,
dass ich zum ersten Mal für tot erklärt wurde,
und zwar im Internet, wo es sich wie ein Lauffeuer verbreitete.
Jemand schrieb einen tollen Artikel,
der von mehr als 30 Millionen Menschen gelesen wurde
und so gut war, dass selbst ich dachte: “Mann, war ich nett.”
TMZ berichtete 30 Minuten darüber,
bis mein Publicity-Manager bestätigte, dass ich noch lebe.
In dem Artikel stand, dass ich am 31. Oktober
an Komplikationen aufgrund Typ-2-Diabetes verstorben war.
Ich dachte im Stillen:
“Wahnsinnsdatum, um einen Diabetiker sterben zu lassen.”
Versteht ihr? So als würde man Santa an Heiligabend ermorden.
Dreißig Millionen lasen den Artikel.
Niemand kam auf die Idee anzurufen.
Außer Martin.
Jawohl.
Martin war der Einzige, der anrief.
Wahrscheinlich um abzuchecken, ob er noch Arbeit hat.
Es klingelte.
“Hallo?”
Martin sagte: “Hey.
Biste tot?”
“Nein, Mann. Mir geht’s gut.”
“Dachte ich’s mir, sonst hättest du gesimst.”
Hätte ich wirklich, so bin ich als Freund.
Ich fragte meinen Sohn Frankie: “Hast du gehört, dass ich gestorben bin?”
“Ach, das haben sie gemeint.”
“Was meinst du damit?”
“Meine Freunde haben mich gefragt, ob du ok bist.”
“Was hast du gesagt?”
“Dass ich dich nicht gesehen habe.”
“Tja, offensichtlich bin ich gestorben.”
“Willkommen zurück.”
Und damit wäre ich bei der nächsten Veränderung.
Mein Sohn Frankie ist jetzt 18 Jahre alt.
Und macht in einer Woche seinen Schulabschluss.
Ihr klatscht, aber er rührt sich nicht.
Ich habe ihn gefragt: “Was willst du aus deinem Leben machen?”
“Hast du ans College gedacht?”
“Jetzt gerade.”
“Frankie, du musst es nur schaffen, angenommen zu werden.
Ich erzähle viele Witze.
Ich zahle deine ganze College-Ausbildung,
egal wohin du willst.
Sofern du irgendwo angenommen wirst. Was meinst du?”
Ich sage: “Wenn du in Kalifornien studieren willst, kein Problem.
Oder in einem anderen Bundesstaat, kein Problem.
Ich würde sogar eines dieser internationalen Programme unterstützen.”
Die wo man eines seiner Kinder weggibt
und dafür eines ihrer Kinder bekommt.
-Wie nennt man diesen Kindertausch? -Austausch.
Danke. Sorry. Richtig. “Austausch.”
Hier drüben habe ich gehört: “Das nennt man Menschenhandel.”
Komplett anderes Programm.
Mich würde so ein Austauschprogramm für meinen Sohn interessieren.
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