The first 200 lines.
Hey.
Jessica, schickst du mir die Jackson-Akte? Muss noch heute Abend reinschauen.
Okay, gut. Danke. Bis morgen.
Was machst du hier? -Wir müssen reden.
Hier ohne Ankündigung aufzutauchen... -Du gehst ja nicht ans Telefon!
Was ist los?
Es geht um Nicholas. -Ist was passiert?
Ja.
Dann sag schon.
Ich wurde heute Nachmittag einbestellt. Von der Schule. Zum Direktor.
Und er hat mich aufgeklärt, was passiert ist:
Nicholas war seit fast einem Monat nicht mehr in der Schule.
Wie bitte?
Es ist so. Seit Wochen tut er morgens so als ob. -Entschuldige, was redest du da?
Ich sag's doch gerade. -Genauer.
Er geht seit einem Monat nicht zur Schule, und du merkst es nicht?
Er zog morgens los mit allem, was er brauchte. Als wär alles bestens.
Er ging nur nicht hin.
Und die Schule? Haben die... -Sie...
...haben mir angeblich Emails geschickt, die ich nie bekam.
Und was hat er den ganzen Tag über gemacht? -Ich weiß es nicht, keine Ahnung.
Meine Fragen beantwortet er kaum noch.
Beth...
Kate ist hier, um mit mir zu reden... Über Nicholas.
Er schwänzt seit fast einem Monat die Schule. -Nicht nur das, Peter.
Es geht ihm nicht gut.
Rede du mit ihm! Ich weiß mir keinen Rat mehr.
Er braucht dich, Peter. Du kannst ihn nicht einfach im Stich lassen.
Das tu ich nicht! Wieso sagst du das immer wieder?
Also, neulich hab ich...
Ich bat ihn...
...weiß nicht, den Teller rauszutragen oder so, und...
er sah mich an...
mit...
so voller Hass...
Ich dachte, jetzt wird er...
Was?
Er macht mir Angst, verstehst du?
Na gut, ich...
Ich besuche ihn morgen, schau gegen Abend kurz vorbei.
Danke.
Wir glauben, die Nachhaltigkeitspolitik dieser Firma...
passt gut zu unserer grünen Strategie.
Ihre ökologischen und sozialen Faktoren bringen uns Auszeichnungen ein.
Eine Fusion wäre sowohl für deren als auch für unsere Reputation gut.
Super. Dann hab ich wohl alle nötige Info.
Ich rufe Jeffrey an, ob sie verkaufen. -Perfekt.
Gut. -Danke.
Bitte.
Ich melde mich, sobald alles unter Dach und Fach ist. Danke.
Türen schließen.
Danke.
Hey.
Was willst du hier? -Darf ich oder störe ich dich?
Wie geht es dir?
Es geht.
Ich komme, weil ich...
Ich wollte mit dir reden. Hast du 'n paar Minuten?
Klar.
Deine Mutter sagte mir, du gehst nicht zur Schule. Was ist los?
Nichts.
Ich weiß, du hast es schwer und bist sauer auf mich,
aber das ist kein Grund, nicht miteinander zu reden.
Wieso gehst du nicht in die Schule? -Weiß nicht.
Du weißt es nicht?
Nicht zur Schule zu gehen ist keine Option.
Hast du Probleme?
Warum seufzt du?
Nur so. -Das hat doch seinen Grund!
Sag schon.
Ich will nicht drüber sprechen.
Nicholas, ich kann dir nicht helfen, wenn du mir nichts sagst.
Was hast du all die Tage gemacht? Wo warst du?
Bin rumgelaufen.
Rumgelaufen?
Allein?
Ja.
Wieso? Hältst du das für akzeptabel? Noch dazu für deine Zulassung zum College?
Ist dir klar, dass die Schule dich rauswerfen will?
Hey...
Deine Mutter ist verzweifelt, weißt du das?
Willst du etwa aufs Internat? -Nein.
Dann tu was, lass nicht alles schleifen!
Ich komm einfach nicht mehr klar.
Wieso? Ist in der Schule was passiert? -Nein.
Oder außerhalb?
Wir können doch miteinander reden...
Das ist es nicht.
Es ist...
Ja?
Ich kann es nicht beschreiben.
Sag es einfach mit deinen Worten.
Es ist das Leben.
Es zieht mich so runter.
Was stört dich denn so am Leben? -Ich weiß es nicht.
Ich möchte, dass sich was ändert, und weiß nicht, was.
Und darum denke ich mir manchmal,
vielleicht...
Sag es mir!
Ich möchte bei dir wohnen.
Bei mir? -Mom und ich...
Wir kommen nicht klar. Sie hält es nicht aus mit mir, das weiß ich.
Wenn ich hier bin,
kommen mir so düstere Gedanken.
Und ich will bei meinem kleinen Bruder sein. -Ja...
In einem Internat dreh ich durch. -Nein.
Doch, bestimmt. Ich sag's dir.
Ich hab das Gefühl, mein Kopf explodiert.
Komm her.
Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich verrückt werde, Dad.
Was redest du da. -Wenn ich's doch sage.
Ich weiß nicht, was mit mir los ist.
Keine Sorge, mein Schatz.
Wir kriegen das hin.
Vertrau mir.
Hey, ihr habt Kate erreicht. Hinterlasst eine Nachricht.
Hi, ich bin's.
Ich hab eben mit ihm gesprochen.
Ruf mich doch bitte zurück. Danke.
Warum reagierst du so?
Wie reagiere ich denn? -Er kann das Zimmer hinten kriegen.
Und die Schule?
Da finden wir was. Irgendeine wird ihn mittendrin nehmen.
Ja, sicher, die gibt es.
Du kennst ihn erst zwei Jahre, das kann ich verstehen.
Ich weiß, dein schlechter Eindruck, nach allem, was passiert ist, aber...
er war nicht immer so. Als er jünger war, war er so...
Als ich jetzt bei ihm war, hatte er...
Ich weiß nicht, Spuren.
Spuren? Wie in...? -Narben. Auf seinem Arm.
Es hat mich dermaßen aufgewühlt...
Er ist mein kleiner Junge.
Hey...
Es stimmt, du hast recht.
Ich fühle mich schuldig.
Ich kann nicht die Verantwortung von mir schieben. Ich bin gegangen, Beth.
Ich bin gegangen. -Aber nicht schuld an seiner Verfassung.
Er durchlebt eine schwere Zeit. -Aber ich habe keine Wahl.
Ich kann ihn nicht aufgeben.
Gut, das versteh ich.
Keine Sorge.
Ich verstehe.
Und du solltest mit einem Arzt sprechen. Über die Narben.
Ich weiß.
Hey... und? Hast du alles?
Ja.
Willst du nicht...? -Nein, danke.
Dann... -Ja.
Und denk daran, du weißt ja... du kannst immer...
Ich weiß. Danke, Mom.
Jederzeit, weil...
Und denke nicht, es sei... -Ich weiß.
Das weiß ich, keine Sorge.
Gut.
Hey...
Ruf mich an.
Warte!
Fast hätt ich's vergessen. -Was?
Bananenbrot.
Danke, Mom.
Hab dich lieb.
Hey, hast du alles, was du brauchst? -Ja.
Auch das Handtuch, das Beth dir rausgelegt hat? -Ja.
Schön. Dann lass ich dich jetzt.
Ich geh ins Bett.
Ich bin froh, dass du hier bist. Hab die Zeit mit dir vermisst.
Ist es für Beth okay, dass ich eingezogen bin?
Klar, Nicholas. Wir freuen uns beide sehr. Das hier ist auch dein Zuhause.
Okay? Du solltest auch ins Bett, es ist spät. -Ja.
Hey...
Gute Nacht.
Gute Nacht, Dad.
Dr. Collins, Peter Miller hier. Ich störe Sie auf dem Handy, aber...
ich wollte mit Ihnen über meinen Sohn sprechen.
Er braucht wohl einen Therapeuten,
und ich dachte, sie kennen einen guten...
Wenn Sie mich bitte zurückrufen. Danke.
Störe ich dich? -Nein, komm rein.
Sag schon, geh ich recht in der Annahme, dass du demnächst nach DC gehst?
Neuigkeiten verbreiten sich schnell. -Er tritt in den Vorwahlen an. Stimmt das?
Was genau bietet er dir an? Teil des Wahlkampfteams zu sein?
Er hat sich nicht konkret geäußert, aber...
Gut, ich lass dich arbeiten. Aber du sagst mir, wenn du mehr weißt?
Na klar.
Alles in Ordnung zu Hause? -Was?
Ach so... ja, ja.
Super.
Danke, Andrew.
So, da wären wir.
Hi, ich unterbreche nur ganz kurz,
um Nicholas vorzustellen, der heute zu uns kommt.
Ich bin sicher, ihr nehmt ihn herzlich auf.
Hallo, Nicholas. Ich bin Mr. Yama und unterrichte Geschichte.
Willkommen. Such dir einen Platz, nachher bringe ich dich auf den neuesten Stand.
Schön. Dann lass ich dich jetzt hier.
Also, wie gesagt, und schreibt das bitte auf,
die Gewaltenteilung zwischen Staatsregierung und den Bundesstaaten.
1776, als die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben wurde,
agierten die 13 neu gegründeten Staaten wie zankende Geschwister.
Jeder wollte Souveränität. Wer weiß, was das ist?
No comments yet. Be the first to leave one.