The first 200 lines.
Hier, fertig.
Danke.
Hattest du nicht Rühreier bestellt?
Doch.
-Es ist schon ok. -Nein, ist es nicht.
-Das sind nur Eier. -Das regt mich auf.
-Eier? -Leute, die ihren Job schlecht machen.
Sie hat vier Kinder von 'nem Alkoholiker.
Woher weißt du das?
Sie kommt sonntags zu mir an die Kasse.
Sie schreit ihre Kinder an und gibt mir Coupons.
Sie findet ihre Costco-Karte nie.
Ich lasse sie meine benutzen.
Das ist nett von dir.
-Kann ich dich was fragen? -Kannst du?
-Ist ja gut. Ich kann Grammatik. -Ach ja?
Wir sind nicht in der Schule.
Stellst du jetzt deine Frage?
-Warum kam deine Antwort so spät? -War das wirklich so?
Ich habe dir vor drei Wochen erfolglos eine fehlerfreie Nachricht geschickt.
Und heute schreibst du mir auf einmal und fragst, ob wir essen gehen.
Wie kommt's?
-Ich hatte einen beschissenen Tag. -Warum?
Der Staat richtet meinen Mandanten hin.
-Ist das hier noch legal? -Ja.
-In 31 Bundesstaaten. Auch in Ohio. -Ist er unschuldig?
Selbst wenn nicht, sollte der Staat ihn nicht töten.
Tut mir leid.
Mir auch.
Ich würde sonst zu Hause Wein trinken, aber ich wollte nicht allein sein.
Nicht heute.
-Hast du keine Freunde oder Familie? -Nein.
Also tinderst du.
-Ja. -Warum gerade ich?
-Dein Foto hat mir gefallen. -Echt?
Du sahst so traurig aus. Ich hatte Mitleid.
Krass.
-Das sollte nicht grob rüberkommen. -Ist es aber.
Mein Vater hat das Foto gemacht.
Ich habe einfach kaum Fotos von mir.
-Warum? -Ich weiß, wie ich aussehe.
Fotos sind Beweise deiner Existenz, nicht nur deiner Eitelkeit.
Meine Familie weiß, dass ich existiere. Das reicht mir.
-Isst du das noch? -Nimm dir ruhig was.
Die nehmen immer die richtige Menge an Dressing.
Magst du das Essen oder die niedrigen Preise?
Der Inhaber ist schwarz.
Touché.
-Du solltest beim Fahren nicht texten. -Ich schaue nach dem Weg.
-Ich sage dir den Weg. -Gib her.
Ganz ruhig, ich gebe es dir gleich.
-Sagst du mir, wo es langgeht? -Ja, einfach...
-Mit Handzeichen? -Ich sage dir, wo es langgeht.
-Eine Playlist für heute? Wie süß. -Schnüffel nicht rum.
Magst du "In a Sentimental Mood" seit "Love Jones"?
-Das kannte ich lange vorher. -Lüg nicht.
Ok, nach dem Film habe ich es noch öfter gehört.
Schön, dass du ehrlich bist.
Was geht heute Nacht noch?
Du setzt mich bei mir ab und fährst nach Hause.
Dachtest du, wir haben Sex?
Nein, Quatsch.
Wow.
Ich dachte, wir hängen noch ab.
Um uns besser kennenzulernen.
Nein, lass mal.
-Fahren Sie rechts ran. -Verdammt.
Liegt etwas gegen dich vor?
-Echt jetzt? -Sag schon.
Nein, nichts.
Hast du Waffen oder Drogen im Auto?
Ein Taschenmesser im Handschuhfach.
-Das ist ok. -Das weiß ich auch.
Machen Sie das Radio leiser.
Hand runter.
Er hatte sie oben, weil Sie ihn blenden.
-Ich will in den Wagen sehen. -Hier sind nur wir.
Führerschein und Zulassung.
-Ich nehme mein Portemonnaie raus. -Das sehe ich.
Ihr schießt ja gern, bevor ihr Fragen stellt.
-Haben Sie mir was zu sagen? -Nein, habe ich nicht.
-Wissen Sie, warum ich Sie anhalte? -Nein, Sir.
Sie haben den Blinker nicht gesetzt und Schlenker gemacht.
Mein Fehler.
Ja, ist es.
-Ich fasse es nicht. -Ganz ruhig.
Ich hab nicht vor, draufzugehen.
1104 an Zentrale.
Was gibt's?
Zwei Insassen. Schwarzer Fahrer, schwarze Beifahrerin.
Ein weißer Honda Accord, Kennzeichen TRUSTGOD.
Er hat nicht geblinkt und fuhr auffällig.
Eventuell betrunken. Over.
-Brauchen Sie Verstärkung? -Negativ.
Steigen Sie bitte aus dem Fahrzeug aus.
-Darf ich fragen, warum? -Nein, dürfen Sie nicht.
Steigen Sie aus.
Kommen Sie, Mann.
Die Hände auf's Dach.
Haben Sie etwas dabei, wovon ich wissen muss?
Nein, Sir.
-Illegale Substanzen? -Nein, Sir.
-Und im Fahrzeug? -Nein, Sir.
-Haben Sie was getrunken? -Nein.
Was ist daran so witzig?
Ich trinke nicht.
Machen Sie den Kofferraum auf.
-Warum? -Weil ich es gesagt habe.
Da sind nur Schuhkartons drin.
Zeigen Sie sie mir.
Bleiben Sie da.
Kann ich Ihnen helfen?
Haben Sie einen Durchsuchungsbeschluss?
Er hat zugestimmt. Ich brauche keinen.
-Was ist in den Kartons? -Schuhe.
-Darf ich mal nachsehen? -Nur zu.
Können Sie sich bitte beeilen?
Wie bitte?
Es ist kalt.
Hände hoch und auf den Boden.
-Im Ernst? -Auf den Boden!
-Auf den Boden! -Wofür verhaften Sie ihn?
-Zurück in den Wagen. -Ich bin Anwältin.
Ich will wissen, warum Sie ihn verhaften.
-Das ist nicht nötig. -Warum verhaften Sie ihn?
-Wie heißen Sie? -In den Wagen!
-Wie ist Ihre Dienstnummer? -Einsteigen!
-Steig wieder ein. -Warum verhaften Sie ihn?
Wie lautet Ihre Dienstnummer?
Es war doch nur der Blinker.
Ich hole mein Handy raus. Ich filme das.
-Hände hoch! -Ich hole mein Handy raus.
Hände weg! Halten Sie still!
Bleiben Sie auf dem Boden, verdammt!
Widersetzen Sie sich nicht.
-Hilfe! -Hören Sie auf!
Hören Sie auf, sich zu widersetzen!
Aufhören!
Ist alles ok?
Ja.
Und bei dir?
Alles ok?
Weg hier.
Wir können ihn nicht da liegen lassen.
Doch, können wir.
Los jetzt.
Komm schon!
Ich muss meinen Dad anrufen.
Was machst du denn da?
Jeder, den wir anrufen, wird zum Komplizen.
Jetzt haben wir keine Handys mehr.
Damit würden die uns nur orten.
-Du blutest stark. -War nur ein Streifschuss.
Warum bist du nicht im Auto geblieben?
Du gibst mir die Schuld?
Wäre ich nicht ausgestiegen, wärst du jetzt tot.
-Du musst ins Krankenhaus. -Das geht nicht. Fahr einfach.
-Hier. Drück das auf die Wunde. -Verdammt.
Und wenn er eine Body-Cam hatte? Oder eine Kamera im Wagen?
-Das kommt in den Nachrichten. -Deshalb müssen wir weiter.
-Wir können nicht ewig fliehen. -Ich weiß.
-Wir brauchen einen Plan. -Lass dir was einfallen.
-Warum ich? -Du hast entschieden, abzuhauen.
-Das haben wir gemeinsam entschieden. -Das wüsste ich aber.
Das ist doch Scheiße.
-Wo willst du hin? -Meine Familie anrufen.
-Dann wissen sie, wo wir sind. -Meinetwegen.
-Es kann gut sein, dass sie uns töten. -Sag das nicht.
Du bist ein Schwarzer, der einen Cop getötet hat.
-Ich bin kein Verbrecher. -Doch, jetzt schon.
Ich will einfach nur nach Hause.
Und ich will meine Familie sehen.
Wenn du dich der Polizei stellst, siehst du sie nie wieder.
Wir können nur nach vorn. Es gibt kein Zurück mehr.
Bitte. Lass uns einfach weiterfahren.
Macht es dir nichts aus, deine Familie zurückzulassen?
Nein, macht es nicht.
Wir können nicht ziellos weiterfahren.
Ok, ok.
Wir fahren zu meinem Onkel.
Nach ein paar Tagen sehen wir weiter.
-Wo wohnt dein Onkel? -New Orleans.
-Das sind mehrere Stunden. -Dann lass uns losfahren.
Mach das bitte leiser.
-Es beruhigt mich. -Ich kann dabei nicht nachdenken.
Mir doch egal.
-Finger weg. -Halt an.
-Wozu? -Ich steige aus.
Du gehst nirgendwohin.
Wir stecken da gemeinsam drin.
Wieso wirst du langsamer?
-Der Tank ist leer. -Warum hast du nichts gesagt?
Warum wohl? Ich hatte anderes im Kopf.
Wir müssen das Auto anhalten.
-Ich hoffe, die sind schwarz. -Das ist nicht immer gut.
Habt ihr eine Panne?
-Uns ist das Benzin ausgegangen. -Ist alles in Ordnung?
Ja, ich habe mich versehentlich geschnitten.
Ich sage euch was. Steigt in meinen Truck.
Ich habe Verbandszeug, und die Tankstelle ist nicht weit.
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