Ran

Ran (乱)

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Ran 1985 JAPANESE 2160p BluRay REMUX HEVC DTS-HD MA 5 1-FGT
A Commentary by EIGA_JAPAN

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HEVC
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HD
REMUX
Published on: 2024-01-21
Downloads: 208
Hearing Impaired: No

German subtitle preview

The first 200 lines.

Dieser Film wurde von Studiocanal und Kadokawa restauriert.

Die Farbkorrektur wurde durch Shôju Ueda abgenommen.

In Kooperation mit Eclair Group. Finanzierung durch J-LOP.

Der Pfeil, der das Wildschwein niederstreckte,

kam von Seiner Exzellenz Ichimonji.

Trinken wir auf seine Glanzleistung!

So eine Bestie!

Sie kam plötzlich auf mich losgeschossen.

Mein Pferd schlug aus,

ich fiel zu Boden, wie sollte ich da zielen?

Vater,

sollen wir das Tier hier braten?

Ach, so ein altes Wildschwein!

Sein Fleisch ist zäh und stinkt!

Ungenießbar!

Wie ich, der alte Hidetora.

Würdet ihr mich essen?

Ihr würdet uns im Hals stecken bleiben!

Ich habe mich Eurer Jagd angeschlossen,

um unsere Freundschaft zu festigen.

Stimmt!

Durch die Heirat meiner Tochter mit Eurem Sohn Saburo hoffe auch ich,

die Freundschaft der Ichimonjis mit den Ayabes zu besiegeln.

Wartet!

Das ist auch meine Absicht.

Ehrwürdiger Ichimonji, das ist die ideale Gelegenheit.

Gebt uns Eure Antwort:

Wer soll Saburos Frau werden,

meine Tochter oder Ayabes?

Keine leichte Wahl!

Zwei Prinzessinnen

und nur ein Prinz!

Wenn nur Jiro, mein zweiter Sohn, noch frei wäre!

Kyoami!

Unterhalte uns!

Was hoppelt von jenem fernen Berge

und jenem nahen Berge

in munt'ren Sprüngen eilig her?

Und trägt dabei zur Schau zwei spitze Lauscher?

Ein Kaninchen!

Kyoami, ist es nur ein Kaninchen?

Eher zwei, oder?

Für Vaters Schmaus

kommen sie von ihren zwei Bergen.

Saburo, was fällt dir ein?

Halt den Mund!

Euer Vater scheint müde zu sein.

Ziehen wir uns zurück, bis er erwacht.

Das sieht ihm gar nicht ähnlich.

Er tut nur so!

Was blieb ihm andres übrig

nach Saburos Beleidigung?

Die eine Jagd hat gereicht.

Seltsam!

Früher hätte ihn eine ganze Eroberung nicht erledigt.

Und das vor den Gästen!

Kyoami, wecke ihn.

Vater macht mir Sorgen.

Er schnarcht kaum noch!

Vater, was ist los?

Leidet Ihr?

Vater...

Ein Traum...

Ich habe geträumt...

Ich war in einer rauen Gegend,

doch in dieser Wildnis

traf ich niemanden, wohin ich auch lief.

Ich rief und schrie,

niemand antwortete mir.

Ich war allein...

allein in der weiten Welt.

Ich fröstelte...

So was Albernes!

Durch Taros Stimme kam ich wieder zu mir.

Ich sah meine geliebten Kinder.

Taro war da,

Jiro...

und auch Saburo.

Vater, was ist nur in Euch gefahren?

Widerlich!

Hüte deine Zunge!

Sei froh, dass er an uns denkt!

Ist schon seltsam.

Ich kann es kaum glauben.

Normalerweise sollen wir ihm nur gehorchen.

Reicht Euch das nicht mehr?

Wartet!

Seit langem schon

denke ich über etwas nach...

Jetzt will ich es euch sagen.

Es ist eine gute Gelegenheit und auch der Ort ist richtig.

Fujimaki und Ayabe sind hier,

um ihre Töchter zu verheiraten.

Holt sie her!

Ich, Hidetora Ichimonji,

kam in der kleinen Burg hinter dem Gebirgskamm zur Welt.

Damals war diese Ebene das Ziel zahlloser Kriege

zwischen allen Clans.

Mit siebzehn

wurde ich Herr über die Burg.

Fünfzig Jahre lang

kämpfte ich um diese Ebene

und hisste schließlich unsere Flagge auf der großen Burg dort.

Noch einige Jahre

kämpfte ich unerbittlich gegen diese zwei Feldherren.

Jetzt ist die Zeit gekommen,

Frieden zu schließen und unsere Streitrosse zu zügeln.

Doch der alte Hidetora

ist schon siebzig Jahre alt!

Darum erkläre ich heute...

meinen ältesten Sohn Taro zum Oberhaupt des Clans.

- Mein Herr! So plötzlich? - Mein Herr!

Meine Entscheidung ist reiflich überlegt.

Es kommt ein Punkt,

da muss man abtreten

und der Jugend die Zügel überlassen.

Ich sage euch, dieser Punkt ist gekommen.

Ich wiederhole es:

Ab jetzt ist Taro das Oberhaupt der Ichimonjis

und ihrer Ländereien.

Ich überlasse ihm den Bergfried

und beziehe die Bastei.

Ich behalte ein Gefolge von dreißig Mann

sowie den Titel und Rang des Grundherrn.

Taro erhält die Vollmacht über Ländereien und Kavallerie.

Ich erwarte von euch, dass ihr gehorcht!

Ich werde gehorchen.

Aber was habt Ihr für uns, Jiro und Saburo,

vorgesehen?

Euch, Jiro und Saburo, gebe ich

die zwei anderen Burgen

mit den dazugehörigen Ländereien.

Ihr werdet die Burgen befestigen

und Taro unterstützen.

Als euer Gast in der ersten,

zweiten oder dritten Burg werde ich

meinen Lebensabend genießen.

Furchtbar, alt zu sein!

Ich bitte ums Wort.

Ich respektiere Euren Wunsch,

die Führung des Clans niederzulegen,

aber bitte Euch, es nicht zu tun.

Und warum?

Wohl bin ich der Älteste,

doch es wäre eine allzu schwere Bürde,

Euren Platz einzunehmen.

Ich habe oft den Kriegsgott angebetet,

er möge Euch 100 Jahre leben lassen

und mir dafür ein paar Jahre streichen.

Der redet wie ein Buch!

Nie würd ich's wagen, so zu säuseln.

Wie peinlich!

Sei nicht boshaft!

Soll das etwa heißen,

Taro schmeichelt mir nur?

Vater, hört nicht auf Saburo.

Ich denke wie Taro:

Nichts wäre uns lieber,

als hinter dem väterlichen Schilde zu verweilen.

Aber jetzt sind wir an der Reihe, sein weises Wesen

gegen die giftigen Pfeile des Lebens zu schützen.

Gut gesprochen!

Bring mir den Köcher!

Zerbrecht einen Pfeil.

Gelingt es euch?

Jetzt...

versucht es mit einem Bündel.

Ein einzelner Pfeil bricht leicht,

aber nicht drei auf einmal.

Sollte Taro allein in Gefahr sein,

so würden eure vereinten Kräfte

den Clan und sein Land retten.

Vater, auch drei gebündelte Pfeile können brechen.

Fängst du wieder an mit deinen Faxen!

Lass den Unsinn!

Ihr redet Unsinn!

Euer Plan ist absurd.

Ihr seid entweder senil oder närrisch!

Sei still!

Ich bin dein Vater!

Was habe ich Närrisches gesagt?

Was habe ich Seniles gesagt?

Das sage ich Euch:

Was glaubt Ihr, in was für einer Welt wir leben?

Man überlebt am besten ohne Glauben und Gesetz.

- Das weiß ich auch! - Gewiss!

Ihr habt hemmungslos Blut vergossen,

weder Mitleid noch Erbarmen gezeigt.

Wir sind auch Kinder dieser Zeit des Kampfes und des Chaos.

Und Ihr vertraut uns, weil wir Eure Söhne sind?

Vater, für mich seid Ihr ein alter Narr,

ein seniler alter Narr!

Ach, so ist das!

Du sagst, eines Tages

könntest du deinen Vater vergessen, ihn verraten?

Noch mehr Unsinn!

Verrät sich ein Verräter?

Dann meinst du deine Brüder?

Ist er etwa neidisch aufs Erbe seines Bruders?

Verleumdest du mich deshalb?

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