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Hast du gerade gesagt,
dass du dich nicht von weißsandigem Hirntod ernähren kannst?
Was?
Du hast gesagt,
dass du dich nicht von weißsandigem Hirntod ernähren kannst.
Was soll das heißen?
Das habe ich nicht gesagt.
Doch, hast du.
Vielleicht hast du noch geschlafen.
Weißt du was?
Ich habe gefragt, ob du Frühstück willst.
Ob ich aufstehen und Frühstück holen soll.
Ich habe es doch gehört.
Warum sind wir hier?
Es bringt nichts.
Du bist immer so starr. Ich weiß nicht mal, ob du schläfst oder wach bist.
Komm mal her. -Nein, lass uns frühstücken gehen.
Vergiss das Frühstück. -Nein.
Ich will das Buffet nicht verpassen.
Komm. Vielleicht erwischen wir noch den Omelettkoch.
Meine Damen und Herren,
dürfte ich kurz um Ihre Aufmerksamkeit bitten?
Wie Sie wohl wissen, steht die Regenzeit hier in Li Tolqa bevor.
Die Einheimischen nennen die Zeit vor den Stürmen "Umbramaq"
oder die "Beschwörung".
Sie wird mit traditioneller Musik, reichlich Essen
und natürlich guter Gesellschaft gefeiert.
Daher möchte ich Sie heute Morgen zum Umbramaq begrüßen
und Sie mit dem "Fet Yegga"-Pigment in den Farben der Küste einreiben.
Das heißt, wir sind durch Freundschaft verbunden
und beenden gemeinsam die Saison.
Und wenn Sie "Ekki"-Masken kaufen möchten: Sie sind im Geschenkladen erhältlich.
Danke, danke.
Danke. Danke.
Wo sind wir hier?
Das war doch deine Idee.
Schon Inspiration gefunden?
Danke sehr.
Dachte, du hast Hunger.
Es gibt heute Nachmittag eine Bootstour zu den Tra-kla-Inseln.
Wir könnten doch mitfahren und in der Stadt was fürs Abendessen reservieren.
Vielleicht beim Chinesen.
Noch ein Essen in der Stadt überlebe ich nicht.
Nicht mal die Vorstellung.
Gilt das überhaupt als echte Stadt?
Wieso haben die einen Chinesen?
Ich geh schon mal los, ja? Dann sehen wir uns am Strand.
Ja, klar. -Okay.
Aus dem Weg!
Scheiße!
Was ist denn hier los?
Da will jemand ein Statement setzen.
Ein Einheimischer, nehme ich an.
Und was will er damit sagen?
Dass er ein langes Messer genau hierdurch stechen will.
Dann hängt er Ihre Leiche am Flughafen auf, um die anderen Touristen abzuschrecken.
Scheint mir ein bisschen extrem.
Die Li Tolqaner sind ein melodramatisches Volk.
Ihr Buch hat mir sehr gefallen.
Wie bitte?
Sie sind James Foster. Ihr Buch hat mir sehr gefallen.
Ich wollte Sie nicht verlegen machen. -Nein. Danke.
Es gibt bloß nicht so viele Leute, die es gelesen haben.
Ich bin Gabi Bauer.
Na ja, ich bin James Foster. -James Foster.
Alban.
Das ist James Foster. -Freut mich. Alban Bauer.
Angenehm.
Er hat das tolle Buch geschrieben: "Die wandelbare Hülle".
Ach ja, ich weiß.
Ich fand es brillant. -Ja.
James, kann ich Sie überzeugen, heute mit uns zu Abend zu essen?
Ich sehe Sie hier immer wieder und würde Sie gern kennenlernen.
Wir haben heute bei Yangs reserviert.
Ja, es war eine Art von...
Lernerfahrung, würde ich sagen.
Also...
Kann ich Ihnen noch etwas bringen? -Das wäre wohl alles.
Dann wünsche ich guten Appetit. -Danke.
Und lassen Sie mich wissen, wenn ich noch etwas für Sie tun kann.
Interessanter Typ.
Ja.
Das wurde im Resortführer als multikulturelle Essenserfahrung bezeichnet.
Es ist jedenfalls eine Erfahrung.
Alban, was machen Sie beruflich?
Architektur, aber ich bin quasi in Rente.
Jetzt vertreibe ich in Los Angeles das Journal "Glass Pane".
Sind Sie Franzose? -Schweizer eigentlich, aus Genf.
Dann ging ich nach Paris, und dann nach L.A.
Ich bin aus London, zog dann nach Paris. Daher kennen wir uns.
Aber ich habe da keine Arbeit gefunden, daher zogen wir weg.
Und was machen Sie?
Na ja, ich bin natürlich Schauspielerin.
Ach, wirklich? -Sie ist toll.
Für Werbung. -Okay.
Eine Firma aus L.A. hat mich aufgebaut.
Mein Spezialgebiet ist natürliches Scheitern.
Was heißt das, "natürliches Scheitern"?
Ich finde eine natürliche Art, bei jedweder Aufgabe zu scheitern.
In jedem Werbespot komme ich nicht länger ohne das Produkt aus.
Es wäre undenkbar, das Produkt nicht zu haben.
Aha.
Zeig's ihnen. -Nein.
Doch, na los. Bitte.
Wollen Sie es sehen? -Ja, gern.
Hier.
Sie ist großartig.
Ich kann einfach...
Ich... Das geht einfach nicht.
Wie soll ich denn... Das ist doch unmöglich.
Niemand kann Brot mit einem Messer schneiden. Niemand.
Ich brauche den "BunChop". -Klar.
James, man braucht doch den "BunChop"?
Eindeutig.
Jedes Scheitern ist für mich eine Art mentales und körperliches Rätsel.
Wissen Sie was?
Ich warte seit sechs Jahren auf Ihr zweites Buch.
Das stimmt.
Kommt es bald raus?
Na ja, mal sehen.
Hab ich was Falsches gesagt? -Nein. Er hat nur nichts geschrieben.
Na ja, ich arbeite daran.
Schreibblockade?
Ich glaube langsam eher mangelndes Talent.
Nein.
Sagen Sie das nicht. Bitte.
Ich bin eigentlich hier auf der Suche nach Inspiration.
In einem Resort. Das ist ziemlich erbärmlich.
Womit verdienen Sie dann Ihr Geld? Unterrichten Sie?
Er hat reich geheiratet.
Der war gut.
Ein Künstler braucht einen Mäzen, oder? -Ja, klar.
Ich laufe mittlerweile Gefahr, zum Wohltätigkeitsverein zu werden.
Was ist los?
Ich verstehe einfach nicht, warum wir das tun.
Wir kennen sie kaum. -Wir haben den Abend mit ihnen verbracht.
Du weißt, was ich meine. Und wir sollen in den Resorts bleiben.
Es ist ein armes Land.
Die Kriminalität ist hoch, und sie haben es auf Ausländer abgesehen.
Vielleicht tut ein kleiner therapeutischer Überfall meinem Rücken gut.
Ach, komm schon.
Es ist sicher ungefährlich, wenn die Bauers fahren.
Sie kommen jedes Jahr hierher.
Du freust dich nur über deinen Fanclub.
Irgendwo musste es ja einen geben.
Okay? Es ist doch nur ein Tag.
Gönnen wir uns etwas Abwechslung. Das wird lustig.
Du musst ganz vorsichtig sein, sonst...
Hi! -Hi.
Ihr seid gekommen! -Ja.
Wie geht's? -Gut.
Gut geschlafen? -Ja.
Schön, euch zu sehen. Das ist Mr. Thresh.
Er war so freundlich, uns heute sein Auto zu leihen.
Gehen wir da unten hin. Schön hier, oder?
Da wären wir.
Kann ich dir helfen? -Danke.
Ist es nicht schön hier? -Allerdings.
Es ist echt wunderschön hier.
Baby, brauchst du deinen Schirm? -Ja.
Danke, Schatz.
Nimm den Wein. -Komm.
Das hier? -Ja, genau. Danke.
James?
Möchtest du eine Büffelbratwurst?
Nein. Noch eine Wurst und ich muss kotzen.
Dann kotz erst und iss danach eine. Sie sind super geworden.
Willst du mich umbringen?
Ich mäste dich fürs Abendessen. Du bist unser letzter Gang.
Wenn das Öl aus deinen Augen kommt,
brate ich dich mit Rosmarin,
und Em kann deine Eier lutschen, wie in einer echten Ehe.
Und wenn ich das schon hab? -Dafür ist er viel zu ungehorsam.
Gab? Möchtest du eine Büffelbratwurst, Baby?
Nein.
Auch ungehorsam.
Und sie hat nicht mal Eier für uns.
Warum dieser Kerl, wenn ich fragen darf?
Er hat kein Geld. Wieso er?
Ich weiß nicht.
Ich nehme an, es hat mit meinem Vater zu tun.
Mit deinem Vater?
Mein Vater hasst ihn.
Jetzt mal im Ernst.
Sie meint es ernst.
Mein Vater betreibt einen Verlag
und hat mich immer vor Schriftstellern gewarnt.
Natürlich. -Aber mein Vater war ein Monster.
Also nahm ich den ersten armen Schriftsteller,
der mich mit Kaffee bekleckert hat.
Wirklich? -Ja.
Fast fertig.
Em und ich schlafen hinten.
Scheiße, ich bin immer noch betrunken.
Ich kann fahren.
Sicher? -Ja, mir geht's gut.
Na gut. Danke.
Na dann.
Komm schon.
Nein!
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