Another Round

Another Round (Druk)

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Published on: 2021-11-20
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The first 200 lines.

- Seid ihr bereit für den Seelauf? - Ja!

Drei, zwei, eins, los!

Ihr müsst auf dem Weg um den See einen ganzen Kasten trinken.

Jeder Teilnehmer trinkt bei jeder Bank ein Bier aus.

Schiedsrichter sorgen dafür, dass die Kästen zurückkommen.

Die Schiedsrichter dürfen nicht mittrinken.

Hier!

Wenn ihr euch synchron übergebt, wird eine Minute von der Zeit abgezogen.

Wartet!

Bei der letzten Bank wird das letzte Bier getrunken.

Die Sieger kriegen das Pfandgeld.

Kann die S-Bahn, die S-Bahn, die S-Bahn saufen?

Seid bitte etwas leiser.

Seid bitte leiser.

Ihr seid hier ja nicht alleine.

Komm her!

Er wird auch Fjonk genannt. Rote Haare, Thors Hammer um den Hals.

Es waren er und sein Freund.

- Woher hatten sie die Handschellen? - Das wissen wir nicht.

Er hat den armen Kontrolleur damit gefesselt und weitergefeiert.

Sie sollen ja Spaß haben, aber das geht zu weit.

Im nächsten Halbjahr

werden wir bei Schulveranstaltungen Alkohol komplett verbieten.

- Wie wollen sie das durchsetzen? - Da können sie die ganze Stadt schließen.

- Sune, du leitest heute die Aufwärmung. - Ja.

- Komm. - Gut.

Wir laufen ein paar Runden! Hinter mir her, kommt.

Etwas mehr Tempo!

- Ganze Runden. - Ja.

Genau, das sieht gut aus.

Eins, zwei, drei ...

Schlagt bitte "Dänemark, mein Vaterland" auf.

"Dänemark, mein Vaterland".

Schlagt es bitte auf, na los.

Mal sehen, wie eingerostet ihr seid.

Was ist Psychologie?

Weiß das jemand? Was ist Psychologie?

Das wissenschaftliche Studium

der psychischen Prozesse und Verhaltensweisen des Menschen.

Damit werden wir uns in diesem Jahr beschäftigen.

Warum handeln wir, erleben wir, reagieren wir so, wie wir es tun?

Und die Industrialisierung ist die Epoche ...

... der Weltgeschichte, in der, zumindest in der westlichen Gesellschaft,

angesichts des technologischen Fortschritts

der Prozess einsetzte,

der das Fundament für die moderne Welt schuf.

- Die Erfindung neuer Technologien ... - Entschuldigung?

- Waren wir nicht bei Churchill? - Ja. Richtig.

Bleiben wir dabei.

Churchill, der Weltkrieg, konzentrieren wir uns darauf.

- Der Zweite Weltkrieg? - Nein. Der Erste.

Deshalb ja auch die Industrialisierung.

Churchill war im Ersten Weltkrieg Marineminister.

Ich hab da echt keinen Bock drauf.

Malte, musst du noch in eine andere Stunde?

Hast du deinen Bericht abgegeben?

Ja.

Und hast du ein gutes Gefühl?

Ganz in Ordnung.

Okay, ich gehe jetzt. Ich habe die ganze Woche Nachtschicht.

- Anika? - Bis morgen.

Anika.

- Findest du, ich bin langweilig geworden? - Was meinst du?

Findest du, ich bin langweilig?

Verglichen mit was? Als wir jung waren?

Ja.

Du bist nicht mehr der Gleiche.

Nein.

Okay.

Martin?

Nur kurz. Sie haben mit der Abiturstufe Geschichte, oder?

Ja.

Sie haben Sie auf "Lectio" angeschrieben.

Die Klasse will ein Gespräch mit Ihnen.

Können Sie heute Nachmittag?

Ja.

Ja, das geht.

Worum geht es?

Sprechen Sie einfach mit ihnen.

- Na, hallo. - Guten Tag.

- Ich glaube, es gibt Gesprächsbedarf. - Ja.

Wer es spontan einrichten konnte, ist heute hergekommen.

Na dann ...

Ich bin hier.

Dann fange ich an.

Es kann sein, dass Sie unsere Kinder in Geschichte prüfen.

- Darüber sollten wir sprechen. - Ja, natürlich.

Die Zugangsbeschränkungen bei allen Ausbildungen sind ja sehr streng.

Und darum ist es keine gute Nachricht, dass sie von Ihnen geprüft werden könnten.

Ach so?

Das müssen Sie mir näher erklären.

Das ist mir unangenehm,

aber eine Drei zieht den Schnitt echt runter.

Und Geschichte ist ein A-Fach und zählt doppelt.

Manchmal wirkt es, als wäre Ihnen das alles egal.

Nein, das ist mir nicht egal.

Es ist aber nicht einfach, etwas zu lernen,

wenn man die ganze Stunde am Smartphone hängt.

Und das macht ihr ja gerne.

Aber dann müssen wir eben ...

Ich nehme das zur Kenntnis und lasse mir etwas einfallen.

Ob das einen Lehrerwechsel bedeutet, oder ...

Wenn ich auch noch was sagen darf:

Was Sie über die Osterkrise gesagt haben ...

Total verwirrend. Oder nicht?

Jonas, bitte leg den Fahrradschlüssel immer zurück.

Ich hatte ihn nicht. Kasper vielleicht.

- Was? Ich habe keinen Schlüssel. - Du hast ja auch meine Kopfhörer.

Wohin gehst du?

Zu Nikolajs 40., habe ich das nicht erwähnt?

Doch.

Ja. Ist gut.

Es wird nicht spät, ich nehme das Auto.

Okay.

- Anika, hast du kurz Zeit? - Hört mal! Hört endlich auf zu streiten.

Ihr habt ja noch Pizza. Macht euch doch jetzt schon eine.

- Tschüss. - Bis später.

Tschüss, Martin!

Okay, ich haue jetzt auch ab, Jungs.

- Was machst du? - Ich gehe essen. Nikolaj hat Geburtstag.

Habe ich das nicht erzählt?

Keine Ahnung.

Aber es wird nicht so spät.

Denkt dran, Mama hat Nachtschicht und im Gefrierschrank liegt Pizza.

- Hallo! Pizza im Gefrierschrank. - Ja, ja.

Tommy?

- Was? - Wollen wir los?

So kenne ich dich gar nicht. Woher kommt der Anzug?

Der ist noch von damals. Von Mette.

Die Strümpfe auch?

Was? Ach so.

Die sieht man ja nicht.

Wie geht es ihr?

- Mette? - Was, Mette?

Das weiß ich nicht so genau.

Er muss pinkeln. Er kann fast nicht mehr laufen.

So.

So, Laban.

Ja, so ist es gut.

Dann gehen wir mal pinkeln.

Ich muss ihm helfen, aber dann geht es.

Und jetzt wird gepinkelt. Ja.

So ist es gut, Laban.

Ich fahre. Ich nehme ein Wasser ohne Zitrone.

- Ohne Zitrone, gerne. - Ja.

Ich muss bis morgen noch einige Arbeiten durchlesen.

- Wir anderen fangen mit Schampus an. - Gerne.

Ich hätte hier einen Champagner aus dem Jahre 2013.

Bitte, ein ordentlicher Probierschluck.

Das Besondere an diesem Champagner ist die mineralische Note.

Wenn Sie die Augen schließen, sehen Sie französische Erntefelder vor sich.

- Mann, ist der gut! Probiert den mal. - Also Bier und Champagner.

Tommy, du kriegst ... Warte mal.

Und wie geht es dir? Du wirst heute 40!

Ja, okay ... Wie es mir geht?

Ich kann mich nicht beschweren.

Ich habe eine schöne Frau,

wohne mit Blick aufs Wasser, sie hat eine Menge Kohle.

Wir haben drei Kinder, die schlafen bei uns im Bett.

Dafür bepinkeln sie uns nachts und ich schlafe nicht mehr.

Ach du Scheiße.

- Das stimmt. - Ja.

Lassen wir das beiseite.

- Prost und herzlichen Glückwunsch! - Danke.

Martin, der ist sehr gut. Schade, dass du so vernünftig bist.

- Prost. - Da haben wir es.

Was ist denn wirklich vernünftig?

Und jetzt kommt eine These? Was müssen wir uns jetzt anhören?

- Ja, ich bin nicht derjenige ... - Na los.

Der norwegische Philosoph und Psychiater Finn Skårderud ...

- Quatsch. Finn Skovgrød? - Pass auf.

Er ist der Meinung, es ist vernünftig zu trinken.

- Wenn man noch fahren muss? - Nein, immer.

Er meint, wir werden mit einem halben Promille zu wenig geboren.

- Zu wenig? - Ja.

- Okay. - Das ist total interessant.

Damit ich das richtig verstehe: ein halbes Promille?

- Wie viel ist das eigentlich? - Ein bis zwei Gläser Wein.

Und das halbe Promille muss man halten.

Okay, dann soll man also die ganze Zeit trinken?

Ja.

Er verweist darauf,

dass man mit einem halben Promille Blutalkohol

in einem entspannteren Gesamtzustand

und dadurch anwesender ist,

musikalischer

und offener.

- Einfach mutiger. - Dazu sage ich Ja.

Ich könnte mehr Selbstvertrauen gut gebrauchen, mehr ...

- Du bist in Ordnung! - Das gilt doch für uns alle.

Geht es darum nicht auch gerade bei dir, Martin?

- Was meinst du? - Mit deiner Klasse.

Peter hat davon erzählt.

Das war nur ... Ich habe ihm von der Situation erzählt.

Okay.

Ich will mich überhaupt nicht einmischen.

Ist schon in Ordnung, aber ...

Ich weiß nur nicht, was das miteinander zu tun hat.

Die Schüler müssen sich einfach vernünftig benehmen.

Absolut. Die brauchen einen Tritt in den Hintern.

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