The first 200 lines.
NETFLIX UND FOX 2000 PICTURES PRÄSENTIEREN
MONTAG
Was isst du gerade?
-Rate. -Kann ich nicht.
-Doch. -Wie soll das gehen?
-Welcher Tag ist heute? -Montag.
Sonntagabend gibt's Pizza. Du isst die Pizzareste.
Dad soll dir 'nen Kürbis besorgen.
Ist jetzt Zeit dafür. Man sieht sie überall.
-Ok. -Schön.
-Gib mir mal Daddy. -Ihre Lieferung!
Daddy!
-Hey, Kämpferin. -Hey.
Erzähl was Schönes.
Was Schönes.
-Du hattest recht mit der 101. -Inwiefern?
Die Russells sind sehr weiß.
Das war's mit dem Viertel.
-Wer zieht nach einem Renovierungstag ein? -Es war noch gut in Schuss.
Wärst du doch bloß hier.
-Wem nutzt es, das zu sagen? -Ich darf mich selbst quälen.
Nur zu.
Du hast nur einen Zuhörer. Ich spiel da nicht mit.
Sag, ich soll rausgehen.
Warum gehst du heute nicht mal raus?
Was gibt's von der Straße?
Was ist mit dem bellenden Hund?
Ich dachte, wir sprechen über die Medikation.
Später.
Möchten Sie sich setzen?
-Kümmerte sich jemand um ihn? -Um den Hund?
Ich schätze, sie nehmen ihn jetzt mit ins Haus.
-Riefen Sie das Ordnungsamt an? -David hat's mir ausgeredet.
Es hätte ihn eh mehr genervt. Unten ist es lauter.
Er hat es wohl jemandem erzählt.
Eine friedliche Lösung.
Das tun Sie schon zum zweiten Mal.
Sie zur Nachbarschaft befragen?
Ist Ihnen das unangenehm?
Ich weiß nicht, worauf Sie hinauswollen.
Und die Gebetsgruppe?
-Die kommen zurecht. -Wissen die, dass Sie sie beobachten?
Wollen Sie echt darüber sprechen?
Und die 101?
Sie sind wohl eingezogen. Was haben die bezahlt?
Fünfeinhalb. Zuerst wollten sie sechs.
-Wer sind die? -Die Russells.
Alistair und Jane. Sie kommen aus Boston.
Woher haben die das Geld?
Er ist wohl Banker.
Im Netz findet man nichts über sie.
Sie kriegen was raus.
Was soll das, Karl?
Neugierde ist ein Anzeichen für verminderte Depression.
Nachbarn auszuspionieren, schützt vor Selbstmord?
Ich sag's mal so.
Einmal versucht, macht man darüber keine Witze mehr.
Ich bespreche mich diese Woche mit Dr. Kenner.
Da ich es nicht schaffe, dass Sie rausgehen,
wird sie mein Optimismus verblüffen.
Reden wir über das Elevan.
Nachdem Sie weniger trinken,
wie ist es da mit den Nebenwirkungen?
Du interpretierst da was hinein.
Ich war 15 Jahre lang Psychiaterin. Ich erkenne eine Drohung.
Er ist auf deiner Seite. Seinetwegen bist du noch hier.
Ein Messer im Rücken ist keine Therapie.
Er kommt jede Woche, bei Wind und Wetter. Er stand dir immer bei.
Er steht drauf, mich zu kontrollieren.
-Im Ernst? -Ja.
Kennst du Elevan? Lies mal die Nebenwirkungen.
-Man soll keinen Alkohol dazu trinken. -Das heißt es immer.
Scheiße.
Ja?
Ich wohne gegenüber.
Und?
Das hier ist von meiner Mutter.
Tut mir leid.
-Ich bin auf Besuch nicht vorbereitet. -Ok.
Haben Sie 'ne Idee, was ich damit machen soll?
Du könntest es…
Drück gegen die Tür.
-Hi, ich bin Ethan. -Ja.
Hi. Anna.
-Ich wohne auf der anderen Straßenseite. -Ja.
Sorry, Sie mögen keinen Besuch.
Schon gut, du hast mich nur überrascht. Das ist alles.
Ich bin kein richtiger Besucher. Eher so was wie ein Nachbar.
Ich liebe Lavendel.
Meine Mutter bat mich, es Ihnen zu geben. Vor Tagen.
Eigentlich sollte ich euch was schenken.
Ein Willkommensgeschenk.
Katzenzungen sind toll.
Sind leider keine Fischstäbchen.
Er mag dich.
Nein.
Wie gefällt dir das Haus?
Ich vermisse das alte. Wir mussten aus Boston wegziehen.
Sind das Ihre Leute?
Familie? Ja.
Sind sie zu Hause?
Sie wohnen nicht hier. Wir leben getrennt.
Wie alt ist sie?
Sie ist acht.
Wie alt bist du?
Sechzehn, in sechs Monaten.
Fünf Monaten.
Was arbeiten Sie?
Ich bin Psychologin. Ich arbeite mit Kindern.
Wirklich?
Wirklich.
-Das ist interessant. -Warum das?
Es ist viel interessanter als 'n Job bei Taco Bell.
Wofür brauchen Kids einen?
Wieso Kids 'nen Psychologen brauchen?
Sicher brauchen sie einen, aber wofür?
Wieso kommen die Kinder zu Ihnen?
Aus verschiedenen Gründen.
-Wegen Schießereien an Schulen? -So dramatisch ist es nicht.
Manche haben Depressionen, leiden unter Angstzuständen
oder kommen nicht zurecht, weil sie umziehen mussten.
Ich kann Ihr Haus von meinem Zimmer aus sehen.
Ich meine, normalerweise.
Jetzt gerade sehe ich meinen Vater von Ihrem Haus aus.
Alles in Ordnung?
Ja.
Bist du sicher?
Es ist nichts, nur…
Hey.
Rede mit mir.
Ich kenne hier niemanden.
Du kennst mich.
Nicht wirklich.
-Das lässt sich ändern. -Ehrlich?
Wir können Freunde sein?
Natürlich.
Wow. Sie haben echt viele Filme.
Zu viele. Das sagt zumindest mein Mann.
Ich dachte, Sie leben getrennt.
Er ist trotzdem mein Mann, aber stimmt.
Du darfst dir welche ausleihen.
Mein Vater ist ein Tyrann beim Fernsehen.
Wiedersehen, Punch.
Sorry, dass ich allergisch bin.
Wieso sagtest du nichts?
Ich wollte ihm nicht wehtun.
Er ist nicht so sensibel.
Ok.
-Also dann. -Viel Vergnügen.
Danke.
-Man sieht sich? -Ja, bis dann.
…aus einer ländlichen Gemeinde, in der gute Manieren unbekannt sind…
Oder Sie leiden an der Illusion,
dass Frauen von der Einhaltung der Regeln zivilisierten Verhaltens befreit sind.
Verhalten.
Wahrscheinlich beides.
Wahrscheinlich, aber das hier wollte ich Ihnen zeigen…
DIENSTAG
Ich fahr nach Brooklyn.
-Brauchst du was? -Ok. Nein, danke. Alles gut.
Sicher? Soll ich den Müll rausbringen?
-Na gut, wenn du schon da bist. -Ok.
David, du bist seit drei Monaten mein Mieter.
Sei nicht so förmlich.
-Komm über die Kellertreppe rauf. -Ich will dich nicht erschrecken.
Soll ich die Birnen austauschen?
-Ich mag es so. -Ok.
Heute ist Halloween.
Wie machen wir das, ohne dass du rausgehst?
-Soll ich was Süßes besorgen? -Hier gibt's nichts Süßes.
Ich tue, als wäre ich nicht da.
Wir könnten auch 'ne Schüssel vor die Tür stellen.
Das erste Kind würde die plündern, samt Schüssel.
Wie wär's mit 'ner Schüssel Äpfel? Kinder mögen keine Äpfel.
Was würde das bringen?
Ja, ok.
-Hab 'nen schönen Tag. -Hab ich. Happy Halloween.
Lenken Sie Ihre Gedanken zurück zu Ihrer Kindheit.
War sie glücklich? Wen kannten Sie damals?
Etwas verfolgt mich, aber…
Ich kann nicht sehen, was.
Es ist zwecklos.
Sie lebten irgendwo, hatten eine Mutter, wurden geliebt, hatten Freunde.
Ja.
Verschwindet von meinem Haus!
-Da ist sie! Holt sie euch! -Hey!
-Das ist mein Haus! -Holt sie euch!
Hey.
Überzeugen Sie mich, dass Sie keinen Arzt brauchen.
Nein, keinen Arzt.
Sie wissen, wer Sie sind? Welcher Tag heute ist?
Ich bin Anna. Es ist Halloween.
Wie viele Finger?
-Drei. -Ok.
Es geht Ihnen gut. Gleich geht's besser.
Atmen wäre gut.
Ich ging über die Straße,
als die Scheißer mit Eiern warfen und Sie stürzten.
Jane Russell.
Wie kommen Sie darauf?
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