The first 200 lines.
Heute ist es sehr lebhaft hier, nicht wahr, mein Herr?
Die neuen Schüler der Seonggyungwan feiern heute Abend ein Willkommensfest.
Ihr seid so witzig, mein Herr.
Sie sind so schelmisch.
Ach ja, ich hörte, Ihr habt ebenfalls an der Seonggyungwan gelernt.
Dennoch bin ich besorgt, dass einer der betrunkenen Schüler von einem Gumiho verhext werden könnte.
Habt Ihr nicht von den Gerüchten gehört?
Es heißt, ein boshaftes Monster, das die Leber der Leute verschlingt, sei aufgetaucht.
Sie verhext die Menschen innerhalb eines Augenblicks durch ihre blendende Schönheit,
aber eigentlich ist sie ein Fuchs, der schon seit Hunderten von Jahren lebt.
Wenn dieses Gerücht wahr ist,
sollte ich aufhören, in dieses Freudenhaus zu kommen.
Was? Weshalb denn?
Wie sollen wir unseren Lebensunterhalt verdienen, wenn Ihr nicht weiter hierher kommt?
Aber ich dachte, die hübschesten Frauen von Joseon wären hier versammelt.
Ich bin ein Feigling, daher habe ich Angst, eine von euch könnte versuchen meine Leber zu verspeisen.
Meine Güte, mein Herr. Hört auf uns zu veralbern.
Du wurdest als niedere Kreatur geboren, aber du träumtest davon, ein Mensch zu werden.
Welch dummes und mitleiderregendes Wesen du doch bist.
Ich bemitleide dich und werde dir einen Wunsch erfüllen.
Mein Herr, soll ich die Kerzen ausblasen?
Tu, was dir beliebt,
schließlich ist dies hier nichts weiter als dein Traum.
Wie bitte? Was meint Ihr damit?
Sobald du aufwachst, wirst du dich an nichts erinnern.
Sobald du einhundert Jahre tugendhaft lebst, wird dir ein Schwanz wachsen.
Wenn du dich kultivierst und zweihundert Jahre lebst, werden es zwei Schwänze.
Wenn du ein tiefgründiges Verständnis entwickelst und dreihundert Jahre lebst, werden es drei Schwänze.
Und du wirst eine Rote Fuchsperle erzeugen.
Sollte es dir innerhalb von eintausend Jahren gelingen, die Perle durch
menschliche Energie blau zu färben, bevor dir mehr als neun Schwänze gewachsen sind,
wirst du, eine Kreatur, zu einem Menschen.
Jemandes Leber stehlen?
Wie konnte solch ein grausiges Gerücht in die Welt gesetzt werden?
Wenn man lange genug lebt, wird einem alles gleichgültig.
Der Wechsel der Jahreszeiten,
die bedeutungslose Zeit, die man aufbringen muss, um Liebe vorzutäuschen...
und selbst die Leere, die einen von Zeit zu Zeit erfüllt.
Alles, was man fühlt, sind diese endlosen Wiederholungen.
Wie lange muss ich noch mein Leben in dieser
Gleichgültigkeit leben?
Sie scheinen allein hier zu sein, so wie immer.
~ Episode 1 ~
Autor Shin.
- Hallo. - Hallöchen.
Unser Thema für dieses Projekt ist die Geschichte hinter der Geschichte.
Ich möchte mich gern auf die Hintergrundgeschichten unserer Geschichte konzentrieren.
Natürlich könnte es einige Schwierigkeiten geben, einen historischen Nachweis zu erbringen,
aber ich denke, es wird klappen, solange wir gewissenhaft recherchieren.
Zum Beispiel konnten Bürger während der Joseon Ära
keine Adeligen anzeigen, ganz gleich unter welcher Ungerechtigkeit sie litten.
Ich habe gehört, sie konnten nur die Sinmungo nutzen (FN: eine große Trommel, die außerhalb des Palastes hing, damit Bürgerliche ihren Ärger gegenüber dem König ausdrücken konnten)
oder in einen Festzug des Königs rennen und diesen unterbrechen, um eine Beschwerde vorzubringen.
So war das nicht.
Jeder konnte eine Klage vorbringen, völlig unabhängig seines sozialen Standes.
Es gab auch ein Beschwerdeverfahren und ein System zur Vermeidung von Korruption am Hofe.
Während ich Statthalter der Pyeongan Provinz war, habe ich einmal den Fall eines Bauern aufgenommen...
Jemand könnte das hören und denken, Sie hätten das wirklich getan.
Ich wusste es doch. Ihre Arbeiten sind so mitreißend,
weil Sie schreiben, als hätten Sie das alles selbst erlebt.
Das stimmt.
Autor Shin, Sie sind der passende Partner für dieses Projekt.
Finden Sie nicht auch? Nein?
Das stimmt. Dem stimme ich zu.
Dann schauen wir, dass wir dieses Projekt in dieser Richtung weiterführen.
Das ist dann alles für heute.
- Tolle Arbeit. - Sicher.
Autor Shin. Autor Shin?
Wenn Sie etwas Zeit haben, könnten wir doch heute Abend zusammen essen gehen und als Team noch etwas zusammenwachsen.
Machen wir das beim nächsten Mal.
- Dann bis zum nächsten Mal. - Auf Wiedersehen.
Dieses verdammte "nächstes Mal". Nächstes Mal, nächstes Mal.
Wann genau ist dieses "nächste Mal"?
Warten Sie, Autor Shin. Autor Shin!
Sie sagten, Sie wohnen in Samcheong-dong, richtig?
Ich bin gerade auf dem Weg dorthin.
Könnten Sie mich vielleicht mitnehmen?
- Leider nein, entschuldigen Sie. - Warten Sie!
Fühlen Sie sich in meiner Gegenwart so unbehaglich?
Wir arbeiten schon seit geraumer Zeit zusammen,
daher dachte ich, wäre es doch schön, sich ein bisschen näher zu kommen.
Scheinbar haben Sie auch nicht so viele enge Bekanntschaften, daher...
Ich hatte eine gute Freundin, aber ich habe seit der Befreiung nichts mehr von ihr gehört.
Wie bitte? B-Befreiung?
Sie und Ihre Scherze.
Warten Sie! Einen Moment.
Nur ganz kurz.
Könnten Sie mir, in diesem Fall, nur eine kurze Antwort geben?
Warum lassen Sie denn niemanden an sich heran?
Sie haben keine Freunde und keine Freundin.
Sind Sie durch eine schlechte Beziehung gebrandmarkt worden?
Oder gibt es jemanden, die Sie nicht vergessen können?
Euer Hoheit, warum vergießt Ihr eine Träne?
Wegen diesem Einen, der immer wieder dann auftaucht, wenn ich kurz davor bin, ihn zu vergessen.
Dieser Eine? Meint Ihr damit...
Feinstaub.
Wow, meine Augen jucken. Der Feinstaub ist heute wieder schrecklich.
Ne, was du machst, ist wirklich schrecklich.
Ich meine, wenn man mein elegantes Gesicht
und meine erstklassige Intelligenz in Betracht zieht, sollte ich die Königin sein.
Also wieso bin ich als Palastmagd gekleidet?
- Hey. - Was ist?
Die Ausleihgebühren habe ich bezahlt.
Ich zahle einen hohen Preis dafür, dass ich kein Geld mitgebracht habe.
Hör mit dem Königinnen Cosplay auf und lass uns unsere Hausaufgaben erledigen.
Wir sind hier, um für unseren Bericht über den Joseon Palast zu recherchieren.
- Vergessen wir unsere eigentliche Aufgabe nicht. - Selbstverständlich.
Hey! Eure Zeit ist um!
Schon?
Ich habe hierfür 10.000 Won (10€) bezahlt.
Das Leben einer Königin ist sehr kurz und müßig.
Kommst du?
Meine Magd, gehen wir zusammen.
Was? Fremdgegangen?
Hey, ist Jin Ah dir fremdgegangen?
Das ist peinlich, kannst du deine Stimme bitte senken?
Ich wusste es.
Habe ich dir nicht immer wieder gesagt, dass sie nicht gut für dich ist?
Aber sie ist wirklich nicht der Typ, der so etwas tun würde.
Also, wieso?
Hey, wieso zur Hölle weinst du?
Betrachte das als einen schrecklichen Unfall und komm über sie hinweg!
Ich vermisse sie so sehr.
Choi Jin Ah, du übles Stück.
Ich hoffe, du machst dir in die Hose.
Ich hoffe du lässt deine Tasche fallen und dein Pearl-Lidschatten geht total kaputt!
Hey, fass das Handy nicht an, während du sie verfluchst.
- Nein. - Nimms weg. Er wird sie anrufen.
Gib mir das.
Du wirst mir morgen danken.
Ah, der arme Junge.
Solch ein Softie, der immer alles für die Mädchen macht.
Ich habe ernsthaft Angst, dass er irgendwann seine ganzen Organe hergibt.
Mist! Ich habe heute Abend um 22.00 Uhr telefonischen Englischunterricht mit Ryan.
Wir müssen gehen.
Nein! Ich kann nicht.
Ich werde mein gebrochenes Herz die ganze Nacht lang mit Alkohol desinfizieren.
Bitter.
Es tut weh. Es tut genau hier weh.
Es tut weh.
- Meine Güte. Wieso... - Das wird nichts. Geh du schon mal.
Er ist komplett besoffen.
Wirst du mit ihm klarkommen?
Das ist ja nicht das erste Mal. Mach dir über uns keine Sorge und geh.
Das Ich, welches das vor einer Stunde gesagt hat,
sollte bestraft werden!
Mist. Hey!
Wie kannst du so viel trinken, dass du nicht einmal laufen kannst?
Wo ist dein Gewissen, du Mistkerl?
Ich habe nicht nur kein Gewissen, ich habe auch keine Freundin mehr!
Hey, du musst laufen. Versuch zu laufen.
Das wird nichts. Stütz dich ab.
Komm schon.
Soll ich ihn einfach hier lassen?
Was ist? Bist du jetzt etwas nüchterner?
Dieser verrückte Idiot. Hey, warte auf mich!
Jin Ah! Ich habe dich wirklich geliebt!
Dieser Teufelskerl.
Du bist tot, sobald ich dich in die Finger kriege.
Jin Ah!
Jin Ah, meine Jin Ah.
Jin Ah, meine Jin Ah.
Ist das zufälligerweise Ihr Auto?
Ist er ein Mensch oder ein Pappaufsteller?
Es tut mir leid. Es tut mir wirklich leid.
Jin Ah...
Bist du wahnsinnig? Geh runter. Hey, geh da runter!
Geh da runter.
- Du Wahnsinniger! - Lass los.
Lass was los?
Dein Leben? Deine Zukunft?
Hey, bitte hör auf! Du kannst das echt nicht tun. Bitte nicht.
- Bitte hör auf. - Dein Freund muss sehr betrunken sein.
Ja, er hat etwas zu viel getrunken.
Ich werde Ihnen meine Nummer geben. Wir werden Sie entschädigen—
Bist du eine Studentin?
Ja, bin ich.
Dann vergiss es.
Es ist nicht stark beschädigt.
Trotzdem, mein Freund hat einen Schaden verursacht. Das ist—
Das ist in Ordnung, ihr könnt einfach gehen.
Er ist ein Engel.
- Wie bitte? - Wie bitte?
Ah, nichts.
Vielen Dank. Es tut mir leid.
Was tut dir leid?
Wie viel schulde ich ihm überhaupt?
Wir hätten nicht einmal genug, wenn wir unsere Organe verkaufen würden, also halt die Klappe.
Wir werden dann gehen. Entschuldige dich!
- Es tut mir leid. - Es tut uns leid.
Komm her. Versuch diesmal zu laufen. Bitte.
Hey, warte!
Mein Kopf tut weh.
Wann bin ich gestern heim gekommen?
Trinken wir erst mal etwas Wasser.
- Du bist auf. - Wer sind Sie?
Sind Sie nicht der Besitzer des roten Autos?
Ich bin froh, dass du dich erinnerst.
Oh, und das hier ist...
mein Haus.
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