The first 200 lines.
So, wir gehen jetzt schön schwimmen.
-Nicht wahr, Philip? -Ja.
Na also.
Gibt's was zu sehen?
Nicht wirklich.
-Hat's geklappt? -Voll über die Dose gepisst.
-Sie ist so heiß. -Wo? Wer?
Scheiße.
Sie sieht wie die eine aus, mit der ich in Salou was hatte.
-Camille, oder so. -Erzähl uns nochmal von Salou.
Die Mädels dort sind wild.
Denen ist egal, wer oder was du bist, die vögeln einfach mit dir.
-Du holst dir auf die noch einen runter. -Komm schon, du schmutzige Jungfrau.
-Das sagte dein Papa gestern auch. -Zu deiner Mama.
Das ergibt keinen Sinn.
-Heilige Scheiße, Alter. -Was?
-Sie macht die Haare hinter die Ohren. -Hat sie große Titten?
-Deine Größe. -Lass das.
-Das sind alles Muskeln. -Hör auf.
Joosts Titten sind die einzigen, die wir je anfassen werden.
Das ist nicht witzig, sondern traurig.
Hier, das hätten wir sein können.
Aber das sind wir nicht, weil wir behindert sind.
Lasst uns was in der Aquabar trinken.
Vielleicht sind da ja heiße Weiber.
Kennt wer ein Lied?
99 Bierflaschen an der Wand 99 Bierflaschen
-Lasst uns nach Salou fahren. -Wir? Nach Salou?
-Ja, wir, nach Salou. Seid ihr taub? -Nein. Was wollen wir da?
Was denkst du denn? Die wilden Weiber bumsen, die Lars meinte.
Ok. Und du fragst deine Eltern, ob sie uns nach Spanien bringen,
-damit wir was vor die Lunte kriegen? -Nein. Nur wir drei.
Oh, interessant.
Ziehst du mir die Unterhose hoch, Lars? Dann wische ich Philip den Hintern ab.
Na und? Soll ich den Rest des Lebens mit einem steifen Jungfrauenschwanz leben?
Hallo, sprich für dich selbst, ok?
Wie viele Camilles hast du geknallt, seit du im Rollstuhl sitzt?
Nimm eine runter, reich sie herum
Jetzt sind's 98 Bierflaschen an der Wand
-Ich bin fertig. -Krieg ich Lars' Nachtisch?
Wer sagt, er will keinen Nachtisch?
Er hat nicht aufgegessen, also kriegt er keinen.
Die Regel gilt für ihn nicht, Jasmijn.
-Hilf mir mit dem Geschirr. -Das ist unfair.
-Ich helfe dir. -Du musst nicht helfen.
Jasmijn?
-Woran hast du heute gearbeitet? -Eine neue Seite für die Bibliothek.
Ok, ok.
-Klingt nett. -Es ist öde. Ich kann nichts entscheiden.
Komm schon, Schatz. Denk positiv. Das ist eine super Chance.
Nicht wahr?
Ich tu noch etwas Wurst drauf.
Sie weint.
Und jetzt verlässt er den Raum.
Ich wäre sauer, wenn du mich hier alleine zurücklassen würdest. Furchtbar.
-Lust auf 'nen Snack? -Nein, bleib sitzen. Ich mach das.
Da.
-Gute Nacht, mein Sohn. -Ja.
-Willst du... -Nein, keine Lust.
Da.
-Gute Nacht, Schatz. -Gute Nacht.
NEUE NACHRICHT
FOTOS VOM FUSSBALLWOCHENENDE
BIS DANN IN SALOU?
Schatz...
-Schatz. -Ja.
Lars ist hier.
Fahren wir nach Spanien.
-Ja. -Ja, sehr gut.
Hola, supermercado, telebancos por aqui Machen wir auf spanisch
Auf spanisch, auf spanisch
Hola supermercado, telebancos por aqui Machen wir auf spanisch
-Bleib nicht zu lang. Philip arbeitet. -Ja.
Joost.
Wie geht's? Vamos a Espanja?
Nun...
Ich hab darüber nachgedacht, aber die Idee ist nicht gut.
-Warum denn? -Ja, warum?
Wer hat dich heute morgen gewaschen und angezogen?
-Und wie bist du hier hingekommen? -Guter Einwand.
Aber yo habos hat darüber nachgedacht. Wir nehmen einen Pfleger mit.
-Guter Plan. -Und wo willst du den hernehmen?
Hier: "An Ihre Bedürfnisse angepasst."
"Entweder ein paar Wochenstunden oder 24/7-Pflege."
"Hat angepasstes Fahrzeug." Super.
Hat er eine Lizenz?
-Steht da nicht. -Dann ist das nutzlos.
Ok, hier: "Lizenziert und erfahren in häuslicher Pflege."
-Besser so? -Das ist Hauspflege.
Na und? Unterwegs geht das auch.
Und wir passen alle in seinen Wagen?
Hier: "Professionelle, verlässliche Behindertenpflege.
Lizenziert und mit eigenem Krankentransporter.
Verfügbar für Pflege daheim und unterwegs, gerne in Vollzeit."
-Super. -Ich weiß ja nicht.
Was weißt du nicht, Joost?
Wenn dir das nicht gefällt, bleib daheim.
Wir bringen dir dann ein T-Shirt mit.
"Meine Freunde hatten Sex in Salou und haben mir nur das T-Shirt mitgebracht."
-Ist das ein Typ? -Ja, er heißt Lub.
Sein Name ist Lub.
Wie passend. Mit einem Schmiermittel an die Costa.
Aber meine Mama darf nichts erfahren. Sonst fällt sie tot um.
-Gut gemacht, Joost. -Du alter Wichser. Schlag ein.
Hier auch. Schlag ein.
Hier auch. Komm schon. Schlag ein.
-Konntest du es finden? -Ja, ganz leicht.
-Kommt deine Mama nicht, Joost? -Nein.
Aber sie weiß, worüber wir reden und ist mit allem einverstanden?
Ja, hallo.
Wir wollen euch sagen, dass wir...
dass wir gerne zusammen Urlaub machen würden.
Ihr wisst, was für ein großes Unterfangen das bei drei Behinderten ist?
Das wird für dich alles andere als leicht, Lars.
Wieso? Ich bin der mobilste von uns dreien.
Wo wollt ihr hin?
-Nach Spanien. -Das kommt ungelegen.
-Mit der Sache in der Schweiz. -Ihr versteht es nicht.
-Wir drei wollen da hin. -Was meinst du?
-Wir drei in einem Bulli. -Bulli?
-Wie lange? -Eine Woche.
-Um die zehn Tage. -Zehn Tage?
-Deine Mama ist einverstanden, Joost? -Nun...
Sie denkt, das ist gut für meine Entwicklung.
Sie will nur nicht, dass ich fahre.
Wir wollen nicht komplett alleine da hin.
-Wir nehmen einen Pfleger mit. -Pfleger?
Muss man hier alles wiederholen?
Ein Typ, der einen anzieht und ins Bett hievt.
Ganz ruhig.
Wir haben wen passendes gefunden.
Mir gefällt der Gedanke.
Darf ich mal sehen?
Oh nein, von eBay? Seid ihr denn noch bei Trost?
Ok, ein Pfleger von eBay ist wohl keine gute Idee.
Aber was, wenn wir wen suchen? Jemand, den wir kennen und dem wir vertrauen?
Der vom Schwimmkurs. Er hat 'nen Bulli.
-Wie heißt er noch? -Ton.
Wir könnten mit ihm reden und sehen, was er darüber denkt.
Die Rampe ist hydraulisch. Das ist super.
Innen ist das sicherste Anschnallsystem auf dem europäischen Markt.
So ist's fest, so wieder los. Das ist gut.
Mit unserem GPS-System können Sie Ihre Söhne auf den Meter genau verfolgen.
-Wunderbar. -Das gefällt mir.
Drück mal den Knopf, Lars.
-Eingebaute DVD-Spieler. -Spitze.
Hier ist ein Kühlschrank mit Leckereien. In den Schränken sind Malstifte.
Und auch noch toll... wenn ich darf... Wir haben eine Sprechanlage.
-Also, wir haben eine Sprechanlage. -Toller Klang.
-Wunderbar. -Was sagen die Eltern?
Die Jungs wollen ein Abenteuer. Das sollten wir ihnen lassen.
Bei diesem tollen Bulli können wir ja nur zustimmen.
-Ja. -Ja, adios, Amigos, ihr Mistkerle.
Ja, tschüss und auf Wiedersehen-os. Winkt euren Söhn-os.
-Das ist cool. Das hat 'nen Pool. Ja.
Es ist zu teuer.
Warum ausgerechnet Salou?
Aus demselben Grund, warum ich dir nicht erlaube, da hinzufahren.
Hilf doch deiner Mama mit dem Geschirr.
Nein.
Das ist gemein.
Das ist nicht lustig, Lars.
Mama?
Mama.
-Hi Lars. Wie geht's dir? -Gut.
Hallo.
Ich verreise.
Ich hab schlechte Nachrichten, Lars.
Auf dem Scan sieht man eine neue, große Metastase.
Sie ist sehr nahe an einer der Arterien in deinem Hirn.
Unmöglich.
Sie haben da was verwechselt.
Es tut mir leid, Lars.
Hören Sie, mir geht's gut.
Mir geht's gut.
Sie brauchen einen Rollstuhl, Lars.
Ich fürchte, Ihre Lebenserwartung muss drastisch angepasst werden.
Das ist furchtbar, Lars.
Auch, wenn ich es bedauere, hat Ihre Mutter recht. Die Reise fällt aus.
Hast du noch die E-Mail-Adresse von dem Typen auf eBay, Philip?
Vom Schmiertypen? Wieso?
Um ihm zu schreiben, dass er mitkommen muss.
Aber Lars... du fährst...
Ich fahre nach Spanien.
Um eine heiße Alte zu knallen.
-Und deine Eltern? -Scheiß auf meine Eltern.
-Bist du sicher, Lars? -So sicher wie meine geschwollenen Eier.
-Komm her. -Ich schreibe ihm.
Mama.
Ja.
-Toll machst du das. -Tut mir leid.
Von wegen. Wenn du lieber fernsehen willst, dann sag es.
-Soll ich dich ins Bett bringen? -Nein, geh einfach fernsehen.
Aber du kannst nicht im Rollstuhl schlafen, Schatz.
-Schatz? -Lass mich in Ruhe.
Ok, gute Nacht.
Gute Nacht.
Mama?
Ich bin hier, Liebling.
-Womit verdiene ich das? -Darum.
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