The Magic Voyage of Sinbad

The Magic Voyage of Sinbad (Садко)

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Sadko 1952 DE
A Commentary by Beringen
Der Sänger Sadko wünscht nichts mehr, als das alle Menschen glücklich werden. In der Stadt Nowgorod erhält er Hilfe von der Tochter des Meereskönigs, die Sadko einen reichen Fang goldener Fische beschert. Aber Sadko ist noch immer nicht zufrieden gestellt

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Published on: 2018-02-03
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The first 188 lines.

MOSFILM

SADKO

Szenenbild K. ISAJEV Nach alten Heldensagen

Regie Aleksandr PTUSCHKO

Kamera F. PROVOROV

Kostüme: E. KUMANKOV, E. SVIDETELEV

Musik: N. A. RIMSKIJ-KORSAKOV

Text- und Musikredaktion V. SCHEBALIN

Ton V. ZORIN Tänze: S. KOREN

Untertitel Gerald BÖHM

Darsteller:

Sadko — S. STOLJAROV Ljubava — A. LARIONOVA

Trifon — M. TROJANOVSKIJ Vyschata — N. MALISCHEVSKIJ

Ivaschka — B. SUROVCEV Kuzma — J. LEONIDOV

Timofej Larionovitsch - I. PEREVERZEV

Omeljan DANILOVITSCH — N.KRUTSCHKOV Inok — S. MARTINSON

Maharadscha — M. ASTANGOV Warägerführer — L. FENIN

Herrscher des Meeres — S. KAJUKOV Königin des Wassers — O. WIKLANDT

Prinzessin des Wassers — E. MYSCHKOVA Phönix — L. VERTINSKAJA

Sei gegrüßt, du herrliches Groß-Novgorod!

Was siehst du mich so an?

Zürne nicht! Lass mich dein Wasser trinken.

So trink.

- Wie heißt du denn? - Ljubava.

- Was für ein Name! - Ich gehe jetzt.

So warte doch — ist’s wahr, dass ich dich nicht mehr sehen werde?

Ich weiß nicht.

Wo kann ich dich nur finden?

Dein Wille ist der Weg zu mir.

Ljubavuschka!

- Geh, Vyschata. - Lass, ich gehe selbst.

Ihr lieben, guten Menschen, ich habe mich verschuldet.

Gebt mir doch einen Becher, dann ist die Strafe leichter zu ertragen.

Du hast genug getrunken!

- Der arme Sünder. - Aus Hunger hat er sich verschuldet.

- Das Glück hat mich verlassen. - Wie kann ich es nur wieder kriegen?

Nur nicht warten. Das Glück kommt nicht von allein.

Einst, in der Spinnen-Wüste, hat mir ein Alter berichtet,

dass das Glück als Vöglein in den Lüften schwebt.

So fang es doch. Von selbst geschieht das nicht.

Wo fliegt denn das Glücksvöglein?

Man muss es suchen.

In fernen, weiten Ländern, mit vielen unbekannten Wesen.

Vielleicht ist auch das Glücksvöglein dort.

Ich lass’ die Schiffe beladen und fahre los.

Und wenn ich es habe, lass’ ich es nicht mehr los.

Und womit lässt du die Schiffe beladen? Bist du denn reich?

Hier ist all mein Reichtum.

- Reich bist du nicht. - Weit kommst du nicht.

Trauere nicht, du Schwermütiger. Wie hoch sind deine Schulden?

- Ein halber Taler. - Nur?

Wer einen halben Taler gibt, dem gehört auch die Zobelmütze.

- Das ist meine Mütze! - Meine!

- Meine! - Meine!

Wenn du das Glück findest, dann lass auch uns etwas davon.

Auch der arme Mann braucht das Glück.

Lass dich doch nicht mit einem Reichen ein, Ivaschka. Halt aus.

Ich will nicht warten!

Ach, ihr Verlorenen, ihr Verwirrten!

Verschwindet, ihr Kreaturen!

Los, los, Timofej Larionovitsch.

Bin ich etwa, Timofej Larionovitsch, ein unehrenhafter Bürger?

Sind es nicht meine Speicher, die vor Getreide strotzen?

Ist es nicht meine Sorge, die Aberhunderte Seelen ernährt?

Wer kann es in Novgorod gegen mich aufnehmen?

Ach, Timofej, du hast dich wohl zu viel gerühmt.

Namhafte Gäste, noch reicher als du, sind in Novgorod.

Und wer kann eine Ehefrau sein Eigen nennen?

Niemand außer dir, Omeljan Danilovitsch.

Stolz wie ein Pfau ist deine Pava in die Kirche geschritten,

heraus schritt sie als weißer Schwan.

Ach, gar lustige Leute gibt es bei uns!

Ist das wirklich so?

- Wer steht denn hier? - Woher bist du denn?

Von wo ich kam, da bin ich nun nicht mehr.

Geboren wurde ich in der Neuen Stadt, ich bin Sadko, der Guslispieler.

Wir kennen dich nicht.

Was treibst du hier beim Ehrenmahl?

Was macht man bei einem Ehrenmahl? Hohen Gästen schöne Lieder singen.

Sing, wir wollen sehen, was du für ein Guslispieler bist.

So mach schon!

- Was soll er denn singen? - Gib ihm einen Stoß.

So singe er doch.

Gegen wen richtest du deine verfluchte Zunge?

Wie kannst du es wagen, unsere Lust durch solche Worte zu trüben?

Das ist ein kleines Märchen. Erlauben Sie mir zu erzählen.

Ich habe ihn auf dem Marktplatz gesehen.

Er hat mit seinen flammenden Reden die Menge der Armen aufgebracht.

Haltet ein, Herren der Neuen Stadt.

Ich bin nicht gekommen, um mich mit Ihnen zu schlagen oder zu streiten.

Ich habe eine Bitte.

Wen ich beleidigte, den bitte ich um Verzeihung.

Du bist gekommen um zu bitten? Warum nicht sofort?

Berichte, was du brauchst.

Hört mich an, hohe Gäste.

Wollt ihr nurjohlen und feiern, feilschen und spielen?

So groß euer Reichtum auch sei,

ihr könnt ihn doch nicht mitnehmen, ins Paradies.

So nehmt doch eure Waren,

bringt sie über den Ozean, in ferne Länder,

lasst alle staunen über unsere weichen Zobelpelze,

unseren süßen Honig.

Ihr habt Novgorod den Ruhm gebracht.

Doch ist dieser Ruhm schal und leer!

Der Pöbel will uns belehren.

- Seht ihn euch an! - Nieder mit ihm!

- Nieder! - Bestraft diesen Blender!

Schlagt ihn!

Der Guslispieler sagt die Wahrheit.

Hast du das gesagt, Vasilij Potapovitsch?

Ja, ich!

Der Pöbel verachtet uns doch.

Er ist noch jung und unerfahren. Aber er spricht die Wahrheit.

Und seine Worte kommen uns zu Hilfe.

Zu jung ist er um zu herrschen. Ich bin mir selbst der Größte.

Väterchen, sagt der Guslispieler die Wahrheit?

Was geht dich das an? Du sollst Possen reißen, pfeifen und hüpfen.

- Väterchen, ich gehe mit ihm. - Ich werde dir...!

Er wollte unsere Waren?

Für Sadko haben auch wir Waren: Schildkrötenschalen und Tontöpfe.

Warte, Väterchen.

Er spricht die Wahrheit. Wir wärmen uns am Ofen und häufen Reichtum an.

Was ist, du Hundesohn? Du schlägst dich auf des Pöbels Seite?

Deinem Vater zur Schande? Die Peitsche verdienst du.

Geh doch, mit deinen Teufelsreden.

Gut, ich gehe weg von euch, ihr hohen Gäste.

Ich komme selbst zu Schiffen.

Und euren Reichtum mache ich zu Staub!

Ich werde die Wege mit Samt pflastern und dem Pöbel goldene Kleider geben.

Ihr lügt, ihr Novgoroder Kaufmänner.

Ich werde Schiffe bekommen.

- Nimm mich mit, Sadko. - Wer bist denn du?

Ich bin Ivaschka, der Narr. Wahrhaftig dienen will ich dir.

Du bist noch klein.

Mein Leben geb’ ich her. So nimm mich mit, du kannst mich brauchen.

Gut, du sollst mein erster Helfer sein.

Bis dahin warte jedoch. Die Musik soll zu mir sprechen.

Ach, meine süße Harfe, du allein bist mir geblieben.

Was siehst du mich denn nicht einmal an?

Du wahres Wunder,

du ungeahnte Schönheit!

- Bin ich dir lieb? - Solch Schönheit ist jedem lieb.

Auch du bist mir lieb.

Dein Lied hat mein Herz erfüllt.

Woher dein Schmerz, mein Langersehnter? Sprich.

Wenn ich dir selbst auch nicht helfen kann, so bitte ich meinen Vater.

Wer ist denn dein Vater, schönes Mädchen?

Mein Vater ist der schreckliche Herrscher des Meeres.

In den finsteren Tiefen steht sein Lasurschloss.

Rundum sind Fische mit goldenen Flossen, die Wunder des Meeres.

Mein Vater hat ein riesiges Reich.

Gehen wir dort hin, Sadko.

So warte. Es ist noch zu früh für mich, die Erde zu verlassen.

Ich habe dem Volk versprochen, das Glücksvögelchen zu fangen.

Doch wie — das weiß ich nicht.

Ich kann mir keine Schiffe leisten. Meine Seele brennt vor Feuer.

Du kannst dir keine Schiffe leisten?

Komm des Morgens wieder, hörst du?

Ich schicke dir Fische mit goldenen Flossen — unbezahlbar.

Wirst du mich dann lieben?

Es ist schon Zeit für mich, der Morgen dämmert schon.

Leb wohl, Sadko.

Komm des Morgens wieder.

Fische mit goldenen Flossen!

Unbezahlbar!

Wartet nur, ihr Novgoroder Kaufleute!

Lass die Arbeit sein! Zur Volksversammlung! Los!

Was ist passiert? Warum läutet man nachts?

Warum läutet man?

Etwa zur Einsetzung eines neuen Fürsten, und auch dem alten zu Ehren?

- Wer hat die Versammlung einberufen? - Ich!

Schon wieder dieser Unruhestifter?

- Weg mit ihm! - Nehmt ihn fest!

Lasst ihn nicht töten, Brüder, lasst ihn reden!

- Von der Brücke mit ihm, ins Wasser! - Er soll reden.

Er soll reden. Sprich, Sadko.

Hört mich an, ihr freien Menschen!

Mit gutem Wort kam ich nach Novgorod, Ruhm wollte ich ihm bringen.

Da lachten mich die Kaufmannsgäste aus.

Sie glauben mir kein Wort.

Aber ich spreche zu allen:

Sowie die Sonne aufgeht, werfe ich mein Netz in den Ilmen-See

und fange ein Wunder-Fischchen mit goldenen Flossen.

Ein solches Wunder gibt es hier nicht.

Was verdrehst du uns den Kopf?

Von der Brücke mit ihm, ins Wasser!

Fang das Fischchen, Sadko, fang das Fischen mit den goldenen Flossen.

Nun, hohe Kaufleute, lasst uns um hohen Einsatz wetten.

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