The first 200 lines.
Du hattest schon was, geh weg!
Nichts mehr da...!
Komm, Pramod, du musst in die Schule.
Die möchten Sie kennen lernen. -Mich? Was heißt das?
Die wollen es so. -Warum?
Weiß nicht. Die wollen Sie kennen lernen.
Der Direktor möchte Ihnen die Hand geben, bevor er uns Geld gibt.
Dann soll er mal kommen...
Die wollen, dass Sie kommen. -lch weiß, aber ich geh nicht.
''Das ist die Katze...
...die die Ratte getötet hat.''
lch kann unmöglich die Kinder allein lassen.
''Die im Haus lag...
...das Jack gebaut hat.''
Pramod hat bald Geburtstag, es geht nicht.
''Der die Katze ärgerte...
...die die Ratte getötet hat.''
Und dann nach Dänemark nur um jemandem die Hand zu g!eben.
Der dann ein Foto macht um es seinen reichen Freunden z!u zeigen.
Keine Diskussion.
Das muss ich mir überlegen. -Es gibt nichts zu überlegen.
Sie gehen da hin, im Anzug, ordentlich gekämmt, benehmen sich und lächeln.
Bitte, Jacob.
Es ist unsere letzte Chance das wissen Sie doch.
Sonst können wir dicht machen und diese Kinder wissen nicht, wohin.
Sie werden wieder auf der Straße landen.
Bitte. Das sind Sie den Kindern schuldig.
Es ist unsere letzte Chance.
NACH DER HOCHZEIT
Sind da, wo du hingehst, nur reiche Menschen?
Ja. -Und keiner ist arm?
Nein. Manche haben mehr als andere. -Reich wär ich glücklich.
lch weiß. Aber dorrt sind die Leute blöd. -Sie hassen die Reichen, Mr. Jacob.
Sind die Leute so kalt wie die Häuser?
lch erzähl euch alles darüber wenn ich wieder da bin, ja?
Was hast du?
Pramod?
Du kommst nicht mehr das weiß ich.
Zu deinem Geburtstag bin ich zurück, versprochen.
Das hab ich dir doch schon gesagt. Pramod... komm schon!
Geh weg!
Pramod... -Geh weg!
Komm schon... -Geh einfach weg!
Mr. Jacob!
Wieso musst du fortgehen?
Weil ich eben muss.
lch muss versuchen, Geld aufzutreiben.
Um Bücher, Medikamente und Essen kaufen und anderen helfen zu können.
Bist du zu meinem Geburtstag wieder zurück?
lch schwöre es.
Und ich werde dich jeden zweiten Tag anrufen.
Einverstanden?
Und das wird nicht allzu oft sein weil ich in acht Tagen wieder da b'in.
Vielleicht kannst du mich eines Tages mitnehmen.
Vielleicht.
Hast du Hunger? -Ja.
Draußen, im Garten sah ihn ein Schwarm Spatzen und fing an zu krakeelen:
Tit tit! Titi tit! Sieh mal an, Nils Gänsebub!
Seht, das Wichtelmännchen! Nils Holgersson Wichtelmännchen!
Kikeriki... krähte der Hahn.
Kikeriki!
Dann kamen die Hennen. Gok, gok, gok...
Genug für heute Abend, schlaft jetzt.
lns Bett mit euch!
Schlaf schön!
Gute Nacht!
Gute Nacht, Morten. Gute Nacht, Martin.
Mal sehen, was ich vergessen hab.
Ja, das wird bestimmt lustig.
Speise und Wein gibt's reichlich.
Du bist nicht nervös? -Nein, ich seh's als einen Test an.
Wofür? -Anna wird öfters heiraten.
Die erste Hochzeit ist immer schwer. Mit etwas Glück geht alles gut.
Jørgen?
Jørgen?
Ja?
Mamilein...
Du bist nicht im Bett? -lch komm nicht online.
Sprich nicht so, als sei ich dement.
Wieso komm ich nicht online? In drei Minuten gibt's Poker.
Wozu haben wir dieses verdammte Drahtlos-Netzwerk?
Aber jetzt geht's ja! Danke.
Schlaf gut! -Bleib nicht die ganze Nacht auf!
Entschuldige.
Ob sie noch lernt, vorher anzuklopfen?
Sie ist eben etwas dement. -Nur wenn sie es will.
Morgen kommt sie ins Heim. -Versprochen?
Kommen Sie bald zurück! -Tschüs, Mr. Jacob!
Tschüs! -Tschüs, Mr. Jacob!
Das bin ich.
Kann ich Ihre Tasche nehmen? -Nein, danke.
Kommen Sie rein! Hauptschalter...
Schlafzimmer... TV...
Das erste der beiden Badezimmer. Es gibt auch drei Toiletten.
Minibar, Safe.
Große Flaschen hier. Wenn Sie weitere Wünsche haben...
Flachbildschirm, Klima, Stereoanlage...
Sauna, Temperaturregler, Zeitschaltuhr, An/Aus.
Desgleichen beim Jacuzzi. An und Aus.
Eigene Dachterrasse. Die alte Universität.
Die Kathedrale. Der Kronprinz hat da geheiratet...
Wenn Sie was brauchen, die Drei.
Verzeihung...
Verzeihung, Herr...
Jacob Pedersen? -Ja.
Christian Refner. Ich hole Sie ab.
Haben Sie was zum Überziehen? Nein? Dann gehen wir.
Zimmer ist okay? -Prima.
Das war früher mal ein Kaufhaus. Witzig, was?
Und... Jacob mit C oder K?
Mit C.
Christian auch mit C.
Sie treffen sich mit Jørgen? -Ja.
Kennen Sie ihn gut? -Mein Schwiegervater.
Er wird es. Am Samstag. -Herzlichen Glückwunsch.
Jørgen ist fantastisch. Er ist tüchtig. Richtig tüchtig.
Manche fürchten ihn, das müssen Sie aber nicht. -Gut.
Eine Milliarde schwer, aus dem Nichts.
Merkt man ihm aber nicht an. -Dass er nichts hatte?
Nein, nein...
Jacob Pedersen ist da. -Nehmen Sie doch Platz!
War nett, Sie kennen zu lernen. -Ebenso.
Grüßen Sie Jørgen von mir. Hallo...
Viel zu tun? -Es geht.
Das steht dir sehr gut. -Danke.
Noch einen schönen Tag. Tschüs. -Tschüs.
Jacob.
Willkommen. Ich heiße Jørgen Hansson.
Jacob. -Hier entlang.
War der Flug okay? -Ja.
Ging gut. -Schön.
Hier sind wir also zu Hause.
An klaren Tagen kann man Schweden sehen.
Falls einem danach ist... Was zu trinken?
Nein, danke.
Zum Wohl.
Sie haben ein Video, damit ich einen Eindruck bekomme, was los ist.
Um das zu zeigen braucht es mehr als ein Video.
Das heißt?
ln Bombay sind über eine Million Kinder Prostituierte.
Und fünfmal so viele unterernährt.
Die sind da nicht drauf.
Dann noch diejenigen, die jeden Tag sterben an... ja, was?
Leichten Erkrankungen, Infektionen, völlig banalen Sachen,
die man für geringes Geld heilen könnte, wäre ein Wille dazu da.
Wir haben eine Prioritätenliste erstellt...
Sie sind ein zorniger Mann. Das ist okay, gibt Energie.
Uns fehlt Unterrichtsmaterial: Im Grunde Bücher, Tische, Stühle, Betten.
Aber was wir am dringendsten brauchen, sind Medikamente.
Wir hätten ganz gerne...
Ja, ja...
Wir hätten gern doppelt so viele weg von der Straße.
Möchten Sie einen? -Nein, danke.
Doppelt so viele, die wir bei uns aufnehmen und impfen,
was für weniger als fünf Kronen pro Tag zu machen wäre.
Und um unser Ernährungsprogramm zu ändern...
Schlafen alle in einem Raum? -lm Moment haben wir 45.
Wir fahren in ein Viertel und...
... nach ein paar Minuten kommen 40-50 Kinder, die wir verpflegen.
Aber nach 5 Minuten sind es 500.
Mehr muss ich gar nicht sehen. -Die neuen Kinder...
Sie haben ein unglaublich tolles Projekt aufgebaut.
Unglaublich toll.
lch hab mir Verschiedenes angesehen, wie ich helfen könnte.
Vielen Dank. Alles in allem habe ich fünf Projekte gefunden.
lhres gehört zu den Interessantesten.
Danke, das hören wir gern. Aber darf ich fragen, warum?
Es ist ein gutes Projekt, wie gesagt...
lch hatte eine jährliche Spende im Auge, eine Million Dollar, vier Jahre.
Aber ich brauche noch etwas Zeit
um zu überdenken, bei welchen Projekten ich mich engagieren will.
Also keine zu hohen Erwartungen.
lch hatte einen anderen Eindruck...
Sehen wir uns noch mal die Papiere...
Nein, nein. Lassen Sie den öden Papierkram bis Montag in Ruhe.
lch werde Ihnen dann meine Entscheidung bekannt geben.
Am Wochenende ist viel los. -Das hab ich gehört.
Der mich gebracht hat, er heiratet Ihre Tochter?
Ja, Christian. Sind Sie verheiratet? -Nein.
Haben Sie noch Familie hier? -Nein, auch nicht.
Dann kommen Sie doch zur Hochzeit.
Eine Riesenhochzeit. Ich kenne selbst nur die Hälfte der Gäste.
Das wäre doch nett. -lch muss noch...
Sie haben doch nichts vor.
Das wär's.
Sagen wir, bis morgen?
Wir freuen uns drauf. Und lernen uns besser kennen.
Danke für Ihre Zeit.
Hallo, Papa! -Geht's euch gut?
Trampolin hüpfen? Lasst sehen!
Hallo...
Alles in Ordnung?
Nur, dass der Stress Annette zu schaffen macht.
Dann sag ich besser nicht, dass noch einer kommt.
Ein Geschäftskontakt aus Indien.
Mach es besser behutsam... in Etappen.
Hallo, hallo...
Hast du's dir anders überlegt? Das kannst du immer noch.
Doch, mach schon! Noch ist Zeit dazu. -Du bist nur eifersüchtig.
Klar. Du bist viel zu hübsch für ihn.
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