The first 200 lines.
Es ist das Jahr 1988.
24. OLYMPIADE SEOUL 1988
Die Zeiten waren düster, aber unsere Herzen voll Feuer.
Wir hatten nicht viel, doch die Menschen waren warmherzig.
Würde man damals mit heute vergleichen,
war damals natürlich alles analog, in etwa wie in der Steinzeit.
Dennoch lebten wir die trendigen Leben von 18-Jährigen.
Zum ersten Mal in der Geschichte trugen wir Slipper...
...und dazu eine Menge Jeans.
Wir hörten Shin Hae-chuls Lieder auf Walkmans.
Die Jungs waren verrückt nach Jaime Sommers, Joey Wong,
Sophie Marceau und Lehrerin Jimena.
Wir Mädchen liebten Pierce Brosnan,
Tom Cruise, Richard Gere
und die New Kids on the Block.
Aber abgesehen vom Geschlecht
gab es einen Film, den alle Jugendlichen unserer Generation liebten.
Und das war...
CITY WOLF 2 – ABRECHNUNG AUF RATEN
Meine Tochter ist hübsch.
Sie hat meine Augen.
Das weiß ich erst, wenn ich sie sehe.
Darf ich sie sprechen?
SEPTEMBER 1988 SSANGMUN, DOBONG, SEOUL
MBC BLUE DRAGONS
ERSTER PLATZ
GO-SPIEL
SHRIMP-SNACK
Du hast ihr noch keinen Namen gegeben.
Kit.
Du sollst ihr Baby benennen.
Tut mir leid.
Das ist Ryu Dong-ryong.
Auch wenn er wie ein Nerd aussieht, ist er der Berater dieses Blocks.
Du Mistkerl, kannst du nicht später essen?
Kim Jung-hwan, der Nachbar von oben. Ich nenne ihn Hund.
Er verhält sich kaum wie ein Mensch.
Taek, dem das Zimmer gehört, spielt irre gut Go.
Aber was nützt ihm das? Hier ist er ein Idiot.
Hol einen Lappen.
Bring mir etwas Dampfkuchen aus der Küche mit. Und Milch!
Hol's dir selbst! Er war lange nicht hier.
Das ist Sun-woo.
Er ist der Normalste hier im Block.
Ich habe nicht verstanden, was sie sagten!
Warum fährst du mich so an?
Keine Ahnung! Du bist schuld.
Nun...
Das bin ich.
Mein Pony war so wellig, man konnte ihn surfen.
Dazu trug ich kurz geschnittenes Haar.
Und ein Shirt, das nicht pink war, sondern knallig fuchsiafarben.
Das war damals angesagt.
Wie heißt das Baby?
Wir wissen es auch nicht!
Song Woo-yeon.
-Sagt wer? -Die Untertitel.
Kim Jung-hwan! Essenszeit!
Kim Jung-hwan!
Komm zum Essen!
Kim Jung-hwan!
Ich sagte, komm zum Essen!
Sun-woo! Essenszeit!
Deok-sun! Komm essen!
Ich gehe.
Ich gehe auch.
Ich gehe.
Ich sollte los.
Sohn.
Lass uns essen.
ZIMMER MONATSWEISE ZU VERMIETEN
WESTLICHE ZIGARETTEN IM ANGEBOT FÜR HEUTE GESCHLOSSEN
Ssangmun, Dobong, Seoul.
Der Bonghwangdang-Block.
Hier wurde ich geboren. Hier wuchs ich auf.
Damals gab es weder Internet noch Smartphones.
Heute frage ich mich, was wir die ganze Zeit getan haben.
Deok-sun, deck den Tisch.
Gut, er ist gut geworden.
Sieht lecker aus.
Das ist für Papa.
Willst du sterben?
Meine große Schwester Sung Bo-ra, studiert Mathe im zweiten Jahr.
Sie ist die verrückteste Kuh unseres Blocks.
Das war Absicht, oder?
He!
Tut mir leid.
Mein kleiner Bruder.
Trotz seines alten Aussehens ist er erst 17.
He, wo gehst du hin? Wir essen.
Papa entgegenlaufen.
TELEFONBUCH
Hallo?
Du wolltest heimkommen!
Na gut. Beeil dich. Tschüs.
Warten wir auf Papa.
Im Ernst?
SSANGMUN GAS
Ssangmun Gas?
Ja, Bonghwangdang. Das mit dem blauen Tor.
Ja, das mit dem Hund.
Wir nehmen das Übliche, 20 Kilo.
Na schön.
Jung-hwan!
Frag unten nach etwas Reis.
Und gib ihnen das.
Na schön.
Aua!
He!
Was gibt's, Jung-hwan?
Von meiner Mutter.
Wow!
Hat sie Salat gemacht?
Mama bittet um eine Schüssel Reis.
Aber natürlich.
Dann kommt dein Vater wohl doch früh nach Hause.
Hier. Na bitte.
Oh ja. Warte hier.
Ich gebe dir noch etwas Kimchi mit.
Das ist von ihr.
Sieht toll aus.
Warte.
Hallo! Meine Mutter schickt Curry.
Das ist von meiner Mutter.
Nehmen Sie etwas davon!
Danke!
Hallo!
Essen wir.
Gaslieferung!
SSANGMUN GAS
Wir sollten zusammen essen.
Deok-sun!
-Papa! -Ja.
-Hallo. -Wo willst du hin?
-Nach Hause. -Okay.
Auf Wiedersehen.
Meine Tochter!
Du bist so groß. Was machst du?
Ist das Schwein? Ist es viel?
Ich habe viel gekauft, damit wir uns zu Tode fressen können!
Heute war immerhin Zahltag.
Gehen wir, Junge. Ihr müsst Hunger haben.
Hat jemand Besuch?
-Gaslieferung. -Gas.
HANIL-BANK
Bravo-Eis Lass uns einander lieben
Lass uns treffen Bravo-Eis
Lass uns einander lieben
Ein Treffen der klopfenden Herzen
Was?
Mein Gott. Wie kann Eis 200 Won kosten?
Das World-Eis kostet 300 Won.
Das ist eine Schachtel Zigaretten.
Die kostet jetzt 600. Schon eine Weile.
Du kleiner Rotzlöffel.
Rauchst du etwa? Willst du sterben?
-Du Mistkerl! -Nein.
Ich kaufte sie für Bo-ra!
Bist du verrückt?
Was sagst du da?
Gib es zu, wenn du rauchst.
Wirf nicht mich vor die Räder.
Du siehst alt genug für Papas Pfeife aus.
Rauchst du Pfeife?
Ich habe geraucht.
Ob Pfeife oder Zigaretten, ich war's.
Ätschbätsch, ich habe geraucht!
Nach dem Essen bring ich den Bengel um.
Was machst du? Komm rein.
Bitte sehr.
Essen wir!
Den Rest bekamen die Nachbarn.
Braucht ihr mehr?
Wie viel war es ursprünglich?
He. Wir sind doch keine Ziegen.
Was soll dieser Grashaufen da?
Ich fragte mich, wo mein Gehalt hin ist.
Du gabst es für Gemüse aus?
Bitte. Man könnte meinen, du seist Großverdiener.
Die Leute denken, Bankangestellte verdienen gut. Von wegen.
Gib her.
He. Essen wir zuerst.
Das Gemüse wird immer mehr.
Komm schon, gib her. Wo ist es? Da ist es ja.
Sieh nur, wie dick es ist!
Ich frage mich, wie viel diesen Monat wohl kam?
Drei, sieben, neun, zwei, eins.
Vier, drei, sieben, neun.
He.
Leg einen Pepero in den Mund Und geh in die Berge
Pepero...
Dong-il!
Hurra
Es fehlt etwas.
Ganze 120.000 Won!
Na schön.
Ich habe Bücher gekauft.
Du kennst Seok-jin, Young-cheols Sohn.
Der Bastard hat für etwas gebürgt und alles verloren!
Um zu überleben, kämpft er sich durch.
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